1870/71 – Die Impressionisten in London

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Als Claude Monet, Camille Pissarro und weitere heute berühmte Künstler vor dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 nach London flohen, lernten sie nicht nur ihren zukünftigen Händler Paul Durand-Ruel kennen, sondern konnten auch Werke von William M. Turner und James McNeill Whistler im Original studieren. Der längere Aufenthalt hatte einen bedeutenden Einfluss auf den sich in dieser Zeit herausbildenden Impressionismus. Ausstellungen der jüngsten Vergangenheit in London und Paris haben dazu neues Wissen hervorgebracht. Das Seminar kann auch zur vertiefenden, zusätzlichen Vorbereitung auf die große Pissarro-Ausstellung im Potsdamer Museum Barberini dienen.

Termin

Freitag, 13. Juni 2025,
17:00 bis 18.30 Uhr

Kosten

20,00 Euro inkl. 19% USt.

Anmeldung

Per Mail bis 06.06.2025.


Zur Buchung

Alle Preise verstehen sich inklusive 19% USt.
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REVISION: DIE GESCHICHTE DER FRANZÖSISCHEN KUNST, TEIL I: KLASSIZISMUS (1780–1830) (SEMINAR)

Die Kunstgeschichte hat im globalen Zeitalter und mit Blick auf bis vor wenigen Jahren kaum beachtete Fragestellungen neue Sichtweisen und Erkenntnisse gewonnen. Das gilt auch für die zumeist äußerst populäre und innerhalb Europas zeitweise führende französische Kunst. In unserer mehrteiligen Reihe verfolgen wir ihre Entwicklung vom ausgehenden 18. Jahrhundert bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs. Berühmten Künstlern stellen wir dabei wenig bekannte Künstlerinnen an die Seite, verfolgen neueste Debatten etwa über den französischen Impressionismus und widmen uns auch der Frage, wie der Umgang Paul Gauguins oder Pablo Picassos mit Werken der außereuropäischen Kunst heute kunsthistorisch einzuordnen ist. Am Beginn der Reihe steht die Malerei des Klassizismus, die im Zeitalter der Revolution eine Rückbesinnung nicht nur auf Formen, sondern auch auf ethische Gehalte der Antike mit sich brachte. Die herausgehobene Gestalt auf der Leinwand war nun nicht mehr der Märtyrer der Heilsgeschichte, sondern der Held der Antike, der historische, zunehmend aber auch der zeitgenössische Heros.

REVISION: DIE GESCHICHTE DER FRANZÖSISCHEN KUNST, TEIL I: KLASSIZISMUS (1780–1830) (SEMINAR)

Die Kunstgeschichte hat im globalen Zeitalter und mit Blick auf bis vor wenigen Jahren kaum beachtete Fragestellungen neue Sichtweisen und Erkenntnisse gewonnen. Das gilt auch für die zumeist äußerst populäre und innerhalb Europas zeitweise führende französische Kunst. In unserer mehrteiligen Reihe verfolgen wir ihre Entwicklung vom ausgehenden 18. Jahrhundert bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs. Berühmten Künstlern stellen wir dabei wenig bekannte Künstlerinnen an die Seite, verfolgen neueste Debatten etwa über den französischen Impressionismus und widmen uns auch der Frage, wie der Umgang Paul Gauguins oder Pablo Picassos mit Werken der außereuropäischen Kunst heute kunsthistorisch einzuordnen ist. Am Beginn der Reihe steht die Malerei des Klassizismus, die im Zeitalter der Revolution eine Rückbesinnung nicht nur auf Formen, sondern auch auf ethische Gehalte der Antike mit sich brachte. Die herausgehobene Gestalt auf der Leinwand war nun nicht mehr der Märtyrer der Heilsgeschichte, sondern der Held der Antike, der historische, zunehmend aber auch der zeitgenössische Heros.

Dr. Alice Gudera, Florian Britsch, M.A.

