Carpaccio, Bellini und die Frührenaissance in Venedig

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Anlässlich der Ausstellung in der Staatsgalerie Stuttgart

Vittore Carpaccio (um 1460/65–1525/26) ist einer der bedeutendsten Maler der Frührenaissance in Venedig. Er inszenierte seine farbenprächtigen und detailreichen Bilderzählungen vor der pittoresken Kulisse der Lagunenstadt oder den Landschaften des Nahen Ostens. Die Staatsgalerie Stuttgart widmet Carpaccio zum ersten Mal in Deutschland eine Ausstellung und stellt einige seiner wichtigsten Gemälde ausgewählten Werken von Giovanni Bellini, dem berühmtesten Maler Venedigs in dieser Zeit, gegenüber. Ergänzt wird die Präsentation durch Arbeiten weiterer Künstler, die zwischen 1465 und 1525 vor Ort tätig waren, darunter Gentile Bellini und Lorenzo Lotto. Wir lernen die eigenwilligen Tendenzen dieser Künstler im Unterschied zu jenen ihrer Kollegen in Florenz kennen.

Termin

Freitag, 13. Dezember 2024
16:00 bis 18.30 (inkl. Pause)

Kosten

40,00 Euro inkl. 19 % Umsatzsteuer

Anmeldung

bis 06.12.2024
per Mail oder unten stehendem Kontaktformular


Zur Buchung

Alle Preise verstehen sich inklusive 19% USt.
Falls Sie einen Gutschein besitzen, geben Sie bitte hier die Gutscheinnummer ein.
Für die Kaufabwicklung, die Bereitstellung der Zugangsdaten für das Online-Seminar und den Anforderungen der steuerrechtlichen Vorgaben ist die Speicherung Ihrer angegebenen Daten erforderlich.

Zeitenwende am Beginn des 15. Jahrhunderts: Das Stundenbuch des Herzogs von Berry

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Es ist das berühmteste illustrierte Manuskript des 15. Jahrhunderts: Das Stundenbuch des Herzogs von Berry (Les Très Riches Heures de Duc de Berry, 1410/16, Musée Condé, Chantilly). Das ausgesprochen reichhaltig und kunstvoll verzierte Stundenbuch ist zur Hälfte ganzseitig bebildert. Insbesondere die Darstellungen der zwölf Kalenderblätter geben einen einmaligen Einblick in Lebensformen und Anschauungen der damals im Umbruch befindlichen Zeit. Beim Betrachten der außergewöhnlichen Bilder dieses Gebetbuches ist nicht nur sensationeller Kunstgenuss garantiert, sondern auch mehrfacher Erkenntnisgewinn: Die Illustrationen sind Vorboten der Werke Jan van Eycks, mit denen um 1430 im Herzogtum Burgund die neuzeitliche Malerei nördlich der Alpen einsetzt.

Termin

Freitag, 15. November 2024
17:00 bis 18.30 Uhr

Kosten

20 Euro inkl. 19 % Ust.

Anmeldung

bis 08.11.2024
per Mail oder unten stehendem Formular


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Henri Matisse – Einladung zur Reise

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Anlässlich der Retrospektive in der Fondation Beyeler in Riehen/Basel

Die Fondation Beyeler in Riehen bei Basel zeigt im Herbst/Winter 2024 die erste Henri-Matisse-Retrospektive im deutschsprachigen Raum seit fast 20 Jahren. Matisse (1869–1954) zählt zu den bedeutendsten Künstlern der Moderne. Sein bahnbrechendes Werk hat seine Zeit und viele spätere Künstlergenerationen bis heute wesentlich geprägt. In der Befreiung der Farbe vom Motiv und in der Vereinfachung der Formen hat er die Malerei auf eine neue Grundlage gestellt und dabei eine bis dahin unbekannte Leichtigkeit in die Kunst gebracht.

