MITGLIEDERAKADEMIE KUNSTHALLE BREMEN: DAS „ATELIER DES SÜDENS“ VON VAN GOGH BIS PICASSO: KÜNSTLERATELIERS UND MUSEEN IN DER PROVENCE UND AN DER CÔTE D’AZUR

Seit van Goghs Traum von einem „Atelier des Südens“ im legendären „Gelben Haus“ in Arles zog das südliche Licht die Künstler immer wieder an die französische Mittelmeerküste. Van Gogh und Cézanne, Matisse und Picasso haben wesentliche Teile ihres Werkes um und nach 1900 in Südfrankreich geschaffen. Bonnard und Renoir verbrachten hier ebenfalls ihre letzten Lebensjahre. Noch heute kann man zahlreiche Spuren ihres Schaffens entlang der Küste finden. Landschaft und Klima spiegeln vielerorts scheinbar unverändert die Situation der Jahrhundertwende. Neben Kapellenausstattungen und Skulpturen im öffentlichen Raum haben sich etliche Künstlerateliers erhalten oder sind – wie im Falle Cézannes – nach eingehender Recherche und mithilfe von Photographien posthum rekonstruiert worden. Und nicht zuletzt präsentieren natürlich die Museen vor Ort die Kunst der großen Meister der Moderne.
Auf unserer virtuellen Reise erkunden wir eingehend die Orte, an denen die Künstler zu ihren Meisterwerken fanden. Wir beginnen mit van Gogh in Arles und St. Rémy, begeben uns gedanklich zu Cézanne nach Aix-en-Provence, zu den beeindruckenden Häusern Picassos, widmen uns den Stätten, die wir mit Matisse in Verbindung bringen. Dabei soll es um die Kunst, die Orte, an denen sie entstanden ist, aber auch um die in den vergangenen Jahren neu errichteten oder umgestalteten Museen an oder nahe der Künstlerateliers gehen. So hat das Matisse-Museum in Nizza vor einigen Jahren eine grundlegende Erneuerung erfahren, und ein 2011 eröffnetes Museum in Le Cannet an der Côte d’Azur stellt Pierre Bonnard im unmittelbaren Umfeld seines einstigen Wirkens vor.

Kosten
35 € Mitglied(er)

Anmeldung erforderlich

MITGLIEDERAKADEMIE KUNSTHALLE BREMEN: IMPRESSIONISTEN FÜR DEUTSCHLAND – MONET, SISLEY UND RENOIR IN DEUTSCHLEN MUSEEN AM BEGINN DES 20. JAHRHUNDERTS

Die Jubiläumsausstellung zum 200jährigen Bestehen des Kunstvereins feiert die wichtige Bedeutung Bremens und Deutschlands bei der Durchsetzung der französischen Kunst. Herausragende Leihgaben von Courbet über Rodin bis zu Monet und van Gogh vermitteln ein Panorama der französischen Moderne in Deutschland vor dem Ersten Weltkrieg.
Seit 1899 konzipierte Gustav Pauli, der erste wissenschaftliche Direktor der Kunsthalle (1899– 1914), seine progressive Ankaufspolitik, der das Museum bis heute seine berühmtesten Werke verdankt. Pauli erwarb ab 1905 Meisterwerke heute besonders populärer Künstler. Als er 1911 das Mohnfeld von Vincent van Gogh kaufte, löste das jedoch einen kaum mehr vorstellbaren deutschlandweiten Skandal aus.
Andere deutsche Museen begannen damals ebenfalls, französische Kunst zu sammeln. Bereits 1896 hatte die Nationalgalerie in Berlin das erste Gemälde von Manet gekauft, und auch die Museen in Hamburg, Frankfurt am Main, Weimar oder Krefeld zogen nach. Dafür mussten die verantwortlichen Direktoren oftmals heftige Kritik einstecken. Früh erworbene Meisterwerke aus diesen Museen sind nun in der Kunsthalle Bremen zu Gast.
Auch Bremer Kaufleute, die sich von der Kunsthalle inspirieren ließen, sammelten bald französische Malerei. Dazu gehörten unter anderem Leopold Biermann, Alfred Walter Heymel oder Johann Georg und Adele Wolde. Erstmals seit über 100 Jahren sind einige ihrer bedeutendsten Bilder von Courbet, Monet, Renoir oder Toulouse-Lautrec wieder öffentlich in Bremen zu sehen.

