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Online-Seminar anlässlich der Ausstellung im Museum Barberini, Potsdam

Ab Mitte der 1880er-Jahre führte Paul Signac mit Georges Seurat eine neue Malweise in die Kunst ein. Sie wollten die Farben des Lichts strahlend und harmonisch auf die Leinwand bringen. Mit ihren kurzen Pinselstrichen und -tupfen knüpften sie zwar an den Impressionismus an, doch verstanden sie das Kunstwerk nun nicht mehr wie dieser als Wiedergabe eines flüchtigen Augenblicks, sondern als eigenständige Schöpfung auf wissenschaftlicher Grundlage.

Paul Signac nahm mit seinem Interesse an symbolistischer Literatur, an Musik und Architektur die Synergien der Künste in den Blick. Darüber hinaus war er federführender Theoretiker, Sammler, Mäzen, Lehrer und wichtiger Netzwerker. Ausstellung und Seminar spannen den Bogen von den frühen Uferlandschaften Signacs über Interieur- und Portraitmalerei bis zu den sozialutopischen Bildern der Côte d’Azur.

Termin

31. Juli 2026,
16 bis 18.30 Uhr

Kosten

40,00 Euro inkl. USt.

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Alle Preise verstehen sich inklusive 19% USt.
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