VON GERHARD RICHTER BIS ÓLAFUR ELÍASSON: ZEITGENÖSSISCHE KIRCHENFENSTE

Die Liste namhafter Künstler, die in jüngster Zeit im deutschsprachigen Raum Kirchenfenster gestaltet haben, wird immer länger. Während die Verbindung von sakralem Ort und zeitgenössischer Kunst in Frankreich bereits kurz nach dem Zweiten Weltkrieg sensationelle Werke hervorgebracht hat – etwa durch Le Corbusier oder Henri Matisse –, machten hierzulande die Fenster Gerhard Richters für den Kölner Dom (2007) den Anfang einer Welle von avantgardistischen Beiträgen im kirchlichen Kontext, der für die meisten Kunstschaffenden vormals nicht im Fokus stand.

Dazu gehören Maler wie Neo Rauch, Sigmar Polke und Günther Uecker, Bildhauer wie Tony Cragg oder Licht- und Videokünstler wie Christoph Brech und Ólafur Elíasson, dessen Übersetzung der Lichtauffassung Caspar David Friedrichs im Greifswalder Dom seit 2024 für Furore sorgt.

VON GERHARD RICHTER BIS ÓLAFUR ELÍASSON: ZEITGENÖSSISCHE KIRCHENFENSTER (SEMINAR)

Die Liste namhafter Künstler, die in jüngster Zeit im deutschsprachigen Raum Kirchenfenster gestaltet haben, wird immer länger. Während die Verbindung von sakralem Ort und zeitgenössischer Kunst in Frankreich bereits kurz nach dem Zweiten Weltkrieg sensationelle Werke hervorgebracht hat – etwa durch Le Corbusier oder Henri Matisse –, machten hierzulande die Fenster Gerhard Richters für den Kölner Dom (2007) den Anfang einer Welle von avantgardistischen Beiträgen im kirchlichen Kontext, der für die meisten Kunstschaffenden vormals nicht im Fokus stand.

Dazu gehören Maler wie Neo Rauch, Sigmar Polke und Günther Uecker, Bildhauer wie Tony Cragg oder Licht- und Videokünstler wie Christoph Brech und Ólafur Elíasson, dessen Übersetzung der Lichtauffassung Caspar David Friedrichs im Greifswalder Dom seit 2024 für Furore sorgt.

REVISION: DIE GESCHICHTE DER FRANZÖSISCHEN KUNST. TEIL V: IMPRESSIONISMUS – SALONMALEREI – FOTOGRAFIE (SEMINAR)

Als die später so genannten Impressionisten im Jahr 1874 erstmals ihre Werke der Öffentlichkeit präsentierten, hingen ihnen benachbart eine Vielzahl unterschiedlicher Gemälde anderer Künstlerinnen und Künstler. Auch im Pariser Salon war das Bild zu dieser Zeit längst nicht mehr einheitlich, wenngleich »Salonmaler« wie Jean-Léon Gérôme und Alexandre Cabanel, die sich in feinmalerischer Manier historischen oder literarischen Stoffen widmeten, noch immer besonders geschätzt wurden. Die unterschiedlichen Richtungen der Malerei standen zudem im Wechselverhältnis mit der Fotografie: Bewegung und Stillstand, Augenblick und Dauer umzusetzen war Anliegen des einen wie des anderen Mediums – ebenso wie die Inszenierung des Lichtes.

Wir wollen in diesem Teil unserer Seminarreihe Impressionismus, Salonmalerei und Fotografie als gleichermaßen charakteristische Phänomene ihrer Zeit kennen lernen sowie die jeweiligen Eigenheiten, Parallelen, Unterschiede und Überschneidungen herausstellen.

Jede Veranstaltung innerhalb der Reihe ist thematisch in sich abgeschlossen.

Dr. Alice Gudera, Florian Britsch, M.A.