Kostenbeitrag:
32 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)

Anmeldung erforderlich

 

 

CAMILLE CLAUDEL (1864-1943) – SEMINAR

Um 1900 erlangten nur wenige Frauen Anerkennung auf dem Gebiet der Bildhauerei, die innerhalb der Künste ganz besonders als eine männliche Tätigkeit empfunden wurde. Camille Claudel gehört zu den Ausnahmekünstlerinnen, denn sie widersetzte sich den gesellschaftlichen Erwartungen ihrer Zeit und widmete sich ambitioniert und kraftvoll der menschlichen Figur. Ihre leidenschaftliche und komplexe Beziehung zu ihrem Lehrer Auguste Rodin und ihre erzwungene Unterbringung in einer psychiatrischen Anstalt für die letzten 30 Jahre ihres Lebens sind vielfach beschrieben worden, ihre ausdrucksstarken Werke haben eine gleichbleibend künstlerisch wie menschlich höchst ausdrucksstarke Dimension.

Das Seminar findet im Vortragsraum der Kunsthalle Bremen statt.

Anmeldung erforderlich.

 

DIE FARBEN DER KUNST – VON DER ANTIKE BIS ZUR GEGENWART. EIN RESÜMEE (SEMINAR)

»Es scheint, als ob die Farbe für sich selbst denkt, unabhängig von den Objekten, die sie umkleidet.« Baudelaires berühmter Satz aus dem Jahr 1855 markiert den Beginn jener modernen »Befreiung der Bildfarbe«, an deren Ende die gegenstandslose Malerei des 20. Jahrhunderts steht. Doch schon vorher kam der Farbe und ihrer Verwendung in der Kunst eine Rolle zu, die weit über ihre abbildende Funktion hinausgeht. Farben sind Bedeutungsträger – und haben dabei ihre jeweils ganz eigene Material- und Symbolgeschichte. Sie wurden zur Repräsentation von Macht und Reichtum eingesetzt, aber auch zur Stigmatisierung und Ausgrenzung, und bisweilen hat sich ihre Bedeutung dabei im Verlauf der Geschichte grundlegend gewandelt, mitunter sogar ins Gegenteil verkehrt.

Über ein Jahr haben wir in unserer Seminarreihe die faszinierende Kunst- und Kulturgeschichte der Farben von der Antike bis in die Gegenwart verfolgt. Für alle diejenigen, die uns auf dieser Expedition begleitet haben, aber ebenso für die, die sich selbst auf Entdeckungsreise begeben wollen, bieten wir nun zum Abschluss ein 5-stündiges Resümee an – Kaffee und Erfrischungspausen eingeschlossen, Erkenntnisgewinn garantiert!

Dr. Alice Gudera, Florian Britsch M.A.

Diese Veranstaltung ist ausgebucht.

 

DIE FARBEN DER KUNST – VON DER ANTIKE BIS ZUR GEGENWART. EIN RESÜMEE (SEMINAR)

»Es scheint, als ob die Farbe für sich selbst denkt, unabhängig von den Objekten, die sie umkleidet.« Baudelaires berühmter Satz aus dem Jahr 1855 markiert den Beginn jener modernen »Befreiung der Bildfarbe«, an deren Ende die gegenstandslose Malerei des 20. Jahrhunderts steht. Doch schon vorher kam der Farbe und ihrer Verwendung in der Kunst eine Rolle zu, die weit über ihre abbildende Funktion hinausgeht. Farben sind Bedeutungsträger – und haben dabei ihre jeweils ganz eigene Material- und Symbolgeschichte. Sie wurden zur Repräsentation von Macht und Reichtum eingesetzt, aber auch zur Stigmatisierung und Ausgrenzung, und bisweilen hat sich ihre Bedeutung dabei im Verlauf der Geschichte grundlegend gewandelt, mitunter sogar ins Gegenteil verkehrt.

Über ein Jahr haben wir in unserer Seminarreihe die faszinierende Kunst- und Kulturgeschichte der Farben von der Antike bis in die Gegenwart verfolgt. Für alle diejenigen, die uns auf dieser Expedition begleitet haben, aber ebenso für die, die sich selbst auf Entdeckungsreise begeben wollen, bieten wir nun zum Abschluss ein 5-stündiges Resümee an – Kaffee und Erfrischungspausen eingeschlossen, Erkenntnisgewinn garantiert!

