Mitgliederakademie der Kunsthalle Bremen – Gartenkunst in Europa: Der englische Landschaftsgarten

Der englische Landschaftsgarten avancierte seit den 1730er Jahren zum Gegenmodell des absolutistischen Barockgartens französischer Prägung und galt in seiner Unregelmäßigkeit und inszenierten „Natürlichkeit“ als Ausdruck aufgeklärter „democracy“. Gleichzeitig war er die gebaute Umsetzung klassischer Ideallandschaften, wie sie vor allem von Claude Lorrain (1600–1682) vertraut waren. Typisch für den englischen Landschaftsgarten ist ein sanft modelliertes Terrain mit Baumgruppen und Seen. Die Wege verlaufen in geschwungenen Linien, Aussichtspunkte, Sichtachsen und Blickbeziehungen stellen ein wichtiges Prinzip dar. Antikisierende Tempel, mittelalterlich anmutende Fantasiegebäude, chinesische Pagoden wie auch Skulpturen von Dichtern und Denkern bereichern die Gärten. Wir widmen uns den Anfängen des englischen Landschaftsgartens in Twickenham, dem heute nicht mehr erhaltenen Anwesen des Dichters Alexander Pope, und verfolgen dann die weitere Entwicklung über die beeindruckende Anlage von William Kent in Stowe/Buckinghamshire bis zu den Landschaftsgärten von Capabilty Brown, die fließend in die südenglische Landschaft übergehen

 

 

 

 

Kosten
20 € Mitglied(er)
Anmeldung
Anmeldung bis 9. März

Mitgliederakadmie der Kunsthalle Bremen: Kunstgeschichteseminar – IV. Spätgotik

Der erste Teil unseres Seminars zur Geschichte der europäischen Kunst widmet sich den Grundlagen und den Hauptwerken des Mittelalters. Am Anfang stehen die Preziosen aus der Zeit Karls des Großen, der wesentlich zur Verbreitung des christlichen Glaubens im Fränkischen Reich beitrug. Die Pfalzkapelle Karls des Großen in Aachen zählt zu den herausragenden architektonischen Leistungen dieser Ära, wie die Schätze der karolingischen Buchmalerei, Goldschmiede- und Elfenbeinkunst bis heute Laien wie Fachleute faszinieren. Derartige Werke von höchstem Rang, die stets im Dienste der Frömmigkeit und der Liturgie standen, aber nicht zuletzt territorialer Machtdemonstration dienten, waren auch für die folgenden Herrschergeschlechter von besonderem Interesse. Zahlreiche Stiftungen − insbesondere des ottonischen Kaiserhauses − legen noch heute Zeugnis von der Blüte der Künste im 10. und frühen 11. Jahrhundert ab. Auch die vielen Neugründungen von Klöstern und Stiften dieser Zeit waren oftmals besonders reich mit Reliquiaren, kostbarem liturgischem Gerät und Wandmalerei ausgestattet. Kern- und Ursprungsland der Gotik, mit dem sich das Seminar anschließend beschäftigt, ist Frankreich. Den architektonischen Meisterleistungen der gotischen Kathedrale gilt hier besondere Aufmerksamkeit. Abschließend stehen dann die Anfänge der Tafelmalerei und die großartigen Altarretabeln am Beginn der Neuzeit im Mittelpunkt.

Termine:
26. Januar Karolingische Kunst
9. Februar Romanik
16. Februar Gotik
2. März Spätgotik

Kosten
18 € Mitglied(er)
60 € Mitglied(er) / alle Termine
Anmeldung
Anmeldung bis 10. Januar

