Kosten12 € Erwachsene(r)
10 € Mitglied(er)
Anmeldung erforderlich
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Es ist ein radikales Bild und das Schlüsselwerk einer ganzen Richtung: Claude Monets Impression, soleil levant. Legendär wurde diese skizzenhafte Darstellung der industriellen Hafenlandschaft von Le Havre seit ihrer ersten Präsentation im Jahre 1874. Der Kritiker Louis Leroy schrieb über die – so die Überschrift seines Artikels – „Ausstellung der Impressionisten“ und gab seiner negativen Einschätzung mit den Worten Ausdruck: „Eine Tapete im Urzustand ist ausgearbeiteter als dieses Seestück.“ Den despektierlich gemeinten Gruppennamen nutzten die Künstler später selbst. Tatsächlich setzte nun Kunstbetriebs ein. Bis 1886 stellten die Impressionisten in wechselnder Zusammensetzung gemeinsam aus und hofften auf durchschlagenden Erfolg ihrer Malerei, die Landschaft in den jeweiligen Licht- und Luftbedingungen oder das moderne bürgerliche Freizeitvergnügen in Paris und Umgebung auf die Leinwand brachte. Wir wollen uns die Bedeutung dieses wegweisenden Bildes erschließen und seine vielseitigen Vorbilder wie auch seine Rezeption nachvollziehen.
Montag, 23.01. (Teil I), 18-19 Uhr
Montag, 30.01. (Teil II), 18-19 Uhr
Der von Jan und Hubert van Eyck geschaffene, 1432 vollendete Altar in der St.-Bavo-Kathedrale in Gent steht am Beginn der neuzeitlichen Malerei nördlich der Alpen. Er stellt in seinen Ausmaßen, in der getreuen Spiegelung der Natur, des Menschen, der unterschiedlichsten Stoffe und nicht zuletzt in der Farbbehandlung mit emaillehafter Wirkung seit seiner Entstehung in den burgundischen Niederlanden und bis heute eine malerische Sensation dar. Ab 2012 fand eine umfangreiche Restaurierung der Bildtafeln statt, begleitet von intensiver kunsthistorischer Forschung.
Wir wollen uns dem Genter Altar und seiner Stellung innerhalb der Kunstgeschichte unter Berücksichtigung der Ergebnisse und aktuellen Diskussionen widmen.
Der von Jan und Hubert van Eyck geschaffene, 1432 vollendete Altar in der St.-Bavo-Kathedrale in Gent steht am Beginn der neuzeitlichen Malerei nördlich der Alpen. Er stellt in seinen Ausmaßen, in der getreuen Spiegelung der Natur, des Menschen, der unterschiedlichsten Stoffe und nicht zuletzt in der Farbbehandlung mit emaillehafter Wirkung seit seiner Entstehung in den burgundischen Niederlanden und bis heute eine malerische Sensation dar. Ab 2012 fand eine umfangreiche Restaurierung der Bildtafeln statt, begleitet von intensiver kunsthistorischer Forschung.
Wir wollen uns dem Genter Altar und seiner Stellung innerhalb der Kunstgeschichte unter Berücksichtigung der Ergebnisse und aktuellen Diskussionen widmen.
29 Montag Aug. 2022
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Anlässlich der Ausstellung in den Staatlichen Museen zu Berlin
Die Ausstellung zu Donatello in Berlin stellt ein absolutes Highlight in diesem Herbst dar. Die umfangreiche Präsentation gelingt durch eine einmalige Kooperation der Staatlichen Museen zu Berlin mit der Fondazione Palazzo Strozzi, Florenz, den Musei del Bargello, Florenz, und dem Victoria & Albert Museum, London. Wir werden uns dem Œuvre des Bildhauers vor den bahnbrechenden gesellschaftlichen Entwicklungen seiner Zeit widmen und das Konzept der Ausstellung nachvollziehen.
Donatello (ca. 1386–1466) war ein vielseitiger Neuerer und gilt als ein Begründer der italienischen Renaissance. Er war stets offen für technische und künstlerische Entwicklungen; unermüdlich experimentierte er mit Materialien und ästhetischen Ausdrucksmöglichkeiten. So setzt er die mathematische Perspektivkonstruktion im Relief ein und verwendet neben Marmor auch Materialien wie Terrakotta und Stuck, um seine Werke zu gestalten und zu reproduzieren. Zahlreiche Meisterwerke zeugen von seiner außergewöhnlichen Produktivität und Vorstellungskraft und gelten als Hauptwerke der italienischen Renaissance.