REVISION: DIE GESCHICHTE DER FRANZÖSISCHEN KUNST. TEIL V: IMPRESSIONISMUS – SALONMALEREI – FOTOGRAFIE (SEMINAR)

Als die später so genannten Impressionisten im Jahr 1874 erstmals ihre Werke der Öffentlichkeit präsentierten, hingen ihnen benachbart eine Vielzahl unterschiedlicher Gemälde anderer Künstlerinnen und Künstler. Auch im Pariser Salon war das Bild zu dieser Zeit längst nicht mehr einheitlich, wenngleich »Salonmaler« wie Jean-Léon Gérôme und Alexandre Cabanel, die sich in feinmalerischer Manier historischen oder literarischen Stoffen widmeten, noch immer besonders geschätzt wurden. Die unterschiedlichen Richtungen der Malerei standen zudem im Wechselverhältnis mit der Fotografie: Bewegung und Stillstand, Augenblick und Dauer umzusetzen war Anliegen des einen wie des anderen Mediums – ebenso wie die Inszenierung des Lichtes.

Wir wollen in diesem Teil unserer Seminarreihe Impressionismus, Salonmalerei und Fotografie als gleichermaßen charakteristische Phänomene ihrer Zeit kennen lernen sowie die jeweiligen Eigenheiten, Parallelen, Unterschiede und Überschneidungen herausstellen.

Jede Veranstaltung innerhalb der Reihe ist thematisch in sich abgeschlossen.

Dr. Alice Gudera, Florian Britsch, M.A.

Anmeldung erforderlich

 

 

Monets Küste. Die Entdeckung von Étretat

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Anlässlich der Ausstellung im Frankfurter Städel

Eine Küste wird zum Mythos: Die Felsen von Étretat in der Normandie zogen im 19. Jahrhundert zahlreiche Künstler in ihren Bann. Auch Claude Monet (1840–1926) war von der einzigartigen Steilküste mit ihren drei Felsentoren derart fasziniert, dass er ihr etliche Gemälde widmete. Das Städel Museum präsentiert eine große Ausstellung über die künstlerische Entdeckung des einstigen Fischerdorfes Étretat und den Einfluss des Ortes auf die Malerei der Moderne.

Termin

Sonntag, 12.04.2026
16:00 bis 18:30 Uhr (inkl. Pause)

Kosten

40,00 Euro inkl. 19% USt.

Buchung

Bitte buchen Sie über unten stehendes Formular oder per E-Mail bis zum 05.04.2026.


Zur Buchung

Alle Preise verstehen sich inklusive 19% USt.
Falls Sie einen Gutschein besitzen, geben Sie bitte hier die Gutscheinnummer ein.
Für die Kaufabwicklung, die Bereitstellung der Zugangsdaten für das Online-Seminar und den Anforderungen der steuerrechtlichen Vorgaben ist die Speicherung Ihrer angegebenen Daten erforderlich.

Avantgarde. Max Liebermann und der Impressionismus in Deutschland

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Anlässlich der Ausstellung im Museum Barberini, Potsdam

Nach großen Ausstellungen zum französischen Impressionismus widmet sich das Museum Barberini nun den Vertretern dieser heute überaus populären Kunst in Deutschland. Max Liebermann (1847–1935) nimmt dabei eine entscheidende Pionierstellung innerhalb der avantgardistischen Strömung im deutschen Kaiserreich ein. Ihm und seinen Weggefährtïnnen gelang eine eigenständige Ausrichtung des Impressionismus in ihrer Heimat. Motivisch setzten sie sich mit einer Vielzahl von Themen auseinander – von sonnendurchfluteten Landschaftsdarstellungen und stimmungsvollen Figurenbildern bis zu sorgfältig arrangierten Stillleben. 

Termin

Freitag, 20.03.2026
16:00 – 18:30 Uhr (inklusive Pause)

Buchung

Bitte buchen Sie über das unten stehende Formular oder per E-Mail bis zum 13.03.2026.

Kosten

40,00 Euro (inkl. 19 % Umsatzsteuer)


Zur Buchung

Alle Preise verstehen sich inklusive 19% USt.
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Cezanne – anlässlich der Ausstellung in der Fondation Beyeler, Riehen/Basel

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Mit einem absoluten Ausstellungshighlight fängt das neue Jahr an: Die Fondation Beyeler widmet sich Paul Cezanne (1839–1906), einem der wegweisenden Pioniere der modernen Kunst. Mit einer Vielzahl von Werken konzentriert sich die Ausstellung auf die letzte und bedeutendste Phase im Schaffen des französischen Malers und zeigt Cezanne in Hochform: Zu sehen sind eigenwillige Porträts, paradiesische Badende, Landschaften aus der Provence und sein Lieblingsberg, die Montagne Sainte-Victoire, die der Künstler in immer neuen Ansichten darstellte. In seinem Atelier im Süden Frankreichs brachte Cezanne mit meisterhaftem Gespür Licht, Farbe und Form in ein kraftvolles Spannungsverhältnis. Er gestaltete revolutionäre Bilder, die Generationen von Künstlern und Künstlerinnen bis heute inspirieren.

