DIE PEGGY GUGGENHEIM COLLECTION IN VENEDIG (ONLINE-SEMINAR)

Auf die meisten Venedig-Reisenden übt das Guggenheim-Museum am Canal Grande eine andauernde Anziehungskraft aus. Wir nehmen daher die diesjährige Biennale zum Anlass, uns der Geschichte des Hauses und seiner Sammlung zu widmen. Die US-amerikanische Galeristin Peggy Guggenheim (1898–1979), Nichte von Solomon R. Guggenheim, dem Stifter des gleichnamigen Museums in New York, legte ab 1938 mit Werken von Pablo Picasso, Piet Mondrian und Constantin Brâncuși den Grundstein für eine der bedeutendsten Sammlungen moderner Kunst. Nicht zuletzt aufgrund ihrer engen persönlichen Beziehungen zu vielen Künstlern spielte sie eine zentrale Rolle bei der Rezeption und Verbreitung der Avantgarde.

Nachdem Peggy Guggenheim 1941 gemeinsam mit Max Ernst aus Europa nach New York geflüchtet war, überführte sie ihre Sammlung 1947 nach Venedig, wo diese seit 1949 im Palazzo Venier dei Leoni beheimatet ist.

Eine Veranstaltung der Freunde der Kunsthalle e.V.

Anmeldung erforderlich

 

PAULA MODERSOHN-BECKER: »ICH BIN ICH«. ANLÄSSLICH DER RETROSPEKTIVE IN NEW YORK UND CHICAGO (SEMINAR)

Als Pionierin der frühen Moderne ist Paula Modersohn-Becker (1876–1907) mittlerweile weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt. Im Sommer 2024 stellen nun erstmals bedeutende US-amerikanische Museen in New York und Chicago die Ausnahmekünstlerin einem größeren Publikum vor. In radikaler Vereinfachung nahm Modersohn-Becker den alltäglichen Motiven aus ihrer ländlichen Umgebung in Worpswede alles Zufällige und Genrehafte.

Angeregt durch wiederholte Studienaufenthalte in Paris, war sie eine der ersten überhaupt, die Impulse der aktuellen Kunst eines Paul Cézanne, Paul Gauguin oder Henri Matisse aufgriff und eigenständig weiterentwickelte. Längst ist erwiesen, dass sich die kurz vor ihrem frühen Tod entstandenen Werke auf Augenhöhe mit jenen Pablo Picassos aus derselben Zeit befinden.

 

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Frans Hals. Meister des Augenblicks 

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Anlässlich der Ausstellung in der Berliner Gemäldegalerie


Vom 12. Juli bis 3. November 2024 feiert die Berliner Gemäldegalerie einen der größten und populärsten Porträtmaler der europäischen Kunstgeschichte: Frans Hals zählt zu den herausragenden niederländischen Malern des 17. Jahrhunderts und fertigte in Haarlem eine große Zahl beeindruckender Bildnisse und Ausdrucksstudien. Mit seinem außergewöhnlich lockeren, freien Malstil inspirierte der Künstler wie kaum ein anderer seiner Zeit zudem die Malerei der Moderne. In Kooperation mit der National Gallery in London und dem Rijksmuseum in Amsterdam organisiert die Gemäldegalerie eine umfassende monografische Ausstellung mit rund 75 Arbeiten. Darunter befinden sich 50 der bedeutendsten Gemälde von Frans Hals aus über 20 öffentlichen und privaten Sammlungen in Europa, den USA und Kanada.

Termin

Freitag, 9. August 2024
17:00 – 18:30 Uhr


Zur Buchung

KÜNSTLERFREUNDSCHAFTEN – GEORGE BRAQUE UND PABLO PICASSO

Die Künstlerfreundschaft zwischen Georges Bracque (1882–1963) und Pablo Picasso (1881–1976) begann im Paris des Jahres 1908. Bis 1911 Jahren war ihr künstlerischer Austausch und ihre Zusammenarbeit besonders intensiv. Gemeinsam entwickelten sie die revolutionäre Bildsprache des Kubismus, die für die weiteren Stufen der Abstraktion in der Kunst des 20. Jahrhunderts eine entscheidende Rolle spielen sollte.