Mitlgliederakadmie der Kunsthalle Bremen: Kunstgeschichteseminar – III. Gotik

Der erste Teil unseres Seminars zur Geschichte der europäischen Kunst widmet sich den Grundlagen und den Hauptwerken des Mittelalters. Am Anfang stehen die Preziosen aus der Zeit Karls des Großen, der wesentlich zur Verbreitung des christlichen Glaubens im Fränkischen Reich beitrug. Die Pfalzkapelle Karls des Großen in Aachen zählt zu den herausragenden architektonischen Leistungen dieser Ära, wie die Schätze der karolingischen Buchmalerei, Goldschmiede- und Elfenbeinkunst bis heute Laien wie Fachleute faszinieren. Derartige Werke von höchstem Rang, die stets im Dienste der Frömmigkeit und der Liturgie standen, aber nicht zuletzt territorialer Machtdemonstration dienten, waren auch für die folgenden Herrschergeschlechter von besonderem Interesse. Zahlreiche Stiftungen − insbesondere des ottonischen Kaiserhauses − legen noch heute Zeugnis von der Blüte der Künste im 10. und frühen 11. Jahrhundert ab. Auch die vielen Neugründungen von Klöstern und Stiften dieser Zeit waren oftmals besonders reich mit Reliquiaren, kostbarem liturgischem Gerät und Wandmalerei ausgestattet. Kern- und Ursprungsland der Gotik, mit dem sich das Seminar anschließend beschäftigt, ist Frankreich. Den architektonischen Meisterleistungen der gotischen Kathedrale gilt hier besondere Aufmerksamkeit. Abschließend stehen dann die Anfänge der Tafelmalerei und die großartigen Altarretabeln am Beginn der Neuzeit im Mittelpunkt.

Termine:
26. Januar Karolingische Kunst
9. Februar Romanik
16. Februar Gotik
2. März Spätgotik

Kosten
18 € Mitglied(er)
60 € Mitglied(er) / alle Termine
Anmeldung
Anmeldung bis 10. Januar

Mitlgliederakadmie der Kunsthalle Bremen: Kunstgeschichteseminar – II. Romanik

Der erste Teil unseres Seminars zur Geschichte der europäischen Kunst widmet sich den Grundlagen und den Hauptwerken des Mittelalters. Am Anfang stehen die Preziosen aus der Zeit Karls des Großen, der wesentlich zur Verbreitung des christlichen Glaubens im Fränkischen Reich beitrug. Die Pfalzkapelle Karls des Großen in Aachen zählt zu den herausragenden architektonischen Leistungen dieser Ära, wie die Schätze der karolingischen Buchmalerei, Goldschmiede- und Elfenbeinkunst bis heute Laien wie Fachleute faszinieren. Derartige Werke von höchstem Rang, die stets im Dienste der Frömmigkeit und der Liturgie standen, aber nicht zuletzt territorialer Machtdemonstration dienten, waren auch für die folgenden Herrschergeschlechter von besonderem Interesse. Zahlreiche Stiftungen − insbesondere des ottonischen Kaiserhauses − legen noch heute Zeugnis von der Blüte der Künste im 10. und frühen 11. Jahrhundert ab. Auch die vielen Neugründungen von Klöstern und Stiften dieser Zeit waren oftmals besonders reich mit Reliquiaren, kostbarem liturgischem Gerät und Wandmalerei ausgestattet. Kern- und Ursprungsland der Gotik, mit dem sich das Seminar anschließend beschäftigt, ist Frankreich. Den architektonischen Meisterleistungen der gotischen Kathedrale gilt hier besondere Aufmerksamkeit. Abschließend stehen dann die Anfänge der Tafelmalerei und die großartigen Altarretabeln am Beginn der Neuzeit im Mittelpunkt.

Termine:
26. Januar Karolingische Kunst
9. Februar Romanik
16. Februar Gotik
2. März Spätgotik

Kosten
18 € Mitglied(er)
60 € Mitglied(er) / alle Termine
Anmeldung
Anmeldung bis 10. Januar

Mitgliederakadmie der Kunsthalle Bremen: Kunstgeschichteseminar – I. Karolingische Kunst

Der erste Teil unseres Seminars zur Geschichte der europäischen Kunst widmet sich den Grundlagen und den Hauptwerken des Mittelalters. Am Anfang stehen die Preziosen aus der Zeit Karls des Großen, der wesentlich zur Verbreitung des christlichen Glaubens im Fränkischen Reich beitrug. Die Pfalzkapelle Karls des Großen in Aachen zählt zu den herausragenden architektonischen Leistungen dieser Ära, wie die Schätze der karolingischen Buchmalerei, Goldschmiede- und Elfenbeinkunst bis heute Laien wie Fachleute faszinieren. Derartige Werke von höchstem Rang, die stets im Dienste der Frömmigkeit und der Liturgie standen, aber nicht zuletzt territorialer Machtdemonstration dienten, waren auch für die folgenden Herrschergeschlechter von besonderem Interesse. Zahlreiche Stiftungen − insbesondere des ottonischen Kaiserhauses − legen noch heute Zeugnis von der Blüte der Künste im 10. und frühen 11. Jahrhundert ab. Auch die vielen Neugründungen von Klöstern und Stiften dieser Zeit waren oftmals besonders reich mit Reliquiaren, kostbarem liturgischem Gerät und Wandmalerei ausgestattet. Kern- und Ursprungsland der Gotik, mit dem sich das Seminar anschließend beschäftigt, ist Frankreich. Den architektonischen Meisterleistungen der gotischen Kathedrale gilt hier besondere Aufmerksamkeit. Abschließend stehen dann die Anfänge der Tafelmalerei und die großartigen Altarretabeln am Beginn der Neuzeit im Mittelpunkt.