Termine:
Freitag, 14. Oktober 2022 und
Freitag, 21. Oktober 2022 (nicht einzeln buchbar)
jeweils 17:00 bis 18.30 Uhr
Kosten:
40,- Euro inkl. 19% USt.
Anmeldung bis 07.10.2022
Zur Buchung
29 Montag Aug. 2022
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Das New Yorker Museum of Modern Art und das Statens Museum for Kunst in Kopenhagen widmen einem Schlüsselwerk der Moderne eine umfangreiche Ausstellung: Das rote Atelier von Henri Matisse aus dem Jahr 1911. In unserem Seminar geht es um die kunsthistorische Vorgeschichte dieses Bildes, also die Entwicklung zu den farbintensiven Bildern des Künstlers und seiner Kollegen.
Einer breiteren Öffentlichkeit wurden außergewöhnliche Werke in satter und greller Farbigkeit auf dem Pariser Herbstsalon 1905 vorgestellt. Sie brachten den Malern von der Kritik den abwertenden Namen „Fauves“ (deutsch: „Wilde“) ein.
Bis 1908 bestand die heterogene Gruppe. Ihr wichtigster Künstler war Henri Matisse, der als „König der Wilden“ bekannt wurde. Gemeinsam bewunderten sie die Kraft der Farbe in den Werken Vincent van Goghs und Paul Gauguins sowie die rationale und klare Komposition eines Georges Seurat. Die Künstler gingen im Laufe der Zeit jeweils eigene Wege. Matisse schuf ab 1908 einzigartige Werke mit einem hohen Abstraktionsgrad.
Freitag, 11. November 2022
17:00 bis 18.30 Uhr
Kosten: 20 Euro inkl. 19 % Umsatzsteuer
Anmeldung bis 4. November
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29 Montag Aug. 2022
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Anlässlich der Ausstellung im Museum of Modern Art, New York und im Statens Museum for Kunst, Kopenhagen
Das Gemälde Das rote Atelier von Henri Matisse aus dem Jahr 1911 gilt es als ein Hauptwerk der Klassischen Moderne und als Meilenstein in der jahrhundertelangen Tradition der Atelierdarstellung.
Eine sensationelle Ausstellung im New Yorker Museum of Modern Art, die ab Herbst im Statens Museum for Kunst in Kopenhagen gezeigt wird, bringt dieses Werk mit jenen Objekten und Werken des Künstlers wieder zusammen, die er darauf abgebildet hat: sechs Gemälde, drei Skulpturen und eine Keramik von Matisse. Die Kunstwerke erscheinen in Farbe und detailreich, während Architektur und Einrichtung des Raumes nur in der roten Oberfläche angedeutet sind. Wir werden uns intensiv mit dem Bild, seinen Bezügen und seiner Bedeutung für die Kunst des 20. Jahrhunderts beschäftigen.
Freitag, 18. November 2022
17 bis 18.30 Uhr
Kosten: 20 Euro inkl. 19 % Umsatzsteuer
Anmeldung bis 11.11.2022
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29 Montag Aug. 2022
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Neben den wichtigen Zentren Oberitaliens im 15. Jahrhundert, die wir mit der italienischen Renaissance verbinden, gab es nördlich der Alpen im Herzogtum Burgund, in Städten wie Gent und Brügge, eine nicht minder aufregende Entwicklung hin zur neuzeitlichen Kunst.
In ganz Europa bewunderten Zeitgenossen die Bilder Jan van Eycks und seiner Nachfolger. Früher noch als in Italien entstanden hier nahsichtige Bildnisse von Bürgern wie Adligen in oftmals schonungslosem Realismus. Auch detailreich ausgeschmückte und mit Mobiliar der damaligen Zeit versehene Andachts- und Altarbilder gehörten zum Repertoire der Künstler. Besonders eigenwillig und anspruchsvoll waren die Darstellungen der Muttergottes mit dem Christuskind. Diese Bilder dienten in der Regel betuchten, gläubigen Auftraggebern für die persönliche Andacht. Die verfeinerte Maltechnik in Öl ermöglichte eine brillant-kostbare Wirkung der oft kleinen Gemälde auf Holz. Ikonographisch waren die Künstler dabei freier als bei kirchlichen Aufträgen. So versteht sich die Vielfalt der außerordentlichen, bisweilen auffällig lebensnah gezeigten Darstellungen von Maria und Christus. Wir betrachten ausgewählte Werke von Jan van Eyck, Rogier van der Weyden, Petrus Christus, Dirk Bouts, Hugo van der Goes und Hans Memling.
Freitag, 16. Dezember 2022
17:00 bis 18.30 Uhr
Kosten: 20,- Euro inkl. 19 % USt.
Anmeldung bis 09.12.2022
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