Anna Ancher, Per Severin Krøyer und die Malerei in Skagen am Ende des 19. Jahrhunderts

Tags

, , , , ,

An der nördlichen Spitze Dänemarks fanden einige Künstler und Künstlerinnen im Fischerdorf Skagen seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert ihre Motivwelt und schufen Bilder vom Meer, den arbeitenden Fischern, aber auch von Spaziergängern am Strand und sonnendurchfluteten Interieurs. Anna Ancher (1859–1935) war die außergewöhnliche Malerin in einer Reihe männlicher Kollegen. Ihre vor allem vom französischen Impressionismus inspirierten Bilder kamen im Laufe der Zeit zu großer Popularität. Der Bogen der in Skagen im 19. Jahrhundert entstandenen Kunst spannt sich vom Realismus über den Naturalismus, Impressionismus bis zum Symbolismus.

Termin

Freitag, 4. April 2025
16:00 bis 18:30 Uhr (inkl. Pause)

Kosten

40,00 Euro inkl. Ust.

Anmeldung

Eine Anmeldung ist möglich über das unten stehende Formular oder per E-Mail bis zum 03.04.2025.


Zur Buchung

Alle Preise verstehen sich inklusive 19% USt.
Falls Sie einen Gutschein besitzen, geben Sie bitte hier die Gutscheinnummer ein.
Für die Kaufabwicklung, die Bereitstellung der Zugangsdaten für das Online-Seminar und den Anforderungen der steuerrechtlichen Vorgaben ist die Speicherung Ihrer angegebenen Daten erforderlich.

Kosmos Kandinsky. Geometrische Abstraktion im 20. Jahrhundert

Tags

, , ,

Aus Anlass der Ausstellung im Museum Barberini, Potsdam

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts erlebte die Malerei einen tiefgreifenden Wandel. Künstler und Künstlerinnen strebten nach einer neuen Bildsprache jenseits der sichtbaren Wirklichkeit, die den künstlerischen Ausdruck auf das Zusammenspiel von Farben, Linien und Flächen reduzierte. Die Geometrische Abstraktion sah diese Elemente als visuelle Sprache, die die moderne Welt widerspiegelt und nationale Grenzen überschreitet. Die Ausstellung im Museum Barberini in Potsdam Kosmos Kandinsky. Geometrische Abstraktion im 20. Jahrhundert (15.2 bis 18.5.2025)schlägt einen Bogen über sechs Jahrzehnte und zeigt, wie die Geometrische Abstraktion in all ihren Spielarten in Europa und den USA immer wieder einen neuen Ausdruck fand. Neben Wassily Kandinsky wird es u.a. um Piet Mondrian, Sonja Delaunay, Josef und Anni Albers, El Lissitzky, Agnes Martin und Victor Vasarely gehen.

Termin

Freitag, 14. März 2025
16:00 bis 18.30 Uhr (inkl. Pause)

Kosten

40,00 Euro inkl. Ust.

Anmeldung

Eine Anmeldung ist per unten stehendem Formular oder E-Mail möglich bis zum 13.03.2025.


Zur Buchung

Alle Preise verstehen sich inklusive 19% USt.
Falls Sie einen Gutschein besitzen, geben Sie bitte hier die Gutscheinnummer ein.
Für die Kaufabwicklung, die Bereitstellung der Zugangsdaten für das Online-Seminar und den Anforderungen der steuerrechtlichen Vorgaben ist die Speicherung Ihrer angegebenen Daten erforderlich.

Piet Mondrian. Auf dem Weg zur abstrakten Kunst

Tags

, ,

Piet Mondrian (1872–1944) zählt zu den Pionieren der abstrakten Kunst und den bedeutendsten Malern der Moderne aus den Niederlanden. Der Künstler war ein Hauptvertreter der ungegenständlichen, geometrischen Abstraktion, die als Konkrete Malerei bzw. Geometrische Abstraktion weiterentwickelt wurde. Im Seminar lernen wir Mondrians Werk in allen Phasen kennen. Die Veranstaltung kann einzeln oder auch als vertiefende Ergänzung zu dem Online-Seminar Kosmos Kandinsky. Geometrische Abstraktion im 20. Jahrhundert (siehe unten) gebucht werden.

Termin

Freitag, 07.03.2025
17:00 bis 18:30 Uhr

Kosten

20,00 Euro inkl. 19% USt.

Anmeldung

Anmeldung ist über das unten stehende Formular oder per E-Mail möglich bis zum 06.03.2025.


