Figur, Bildraum, Bühne – Von Velázquez bis Viola

Was bedeutet Komposition in der bildenden Kunst? Am Beispiel epochemachender Werke von Diego Velázquez (Las Meninas, 1656) über Jacques-Louis David (Der Tod des Marat, 1793) bis zu den aktuellen Installationen Bill Violas sprechen Alice Gudera und Florian Britsch aus kunsthistorischer Sicht über Gestaltungsprinzipien, Erzählstrukturen sowie mediale Grenzgänge zwischen Malerei, Theater und Film.

Dr. Alice Gudera, Florian Britsch M. A.

Eintritt frei

Tulpomanie – Kuratoren-Reise zur niederländischen Malerei im 17. Jahrhundert

Diese besondere Kuratoren-Reise orientiert sich eng an der kommenden Ausstellung „Tulpen, Tabak, Heringsfang – Niederländische Gemälde des Goldenen Zeitalters“ (April 2018) in der Kunsthalle Bremen. Bei der Reise wird der kulturelle Hintergrund der niederländischen Malerei des 17. Jahrhunderts mit Schwerpunkt auf den Blumen und Blumenstilleben, aber auch mit Blick auf andere wirtschaftliche Güter wie Fischfang, Tabak oder Goudapfeifen, die sich in den Bremer Bildern spiegeln, betrachtet. Ausgangsort für die unterschiedlichen Besichtigungen ist Den Haag. Hier wird neben dem Mauritshuis auch das Museum Bredius besucht. Freuen Sie sich auf das künstlerische Erbe so einzigartiger Maler wie z.B. Frans Hals, dessen Werk im Museum in Haarlem gewürdigt wird. Während einer Radtour durch die blühenden Tulpenfelder erleben Sie hautnah den entspannten Alltagsrhythmus der Niederländer. Ein Besuch in der Porzellanmanufaktur Royal Delft gehört ebenso zum Reiseprogramm wie die Universitätsbibliothek in Leiden, wo historische Pflanzenbücher betrachtet werden können. Diese einmalige Kunstreise spannt einen Bogen vom Goldenen Zeitalter der Niederlande zur Sammlung der Kunsthalle Bremen.

Reiseleitung: Dr. Dorothee Hansen, Dr. Alice Gudera

Busreise ab/bis Bremen, Übernachtung im 4-Sterne-Novotel Den Haag City Centre, Frühstück, Abendessen am Anreisetag, Eintrittsgelder und Führungen: Mauritshuis und Bredius in Den Haag, De Lakenhal in Leiden, Frans Hals und Teylers in Haarlem, Boymans van Beuningen in Rotterdam, Historisches Museum in Gouda, Universitätsbibliothek und Hortus Botanicus in Leiden, Leihräder

Reisepreis pro Person:
999 € im Doppelzimmer
1.199 € im Einzelzimmer
100 € Zuschlag für Nichtmitglieder des Kunstvereins

Anmeldung

Hanseat Reisen GmbH, T 0421 160 60 77, reisen-zur-kunst@hanseatreisen.de

Paul Gauguin, Emile Bernard und die Künstler der Nabis

Mitgliederakademie: Kunstgeschichteseminar Vom Mittelalter in die Gegenwart – Der Impressionismus und die Anfänge der Moderne Teil IV: Der Weg zur Moderne II: Paul Gauguin, Emile Bernard und die Künstler der Nabis

Die impressionistische Malerei von Claude Monet, Auguste Renoir oder Edgar Degas ist auf der Beliebtheitsskala beim Publikum kaum zu überbieten. In ihrer Zeit haben diese Künstler jedoch mühsam um Anerkennung ringen müssen. Die Entstehung des Impressionismus lässt sich insbesondere vor der Folie der offiziell anerkannten Kunst des Salons wie auch innerhalb der Entwicklung der französischen Landschaftsmalerei des 19. Jahrhunderts nachvollziehen. Mit Blick auf die impressionistische Blütezeit in den 1870er Jahren fällt sodann nicht nur das gemeinsame Interesse der Maler und Malerinnen an der künstlerischen Umsetzung der Sujets unter den jeweiligen Licht- und Luftverhältnissen auf, sondern auch die Vielfalt neuer Motive aus dem bürgerlichem Freizeitvergnügen und dem Großstadtleben. Einzelne Künstler gingen schließlich seit den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts einen entscheidenden Schritt weiter: George Seurat, Paul Cézanne, Vincent van Gogh, Paul Gauguin, Emile Bernard wie auch die Künstler der Gruppe Nabis setzten auf die eigenständige Wirkung von Farbe, Linie und Fläche und begründeten somit die moderne Malerei.

