Mitgliederakademie der Kunsthalle Bremen – Kunstgeschichteseminar: Die Kunst des Impressionismus und die Anfänge der Moderne

Die impressionistische Malerei von Claude Monet, Auguste Renoir oder Edgar Degas ist auf der Beliebtheitsskala beim Publikum kaum zu überbieten. In ihrer Zeit haben diese Künstler jedoch mühsam um Anerkennung ringen müssen. Die Entstehung des Impressionismus lässt sich insbesondere vor der Folie der offiziell anerkannten Kunst des Salons wie auch innerhalb der Entwicklung der französischen Landschaftsmalerei des 19. Jahrhunderts nachvollziehen. Mit Blick auf die impressionistische Blütezeit in den 1870er Jahren fällt sodann nicht nur das gemeinsame Interesse der Maler und Malerinnen an der künstlerischen Umsetzung der Sujets unter den jeweiligen Licht- und Luftverhältnissen auf, sondern auch die Vielfalt neuer Motive aus dem bürgerlichem Freizeitvergnügen und dem Großstadtleben. Einzelne Künstler gingen schließlich seit den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts einen entscheidenden Schritt weiter: George Seurat, Paul Cézanne, Vincent van Gogh, Paul Gauguin, Emile Bernard wie auch die Künstler der Gruppe Nabis setzten auf die eigenständige Wirkung von Farbe, Linie und Fläche und begründeten somit die moderne Malerei.

18. September: Die Geburt des Impressionismus

25. September: Die Blütezeit des Impressionismus

9. Oktober: Der Weg zur Moderne II: Paul Gauguin, Emile Bernard und die Künstler der Nabis

16. Oktober: Der Weg zur Moderne I: George Seurat, Paul Cézanne und Vincent van Gogh

jeweils 11 – 13 Uhr

Kosten
75 € Mitglied(er)
Anmeldung
Diese Veranstaltungsreihe ist nur als Paket buchbar.
Ort
Vortragssaal der Kunsthalle Bremen
Mehr Informationen
Bitte beachten Sie, dass alle Veranstaltungen in den Räumen der Kunsthalle vorbehaltlich der gesetzlichen Rahmenbedingungen stattfinden. Unsere Hygiene-Maßnahmen und Abstandsregelungen finden Sie hier: Ihr Besuch

 

 

Mitgliederakademie der Kunsthalle Bremen – Joseph Beuys – oder was kann Kunst im 20. Jahrhundert? Zum 100. Geburtstag des Künstlers

Der 100. Geburtstag von Joseph Beuys (1921–1986) bietet im Jahr 2021 vielen Museen und Institutionen Anlass, sich diesem bedeutenden Künstler des 20. Jahrhunderts und seinen zunächst heftig umstrittenen Ideen intensiv zu widmen. Zwischen den 1960er und 1980er Jahren zählte Beuys zu den führenden Künstlerpersönlichkeiten der westlichen Welt. Er wurde in Krefeld geboren, wuchs in der Gegend von Kleve auf und  studierte an der Kunstakademie Düsseldorf bei Ewald Mataré. Zehn Jahre später, 1961, berief die renommierte Akademie Beuys zum Professor. Mit Aktionen und Installationen sorgte er stets für Diskussionen und veränderte den Kunstbetrieb wie das Denken vieler nachhaltig. 1971 eröffnete Beuys in der Düsseldorfer Altstadt ein „Büro für direkte Demokratie“ und formulierte mit seiner Theorie der „Sozialen Plastik“ den Anspruch, mittels Kunst auf die Gesellschaft einzuwirken.
Unser Seminar soll den Weg des Künstlers nachvollziehen, seine Bedeutung für die internationale Kunst und als Motor für gesellschaftliche Umbrüche verdeutlichen sowie Raum für Fragen nach der Relevanz seines Werkes in der Gegenwart geben.