Kosten
25 € Mitglied(er)

GENIALE FRAUEN. KÜNSTLERINNEN UND IHRE WEGGEFÄHRTINNEN – ANLÄSSLICH DER AUSSTELLUNG IM BUCERIUS KUNST FORUM, HAMBURG

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Eine Künstlerkarriere einzuschlagen war für Frauen in der Frühen Neuzeit möglich, jedoch nicht vorgesehen und unterlag deshalb stets besonderen Herausforderungen. Für eine freie Berufsausübung war die Zugehörigkeit zu einer Zunft notwendig, diese wurde Frauen jedoch – je nach Region – verwehrt, oder andernfalls mit Hürden und Kosten versehen. Auffallend viele Künstlerinnen des 16. bis 18. Jahrhunderts stammten daher aus Künstlerfamilien oder wurden in solche eingeheiratet. Sie arbeiteten ihren Vätern, Brüdern und Ehemännern zu und waren oftmals im Verborgenen tätig. An den königlichen Höfen Europas sah die Situation anders aus: Aufgeschlossen gegenüber der eigentlichen künstlerischen Leistung – unabhängig von Herkunft oder Geschlecht – konnten am Hofe Frauen offen als Künstlerinnen tätig sein. Künstlerinnen wie Lavinia Fontana, Anna Dorothea Therbusch und Rachel Ruysch setzten sich in ihrer Zeit gegen gesellschaftliche Normen durch und genossen so unter ihren Zeitgenossen hohe Ankerkennung. Dass sie in Verge senheit gerieten, liegt auch in der Geschichte der Kunstwissenschaft begründet, in der bis ins fortgeschrittene 20. Jahrhundert ein männlicher Blick vorherrschte.

Kosten
35 € Mitglied(er)

GEBURTSTAGSGÄSTE. MONET BIS VAN GOGH« (TAGESFAHRT)

Mit Meisterwerken der französischen Malerei vom Realismus bis zum Postimpressionismus feiert die Ausstellung Geburtstagsgästedas 200-jährige Jubiläum des Kunstvereins in Bremen. Im Fokus steht die glanzvolle Zeit zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als Gustav Pauli als erster wissenschaftlicher Direktor die Kunsthalle zu einem führenden Museum moderner Kunst in Deutschland machte. Davon inspiriert begannen Bremer Kaufleute mit dem Aufbau eigener Kollektionen. Auch andere deutsche Museen fingen damals an, französische Kunst zu sammeln, oft gegen heftige Widerstände – allen voran die Nationalgalerie in Berlin. Viele dieser heute zum Teil in alle Welt verstreuten Werke sind nun erstmals seit über 100 Jahren wieder zu Gast in Bremen. Herausragende Leihgaben, unter anderem aus New York, Washington, Amsterdam, Budapest und Winterthur, vermitteln ein einzigartiges Panorama der französischen Moderne in Deutschland vor dem Ersten Weltkrieg. Begleitend zur großen Jubiläumsschau zeigt das Kupferstichkabinett in der Ausstellung Paris auf Papier zwei bedeutende Bremer Graphiksammlungen aus der Zeit um 1900.

Kostenbeitrag:
72 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 15 Euro

Anmeldung erforderlich.

 

 

GEBURTSTAGSGÄSTE. MONET BIS VAN GOGH (TAGESFAHRT)

Mit Meisterwerken der französischen Malerei vom Realismus bis zum Postimpressionismus feiert die Ausstellung Geburtstagsgästedas 200-jährige Jubiläum des Kunstvereins in Bremen. Im Fokus steht die glanzvolle Zeit zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als Gustav Pauli als erster wissenschaftlicher Direktor die Kunsthalle zu einem führenden Museum moderner Kunst in Deutschland machte. Davon inspiriert begannen Bremer Kaufleute mit dem Aufbau eigener Kollektionen. Auch andere deutsche Museen fingen damals an, französische Kunst zu sammeln, oft gegen heftige Widerstände – allen voran die Nationalgalerie in Berlin. Viele dieser heute zum Teil in alle Welt verstreuten Werke sind nun erstmals seit über 100 Jahren wieder zu Gast in Bremen. Herausragende Leihgaben, unter anderem aus New York, Washington, Amsterdam, Budapest und Winterthur, vermitteln ein einzigartiges Panorama der französischen Moderne in Deutschland vor dem Ersten Weltkrieg. Begleitend zur großen Jubiläumsschau zeigt das Kupferstichkabinett in der Ausstellung Paris auf Papier zwei bedeutende Bremer Graphiksammlungen aus der Zeit um 1900.

Diese Tagesfahrt der Freunde der Hamburger Kunsthalle ist bereits ausgebucht.

MITGLlEDERAKADEMIE KUNSTHALLE BREMEN: KÜNSTLER DER MODERNE – VINCENT VAN GOGH (1853-1890)

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Heute sind Gemälde Vincent van Goghs ein Erfolgsgarant in jeder Ausstellung. Doch die weitgreifende Rezeption seiner Kunst setzte erst viele Jahre nach seinem Tod ein und war stets überschattet von der Deutung des Künstlers als eines exzessiv malenden verkannten Genies, das sich für sein Werk aufopferte. Seine schubweise auftretende Krankheit, die man bis heute nicht eindeutig benennen kann, seine Selbstverstümmelung und schließlich sein Selbstmord haben den „Mythos van Gogh“ befördert. Doch seine revolutionäre Malerei gilt es als Markstein am Beginn der Moderne zu würdigen: Sie löst sich von jedweder Konvention, zeigt einen ausdruckstarken Pinselstrich und leuchtende, teils komplementär eingesetzte Farben. Van Gogh fand darin geeignete Mittel seinem Naturempfinden abseits der Abbildhaftigkeit Ausdruck zu verleihen. Als Gustav Pauli, der Direktor der Kunsthalle Bremen, 1911 das Mohnfeld van Goghs ankaufte, löste dies eine deutschlandweite Debatte über französische moderne Kunst in deutschen Museen aus. Im Seminar werden die wichtigen Stationen im Werk van Goghs behandelt. Bekannte wie weniger bekannte Gemälde sollen einen vertiefenden Einblick in das Schaffen des Ausnahmekünstlers ermöglichen.