Zur Buchung

Alle Preise verstehen sich inklusive 19% USt.
Falls Sie einen Gutschein besitzen, geben Sie bitte hier die Gutscheinnummer ein.
Für die Kaufabwicklung, die Bereitstellung der Zugangsdaten für das Online-Seminar und den Anforderungen der steuerrechtlichen Vorgaben ist die Speicherung Ihrer angegebenen Daten erforderlich.

Von Feldhasen, Hummern und Schwertlilien: Albrecht Dürers Kunst der Naturstudie um 1500

Tags

, , , ,

Die Aquarelle und Federzeichnungen Albrecht Dürers (1471–1528) haben bis heute nichts von ihrer unmittelbaren, naturnahen Wirkung eingebüßt. Der berühmte Feldhase, bereits im 16. Jahrhundert von Künstlern zahlreich kopiert, aber auch die farbintensive Darstellung des Flügels einer Blauracke, das Große Rasenstück oder die Abbruchkanten eines Steinbruchs demonstrieren Dürers einzigartige Gabe, die Natur einzufangen. Sie sind zudem Zeugnisse einer Welt im Umbruch. Wir widmen und uns en détail den faszinierenden Werken, ihren wenigen Vorläufern in der Kunst nördlich und südlich der Alpen und tauchen in die jüngste kunsthistorische Dürer-Forschung zu diesem Thema ein.

Termin

28.02.2025
17:00 bis 18:30 Uhr

Kosten

20,00 Euro inkl. USt.

Anmeldung

Eine Anmeldung ist über unten stehendem Formular oder per E-Mail möglich bis zum 27.02.2025.


Zur Buchung

Alle Preise verstehen sich inklusive 19% USt.
Falls Sie einen Gutschein besitzen, geben Sie bitte hier die Gutscheinnummer ein.
Für die Kaufabwicklung, die Bereitstellung der Zugangsdaten für das Online-Seminar und den Anforderungen der steuerrechtlichen Vorgaben ist die Speicherung Ihrer angegebenen Daten erforderlich.

MITGLIEDERAKADEMIE INTENSIVFÜHRUNG: DIE SAMMLUNG NEU SEHEN. VON 1800 BIS HEUTE

Bei diesem Rundgang spannen wir den Bogen von der Zeit um 1800 mit Klassizismus und Romantik über die Highlights der Kunst des 19. und frühen 20. Jahrhunderts bis zur Video-, Licht- und Installationskunst unserer Zeit. Kunstgenuss und Erkenntnisgewinn garantiert!

Samstag,  08. März 2025, 11 bis 13.30 Uhr (inkl. Pause)

Kosten:

30 € Erwachsene(r)
25 € Mitglied(er)
5 € ermäßigt (für alle unter 27 Jahren)

Anmeldung erforderlich

 

REMBRANDTS AMSTERDAM – GOLDENE ZEITEN? ANLÄSSLICH DER AUSSTELLUNG FRANKFURTER STÄDEL

Im 17. Jahrhundert ist Amsterdam die Metropole Europas. Wirtschaft und Handel boomen, die Bevölkerung wächst rasant, Kunst und Wissenschaft florieren. Doch die wirtschaftliche und kulturelle Blüte beruhte auf einer aggressiven Handelspolitik der Vereinigten Niederlande, deren Grundlage der Aufbau von Kolonien in Asien und Südamerika und die Versklavung und Ausbeutung von Menschen war. Kriege, Armut sowie religiöse und politische Verfolgung in Europa sorgten für eine stetig wachsende Migration in die sich entwickelnde große Stadt.

 

Kostenbeitrag:

30 € Erwachsene(r)
25 € Mitglied(er)
5 € ermäßigt (für alle unter 27)

Diese Veranstaltung ist ausgebucht.

»RACHEL RUYSCH. NATURE INTO ART«. ANLÄSSLICH DER AUSSTELLUNG IN DER ALTEN PINAKOTHEK (SEMINAR)

Sie war eine Ausnahmeerscheinung in ihrer Zeit und erlangte höchsten Ruhm: Die aus Den Haag stammende Rachel Ruysch (1664–1750) war in einer von Männern dominierten Kunstwelt das erste weibliche Mitglied der Malergilde ihrer Heimatstadt, Hofmalerin und Mutter von zehn Kindern. Ihre prachtvollen, täuschend echt wirkenden Blumenstillleben mit exotischen Pflanzen und Früchten, Schmetterlingen und Insekten galten bereits zu Lebzeiten als gesuchte und kostspielige Sammlerstücke. Über ihren Vater, einen renommierten Professor für Anatomie und Botanik, hatte sie Zugang zum botanischen Garten in Amsterdam, in dem auch Pflanzen zu sehen waren, die durch die koloniale Expansion nach Europa gelangten.

