ONLINE-SEMINAR – EINE INKUNABEL UNTER DER LUPE: DER GENTER ALTAR DER BRÜDER VAN EYCK NACH SEINER RESTAURIERUNG

Der von Jan und Hubert van Eyck geschaffene, 1432 vollendete Altar in der St.-Bavo-Kathedrale in Gent steht am Beginn der neuzeitlichen Malerei nördlich der Alpen. Er stellt in seinen Ausmaßen, in der getreuen Spiegelung der Natur, des Menschen, der unterschiedlichsten Stoffe und nicht zuletzt in der Farbbehandlung mit emaillehafter Wirkung seit seiner Entstehung in den burgundischen Niederlanden und bis heute eine malerische Sensation dar. Ab 2012 fand eine umfangreiche Restaurierung der Bildtafeln statt, begleitet von intensiver kunsthistorischer Forschung.

Wir wollen uns dem Genter Altar und seiner Stellung innerhalb der Kunstgeschichte unter Berücksichtigung der Ergebnisse und aktuellen Diskussionen widmen.

Voraussetzungen zur Teilnahme: Computer /Tablet mit Audioausgang bzw. Lautsprecher, für die Seminare nach Möglichkeit zusätzlich mit Kamera; stabile Internet-Verbindung. Zugang über das Videokonferenzprogramm Zoom (Browser oder Installation) mit dem in der Anmeldebestätigung versendeten Konferenzcode. Einwahl 10 Minuten vor Beginn der Veranstaltung unter Angabe des Namens oder eines eindeutigen Kürzels.
Anmeldung erforderlich
Kostenbeitrag:
12 Euro, Studierende bis 30 Jahre 8 Euro

ONLINE-SEMINAR – EINE INKUNABEL UNTER DER LUPE: DER GENTER ALTAR DER BRÜDER VAN EYCK NACH SEINER RESTAURIERUNG

Der von Jan und Hubert van Eyck geschaffene, 1432 vollendete Altar in der St.-Bavo-Kathedrale in Gent steht am Beginn der neuzeitlichen Malerei nördlich der Alpen. Er stellt in seinen Ausmaßen, in der getreuen Spiegelung der Natur, des Menschen, der unterschiedlichsten Stoffe und nicht zuletzt in der Farbbehandlung mit emaillehafter Wirkung seit seiner Entstehung in den burgundischen Niederlanden und bis heute eine malerische Sensation dar. Ab 2012 fand eine umfangreiche Restaurierung der Bildtafeln statt, begleitet von intensiver kunsthistorischer Forschung.

Wir wollen uns dem Genter Altar und seiner Stellung innerhalb der Kunstgeschichte unter Berücksichtigung der Ergebnisse und aktuellen Diskussionen widmen.

Voraussetzungen zur Teilnahme: Computer /Tablet mit Audioausgang bzw. Lautsprecher, für die Seminare nach Möglichkeit zusätzlich mit Kamera; stabile Internet-Verbindung. Zugang über das Videokonferenzprogramm Zoom (Browser oder Installation) mit dem in der Anmeldebestätigung versendeten Konferenzcode. Einwahl 10 Minuten vor Beginn der Veranstaltung unter Angabe des Namens oder eines eindeutigen Kürzels.
Kostenbeitrag:
12 Euro, Studierende bis 30 Jahre 8 Euro
Dieser Termin ist bereits ausgebucht. Sie haben die Möglichkeit, den Zusatztermin um 19.00 Uhr wahrzunehmen.

DAS MATERIAL DER KUNST: BRONZE – EIN STOFF FÜR DIE EWIGKEIT (PRÄSENZ-SEMINAR in der Hamburger Kunsthalle)

Als ältestes Metall und – neben Marmor – klassisches Material der Bildnerei umgibt die Bronze bis heute die Aura von Macht und Beständigkeit. In der Antike war sie aufs Engste mit der Geschichte des römischen Imperiums verbunden. Über Jahrhunderte wurden auf dem Lateransplatz antike Bronzestatuen zusammengetragen und wiesen ihn als Ort der kaiserlichen, später der päpstlichen Gerichtsbarkeit aus. Seit dem Mittelalter wurden zunehmend Aufträge für neue Bronzewerke erteilt; nun war es vor allem der kirchliche Kontext, der dem Material – in Gestalt von Portalen, Taufbecken, Kruzifixen und Reliquiaren – seine Würde verlieh. Ihre Bedeutung als Medium unterschiedlichster Repräsentationsbedürfnisse konnte die Bronze bis zum Denkmalkult des 19. Jahrhunderts behaupten. Umso kritischer wurde das Material in der Moderne beurteilt.
Das Seminar findet im Veranstaltungsraum und in der Sammlung der Hamburger Kunsthalle statt.

Kostenbeitrag:
32 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)

Donatello: Erfinder der Renaissance

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Anlässlich der Ausstellung in den Staatlichen Museen zu Berlin

Die Ausstellung zu Donatello in Berlin stellt ein absolutes Highlight in diesem Herbst dar. Die umfangreiche Präsentation gelingt durch eine einmalige Kooperation der Staatlichen Museen zu Berlin mit der Fondazione Palazzo Strozzi, Florenz, den Musei del Bargello, Florenz, und dem Victoria & Albert Museum, London. Wir werden uns dem Œuvre des Bildhauers vor den bahnbrechenden gesellschaftlichen Entwicklungen seiner Zeit widmen und das Konzept der Ausstellung nachvollziehen.