Kosten
35 € Mitglied(er)
Ort
Vortragssaal der Kunsthalle Bremen
Mehr Informationen
Bitte beachten Sie, dass alle Veranstaltungen in den Räumen der Kunsthalle vorbehaltlich der gesetzlichen Rahmenbedingungen stattfinden. Unsere Hygiene-Maßnahmen und Abstandsregelungen finden Sie hier: Ihr Besuch

Online-Seminar – Mythos und Moderne – die Künstlerkolonie Worpswede

Als offizielle Vereinigung bestand die Künstlerkolonie Worpswede nur wenige Jahre. Und es waren auch nur eine Handvoll Malerinnen und Maler, die hier Ende des 19. Jahrhunderts die Natur zu ihrer Lehrmeisterin erklärten und damit dem akademischen Betrieb den Rücken kehrten. Ihre Malerei suchte die Auseinandersetzung mit der frühen Freiluftmalerei Frankreichs und den realistischen Tendenzen, die auch in Deutschland für viele jüngere Künstler wegweisend werden sollten. Heinrich Vogeler, der sich dem Jugendstil widmete, bot auf seinem »Barkenhoff« den Rahmen für die legendären Soireen mit Künstlern und Schriftstellern, unter ihnen Rainer Maria Rilke. Den Mythos Worpswede machten sich schließlich auf fatale Weise die Nationalsozialisten zu eigen. In der jüngeren Vergangenheit wird das Dorf im Teufelsmoor namentlich durch die Würdigung Paula Modersohn-Beckers verstärkt als Ausgangspunkt für moderne Bestrebungen wahrgenommen.

Die Zahl der Teilnehmenden ist bei dieser Live-Veranstaltung auf 20 Personen pro Termin begrenzt.

Leitung: Dr. Alice Gudera

Online-Seminar – Mythos und Moderne – die Künstlerkolonie Worpswede

Als offizielle Vereinigung bestand die Künstlerkolonie Worpswede nur wenige Jahre. Und es waren auch nur eine Handvoll Malerinnen und Maler, die hier Ende des 19. Jahrhunderts die Natur zu ihrer Lehrmeisterin erklärten und damit dem akademischen Betrieb den Rücken kehrten. Ihre Malerei suchte die Auseinandersetzung mit der frühen Freiluftmalerei Frankreichs und den realistischen Tendenzen, die auch in Deutschland für viele jüngere Künstler wegweisend werden sollten. Heinrich Vogeler, der sich dem Jugendstil widmete, bot auf seinem »Barkenhoff« den Rahmen für die legendären Soireen mit Künstlern und Schriftstellern, unter ihnen Rainer Maria Rilke. Den Mythos Worpswede machten sich schließlich auf fatale Weise die Nationalsozialisten zu eigen. In der jüngeren Vergangenheit wird das Dorf im Teufelsmoor namentlich durch die Würdigung Paula Modersohn-Beckers verstärkt als Ausgangspunkt für moderne Bestrebungen wahrgenommen.

Die Zahl der Teilnehmenden ist bei dieser Live-Veranstaltung auf 20 Personen pro Termin begrenzt.

Leitung: Dr. Alice Gudera

Der Akt in der Kunst von der Antike bis zur Gegenwart – ideal, wahrhaftig, verführerisch

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Der Akt: Er war zentral für das ideale Menschenbild der Antike. Der hüllenlose Körper spielte sodann eine wesentliche Rolle im Mittelalter, vor allem durch die Darstellungen gemarterter Leiber der Sünder, aber auch durch jene des ersten Menschenpaares. In der italienischen Renaissance wird das Thema omnipräsent und in verschiedener Richtung neu gestaltet. Neben den berühmten David-Skulpturen von Donatello bis Michelangelo waren es Bilder wie Botticellis Geburt der Venus, die eine Vielzahl weiblicher Aktbilder nach sich zogen. Tizians Venus von Urbino wurde gar nachgesagt, sie lasse das Blut eines Mannes in den Adern rasen. Und Albrecht Dürer gilt als erster Künstler, der sich in sensationellen Zeichnungen selbst im Akt festhielt.

Künstler aller Epochen fühlten sich herausgefordert, im Akt ihre schöpferischen Fähigkeiten zu demonstrieren und die Grenzen des ästhetisch und moralisch Erlaubten auszuloten. In der Moderne wurden alle bis dahin geltenden Vorstellungen in Frage gestellt, endgültig geschah dies mit den dekonstruierten Aktbildern in Picassos Les Demoiselles d’Avignon (1907). Die Gegenwartskunst schließlich scheint jedwede Vorstellung, Fantasie und Spiegelung des Aktes in allen zur Verfügung stehenden künstlerischen Medien zu zeigen. 