Die weltweit erste große monographische Ausstellung lädt nun zu einer vertieften Beschäftigung mit ihrem Werk und ihrem außergewöhnlichen Werdegang ein.

Kostenbeitrag:
24 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)

Anmeldung erforderlich

 

DIE FARBEN DER KUNST, TEIL VII: WEISS – TABULA RASA UND NEUANFANG (SEMINAR)

Weiß, nach Aristoteles eine der Grundfarben und traditionell mit Reinheit und Unschuld, aber auch mit dem Göttlichen assoziiert, erfuhr seit dem 18. Jahrhundert noch einmal eine enorme Aufwertung – von der Antikensehnsucht des Klassizismus bis zur puristischen Architektur der Moderne. Parallel dazu wurde die Farbe Weiß auch in der Malerei zu einem zentralen Thema. Der Impressionismus entdeckte im Weiß von Licht und Schnee den ganzen Reichtum der Spektralfarben; für Kandinsky, Malewitsch oder – nach dem Zweiten Weltkrieg – Lucio Fontana und die Künstler der Gruppe ZERO war Weiß dagegen Synonym für die »tabula rasa« und einen fundamentalen Neuanfang. In der konzeptuellen Malerei eines Robert Ryman, aber auch im »White Cube« des Galerieraums kommt die Kunst schließlich zu sich selbst; sie hat sich von allen außerbildlichen Bezügen befreit. Unsere Seminarreihe zu den »Farben der Kunst« beschließen wir daher mit der Farbe Weiß.

Dr. Alice Gudera, Florian Britsch M.A.

Kostenbeitrag:
32 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)

Anmeldung erforderlich

DIE FARBEN DER KUNST, TEIL VII: WEISS – TABULA RASA UND NEUANFANG (SEMINAR)

Weiß, nach Aristoteles eine der Grundfarben und traditionell mit Reinheit und Unschuld, aber auch mit dem Göttlichen assoziiert, erfuhr seit dem 18. Jahrhundert noch einmal eine enorme Aufwertung – von der Antikensehnsucht des Klassizismus bis zur puristischen Architektur der Moderne. Parallel dazu wurde die Farbe Weiß auch in der Malerei zu einem zentralen Thema. Der Impressionismus entdeckte im Weiß von Licht und Schnee den ganzen Reichtum der Spektralfarben; für Kandinsky, Malewitsch oder – nach dem Zweiten Weltkrieg – Lucio Fontana und die Künstler der Gruppe ZERO war Weiß dagegen Synonym für die »tabula rasa« und einen fundamentalen Neuanfang.

In der konzeptuellen Malerei eines Robert Ryman, aber auch im »White Cube« des Galerieraums kommt die Kunst schließlich zu sich selbst; sie hat sich von allen außerbildlichen Bezügen befreit. Unsere Seminarreihe zu den »Farben der Kunst« beschließen wir daher mit der Farbe Weiß.

Dr. Alice Gudera, Florian Britsch M.A.

Kostenbeitrag:
32 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)

Anmeldung erforderlich

 

 

»REMBRANDTS AMSTERDAM. GOLDENE ZEITEN?« ANLÄSSLICH DER AUSSTELLUNG IM STÄDEL MUSEUM (SEMINAR)

Amsterdam war im 17. Jahrhundert die europäische Metropole schlechthin, in der Wirtschaft und Handel, Wissenschaft und Kunst gleichermaßen florierten. Die städtische Elite – Angehörige der Schützengilden und »Regenten«, Vorsteher der vom Bürgertum getragenen sozialen Einrichtungen – ließ sich von Meistern wie Rembrandt, Ferdinand Bol, Govert Flinck und anderen aufwendig ins Bild setzen. Doch beruhte die wirtschaftliche und kulturelle Blüte in den Vereinigten Niederlanden auf der Ausbeutung der Kolonien, und auch in der Stadt selbst hatten nicht alle gleichermaßen Anteil am Glanz des »Goldenen Zeitalters«.

Die Ausstellung im Städel Museum öffnet daher den Blick auch auf das Bild anderer gesellschaftlicher Gruppen und erzählt die Geschichte einer Stadt, die von Reichtum und Ungleichheit, Glück und Verderben, Macht und Ohnmacht geprägt war.

Kostenbeitrag:
29 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro

Anmeldung erforderlich