Termin

Freitag, 13. Februar 2026
16:00 bis 18.30 Uhr (inkl. Pause)

Kosten

40,00 Euro inkl. 19% USt.

Buchung

Bitte per E-Mail oder unten stehendem Formular bis zum 13.02.2026.


Zur Buchung

Alle Preise verstehen sich inklusive 19% USt.
Falls Sie einen Gutschein besitzen, geben Sie bitte hier die Gutscheinnummer ein.
Für die Kaufabwicklung, die Bereitstellung der Zugangsdaten für das Online-Seminar und den Anforderungen der steuerrechtlichen Vorgaben ist die Speicherung Ihrer angegebenen Daten erforderlich.

HIERONOYMUS BOSCH: DER GARTEN DER LÜSTE, UM 1500 (SEMINAR)

Hieronymus Bosch (um 1450–1516) malte den „Garten der Lüste“ um 1500 und schuf damit ein Triptychon, das bis heute zu den bedeutendsten Werken der Kunstgeschichte zählt. Nie zuvor wurde die christliche Vorstellung von der Erschaffung des Menschen über seine Gelüste, Freuden und Irrungen bis zur Vision der Hölle in einer derart fantasievollen Bildsprache geschildert. Dabei verknüpfen die Darstellungen mittelalterliche Traditionen wie auch literarische Ideen mit einer neuartigen Sicht auf die Welt und sind unmittelbar vor der religiösen und politischen Folie von Boschs‘ Heimatstadt s’Hertogenbosch zu sehen.

Anmeldung erforderlich, bitte melden Sie sich über den Online-Shop der Kunsthalle Bremen an.

PAULA MODERSOHN-BECKER (1876–1907) – ANLÄSSLICH DES 150. GEBURTSTAGES DER KÜNSTLERIN

Paula Modersohn-Becker gilt als Pionierin der frühen Moderne in Deutschland. In gezielter, radikaler Vereinfachung nahm sie den alltäglichen Motiven aus ihrer ländlichen Umgebung in Worpswede alles Zufällige und Genrehafte. Zugleich war sie, angeregt durch wiederholte Studienaufenthalte in Paris, eine der ersten, die die Impulse der aktuellen Kunst eines Paul Cézanne, Paul Gauguin, Vincent van Gogh oder Henri Matisse aufnahm, um daraus die ihr eigene Malerei zu schaffen.

Anmeldung erforderlich, bitte melden Sie sich über den Online-Shop der Kunsthalle Bremen an.

 

HANS HOLBEIN D. J., DIE MADONNA DES BÜRGERMEISTERS JACOB MEYER ZUM HASEN (GEN. »DARMSTÄDTER MADONNA«), 1526/28 (ONLINE-SEMINAR)

Die Darmstädter Madonna von Hans Holbein dem Jüngeren (1497/98–1543) gilt als eines der bedeutendsten Werke der deutschen Renaissance. Ihren Weltruhm verdankt die Tafel der genialen Bilderfindung Holbeins, ihrer langen und komplexen Entstehungsgeschichte wie auch ihrem höchst ungewöhnlichen späteren Schicksal. Nach künstlerischen Anfängen in der Werkstatt seines Vaters in Augsburg begann Holbein d. J. seine Karriere in Basel, wo er bald mit kühnen Entwürfen für Scheibenrisse, monumentale Fassadendekorationen und Tafelbilder bekannt wurde. Meisterhaft gestaltete er die sog. »Schutzmantelmadonna« des Jacob Meyer zum Hasen: Als katholisches Bildmotiv im reformatorischen Basel Mitte der 1520er-Jahre geschaffen, verbindet das Werk Errungenschaften der nordeuropäischen Kunst mit Elementen der italienischen Renaissance.