Kosten
25 € Mitglied(er)

Anmeldung erforderlich

EXPERTINNENGESPRÄCH ONLINE: GEBURTSTAGSGÄSTE. MONET BIS VAN GOGH

Dr. Dorothee Hansen und Dr. Alice Gudera im Gespräch über die Ausstellung „Geburtstagsgäste. Monet bis van Gogh“

Die beiden Kuratorinnen stellen die große Jubiläumsausstellung mit Meisterwerken von Courbet, Monet, van Gogh und Cézanne vor. Dabei lassen sie auch hinter die Kulissen ihrer Arbeit blicken: Begegnungen mit Sammlerfamilien und spannende Recherchen in Archiven, Briefnachlässen und die Fahndung nach einem über 100 Jahre alten Testament sind Teil der Museumarbeit, genau wie die Auswahl von Wandfarben, Sockeln oder Vitrinen.

Kosten
6 € Erwachsene(r)
Anmeldung
Bitte kaufen Sie Ihr Ticket für diese Veranstaltung im Onlineshop

VORTRAG: META SCHÜTTE UND ADELE WOLDE. BREMER SAMMLERINNEN DER FRANZÖSISCHEN MODERNE

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Die Bremerinnen Meta Schütte und Adele Wolde bauten selbstbewusst nach dem Tod ihrer Ehemänner 1911 Sammlungen französischer Meisterwerke mit berühmten Gemälden von Monet bis van Gogh auf. Ihre Werke befinden sich heute in der Kunsthalle Bremen und in großen Museen der Welt.

Kosten: € 6,- pro Person

Anmeldung
Tickets erhalten Sie am Tag des Vortrags direkt an der Kasse.

Aus weiter Ferne so nah: Caspar David Friedrich (1774–1840)

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Anlässlich der Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle

Es ist eines der großen kulturellen Highlights in diesem Winter: die Caspar David Friedrich-Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle. Der Künstler hat mit Gemälden wie dem «Tetschener Altar» und dem «Mönch am Meer» seine Zeitgenossen gleichermaßen irritiert und fasziniert. Heute sind sie Ikonen der deutschen Romantik. In diesem Seminar widmen wir uns den neuesten Ansätzen der Friedrich-Forschung und tauchen intensiv in seine Bildwelt ein, wie sie uns die Ausstellung präsentiert.

Termin

Freitag, 15. Dezember 2023
16:00 bis 18.30 Uhr

Extratermin aufgrund der großen Nachfrage

Kosten

40,00 Euro inkl. 19 % USt

Anmeldung

Bis zum 14.12.2023 per Mail oder unten stehendes Formular


Zur Buchung

Symbolistische Bildwelten: Edvard Munch (1863–1944)

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Anlässlich der Ausstellungen in der Berlinischen Galerie und im Museum Barberini, Potsdam

Gleich zwei Ausstellungen widmen sich in diesem Herbst dem Werk des Norwegers Edvard Munch. Die Berlinische Galerie präsentiert Munch. Zauber des Nordens und das Potsdamer Museum Barberini Munch. Lebenslandschaft. Die Thesen und wichtigsten Exponate beider Ausstellungen wollen wir in den Blick nehmen. Der Ausnahmekünstler Munch hat mit seinen symbolistischen Werken in vielfältiger Weise die Kunstregionen Europas geprägt. Für Deutschland spielen seine Gemälde und Druckgrafiken eine wichtige Rolle auf dem Weg der Kunst ins 20. Jahrhundert. Bereits 1892 wurden sie im Verein Berliner Künstler gezeigt. Diese Begegnung mit seiner Malerei bedeutete nicht nur eine Initialzündung für die Moderne. Auch die bis dahin gängige Vorstellung vom „Zauber des Nordens“ (Stefan Zweig) erfuhr einen Wandel. Statt mit romantischen oder naturalistischen Fjordlandschaften verband man damit nun Munchs psychisch verdichtete Bildwelten. Unter der nationalsozialistischen Diktatur ab 1933 wurde der Maler zunächst von der Kulturpolitik ideologisch als „großer nordischer Künstler“ vereinnahmt, aber auch schon früh als Beispiel für „Entartung“ verfemt.

Termin

Freitag, 1. Dezember 2023

16:00 bis 18.30 Uhr (inkl. Pause)

Kosten

40,00 Euro inkl. 19 % 

Anmeldung

Bis zum 23.11.2023 per Mail oder unten stehendes Formular


Zur Buchung