Aus weiter Ferne so nah: Caspar David Friedrich (1774–1840)

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Extratermin: Freitag, 26. Januar 2024 von 16 bis 18.30 Uhr.

Anlässlich der Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle.

Es ist eines der großen kulturellen Highlights in diesem Winter: die Caspar David Friedrich-Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle. Der Künstler hat mit Gemälden wie dem «Tetschener Altar» und dem «Mönch am Meer» seine Zeitgenossen gleichermaßen irritiert und fasziniert. Heute sind sie Ikonen der deutschen Romantik. In diesem Seminar widmen wir uns den neuesten Ansätzen der Friedrich-Forschung und tauchen intensiv in seine Bildwelt ein, wie sie uns die Ausstellung präsentiert.

Termin: Freitag, 26. Januar 2024 von 16 bis 18.30 Uhr

Kosten: 40,00 Euro inkl. USt.

Anmeldung: bis 19.01.2024


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Online-Seminar »VAN GOGH IN AUVERS-SUR-OISE. DIE LETZTEN MONATE« – ANLÄSSLICH DER AUSSTELLUNG IN AMSTERDAM UND PARIS

Seine letzten beiden Monate verbrachte Vincent van Gogh in Auvers-sur-Oise in der Nähe von Paris – am 29. Juli 1890 starb er dort an den Folgen eines Selbstmordversuchs. Seine Wahl war auf den Ort gefallen, weil Dr. Gachet, ein Arzt, der auf die Behandlung von Melancholie spezialisiert und außerdem mit den Impressionisten befreundet war, im Dorf wohnte. Nach der krisenhaften Periode in Arles und dem Aufenthalt in der Heilanstalt von Saint-Rémy wurde die Zeit in Auvers zu einer der produktivsten im Leben des Künstlers; er schuf dort 73 Gemälde und 33 Zeichnungen, darunter ikonische Bilder wie das Porträt des Dr. Paul Gachet.

Eine vom Van Gogh Museum und dem Musée d’Orsay gemeinsam erarbeitete Ausstellung beleuchtet jetzt ausführlich diese letzte Schaffensphase und bietet neue Einsichten und Forschungsergebnisse.

Voraussetzungen zur Teilnahme: Computer /Tablet mit Audioausgang bzw. Lautsprecher, nach Möglichkeit zusätzlich mit Kamera; stabile Internet-Verbindung. Zugang über das Videokonferenzprogramm Zoom (Browser oder Installation) mit dem in der Anmeldebestätigung versendeten Konferenzcode. Einwahl 10 Minuten vor Beginn der Veranstaltung unter Angabe des Namens oder eines eindeutigen Kürzels.
Kostenbeitrag:
12 Euro, Studierende bis 30 Jahre 8 Euro
Anmeldung erforderlich

DAS MATERIAL DER KUNST: KUNSTSTOFF – ZWISCHEN HYPERREALISMUS UND FORMLOSIGKEIT

In der US-amerikanischen Zeitschrift Fortune erschien im Oktober 1940 eine im Rückblick prophetisch anmutende Illustration: die fiktive Landkarte eines neuen Kontinents mit dem Namen »Synthetica«. Die Länder, Inseln und Hauptstädte heißen Petrolia, Vinyl, Nylon Island oder Bakelite City: eine »schöne neue Welt« aus Kunststoff. Tatsächlich begann Mitte des 20. Jahrhunderts nicht nur in der industriellen Konsumwelt des Westens wie des Ostens ein regelrechtes Plastikzeitalter.

Die neuen synthetischen Stoffe haben vielmehr auch die Kunst radikal verändert, angefangen bei der Pop Art über die futuristischen Architektur- und Designutopien der 1960er- und 1970er-Jahre bis hin zu ersten Ansätzen einer »ökologischen Plastik«. An die Stelle des Ewigkeitsversprechens der klassischen Materialien Stein und Bronze trat die Idee der Veränderlichkeit und Auflösung der Form.