26. Mai: Teil I: Die Geburt des Impressionismus
2. Juni: Teil II: Die Blütezeit des Impressionismus
9. Juni: Teil III: Der Weg zur Moderne I: 
George Seurat, Paul Cézanne und Vincent van Gogh
16. Juni: Teil IV: Der Weg zur Moderne II: 
Paul Gauguin, Emile Bernard und die Künstler der Nabis

Kosten
18 € Mitglied(er)
60 € Mitglied(er) / alle Termine

Anmeldung bis 28. April

George Seurat, Paul Cézanne und Vincent van Gogh

Mitgliederakademie: Kunstgeschichteseminar Vom Mittelalter in die Gegenwart – Der Impressionismus und die Anfänge der Moderne Teil III: Der Weg zur Moderne I: George Seurat, Paul Cézanne und Vincent van Gogh

Die impressionistische Malerei von Claude Monet, Auguste Renoir oder Edgar Degas ist auf der Beliebtheitsskala beim Publikum kaum zu überbieten. In ihrer Zeit haben diese Künstler jedoch mühsam um Anerkennung ringen müssen. Die Entstehung des Impressionismus lässt sich insbesondere vor der Folie der offiziell anerkannten Kunst des Salons wie auch innerhalb der Entwicklung der französischen Landschaftsmalerei des 19. Jahrhunderts nachvollziehen. Mit Blick auf die impressionistische Blütezeit in den 1870er Jahren fällt sodann nicht nur das gemeinsame Interesse der Maler und Malerinnen an der künstlerischen Umsetzung der Sujets unter den jeweiligen Licht- und Luftverhältnissen auf, sondern auch die Vielfalt neuer Motive aus dem bürgerlichem Freizeitvergnügen und dem Großstadtleben. Einzelne Künstler gingen schließlich seit den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts einen entscheidenden Schritt weiter: George Seurat, Paul Cézanne, Vincent van Gogh, Paul Gauguin, Emile Bernard wie auch die Künstler der Gruppe Nabis setzten auf die eigenständige Wirkung von Farbe, Linie und Fläche und begründeten somit die moderne Malerei.

26. Mai: Teil I: Die Geburt des Impressionismus
2. Juni: Teil II: Die Blütezeit des Impressionismus
9. Juni: Teil III: Der Weg zur Moderne I: 
George Seurat, Paul Cézanne und Vincent van Gogh
16. Juni: Teil IV: Der Weg zur Moderne II:
 Paul Gauguin, Emile Bernard und die Künstler der Nabis

Kosten
18 € Mitglied(er)
60 € Mitglied(er) / alle Termine

Anmeldung bis 28. April

Die Blütezeit des Impressionismus

Mitgliederakademie: Kunstgeschichteseminar Vom Mittelalter in die Gegenwart – Der Impressionismus und die Anfänge der Moderne Teil II: Die Blütezeit des Impressionismus

Die impressionistische Malerei von Claude Monet, Auguste Renoir oder Edgar Degas ist auf der Beliebtheitsskala beim Publikum kaum zu überbieten. In ihrer Zeit haben diese Künstler jedoch mühsam um Anerkennung ringen müssen. Die Entstehung des Impressionismus lässt sich insbesondere vor der Folie der offiziell anerkannten Kunst des Salons wie auch innerhalb der Entwicklung der französischen Landschaftsmalerei des 19. Jahrhunderts nachvollziehen. Mit Blick auf die impressionistische Blütezeit in den 1870er Jahren fällt sodann nicht nur das gemeinsame Interesse der Maler und Malerinnen an der künstlerischen Umsetzung der Sujets unter den jeweiligen Licht- und Luftverhältnissen auf, sondern auch die Vielfalt neuer Motive aus dem bürgerlichem Freizeitvergnügen und dem Großstadtleben. Einzelne Künstler gingen schließlich seit den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts einen entscheidenden Schritt weiter: George Seurat, Paul Cézanne, Vincent van Gogh, Paul Gauguin, Emile Bernard wie auch die Künstler der Gruppe Nabis setzten auf die eigenständige Wirkung von Farbe, Linie und Fläche und begründeten somit die moderne Malerei.

