Die Farben der Kunst. Teil VII: Schwarz – zwischen Abstraktion und Verweigerung

Schwarz – das ist die Nacht, die Finsternis vor der Schöpfung, gar ihr tödlicher Widersacher und der Inbegriff des Bösen, aber auch die „materia prima“, die geheimnisvolle Ursubstanz der Welt, von der die alchemistische Verwandlung ihren Ausgang nimmt: Mystische Bedeutungsdimensionen, die noch im „Schwarzen Quadrat“ Malewitschs (1913) oder in Gregor Schneiders im wörtlichen Sinne abgründiger Rauminstallation „END“ (2010) nachklingen.

Schwarz kann für Bedrohung und Trauer, aber auch für Askese, Eleganz und Würde stehen. Aus dem Kanon der Farben schien es seit Newtons Prismen-Experimenten endgültig verbannt. Und doch hat das Schwarz – als sogenannte unbunte Farbe – in der Kunst insbesondere seit dem 17. Jahrhundert eine herausragende Stellung inne. Unter den Alten Meistern reizte es besonders Velázquez; Manet zitiert und verwendet es im 19. Jahrhundert wie kein Zweiter; die Moderne bedient sich seiner als Ausdruck und Motor der Abstraktion, denkt man an die schwarzen Umrisslinien bei Gauguin, Matisse, Picasso und Beckmann sowie nicht zuletzt an die monochrom-schwarzen „Letzten Bilder“ Ad Reinhardts.

In unserer Seminarreihe wollen wir die Kulturgeschichte der wichtigsten Farben und ihre Verwendung in der Kunst von der Antike bis in die Gegenwart nachzeichnen und in diesem Zusammenhang auch die Sammlung der Hamburger Kunsthalle aus einer neuen Perspektive betrachten.

Jede Veranstaltung innerhalb der Reihe ist thematisch in sich abgeschlossen. Das Seminar findet in der Sammlung sowie im Veranstaltungsraum statt.

LEITUNG Dr. Alice Gudera, Florian Britsch, M. A.
TERMIN Donnerstag, 19. April 2018, 11 bis 15 Uhr
KOSTENBEITRAG 29 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)
Anmeldung erforderlich

Wir bieten dieses Seminar alternativ auch am 13.2., 28.2., 3.3., 17.4. und 26.4.2018 an.

Die Farben der Kunst. Teil VII: Schwarz – zwischen Abstraktion und Verweigerung

Schwarz – das ist die Nacht, die Finsternis vor der Schöpfung, gar ihr tödlicher Widersacher und der Inbegriff des Bösen, aber auch die „materia prima“, die geheimnisvolle Ursubstanz der Welt, von der die alchemistische Verwandlung ihren Ausgang nimmt: Mystische Bedeutungsdimensionen, die noch im „Schwarzen Quadrat“ Malewitschs (1913) oder in Gregor Schneiders im wörtlichen Sinne abgründiger Rauminstallation „END“ (2010) nachklingen.

Schwarz kann für Bedrohung und Trauer, aber auch für Askese, Eleganz und Würde stehen. Aus dem Kanon der Farben schien es seit Newtons Prismen-Experimenten endgültig verbannt. Und doch hat das Schwarz – als sogenannte unbunte Farbe – in der Kunst insbesondere seit dem 17. Jahrhundert eine herausragende Stellung inne. Unter den Alten Meistern reizte es besonders Velázquez; Manet zitiert und verwendet es im 19. Jahrhundert wie kein Zweiter; die Moderne bedient sich seiner als Ausdruck und Motor der Abstraktion, denkt man an die schwarzen Umrisslinien bei Gauguin, Matisse, Picasso und Beckmann sowie nicht zuletzt an die monochrom-schwarzen „Letzten Bilder“ Ad Reinhardts.

In unserer Seminarreihe wollen wir die Kulturgeschichte der wichtigsten Farben und ihre Verwendung in der Kunst von der Antike bis in die Gegenwart nachzeichnen und in diesem Zusammenhang auch die Sammlung der Hamburger Kunsthalle aus einer neuen Perspektive betrachten.