 

Kosten:

30 € Erwachsene(r)
25 € Mitglied(er)
5 € ermäßigt

Anmeldung erforderlich

Hinweis:

Nicht-Mitglieder des Kunstvereins zahlen 30 €. Alle unter 27 Jahren zahlen 5 € (bei Anmeldung bitte ermäßigt auswählen).

KUNSTSAMMLER*INNEN DER MODERNE. PEGGY GUGGENHEIM (1898-1979)

Die US-amerikanische Sammlerin und Galeristin Peggy Guggenheim, Nichte von Solomon R. Guggenheim, dem Stifter des gleichnamigen Museums in New York, legte mit Werken von Pablo Picasso, Piet Mondrian und Constantin Brancusi den Grundstein für eine der bedeutendsten Sammlungen moderner Kunst. Insgesamt spielt sie eine zentrale Rolle in der Verbreitung und Rezeption der Avantgarde. Im Jahr 1947 verbrachte Peggy Guggenheim ihre Sammlung nach Venedig, wo sie seit 1949 im Palazzo Venier dei Leoni beheimatet ist.

 

Kosten:

30 € Erwachsene(r)
25 € Mitglied(er)
5 € ermäßigt

Anmeldung erforderlich

Hinweis:

Nicht-Mitglieder des Kunstvereins zahlen 30 €. Alle unter 27 Jahren zahlen 5 € (bei Anmeldung bitte ermäßigt auswählen).

PAULA MODERSOHN-BECKER. EINE NEUE KUNST – AUS ANLASS DER RETROSPEKTIVE IN NEW YORK UND CHICAGO

Im Jahr 2024 werden Paula Modersohn-Becker und ihr Werk ausführlich in den USA vorgestellt: Modersohn-Becker (1876–1907) gilt als Pionierin der frühen Moderne in Deutschland. In unerhörter Vereinfachung nahm sie den alltäglichen Motiven aus ihrer ländlichen Umgebung in Worpswede alles Zufällige und Genrehafte. Zugleich war sie, angeregt durch wiederholte Studienaufenthalte in Paris, eine der ersten, die Impulse der aktuellen Kunst eines Paul Cézanne, Paul Gauguin oder Henri Matisse eigenwillig aufgriff.

 

Kosten:

30 € Erwachsene(r)
25 € Mitglied(er)
5 € ermäßigt

Anmeldung erforderlich

Hinweis:

Nicht-Mitglieder des Kunstvereins zahlen 30 €. Alle unter 27 Jahren zahlen 5 € (bei Anmeldung bitte ermäßigt auswählen).

 

 

ALBRECHT DÜRERS FRAUENBAD VON 1496 UND DER AKT IN DER KUNST UM 1500

Am Beginn des 16. Jahrhunderts waren die Akt-Darstellungen Albrecht Dürers (1471–1528) radikal neu. In der religiösen Bilderwelt des Mittelalters tauchte bisweilen zwar der nackte Mensch auf, nicht aber der künstlerisch formulierte Akt als eigenständiges Thema. Vor allem in Zeichnungen, wie im einzigartigen Frauenbad der Kunsthalle Bremen, erkundete Dürer immer wieder den menschlichen Körper, studierte systematisch dessen Proportionen, und er schuf sogar Selbstporträts als Akt. Unabhängig von Vorbildern und dem gängigen Schönheitsideal begründete Dürer damit als erster Künstler der Renaissance den Akt als Kunstgattung.

 

Kosten:

30 € Erwachsene(r)
25 € Mitglied(er)
5 € ermäßigt

Anmeldung erforderlich

Hinweis

Nicht-Mitglieder des Kunstvereins zahlen 30 €. Alle unter 27 Jahren zahlen 5 € (bei Anmeldung bitte ermäßigt auswählen).