Dr. Alice Gudera und Florian Britsch M.A.

Kostenbeitrag:
32 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)

Anmeldung erforderlich

 

DAS MATERIAL DER KUNST: KUNSTSTOFF – ZWISCHEN HYPERREALISMUS UND FORMLOSIGKEIT

In der US-amerikanischen Zeitschrift Fortune erschien im Oktober 1940 eine im Rückblick prophetisch anmutende Illustration: die fiktive Landkarte eines neuen Kontinents mit dem Namen »Synthetica«. Die Länder, Inseln und Hauptstädte heißen Petrolia, Vinyl, Nylon Island oder Bakelite City: eine »schöne neue Welt« aus Kunststoff. Tatsächlich begann Mitte des 20. Jahrhunderts nicht nur in der industriellen Konsumwelt des Westens wie des Ostens ein regelrechtes Plastikzeitalter.

Die neuen synthetischen Stoffe haben vielmehr auch die Kunst radikal verändert, angefangen bei der Pop Art über die futuristischen Architektur- und Designutopien der 1960er- und 1970er-Jahre bis hin zu ersten Ansätzen einer »ökologischen Plastik«. An die Stelle des Ewigkeitsversprechens der klassischen Materialien Stein und Bronze trat die Idee der Veränderlichkeit und Auflösung der Form.

Dr. Alice Gudera und Florian Britsch M.A.

Kostenbeitrag:
32 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)

Anmeldung erforderlich

 

VORTRAG: META SCHÜTTE UND ADELE WOLDE.

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BREMER SAMMLERINNEN DER FRANZÖSISCHEN MODERNE

Die Bremerinnen Meta Schütte und Adele Wolde bauten selbstbewusst nach dem Tod ihrer Ehemänner 1911 Sammlungen französischer Meisterwerke mit berühmten Gemälden von Monet bis van Gogh auf. Ihre Werke befinden sich heute in der Kunsthalle Bremen und in großen Museen der Welt.

Termin: 07.01.2024, 11:30 – 13:00 Uhr

Kosten: € 6,- pro Person, Tickets erhalten Sie am Tag des Vortrags direkt an der Kasse.

Veranstaltungsort: Kunsthalle Bremen, Am Wall 207, Bremen

Paul Cézanne,Tulpen in einer Vase, 1888/90, Norton Simon Museum, Pasadena

©Norton Simon Art Foundation

Claude Monet, Die Wiege, 1868, National Gallery of Art, Washington

Claude Monet, Boote, 1869, Kunsthalle Bremen – Der Kunstverein in Bremen

Dr. Alice Gudera – Kunsthistorikerin

Dr. Alice Gudera
Foto vom Studientag "Der Impressionismus" in der Hamburger Kunsthalle
Leitung des Studientages Der Impressionismus in der Hamburger Kunsthalle (Veranstaltung der Freunde der Kunsthalle e.V.) am 20. Juni 2024, hier im Studiensaal des Kupferstichkabinetts.
Seit Jahren erfolgreich: meine Seminarreihe Die Farben der Kunst.
Führung durch die von mir mitkuratierte Ausstellung Manet und Astruc. Künstlerfreunde der Kunsthalle Bremen.
Dr. Alice Gudera während einer Führung in der Sunset-Ausstellung der Bremer Kunsthalle
In der Ausstellung SUNSET. Ein Hoch auf die sinkende Sonne der Kunsthalle Bremen.
Kunst und Architektur des Mittelalters gehören regelmäßig in meine Programme. Hier: Exkursion zum Kloster Wienhausen bei Celle.
Dr. Alice Gudera im Gespräch mit Florian Britsch, M.A.