Donatello (ca. 1386–1466) war ein vielseitiger Neuerer und gilt als ein Begründer der italienischen Renaissance. Er war stets offen für technische und künstlerische Entwicklungen; unermüdlich experimentierte er mit Materialien und ästhetischen Ausdrucksmöglichkeiten. So setzt er die mathematische Perspektivkonstruktion im Relief ein und verwendet neben Marmor auch Materialien wie Terrakotta und Stuck, um seine Werke zu gestalten und zu reproduzieren. Zahlreiche Meisterwerke zeugen von seiner außergewöhnlichen Produktivität und Vorstellungskraft und gelten als Hauptwerke der italienischen Renaissance.

Termine:

Freitag, 14. Oktober 2022 und
Freitag, 21. Oktober 2022 (nicht einzeln buchbar)

jeweils 17:00 bis 18.30 Uhr

Kosten:

40,- Euro inkl. 19% USt.

Anmeldung bis 07.10.2022


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Henri Matisse und die Künstler der Fauves

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Das New Yorker Museum of Modern Art und das Statens Museum for Kunst in Kopenhagen widmen einem Schlüsselwerk der Moderne eine umfangreiche Ausstellung: Das rote Atelier von Henri Matisse aus dem Jahr 1911. In unserem Seminar geht es um die kunsthistorische Vorgeschichte dieses Bildes, also die Entwicklung zu den farbintensiven Bildern des Künstlers und seiner Kollegen.

Einer breiteren Öffentlichkeit wurden außergewöhnliche Werke in satter und greller Farbigkeit auf dem Pariser Herbstsalon 1905 vorgestellt. Sie brachten den Malern von der Kritik den abwertenden Namen „Fauves“ (deutsch: „Wilde“) ein. 
Bis 1908 bestand die heterogene Gruppe. Ihr wichtigster Künstler war Henri Matisse, der als „König der Wilden“ bekannt wurde. Gemeinsam bewunderten sie die Kraft der Farbe in den Werken Vincent van Goghs und Paul Gauguins sowie die rationale und klare Komposition eines Georges Seurat. Die Künstler gingen im Laufe der Zeit jeweils eigene Wege. Matisse schuf ab 1908 einzigartige Werke mit einem hohen Abstraktionsgrad.

Freitag, 11. November 2022

17:00 bis 18.30 Uhr

Kosten: 20 Euro inkl. 19 % Umsatzsteuer

Anmeldung bis 4. November


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Henri Matisse: Das rote Atelier

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Anlässlich der Ausstellung im Museum of Modern Art, New York und im Statens Museum for Kunst, Kopenhagen

Das Gemälde Das rote Atelier von Henri Matisse aus dem Jahr 1911 gilt es als ein Hauptwerk der Klassischen Moderne und als Meilenstein in der jahrhundertelangen Tradition der Atelierdarstellung.

Eine sensationelle Ausstellung im New Yorker Museum of Modern Art, die ab Herbst im Statens Museum for Kunst in Kopenhagen gezeigt wird, bringt dieses Werk mit jenen Objekten und Werken des Künstlers wieder zusammen, die er darauf abgebildet hat: sechs Gemälde, drei Skulpturen und eine Keramik von Matisse. Die Kunstwerke erscheinen in Farbe und detailreich, während Architektur und Einrichtung des Raumes nur in der roten Oberfläche angedeutet sind. Wir werden uns intensiv mit dem Bild, seinen Bezügen und seiner Bedeutung für die Kunst des 20. Jahrhunderts beschäftigen.

Freitag, 18. November 2022

17 bis 18.30 Uhr

Kosten: 20 Euro inkl. 19 % Umsatzsteuer

Anmeldung bis 11.11.2022


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Bilder der Muttergottes

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Jan van Eyck, Rogier van der Weyden, Hugo van der Goes und Hans Memling

Neben den wichtigen Zentren Oberitaliens im 15. Jahrhundert, die wir mit der italienischen Renaissance verbinden, gab es nördlich der Alpen im Herzogtum Burgund, in Städten wie Gent und Brügge, eine nicht minder aufregende Entwicklung hin zur neuzeitlichen Kunst.

In ganz Europa bewunderten Zeitgenossen die Bilder Jan van Eycks und seiner Nachfolger. Früher noch als in Italien entstanden hier nahsichtige Bildnisse von Bürgern wie Adligen in oftmals schonungslosem Realismus. Auch detailreich ausgeschmückte und mit Mobiliar der damaligen Zeit versehene Andachts- und Altarbilder gehörten zum Repertoire der Künstler. Besonders eigenwillig und anspruchsvoll waren die Darstellungen der Muttergottes mit dem Christuskind. Diese Bilder dienten in der Regel betuchten, gläubigen Auftraggebern für die persönliche Andacht. Die verfeinerte Maltechnik in Öl ermöglichte eine brillant-kostbare Wirkung der oft kleinen Gemälde auf Holz. Ikonographisch waren die Künstler dabei freier als bei kirchlichen Aufträgen. So versteht sich die Vielfalt der außerordentlichen, bisweilen auffällig lebensnah gezeigten Darstellungen von Maria und Christus. Wir betrachten ausgewählte Werke von Jan van Eyck, Rogier van der Weyden, Petrus Christus, Dirk Bouts, Hugo van der Goes und Hans Memling.

Freitag, 16. Dezember 2022
17:00 bis 18.30 Uhr

Kosten: 20,- Euro inkl. 19 % USt.
Anmeldung bis 09.12.2022


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