26. Mai: Teil I: Die Geburt des Impressionismus
2. Juni: Teil II: Die Blütezeit des Impressionismus

9. Juni: Teil III: Der Weg zur Moderne I:
George Seurat, Paul Cézanne und Vincent van Gogh
16. Juni: Teil IV: Der Weg zur Moderne II:
Paul Gauguin, Emile Bernard und die Künstler der Nabis

Die Geburt des Impressionismus

Mitgliederakademie: Kunstgeschichteseminar Vom Mittelalter in die Gegenwart – Der Impressionismus und die Anfänge der Moderne Teil I: Die Geburt des Impressionismus

Die impressionistische Malerei von Claude Monet, Auguste Renoir oder Edgar Degas ist auf der Beliebtheitsskala beim Publikum kaum zu überbieten. In ihrer Zeit haben diese Künstler jedoch mühsam um Anerkennung ringen müssen. Die Entstehung des Impressionismus lässt sich insbesondere vor der Folie der offiziell anerkannten Kunst des Salons wie auch innerhalb der Entwicklung der französischen Landschaftsmalerei des 19. Jahrhunderts nachvollziehen. Mit Blick auf die impressionistische Blütezeit in den 1870er Jahren fällt sodann nicht nur das gemeinsame Interesse der Maler und Malerinnen an der künstlerischen Umsetzung der Sujets unter den jeweiligen Licht- und Luftverhältnissen auf, sondern auch die Vielfalt neuer Motive aus dem bürgerlichem Freizeitvergnügen und dem Großstadtleben. Einzelne Künstler gingen schließlich seit den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts einen entscheidenden Schritt weiter: George Seurat, Paul Cézanne, Vincent van Gogh, Paul Gauguin, Emile Bernard wie auch die Künstler der Gruppe Nabis setzten auf die eigenständige Wirkung von Farbe, Linie und Fläche und begründeten somit die moderne Malerei.

26. Mai: Teil I: Die Geburt des Impressionismus
2. Juni: Teil II: Die Blütezeit des Impressionismus
9. Juni: Teil III: Der Weg zur Moderne I:
George Seurat, Paul Cézanne und Vincent van Gogh
16. Juni: Teil IV: Der Weg zur Moderne II:
Paul Gauguin, Emile Bernard und die Künstler der Nabis

Kosten
18 € Mitglied(er)
60 € Mitglied(er) / alle Termine

Anmeldung bis 28. April

Mitgliederakademie Intensiv-Führung: Tulpen, Tabak, Heringsfang. Die Schenkung Carl Schünemann

Jahrzehntelang blieb die Privatsammlung im Verborgenen: Nun schenkt der Bremer Kaufmann Carl Schünemann seine wertvolle Sammlung von Altmeistergemälden dem Kunstverein in Bremen. Es ist die bedeutendste Schenkung Alter Meister seit der Gründung des Vereins vor fast 200 Jahren. Schünemann reiht sich damit ein in die große Tradition hanseatischer Mäzene. Im Frühjahr 2018 werden die Werke in der Ausstellung „Tulpen, Tabak, Heringsfang. Niederländische Malerei des Goldenen Zeitalters“ in der Kunsthalle Bremen präsentiert. In einem ausführlichen Rundgang wollen wir uns diesen Gemälden der niederländischen Meister des 17. Jahrhunderts widmen. Die faszinierenden Stillleben und Genrebilder, die charakteristischen Landschaften und Seestücke aus der Sammlung Schünemann zeichnen sich durch künstlerische und kunsthistorische Besonderheiten aus und lassen uns einen erkenntnisreichen Einblick in die Kunst des Goldenen Zeitalters der Niederlande gewinnen.

Führung inkl. Pause

Kosten
15 € Mitglied(er)

Anmeldung bis 20. März

Mitgliederakadmie Seminarreihe: Das Goldene Zeitalter der Niederlande. Teil II: Landschaft und Porträt

Mitgliederakademie Seminarreihe: Das Goldene Zeitalter der Niederlande Teil II Landschaft und Porträt

Das Frühjahr 2018 steht in der Kunsthalle Bremen ganz im Zeichen des Goldenen Zeitalters der Niederlande: Die Ausstellungen der Gemälde aus der Sammlung Schünemann sowie niederländischer Meisterzeichnungen widmen sich dieser prägenden Epoche der europäischen Kunstgeschichte des 17. Jahrhunderts. Sie geben den Anlass für einen besonderen Schwerpunkt in der Mitgliederakademie. Neben einer Intensivführung und einer Kuratorenreise bieten wir auch eine zweiteilige Seminarreihe an.
Im ersten Teil unseres Seminars beschäftigen wir uns mit der Stilllebenmalerei sowie mit Genreszenen in Malerei und Zeichnung. Wir schauen auf die einzigartigen Stillleben mit einheimischen wie exotischen Lebensmitteln und Gegenständen, deren kunstvolle Schilderung der Prosperität des Landes Ausdruck verleiht und wollen die subtilen Genredarstellungen eines Gerard ter Borch, Johannes Vermeer und Jacob Ochtervelt näher beleuchten.
Im zweiten Teil des Seminars geht es zunächst um die Landschafts- und Marinedarstellungen, die in ihrer neuartigen Darstellungsform für Jahrhunderte vorbildlich wirken sollte. Unser Interesse richtet sich daneben auf das innovative bürgerliche Porträt und das für die Niederlande typische Gruppenporträt. Mit dem intensiven Blick auf die Kunst Rembrandts erschließt sich die Rolle der im Rang hoch angesehenen Historienmalerei.

