Zeit. Von Dürer bis Bonvicini

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Zeit – meistens wünscht man sich mehr davon, oft verfliegt sie zu schnell, messbar ist sie zwar, doch wir haben uns eigenes Empfinden ihres Ablaufs. Wie objektivierbar ist sie also? Und wie haben Künstler und Künstlerinnen sich über Jahrhunderte mit dem Phänomen beschäftigt? In einer groß angelegten Ausstellung präsentiert das Kunsthaus Zürich in diesem Herbst Ideengeschichten rund um Zeit und viele Formen ihrer Messung sowie ihrer Wahrnehmung. Von der Renaissance bis zur Gegenwart zeigt das Museum eine Vielfalt künstlerischer Positionen. Biologische, gesellschaftliche und ökonomische Perspektiven werden einbezogen. Wir nehmen uns die Zeit, Vergangenes, Aktuelles, Skurriles und Faszinierendes gegenwärtig zu machen.

Termin

Freitag, 24. November 2023

16:00 bis 18.30 Uhr (inkl. Pause)

Kosten

40,00 Euro inklusive 19 %

Anmeldung

Bis zum 17.11.2023 per Mail oder unten stehendes Formular


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Zusatztermin: Maler der Elemente: William Turner (1775–1851)

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Das Lenbachhaus in München veranstaltet in diesem Herbst in Kooperation mit der Tate Gallery in London eine Ausstellung zu Joseph Mallord William Turner, einem der bedeutendsten britischen Künstler der Geschichte, der als Vorreiter der Moderne gilt. Schon früh begann er, die Möglichkeiten der Landschaftsmalerei zu erkunden, sowohl im Studium berühmter Vorbilder wie in der direkten Auseinandersetzung mit der Umwelt. Er löste sich von den Konventionen der Gattung, integrierte Naturwissenschaften, Mythos, Geschichte und Zeitgeschehen. Bald lösten sich seine Werke so deutlich von der anschaulichen Natur, dass sie in ihrer Reduktion auf Farbe, Licht und Atmosphäre die abbildende Funktion des Bildes in Frage stellten. Darin verblüfften und provozierten sie die Zeitgenossen. Die Nachwelt feiert bis heute seine erstaunliche Modernität.

Termin

Freitag, 27. Oktober 2023
17:00 bis 18.30 Uhr

alternativ:

Montag, 11. Dezember 2023
18:00 bis 19:30 Uhr

Kosten

Euro 20,00 inkl. 19% USt.

Anmeldung

Bis zum 20.10.2023

Bis zum 02.12.2023


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Die Kunst der Natur: Maria Sibylla Merian (1647–1717)

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Die Pflanzen- und Schmetterlingsbilder von Maria Sibylla Merian üben bis heute auf viele Menschen eine ungebrochene Faszination aus. Überaus reizvoll erscheint die Einheit von detaillierter wissenschaftlicher Beobachtung und künstlerischer Gestaltung. Ihre Forschungen über das Zusammenleben von Insekten, den Nützlingen und Parasiten, veröffentlichte Merian in mehreren Büchern, die in zahlreichen Auflagen erschienen. Um tropische Falter zu studieren, unternahm sie mit einer ihrer Töchter sogar eine Reise nach Surinam (Südamerika). Auch entwickelte sie eine neue Darstellungsweise des Falterflugs: Wie in einer Filmsequenz ist das Insekt in unterschiedlichen Bewegungsstadien zu sehen. Ihre beiden Töchter bildete sie ebenfalls zu Malerinnen aus, wozu sie eigens Arbeitsblätter entwickelt hatte.

Termin

Sonntag, 24. September 2023,
17 bis 18.30 Uhr

Kosten

Euro 20,00 inkl. 19% USt.

Anmeldung

Bis zum 16.09.2023 per E-Mail oder unten stehendes Formular


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MITGLIEDERAKADEMIE KUNSTHALLE BREMEN: INTENSIV-FÜHRUNG DURCH DIE AUSSTELLUNG „GEBURTSTAGSGÄSTE. MONET BIS VAN GOGH“

Die Jubiläumsausstellung zum 200jährigen Bestehen des Kunstvereins feiert die wichtige Bedeutung Bremens und Deutschlands bei der Durchsetzung der französischen Kunst. Herausragende Leihgaben von Courbet über Rodin bis zu Monet und van Gogh vermitteln ein Panorama der französischen Moderne in Deutschland vor dem Ersten Weltkrieg.
Seit 1899 konzipierte Gustav Pauli, der erste wissenschaftliche Direktor der Kunsthalle (1899–1914), seine progressive Ankaufspolitik, der das Museum seine berühmtesten Werke verdankt. Pauli erwarb ab 1905 Meisterwerke heute besonders populärer Künstler. Als er 1911 das Mohnfeld von Vincent van Gogh kaufte, löste das jedoch einen kaum mehr vorstellbaren deutschlandweiten Skandal aus.
Andere deutsche Museen begannen damals ebenfalls, französische Kunst zu sammeln. Bereits 1896 hatte die Nationalgalerie in Berlin das erste Gemälde von Manet gekauft, und auch die Museen in Hamburg, Frankfurt, Weimar oder Krefeld zogen nach. Dafür mussten die verantwortlichen Direktoren oftmals heftige Kritik einstecken. Früh erworbene Meisterwerke aus diesen Museen sind nun in der Kunsthalle Bremen zu Gast. Auch Bremer Kaufleute, die sich von der Kunsthalle inspirieren ließen, sammelten bald französische Malerei. Dazu gehörten unter anderem Leopold Biermann, Alfred Walter Heymel oder Johann Georg und Adele Wolde. Erstmals seit über 100 Jahren sind einige ihrer bedeutendsten Bilder von Courbet, Monet, Renoir oder Toulouse-Lautrec wieder öffentlich in Bremen zu sehen.