Jede Veranstaltung innerhalb der Reihe ist thematisch in sich abgeschlossen. Das Seminar findet in der Sammlung sowie im Veranstaltungsraum statt.

LEITUNG Dr. Alice Gudera, Florian Britsch, M. A.
TERMIN Dienstag, 17. April 2018, 11 bis 15 Uhr
KOSTENBEITRAG 29 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)
Anmeldung erforderlich

Wir bieten dieses Seminar alternativ auch am 13.2., 28.2., 3.3., 19.4. und 26.4.2018 an.

Landschaftsmalerei in England von Thomas Gainsborough bis William Turner

Bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts hatte die Landschaftsmalerei in England nur eine untergeordnete Bedeutung. Innerhalb weniger Jahrzehnte stieg sie dann nicht nur zur führenden Gattung auf. Innerhalb Europas kam ihr auf dem Weg in die Moderne sogar eine Vorreiterrolle zu. Aus Anlass der großen Gainsborough-Ausstellung wollen wir den rasanten Aufstieg der englischen Landschaftsmalerei zwischen 1750 und 1850 in seinen wesentlichen Etappen nachvollziehen.

Am Anfang steht ein Blick auf die Geschichte des englischen Landschaftsgartens. Er avancierte seit den 1730er-Jahren zum Gegenmodell des Barockgartens französischer Prägung und galt in seiner inszenierten „Natürlichkeit“ als Ausdruck aufgeklärter „democracy“. Gleichzeitig war er die gebaute Umsetzung klassischer Ideallandschaften. In Italien ausgebildete Künstler wie Richard Wilson (1713–1782) übertrugen das klassische Schema auch in ihren Gemälden auf die heimatliche, britische Landschaft. Im Zuge der verstärkt einsetzenden Reisetätigkeit wurden nun zunehmend auch „unklassische“ Gegenden bildwürdig, etwa die „erhabenen“ Gebirgslandschaften in Schottland und Wales oder – wie in den Coalbrookdale-Ansichten Philippe Jacques de Loutherbourgs (1740–1812) – die neuartige Industrielandschaft.

Die unerlässlichen Naturstudien vor Ort – in Öl oder Aquarell – führten dabei zugleich zu einer neuen Sensibilität für das künstlerische Material sowie die abstrakten Qualitäten des Bildes. An all dies konnte die nachfolgende Generation, allen voran die Landschaftsmalerei eines John Constable (1776–1837) oder William Turner (1775–1851), anknüpfen. Beide fanden in ihren Bildern auf je eigene Weise ein künstlerisches Äquivalent für eine Epoche im Umbruch und stießen damit endgültig das Tor zur Moderne auf.

Die Seminarreihe findet im Veranstaltungsraum statt.

LEITUNG Dr. Alice Gudera, Florian Britsch, M. A.
TERMINE Donnerstag, 8. März 2018; Donnerstag, 15. März 2018, jeweils 11 bis 15 Uhr (nicht einzeln buchbar)
KOSTENBEITRAG 55 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 10 Euro (zzgl. Eintritt)
Anmeldung erforderlich

Die Farben der Kunst. Teil VII: Schwarz – zwischen Abstraktion und Verweigerung

Schwarz – das ist die Nacht, die Finsternis vor der Schöpfung, gar ihr tödlicher Widersacher und der Inbegriff des Bösen, aber auch die „materia prima“, die geheimnisvolle Ursubstanz der Welt, von der die alchemistische Verwandlung ihren Ausgang nimmt: Mystische Bedeutungsdimensionen, die noch im „Schwarzen Quadrat“ Malewitschs (1913) oder in Gregor Schneiders im wörtlichen Sinne abgründiger Rauminstallation „END“ (2010) nachklingen.