Teil I und II:
Der Akt in der Kunst vom Mittelalter bis um 1800

Freitag, 19. November 2021, 17 bis 18.30 Uhr
Freitag, 10. Dezember 2021, 17 bis 18.30 Uhr

Teil III und IV: Der Akt in der Kunst von 1800 bis heute

Freitag, 21. Januar 2022 , 17 bis 18.30 Uhr
Freitag, 18. Februar 2022, 17 bis 18.30 Uhr

Kosten

Teil I und II: zusammen 40,00 Euro inkl. 19 % Umsatzsteuer

Teil III und IV: zusammen 40,00 Euro inkl. 19 % Umsatzsteuer

Teil I bis IV: zusammen 80,00 Euro inkl. 19 % Umsatzsteuer

Wenn Sie noch kurzfristig Fragen zur Buchung oder zu den Veranstaltungen haben, senden Sie mir bitte eine Nachricht.

Alexander Calder. Minimal/Maximal

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Anlässlich der Ausstellung zur Wiedereröffnung der Neuen Nationalgalerie Berlin

Die Objekte des US-amerikanischen Künstlers Alexander Calder (1898–1976) reichen von filigranen, kleinsten Objekten bis zu großen, weit in den Raum ausgreifenden Arbeiten. Seine Figuren sind voller Bewegung und Farbe, seine „mobilen“ Skulpturen machten ihn zum Pionier der kinetischen Plastik. Höchster Ausdruck dafür sind seine „Mobiles“, an beweglichen Drähten befestigte Metallscheiben, die allein durch Luft in Bewegung gesetzt, faszinierende Bewegungsabläufe vollziehen. Die Werke Calders werden in einer Ausstellung anlässlich der Wiedereröffnung von Ludwig Mies van der Rohes Neuer Nationalgalerie in Berlin präsentiert.

Termin:

Freitag, 15. Oktober 2021

17:00 bis 18.00 Uhr

Kosten:

15,00 Euro inkl. 19 % Umsatzsteuer

Buchbar bis 13.10.2021


Zur Buchung

Nennt mich Rembrandt! Durchbruch in Amsterdam

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Anlässlich der Ausstellung im Frankfurter Städel

In diesem Herbst lohnt sich einmal mehr ein Besuch im Frankfurter Städel. Oder Sie gehen mit mir virtuell durch die Idee der fulminanten Ausstellung, die das Museum präsentiert: Es geht um Rembrandts Aufstieg zum namhaften Künstler in Amsterdam. Als er 1631 von Leiden in die aufstrebende Metropole zog, entwickelte sich die Stadt zum zentralen Angelpunkt der Niederlande.

Rembrandts Bildproduktion umfasste neben Landschaften und Genreszenen vor allem Historienbilder und Porträts. Die Auseinandersetzung mit seinen Konkurrenten prägte seine künstlerische Entwicklung wie auch seine unternehmerischen Ambitionen. Es war nicht zuletzt die ebenso aufregende wie anregende Atmosphäre Amsterdams, die den jungen Künstler zum weltberühmten Meister machte.

Termin:

Freitag, 8. Oktober 2021
17:00 bis 18.30 Uhr

Kosten:

20 Euro inkl. 19 % Umsatzsteuer
Buchbar bis 06.10.2021


Zur Buchung

Camille Pissarro. Das Atelier der Moderne

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Anlässlich der Ausstellung im Kunstmuseum Basel

Das Kunstmuseum in Basel widmet sich in diesem Herbst einem berühmten Künstler des französischen Impressionismus: Camille Pissarro (1830–1903). Die Präsentation bietet nicht nur Gelegenheit, seine Kunst umfassend kennen zu lernen, sondern auch seine Rolle als zentrale Figur der neuen Richtung zu ergründen. Beide Aspekte werden im Seminar behandelt.

Als Freund und Mentor pflegte Pissarro rege Beziehungen mit Künstlern verschiedener Generationen wie Paul Cézanne, Claude Monet, Paul Gauguin, Edgar Degas, Mary Cassatt und anderen. Der intensive Austausch trug zu wichtigen Entwicklungen der Malerei der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bei.

Termin:

Mittwoch, 22. September 2021
18:00 bis 19.30 Uhr

Kosten:

20,00 Euro inkl. 19 % Umsatzsteuer
Buchbar bis 20.09.2021


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