Der erste Teil der Veranstaltung findet am 7. April 2018 statt.

Kosten
28 € Mitglied(er)
45 € Mitglied(er) / alle Termine

Anmeldung bis 20. März

Mitgliederakademie Seminarreihe: Das Goldene Zeitalter der Niederlande. Teil I: Genreszenen und Stillleben

Das Frühjahr 2018 steht in der Kunsthalle Bremen ganz im Zeichen des Goldenen Zeitalters der Niederlande: Die Ausstellungen der Gemälde aus der Sammlung Schünemann sowie niederländischer Meisterzeichnungen widmen sich dieser prägenden Epoche der europäischen Kunstgeschichte des 17. Jahrhunderts. Sie geben den Anlass für einen besonderen Schwerpunkt in der Mitgliederakademie. Neben einer Intensivführung und einer Kuratorenreise bieten wir auch eine zweiteilige Seminarreihe an.
Im ersten Teil unseres Seminars beschäftigen wir uns mit der Stilllebenmalerei sowie mit Genreszenen in Malerei und Zeichnung. Wir schauen auf die einzigartigen Stillleben mit einheimischen wie exotischen Lebensmitteln und Gegenständen, deren kunstvolle Schilderung der Prosperität des Landes Ausdruck verleiht und wollen die subtilen Genredarstellungen eines Gerard ter Borch, Johannes Vermeer und Jacob Ochtervelt näher beleuchten.

Im zweiten Teil des Seminars geht es zunächst um die Landschafts- und Marinedarstellungen, die in ihrer neuartigen Darstellungsform für Jahrhunderte vorbildlich wirken sollte. Unser Interesse richtet sich daneben auf das innovative bürgerliche Porträt und das für die Niederlande typische Gruppenporträt. Mit dem intensiven Blick auf die Kunst Rembrandts erschließt sich die Rolle der im Rang hoch angesehenen Historienmalerei.

Der zweite Teil der Veranstaltung findet am 28. April statt.

Kosten
28 € Mitglied(er)
45 € Mitglied(er) / alle Termine

Anmeldung bis 20. März

Bremen: „Max Beckmann. Welttheater“ in der Kunsthalle und „Schlaf. Eine produktive Zeitverschwendung“ im Paula Modersohn-Becker Museum

Max Beckmann (1884–1950) war zeitlebens fasziniert von der Welt des Theaters, des Zirkus und der Varietés. Schauspiel, Akrobatik und Tanz waren für ihn metaphorischer Schauplatz menschlicher Beziehungen ebenso wie des großen Weltgeschehens. In seinem Werk finden sich zahlreiche Gemälde, Druckgraphiken, Zeichnungen und Skulpturen, die sich unmittelbar auf diesen Themenbereich beziehen und seine Wiederaufnahme der alten Idee von der Welt als Bühne vermitteln.

Die Ausstellung in der Kunsthalle Bremen – in Kooperation mit dem Museum Barberini in Potsdam erarbeitet – macht Beckmanns Welttheater erstmals visuell und ideengeschichtlich greifbar und führt vor Augen, wie sich der Autor von zwei bislang kaum beachteten Dramen auch in seiner Malerei als „Theaterdirektor, Regisseur und Kulissenschieber“ verstand. Ausgangspunkt sind die Bestände der Kunsthalle Bremen, die mit zahlreichen Gemälden und dem fast vollständigen druckgraphischen Œuvre eine der größten Beckmann-Sammlungen in Deutschland besitzt. Diese wird ergänzt durch Leihgaben aus bedeutenden deutschen und internationalen Museen sowie Privatsammlungen.

Zweite Station unserer Tagesfahrt ist das Paula Modersohn-Becker Museum, wo sich im Herbst eine große Ausstellung dem Thema „Schlaf“ widmet, das Künstler seit jeher fasziniert hat – nicht zuletzt als Quelle des Traums, des Unbewussten und der Kreativität. Mit 70 Werken von Gustave Courbet über Edvard Munch, Félix Vallotton und Ernst Barlach bis zu Andy Warhol und Martin Eder umkreist die Schau die vielen Rätsel und Geschichten, die sich um diesen unbewussten Zustand ranken, in fünf Kapiteln: der private, der öffentliche, der erotische und der märchenhafte Schlaf sowie schließlich das Bett als Ort des Geschehens.

Leitung Dr. Alice Gudera, Florian Britsch, M.A.