Schwarz kann für Bedrohung und Trauer, aber auch für Askese, Eleganz und Würde stehen. Aus dem Kanon der Farben schien es seit Newtons Prismen-Experimenten endgültig verbannt. Und doch hat das Schwarz – als sogenannte unbunte Farbe – in der Kunst insbesondere seit dem 17. Jahrhundert eine herausragende Stellung inne. Unter den Alten Meistern reizte es besonders Velázquez; Manet zitiert und verwendet es im 19. Jahrhundert wie kein Zweiter; die Moderne bedient sich seiner als Ausdruck und Motor der Abstraktion, denkt man an die schwarzen Umrisslinien bei Gauguin, Matisse, Picasso und Beckmann sowie nicht zuletzt an die monochrom-schwarzen „Letzten Bilder“ Ad Reinhardts.

In unserer Seminarreihe wollen wir die Kulturgeschichte der wichtigsten Farben und ihre Verwendung in der Kunst von der Antike bis in die Gegenwart nachzeichnen und in diesem Zusammenhang auch die Sammlung der Hamburger Kunsthalle aus einer neuen Perspektive betrachten.

Jede Veranstaltung innerhalb der Reihe ist thematisch in sich abgeschlossen. Das Seminar findet in der Sammlung sowie im Veranstaltungsraum statt.

LEITUNG Dr. Alice Gudera, Florian Britsch, M. A.
TERMIN Samstag, 3. März 2018, 11 bis 15 Uhr
KOSTENBEITRAG 29 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)
Anmeldung erforderlich

Wir bieten dieses Seminar alternativ auch am 13.2., 28.2.,17.4., 19.4. und 26.4.2018 an.

Die Farben der Kunst. Teil VII: Schwarz – zwischen Abstraktion und Verweigerung

Schwarz – das ist die Nacht, die Finsternis vor der Schöpfung, gar ihr tödlicher Widersacher und der Inbegriff des Bösen, aber auch die „materia prima“, die geheimnisvolle Ursubstanz der Welt, von der die alchemistische Verwandlung ihren Ausgang nimmt: Mystische Bedeutungsdimensionen, die noch im „Schwarzen Quadrat“ Malewitschs (1913) oder in Gregor Schneiders im wörtlichen Sinne abgründiger Rauminstallation „END“ (2010) nachklingen.

Schwarz kann für Bedrohung und Trauer, aber auch für Askese, Eleganz und Würde stehen. Aus dem Kanon der Farben schien es seit Newtons Prismen-Experimenten endgültig verbannt. Und doch hat das Schwarz – als sogenannte unbunte Farbe – in der Kunst insbesondere seit dem 17. Jahrhundert eine herausragende Stellung inne. Unter den Alten Meistern reizte es besonders Velázquez; Manet zitiert und verwendet es im 19. Jahrhundert wie kein Zweiter; die Moderne bedient sich seiner als Ausdruck und Motor der Abstraktion, denkt man an die schwarzen Umrisslinien bei Gauguin, Matisse, Picasso und Beckmann sowie nicht zuletzt an die monochrom-schwarzen „Letzten Bilder“ Ad Reinhardts.

In unserer Seminarreihe wollen wir die Kulturgeschichte der wichtigsten Farben und ihre Verwendung in der Kunst von der Antike bis in die Gegenwart nachzeichnen und in diesem Zusammenhang auch die Sammlung der Hamburger Kunsthalle aus einer neuen Perspektive betrachten.

Jede Veranstaltung innerhalb der Reihe ist thematisch in sich abgeschlossen. Das Seminar findet in der Sammlung sowie im Veranstaltungsraum statt.

LEITUNG Dr. Alice Gudera, Florian Britsch, M. A.
TERMIN Mittwoch, 28. Februar 2018, 11 bis 15 Uhr
KOSTENBEITRAG 29 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)
Anmeldung erforderlich

Wir bieten dieses Seminar alternativ auch am 13.2., 3.3., 17.4., 19.4. und 26.4.2018 an.