Termine:
26. Januar Karolingische Kunst
9. Februar Romanik
16. Februar Gotik
2. März Spätgotik

Kosten
18 € Mitglied(er)
60 € Mitglied(er) / alle Termine
Anmeldung
Anmeldung bis 10. Januar

Max Slevogt und der „deutsche Impressionismus“

Der 150. Geburtstag Max Slevogts (1868–1932) und die damit verbundenen Ausstellungen bieten Anlass für eine intensivere Auseinandersetzung mit seinem vielseitigen malerischen und graphischen Œuvre. Slevogt bildet zusammen mit Max Liebermann und Lovis Corinth das sogenannte Dreigestirn des „deutschen Impressionismus“ und schuf als Jüngster dieses Trios eindrucksvolle Bilder des mondänen Berlin sowie der ihm vertrauten Landschaften, insbesondere der Pfalz. Berühmt wurde er mit seinen eigenwilligen Porträts; sein Hang zur Bühne und zur Weltliteratur gaben ihm stets neue Impulse für ein künstlerisch eigenständiges Werk.

Unser Seminar widmet sich den Entwicklungslinien und Hauptarbeiten Slevogts sowie dem „deutschen Impressionismus“, einer Richtung in der Malerei um 1900, von der oftmals selbstverständlich die Rede ist und die sich doch nicht mit einem Satz erfassen lässt. Der Begriff lässt an den Vorbildcharakter der französischen Kunst denken; vielfach gilt die künstlerische Strömung in Deutschland als unmittelbare Folgeerscheinung dessen, was Maler wie Manet, Monet und Pissarro in Frankreich hervorbrachten. Tatsächlich hielten sich die meisten deutschen Künstler – wie auch Slevogt – zu Studienzwecken in Paris auf. Zunächst interessierten sie sich jedoch für die frühe Freiluftmalerei der Maler von Barbizon, erst in den 1890er-Jahren hellte sich ihre Palette auf und sie öffneten sich einer stärker impressionistischen Malweise. Inwieweit sie die modernen Impulse mit weiteren, teils sehr unterschiedlichen Tendenzen zu neuen Ergebnissen führten, wollen wir an Beispielen der drei Hauptvertreter sowie jener Künstler hinterfragen, die das weite Spektrum des „deutschen Impressionismus“ veranschaulichen.

Das Seminar findet im Veranstaltungsraum sowie in der Sammlung statt.

LEITUNG Dr. Alice Gudera
TERMIN Mittwoch, 21. November 2018, 11 bis 15 Uhr
KOSTENBEITRAG 26 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)
Anmeldung erforderlich

Gespräche vor Bildern – Jean-François Millet, Der Brei, 1861

In unserer Reihe Gespräche vor Bildern erschließen wir uns im Dialog das ganze faszinierende Spektrum der Kunstgeschichte – jeden ersten Donnerstag im Monat, mit wechselnden Dozentinnen und Dozenten.

Der nächsten Termin:

Do., 1. November 2018: Jean-François Millet, Der Brei, 1861 mit Dr. Alice Gudera

Treffpunkt ist das Foyer der Hamburger Kunsthalle (vor dem Museumsshop). Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Diese Veranstaltungsreihe ist für Mitglieder der Freunde der Kunsthalle kostenfrei.
Nichtmitglieder zahlen für die Führungen, was sie können und möchten, zzgl. Eintritt.