 

 

150 JAHRE IMPRESSIONISMUS – AUS ANLASS DER AUSSTELLUNGEN IM PARISER MUSÉE D’ORSAY UND IM WALLRAF-RICHARTZ-MUSEUM & FOUNDATION CORBOUD, KÖLN

Im Jahr 1874 – vor 150 Jahren – stellten die zunächst von Kritikern so genannten Impressionisten erstmals gemeinsam aus. Eine von Künstlern und Künstlerinnen selbst organisierte Ausstellung hatte es bis dahin nicht gegeben. Doch da die modernen Gemälde von Claude Monet, Berthe Morisot, Camille Pissarro, Pierre-Auguste Renoir zumeist nicht im traditionsbewussten Pariser Salon angenommen wurden, schlossen sich die Weggefährten und -gefährtinnen zusammen und präsentierten ihre neuartigen Werke im ehemaligen Atelier des Fotografen Nadar. Das Pariser Muséed’Orsay und das Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud nehmen das Jubiläum zum Anlass großer Ausstellungen.

 

Kosten:

40 € Erwachsene(r)
35 € Mitglied(er)
5 € ermäßigt

Anmeldung erforderlich

 

Hinweis

Nicht-Mitglieder des Kunstvereins zahlen 40 €. Alle unter 27 Jahren zahlen 5 € (bei Anmeldung bitte ermäßigt auswählen).

 

 

FRANS HALS, REMBRANDT UND DIE PORTRÄTKUNST IN DEN NIEDERLANDEN DES 17. JAHRHUNDERTS. ANLÄSSLICH DER AUSSTELLUNG »FRANS HALS – MEISTER DES AUGENBLICKS« IN BERLIN (SEMINAR)

Bereits in ihrer Zeit waren Frans Hals (1580–1666) und Rembrandt Harmensz. van Rijn (1606–1669) zu Ruhm gekommen. Beide verliehen den Porträtierten im Bild eine bewunderungswürdige Eindringlichkeit und Präsenz. Während Hals in Haarlem ausschließlich Porträts malte – und dies in zunehmend radikal-skizzenhafter Manier –, widmete sich Rembrandt auch Historienbildern, doch bekannt wurde er durch zahlreiche individuelle Bildnisse. Mit der Nachtwache oder den Staalmeesters schuf er ferner einzigartige Formulierungen des für die junge Republik so repräsentativen Gruppenporträts.

Die bedeutende Frans-Hals-Ausstellung, die nach Stationen in London und Amsterdam auch in der Berliner Gemäldegalerie gezeigt wird, gibt uns Anlass, die Entwicklung der Porträtmalerei in den Niederlanden mit ihren beiden zentralen Vertretern nachzuvollziehen.

Kostenbeitrag:
29 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)

Anmeldung erforderlich

 

FRANS HALS, REMBRANDT UND DIE PORTRÄTKUNST IN DEN NIEDERLANDEN DES 17. JAHRHUNDERTS. ANLÄSSLICH DER AUSSTELLUNG »FRANS HALS – MEISTER DES AUGENBLICKS« IN BERLIN (SEMINAR)

Bereits in ihrer Zeit waren Frans Hals (1580–1666) und Rembrandt Harmensz. van Rijn (1606–1669) zu Ruhm gekommen. Beide verliehen den Porträtierten im Bild eine bewunderungswürdige Eindringlichkeit und Präsenz. Während Hals in Haarlem ausschließlich Porträts malte – und dies in zunehmend radikal-skizzenhafter Manier –, widmete sich Rembrandt auch Historienbildern, doch bekannt wurde er durch zahlreiche individuelle Bildnisse. Mit der Nachtwache oder den Staalmeesters schuf er ferner einzigartige Formulierungen des für die junge Republik so repräsentativen Gruppenporträts.

Die bedeutende Frans-Hals-Ausstellung, die nach Stationen in London und Amsterdam auch in der Berliner Gemäldegalerie gezeigt wird, gibt uns Anlass, die Entwicklung der Porträtmalerei in den Niederlanden mit ihren beiden zentralen Vertretern nachzuvollziehen.

 

Kostenbeitrag:
29 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt

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