Niederländische Malerei von Jan van Eyck bis Rembrandt. Teil III: Landschaft, Porträt und Historie im Goldenen Zeitalter

Im Goldenen Zeitalter der Niederlande entwickelte sich die Landschaftsmalerei erstmals zu einer selbständigen Gattung, die ohne mythologische und historische Staffage das eigene Land würdigte. Der rasant wachsende Wohlstand im bürgerlichen Holland verstärkte die Nachfrage nach Bildern für den privaten Gebrauch. Mit dem Aufstieg zur führenden See- und Handelsmacht gingen die wissenschaftliche Beobachtung der Natur sowie das Aufblühen der Kartographie einher. Schon bald bildeten sich – ähnlich wie im Stillleben und Genre – Spezialisten für unterschiedliche Landschaftstypen heraus: Seestücke, Flussläufe und -mündungen, Waldszenen, Winterlandschaften, Topographien.

Die Vielzahl an Porträts ist ebenfalls ein deutliches Zeichen der Prosperität und des Selbstbewusstseins der aufstrebenden Republik. Die Repräsentation des Bürgertums, der Gilden und Regenten findet Ausdruck in teils feinmalerischer Personenbeschreibung und genauester Wiedergabe der Kleidung, teils in künstlerisch ausdruckstarken Schilderungen, wie wir sie besonders mit Frans Hals und Rembrandt verbinden. Beide haben auch wesentlich zur Entwicklung des Gruppenporträts, einer Eigenheit der niederländischen Kunst, beigetragen. So widmen wir uns den eindrucksvollen Schützen- und Regentenbildern, darunter nicht zuletzt Rembrandts „Nachtwache“.

Rembrandt genoss Ruhm und Ansehen als Porträtmaler, doch betrachtete er die Historienmalerei als seine wichtigste Aufgabe. Die Gattung genoss nach wie vor höchstes Ansehen und erforderte nicht zuletzt Kenntnisse der älteren Bildquellen, der Perspektive und historischen Kostümierung. Doch lösen sich Rembrandts Historien zunehmend aus der Tradition und werden zu ganz und gar eigenständigen künstlerischen Umsetzungen.

Das Seminar findet im Veranstaltungsraum sowie in der Sammlung statt.

LEITUNG Dr. Alice Gudera
TERMIN Dienstag, 20. Februar 2018, 11 bis 15 Uhr
KOSTENBEITRAG 26 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)
Anmeldung erforderlich

Wir bieten dieses Seminar alternativ auch am 16.1., 25.1., 30.1. und 1.2.2018 an.

Die Farben der Kunst. Teil VII: Schwarz – zwischen Abstraktion und Verweigerung

Schwarz – das ist die Nacht, die Finsternis vor der Schöpfung, gar ihr tödlicher Widersacher und der Inbegriff des Bösen, aber auch die „materia prima“, die geheimnisvolle Ursubstanz der Welt, von der die alchemistische Verwandlung ihren Ausgang nimmt: Mystische Bedeutungsdimensionen, die noch im „Schwarzen Quadrat“ Malewitschs (1913) oder in Gregor Schneiders im wörtlichen Sinne abgründiger Rauminstallation „END“ (2010) nachklingen.

Schwarz kann für Bedrohung und Trauer, aber auch für Askese, Eleganz und Würde stehen. Aus dem Kanon der Farben schien es seit Newtons Prismen-Experimenten endgültig verbannt. Und doch hat das Schwarz – als sogenannte unbunte Farbe – in der Kunst insbesondere seit dem 17. Jahrhundert eine herausragende Stellung inne. Unter den Alten Meistern reizte es besonders Velázquez; Manet zitiert und verwendet es im 19. Jahrhundert wie kein Zweiter; die Moderne bedient sich seiner als Ausdruck und Motor der Abstraktion, denkt man an die schwarzen Umrisslinien bei Gauguin, Matisse, Picasso und Beckmann sowie nicht zuletzt an die monochrom-schwarzen „Letzten Bilder“ Ad Reinhardts.

In unserer Seminarreihe wollen wir die Kulturgeschichte der wichtigsten Farben und ihre Verwendung in der Kunst von der Antike bis in die Gegenwart nachzeichnen und in diesem Zusammenhang auch die Sammlung der Hamburger Kunsthalle aus einer neuen Perspektive betrachten.