Kosten: 30 € Mitglied(er)

Hinweis: inkl. Pause

Anmeldung erforderlich.

 

 

MITGLIEDERAKADEMIE KUNSTHALLE BREMEN: GUSTAV PAULI, DIE GOLDENE WOLKE UND DER EINZUG DER MODERNE IN BREMEN UM 1900

Während der wirtschaftlichen Blüte Bremens im späten 19. Jahrhundert entwickelte auch der Kunstverein neue Dynamik. Seit 1899 verfolgte Gustav Pauli als erster wissenschaftlicher Direktor der Kunsthalle einen strategischen Sammlungsaufbau, der nun die Kunst der französischen Moderne einbezog. Pauli erwarb ab 1905 Meisterwerke von Courbet bis van Gogh, die heute zu den Highlights der Kunsthalle Bremen gehören.
Dabei kämpfte er mitunter gegen harte Widerstände. Bei seinen Bestrebungen arbeitete er jedoch Hand in Hand mit Bremer Kaufleuten, die ihn unterstützten und ihm Rückhalt gaben. Sie begeisterten sich im Umfeld der Kunsthalle nun ebenfalls für die französische Kunst. Der Kreis von Kunstfreunden um den Museumsmann nannte sich „Die Golde Wolke“. Er traf sich regelmäßig und tauschte sich über Kunst, Literatur und Musik aus. Dazu gehörten unter anderem Leopold Biermann, Alfred Walter Heymel oder Johann Georg und Adele Wolde. Sie erwarben bedeutende Kunstwerke der französischen Moderne, darunter Arbeiten von Claude Monet, Camille Pissarro, Vincent van Gogh, Paul Cézanne und Paul Gauguin. Diese gaben sie regelmäßig als Leihgaben in die Kunsthalle und nicht zuletzt schenkten sie auch einige herausragende Werke dem Kunstverein.
In diesem Seminar soll es um den Einzug der Moderne in Bremen gehen. Wir widmen uns der Kunsthalle zu Zeiten Paulis und dem Kreis der „Goldenen Wolke“. Dabei erscheinen die Meisterwerke der französischen Kunst im Kontext ihrer Erwerbungsgeschichte.

Kosten
35 € Mitglied(er)
Anmeldung erforderlich.

MITGLIEDERAKADEMIE KUNSTHALLE BREMEN: INTENSIV-FÜHRUNG DURCH DIE AUSSTELLUNG „GEBURTSTAGSGÄSTE. MONET BIS VAN GOGH“

Die Jubiläumsausstellung zum 200jährigen Bestehen des Kunstvereins feiert die wichtige Bedeutung Bremens und Deutschlands bei der Durchsetzung der französischen Kunst. Herausragende Leihgaben von Courbet über Rodin bis zu Monet und van Gogh vermitteln ein Panorama der französischen Moderne in Deutschland vor dem Ersten Weltkrieg.
Seit 1899 konzipierte Gustav Pauli, der erste wissenschaftliche Direktor der Kunsthalle (1899–1914), seine progressive Ankaufspolitik, der das Museum seine berühmtesten Werke verdankt. Pauli erwarb ab 1905 Meisterwerke heute besonders populärer Künstler. Als er 1911 das Mohnfeld von Vincent van Gogh kaufte, löste das jedoch einen kaum mehr vorstellbaren deutschlandweiten Skandal aus.
Andere deutsche Museen begannen damals ebenfalls, französische Kunst zu sammeln. Bereits 1896 hatte die Nationalgalerie in Berlin das erste Gemälde von Manet gekauft, und auch die Museen in Hamburg, Frankfurt, Weimar oder Krefeld zogen nach. Dafür mussten die verantwortlichen Direktoren oftmals heftige Kritik einstecken. Früh erworbene Meisterwerke aus diesen Museen sind nun in der Kunsthalle Bremen zu Gast. Auch Bremer Kaufleute, die sich von der Kunsthalle inspirieren ließen, sammelten bald französische Malerei. Dazu gehörten unter anderem Leopold Biermann, Alfred Walter Heymel oder Johann Georg und Adele Wolde. Erstmals seit über 100 Jahren sind einige ihrer bedeutendsten Bilder von Courbet, Monet, Renoir oder Toulouse-Lautrec wieder öffentlich in Bremen zu sehen.

Kosten
30 € Mitglied(er)
Anmeldung
Dieses Seminar st ausgebucht. Zusatztermin am 2.12.2023.
Hinweis
inkl. Pause