Dr. Alice Gudera, Florian Britsch M.A.

Anmeldung erforderlich

 

Diese Veranstaltung ist ausgebucht.

 

DIE FARBEN DER KUNST – VON DER ANTIKE BIS ZUR GEGENWART. EIN RESÜMEE (SEMINAR)

»Es scheint, als ob die Farbe für sich selbst denkt, unabhängig von den Objekten, die sie umkleidet.« Baudelaires berühmter Satz aus dem Jahr 1855 markiert den Beginn jener modernen »Befreiung der Bildfarbe«, an deren Ende die gegenstandslose Malerei des 20. Jahrhunderts steht. Doch schon vorher kam der Farbe und ihrer Verwendung in der Kunst eine Rolle zu, die weit über ihre abbildende Funktion hinausgeht. Farben sind Bedeutungsträger – und haben dabei ihre jeweils ganz eigene Material- und Symbolgeschichte. Sie wurden zur Repräsentation von Macht und Reichtum eingesetzt, aber auch zur Stigmatisierung und Ausgrenzung, und bisweilen hat sich ihre Bedeutung dabei im Verlauf der Geschichte grundlegend gewandelt, mitunter sogar ins Gegenteil verkehrt.

Über ein Jahr haben wir in unserer Seminarreihe die faszinierende Kunst- und Kulturgeschichte der Farben von der Antike bis in die Gegenwart verfolgt. Für alle diejenigen, die uns auf dieser Expedition begleitet haben, aber ebenso für die, die sich selbst auf Entdeckungsreise begeben wollen, bieten wir nun zum Abschluss ein 5-stündiges Resümee an – Kaffee und Erfrischungspausen eingeschlossen, Erkenntnisgewinn garantiert!

Dr. Alice Gudera, Florian Britsch M.A.

Anmeldung erforderlich

Diese Veranstaltung ist ausgebucht.

 

 

Tagesfahrt: VOM HOLZSCHNITT ZUM PIXELWALD: SAMMLUNG UND AKTUELLE AUSSTELLUNGEN IN DER KUNSTHALLE BREMEN

Mit der Neuinszenierung der Sammlung unter dem Titel »Remix« präsentiert sich die Kunsthalle Bremen seit 2020 mehr denn je als ein Museum, in dem Vergangenheit und Gegenwart, die bürgerliche Tradition des Kunstvereins und die globalisierte Welt von heute in einen Dialog treten. Grund genug, uns angesichts der aktuellen Debatten über die Zukunft des Museums einmal ausführlich der Bremer Sammlungspräsentation sowie einigen Sonderausstellungen zu widmen.

Zum Auftakt besuchen wir die große Werkschau der Holzschnitte von Ernst Ludwig Kirchner (1880–1938), der als wichtigster Erneuerer dieser Technik im 20. Jahrhundert gilt. Seine Werke werden ergänzt um Holzschnitte von Benjamin Badock (geb. 1974), Gabriela Jolowicz (geb. 1978) und Thomas Kilpper (geb. 1956) – alle drei interpretieren Kirchners Motive und die Technik des Holzschnitts neu und schaffen teils überwältigende Rauminstallationen.

Nach der Mittagspause widmen wir uns der Sammlung mit Werken von Masolino da Panicale bis James Turrell, aber auch einigen bedeutenden Neuerwerbungen aus jüngster Zeit. Zu ihnen zählt Pixelwald Wisera von Pipilotti Rist (geb. 1962) – die Installation gleicht einem verwunschenen Wald, der sich im Museum ausgebreitet hat und dazu einlädt, sich darin zu verlieren.

Leistungen Fahrt mit dem Metronom, 2. Klasse ab/an Hamburg, öfftl. Verkehrsmittel, Eintritt, Führungen, Reiseleitung

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