Jede Veranstaltung innerhalb der Reihe ist thematisch in sich abgeschlossen. Das Seminar findet in der Sammlung sowie im Veranstaltungsraum statt.

LEITUNG Dr. Alice Gudera, Florian Britsch, M. A.
TERMIN Dienstag, 13. Februar 2018, 11 bis 15 Uhr
KOSTENBEITRAG 29 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)
Anmeldung erforderlich

Niederländische Malerei von Jan van Eyck bis Rembrandt. Teil III: Landschaft, Porträt und Historie im Goldenen Zeitalter

Im Goldenen Zeitalter der Niederlande entwickelte sich die Landschaftsmalerei erstmals zu einer selbständigen Gattung, die ohne mythologische und historische Staffage das eigene Land würdigte. Der rasant wachsende Wohlstand im bürgerlichen Holland verstärkte die Nachfrage nach Bildern für den privaten Gebrauch. Mit dem Aufstieg zur führenden See- und Handelsmacht gingen die wissenschaftliche Beobachtung der Natur sowie das Aufblühen der Kartographie einher. Schon bald bildeten sich – ähnlich wie im Stillleben und Genre – Spezialisten für unterschiedliche Landschaftstypen heraus: Seestücke, Flussläufe und -mündungen, Waldszenen, Winterlandschaften, Topographien.

Die Vielzahl an Porträts ist ebenfalls ein deutliches Zeichen der Prosperität und des Selbstbewusstseins der aufstrebenden Republik. Die Repräsentation des Bürgertums, der Gilden und Regenten findet Ausdruck in teils feinmalerischer Personenbeschreibung und genauester Wiedergabe der Kleidung, teils in künstlerisch ausdruckstarken Schilderungen, wie wir sie besonders mit Frans Hals und Rembrandt verbinden. Beide haben auch wesentlich zur Entwicklung des Gruppenporträts, einer Eigenheit der niederländischen Kunst, beigetragen. So widmen wir uns den eindrucksvollen Schützen- und Regentenbildern, darunter nicht zuletzt Rembrandts „Nachtwache“.

Rembrandt genoss Ruhm und Ansehen als Porträtmaler, doch betrachtete er die Historienmalerei als seine wichtigste Aufgabe. Die Gattung genoss nach wie vor höchstes Ansehen und erforderte nicht zuletzt Kenntnisse der älteren Bildquellen, der Perspektive und historischen Kostümierung. Doch lösen sich Rembrandts Historien zunehmend aus der Tradition und werden zu ganz und gar eigenständigen künstlerischen Umsetzungen.

Das Seminar findet im Veranstaltungsraum sowie in der Sammlung statt.

LEITUNG Dr. Alice Gudera
TERMIN Dienstag, 30. Januar 2018, 11 bis 15 Uhr
KOSTENBEITRAG 26 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)
Anmeldung erforderlich

Wir bieten dieses Seminar alternativ auch am 16.1., 25.1., 1.2. und 20.2.2018 an.

Niederländische Malerei von Jan van Eyck bis Rembrandt. Teil III: Landschaft, Porträt und Historie im Goldenen Zeitalter

Im Goldenen Zeitalter der Niederlande entwickelte sich die Landschaftsmalerei erstmals zu einer selbständigen Gattung, die ohne mythologische und historische Staffage das eigene Land würdigte. Der rasant wachsende Wohlstand im bürgerlichen Holland verstärkte die Nachfrage nach Bildern für den privaten Gebrauch. Mit dem Aufstieg zur führenden See- und Handelsmacht gingen die wissenschaftliche Beobachtung der Natur sowie das Aufblühen der Kartographie einher. Schon bald bildeten sich – ähnlich wie im Stillleben und Genre – Spezialisten für unterschiedliche Landschaftstypen heraus: Seestücke, Flussläufe und -mündungen, Waldszenen, Winterlandschaften, Topographien.