Ihre Wunschreise

Sie möchten eine für Sie individuell geplante und von mir exklusiv geleitete Reise? Sie möchen mal etwas anderes – eine Reise zu außergewöhnlichen Orten? Vielleicht möchten Sie mit einer kleineren Gruppe unterwegs sein, freuen sich auch über kulinarische Ausflüge? Gerne berate und begleite ich Sie, bei Interesse freue ich mich über eine kurze Nachricht per Mail zur Kontaktaufnahme:

kunst (at) alicegudera.de

Basel: „Der frühe Picasso. Blaue und Rosa Periode“ – „Kosmos Kubismus. Von Picasso bis Léger“ – Vitra Design Museum

Auf unserer Studienreise der Freunde der Hamburger Kunsthalle in die Schweiz haben wir die spektakuläre Ausstellung zu Pablo Picassos Rosa und Blauer Periode in der Fondation Beyeler in Riehen besucht und konnten anschließend im Kunstmuseum Basel in einzigartiger Ergänzung den Weg zum Kubismus, für den vor allem Picasso und sein Kollege George Braque stehen, in einer groß angelegten Schau verfolgen. Beim gemeinsamen Rundgang durch die hervorragende ständige Sammlung des Museums ging es auch um Fragen der Rezeption des Kubismus in Deutschland, nicht zuletzt blieb ausreichend Gelegenheit, die sensationellen Bilder von Hans Holbein und Konrad Witz zu studieren.

Schließlich stand das nahe Basel gelegene Vitra Design Museum in Weil am Rhein auf dem Programm. Designgeschichte im Verhältnis zu Architektur und Alltagskultur kann in diesem Komplex aus unterschiedlichen, von namhaften Architekten wie Frank Gehry (Hauptgebäude) und Herzog & de Meuron (Schaudepot) gestalteten Gebäuden in höchst anregender Atmosphäre nachvollzogen werden.

LEITUNG Dr. Alice Gudera, Florian Britsch, M. A.
TERMIN 10. bis 12. Mai 2019

Basel: „Der frühe Picasso. Blaue und Rosa Periode“ – „Kosmos Kubismus. Von Picasso bis Léger“ – Vitra Design Museum

Im kommenden Frühjahr lohnt sich einmal mehr eine Reise nach Basel und Riehen: Die Fondation Beyeler zeigt eine spektakuläre Ausstellung zur Blauen und Rosa Periode Pablo Picassos (1881–1973). Wir sehen die melancholisch anmutenden, blau eingefärbten Bilder, die von Trauer und Einsamkeit zeugen, dazu die eher heiter, doch keinesfalls fröhlich gestimmten Motive von Artisten und Gauklern außerhalb von Zeit und Ort. Die Übergänge zwischen beiden Phasen sind fließend, werden jedoch in der chronologisch konzipierten Hängung eindrucksvoll vor Augen geführt.

Können wir uns in dieser Präsentation Werken aus den Anfangsjahren des spanischen Künstlers in Paris widmen und die weltberühmten Bilder im Zusammenhang betrachten, so bietet das Kunstmuseum Basel mit einer groß angelegten Schau die Gelegenheit, sich mit dem zeitlich folgenden Kubismus auseinanderzusetzen, jener radikal neuen Richtung in der Kunst, für die ebenfalls maßgeblich Picasso steht, dieses Mal zusammen mit seinem Weggefährten George Braque (1882–1963). Die Entwicklung des sogenannten analytischen Kubismus zwischen 1907 und 1911 stellt sich als logischer Prozess dar: Die zunehmende Zersplitterung der Motive führt bis an die Grenze des Gegenständlichen – danach ist der Weg frei für jedwede Form von Abstraktion. Dem Ausstellungsbesuch schließt sich der Rundgang durch die bedeutende Sammlung des Kunstmuseums mit Werken vom Spätmittelalter bis zur Moderne an.

Schließlich steht das nahe Basel gelegene Vitra Design Museum in Weil am Rhein auf dem Programm. Designgeschichte im Verhältnis zu Architektur und Alltagskultur kann in diesem Komplex aus unterschiedlichen, von namhaften Architekten wie Frank Gehry (Hauptgebäude) und Herzog & de Meuron (Schaudepot) gestalteten Gebäuden in höchst anregender Atmosphäre nachvollzogen werden.

LEITUNG Dr. Alice Gudera, Florian Britsch, M. A.
TERMIN 10. bis 12. Mai 2019
LEISTUNGEN Fahrt mit der Deutschen Bahn, 2. Klasse inkl. Reservierung ab/an Hamburg, 2 Übernachtungen im ***Hotel Steinenschanze in Basel inkl. Frühstück, öfftl. Verkehrsmittel, Eintritte, Führungen, Reiseleitung
KOSTENBEITRAG 742 Euro p. P. im DZ, EZ-Zuschlag 114 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 80 Euro
VERANSTALTER Hamburg Süd Reiseagentur GmbH

Anmeldung bis 14.1.2019, bei Interesse fordern Sie bitte Anmeldeunterlagen an.

info@freunde-der-kunsthalle.de