Maler der Elemente: William Turner (1775–1851)

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Das Lenbachhaus in München veranstaltet in diesem Herbst in Kooperation mit der Tate Gallery in London eine Ausstellung zu Joseph Mallord William Turner, einem der bedeutendsten britischen Künstler der Geschichte, der als Vorreiter der Moderne gilt. Schon früh begann er, die Möglichkeiten der Landschaftsmalerei zu erkunden, sowohl im Studium berühmter Vorbilder wie in der direkten Auseinandersetzung mit der Umwelt. Er löste sich von den Konventionen der Gattung, integrierte Naturwissenschaften, Mythos, Geschichte und Zeitgeschehen. Bald lösten sich seine Werke so deutlich von der anschaulichen Natur, dass sie in ihrer Reduktion auf Farbe, Licht und Atmosphäre die abbildende Funktion des Bildes in Frage stellten. Darin verblüfften und provozierten sie die Zeitgenossen. Die Nachwelt feiert bis heute seine erstaunliche Modernität.

 

Maler der Elemente: William Turner (1775–1851)

Das Lenbachhaus in München veranstaltet in diesem Herbst in Kooperation mit der Tate Gallery in London eine Ausstellung zu Joseph Mallord William Turner, einem der bedeutendsten britischen Künstler der Geschichte, der als Vorreiter der Moderne gilt. Schon früh begann er, die Möglichkeiten der Landschaftsmalerei zu erkunden, sowohl im Studium berühmter Vorbilder wie in der direkten Auseinandersetzung mit der Umwelt. Er löste sich von den Konventionen der Gattung, integrierte Naturwissenschaften, Mythos, Geschichte und Zeitgeschehen. Bald lösten sich seine Werke so deutlich von der anschaulichen Natur, dass sie in ihrer Reduktion auf Farbe, Licht und Atmosphäre die abbildende Funktion des Bildes in Frage stellten. Darin verblüfften und provozierten sie die Zeitgenossen. Die Nachwelt feiert bis heute seine erstaunliche Modernität.

 

Symbolistische Bildwelten: Edvard Munch (1863–1944)

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Anlässlich der Ausstellungen in der Berlinischen Galerie und im Museum Barberini, Potsdam

Gleich zwei Ausstellungen widmen sich in diesem Herbst dem Werk des Norwegers Edvard Munch. Die Berlinische Galerie präsentiert Munch. Zauber des Nordens und das Potsdamer Museum Barberini Munch. Lebenslandschaft. Die Thesen und wichtigsten Exponate beider Ausstellungen wollen wir in den Blick nehmen. Der Ausnahmekünstler Munch hat mit seinen symbolistischen Werken in vielfältiger Weise die Kunstregionen Europas geprägt. Für Deutschland spielen seine Gemälde und Druckgrafiken eine wichtige Rolle auf dem Weg der Kunst ins 20. Jahrhundert. Bereits 1892 wurden sie im Verein Berliner Künstler gezeigt. Diese Begegnung mit seiner Malerei bedeutete nicht nur eine Initialzündung für die Moderne. Auch die bis dahin gängige Vorstellung vom „Zauber des Nordens“ (Stefan Zweig) erfuhr einen Wandel. Statt mit romantischen oder naturalistischen Fjordlandschaften verband man damit nun Munchs psychisch verdichtete Bildwelten. Unter der nationalsozialistischen Diktatur ab 1933 wurde der Maler zunächst von der Kulturpolitik ideologisch als „großer nordischer Künstler“ vereinnahmt, aber auch schon früh als Beispiel für „Entartung“ verfemt.

 

Aus weiter Ferne so nah: Caspar David Friedrich

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Anlässlich der Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle

Es ist eines der großen kulturellen Highlights in diesem Winter: die Caspar David Friedrich-Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle. Der Künstler hat mit Gemälden wie dem «Tetschener Altar» und dem «Mönch am Meer» seine Zeitgenossen gleichermaßen irritiert und fasziniert. Heute sind sie Ikonen der deutschen Romantik. In diesem Seminar widmen wir uns den neuesten Ansätzen der Friedrich-Forschung und tauchen intensiv in seine Bildwelt ein, wie sie uns die Ausstellung präsentiert.