Die Vielzahl an Porträts ist ebenfalls ein deutliches Zeichen der Prosperität und des Selbstbewusstseins der aufstrebenden Republik. Die Repräsentation des Bürgertums, der Gilden und Regenten findet Ausdruck in teils feinmalerischer Personenbeschreibung und genauester Wiedergabe der Kleidung, teils in künstlerisch ausdruckstarken Schilderungen, wie wir sie besonders mit Frans Hals und Rembrandt verbinden. Beide haben auch wesentlich zur Entwicklung des Gruppenporträts, einer Eigenheit der niederländischen Kunst, beigetragen. So widmen wir uns den eindrucksvollen Schützen- und Regentenbildern, darunter nicht zuletzt Rembrandts „Nachtwache“.

Rembrandt genoss Ruhm und Ansehen als Porträtmaler, doch betrachtete er die Historienmalerei als seine wichtigste Aufgabe. Die Gattung genoss nach wie vor höchstes Ansehen und erforderte nicht zuletzt Kenntnisse der älteren Bildquellen, der Perspektive und historischen Kostümierung. Doch lösen sich Rembrandts Historien zunehmend aus der Tradition und werden zu ganz und gar eigenständigen künstlerischen Umsetzungen.

Das Seminar findet im Veranstaltungsraum sowie in der Sammlung statt.

LEITUNG Dr. Alice Gudera
TERMIN 25. Januar 2018, 16.30 bis 20.30 Uhr
KOSTENBEITRAG 26 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)
Anmeldung erforderlich

Wir bieten dieses Seminar alternativ auch am 16.1., 30.1., 1.2. und 20.2.2018 an.

Niederländische Malerei von Jan van Eyck bis Rembrandt. Teil III: Landschaft, Porträt und Historie im Goldenen Zeitalter

Im Goldenen Zeitalter der Niederlande entwickelte sich die Landschaftsmalerei erstmals zu einer selbständigen Gattung, die ohne mythologische und historische Staffage das eigene Land würdigte. Der rasant wachsende Wohlstand im bürgerlichen Holland verstärkte die Nachfrage nach Bildern für den privaten Gebrauch. Mit dem Aufstieg zur führenden See- und Handelsmacht gingen die wissenschaftliche Beobachtung der Natur sowie das Aufblühen der Kartographie einher. Schon bald bildeten sich – ähnlich wie im Stillleben und Genre – Spezialisten für unterschiedliche Landschaftstypen heraus: Seestücke, Flussläufe und -mündungen, Waldszenen, Winterlandschaften, Topographien.

Die Vielzahl an Porträts ist ebenfalls ein deutliches Zeichen der Prosperität und des Selbstbewusstseins der aufstrebenden Republik. Die Repräsentation des Bürgertums, der Gilden und Regenten findet Ausdruck in teils feinmalerischer Personenbeschreibung und genauester Wiedergabe der Kleidung, teils in künstlerisch ausdruckstarken Schilderungen, wie wir sie besonders mit Frans Hals und Rembrandt verbinden. Beide haben auch wesentlich zur Entwicklung des Gruppenporträts, einer Eigenheit der niederländischen Kunst, beigetragen. So widmen wir uns den eindrucksvollen Schützen- und Regentenbildern, darunter nicht zuletzt Rembrandts „Nachtwache“.

Rembrandt genoss Ruhm und Ansehen als Porträtmaler, doch betrachtete er die Historienmalerei als seine wichtigste Aufgabe. Die Gattung genoss nach wie vor höchstes Ansehen und erforderte nicht zuletzt Kenntnisse der älteren Bildquellen, der Perspektive und historischen Kostümierung. Doch lösen sich Rembrandts Historien zunehmend aus der Tradition und werden zu ganz und gar eigenständigen künstlerischen Umsetzungen.

Das Seminar findet im Veranstaltungsraum sowie in der Sammlung statt.

LEITUNG Dr. Alice Gudera
TERMIN Dienstag, 16. Januar 2018, 11 bis 15 Uhr
KOSTENBEITRAG 26 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)
Anmeldung erforderlich

Wir bieten dieses Seminar alternativ auch am 25.1., 30.1., 1.2. und 20.2.2018 an.