Termin

Freitag, 4. Oktober 2024
17:00 bis 18.30 Uhr

DIE FARBEN DER KUNST, TEIL IV: GELB – GÖTTLICHES LICHT UND MENSCHLICHER WAHN (SEMINAR)

So wie der Goldgrund im Mittelalter Sinnbild des immateriellen göttlichen Lichts war, so steht in der Neuzeit die Farbe Gelb, später auch das Orange, für Licht, Energie und Spiritualität. Beispiele hierfür finden sich in der Kunst von Rembrandt über Turner und Van Gogh bis zu Joseph Beuys. Ebenso alt ist jedoch auch die Verwendung der gelben Farbe als Signal der Ausgrenzung – etwa der Hexen oder der Juden –, als Zeichen von Verrat, Krankheit und Wahnsinn.

In unserer Seminarreihe zeichnen wir die Kunst- und Kulturgeschichte der wichtigsten Farben im europäisch-amerikanischen Sprachraum von der Antike bis in die Gegenwart nach – vor diesem Hintergrund erscheint auch die Sammlung der Hamburger Kunsthalle in neuem Licht. Jede Veranstaltung innerhalb der Reihe ist thematisch in sich abgeschlossen.

Dr. Alice Gudera und Florian Britsch, M.A.

Eine Veranstaltung der Freunde der Kunsthalle e.V.

Anmeldung erforderlich

DIE FARBEN DER KUNST, TEIL IV: GELB – GÖTTLICHES LICHT UND MENSCHLICHER WAHN (SEMINAR)

So wie der Goldgrund im Mittelalter Sinnbild des immateriellen göttlichen Lichts war, so steht in der Neuzeit die Farbe Gelb, später auch das Orange, für Licht, Energie und Spiritualität. Beispiele hierfür finden sich in der Kunst von Rembrandt über Turner und Van Gogh bis zu Joseph Beuys. Ebenso alt ist jedoch auch die Verwendung der gelben Farbe als Signal der Ausgrenzung – etwa der Hexen oder der Juden –, als Zeichen von Verrat, Krankheit und Wahnsinn.

In unserer Seminarreihe zeichnen wir die Kunst- und Kulturgeschichte der wichtigsten Farben im europäisch-amerikanischen Sprachraum von der Antike bis in die Gegenwart nach – vor diesem Hintergrund erscheint auch die Sammlung der Hamburger Kunsthalle in neuem Licht. Jede Veranstaltung innerhalb der Reihe ist thematisch in sich abgeschlossen.

Dr. Alice Gudera und Florian Britsch, M.A.

Eine Veranstaltung der Freunde der Kunsthalle e.V.

Anmeldung erforderlich

 

DIE FARBEN DER KUNST, TEIL IV: GELB – GÖTTLICHES LICHT UND MENSCHLICHER WAHN (SEMINAR)

So wie der Goldgrund im Mittelalter Sinnbild des immateriellen göttlichen Lichts war, so steht in der Neuzeit die Farbe Gelb, später auch das Orange, für Licht, Energie und Spiritualität. Beispiele hierfür finden sich in der Kunst von Rembrandt über Turner und Van Gogh bis zu Joseph Beuys. Ebenso alt ist jedoch auch die Verwendung der gelben Farbe als Signal der Ausgrenzung – etwa der Hexen oder der Juden –, als Zeichen von Verrat, Krankheit und Wahnsinn.

In unserer Seminarreihe zeichnen wir die Kunst- und Kulturgeschichte der wichtigsten Farben im europäisch-amerikanischen Sprachraum von der Antike bis in die Gegenwart nach – vor diesem Hintergrund erscheint auch die Sammlung der Hamburger Kunsthalle in neuem Licht. Jede Veranstaltung innerhalb der Reihe ist thematisch in sich abgeschlossen.

Eine Veranstaltung der Freunde der Kunsthalle e.V.
Anmeldung erforderlich

BERLINDE DE BRUYCKERE. DIE KUNST DER VERWUNDUNG (SEMINAR)

Die belgische Künstlerin Berlinde De Bruyckere (geb. 1964) gehört zu den bedeutendsten internationalen Bildhauerinnen der Gegenwart. Derzeit machen ihre Werke insbesondere auf der Biennale in Venedig in der Abbazia di San Giorgio Maggiore Furore. Bereits seit 2021 gehört De Bruyckeres überlebensgroße Skulptur Arcangelo II von 2020 aus Wachs und Tierhaar zum Bestand der Hamburger Kunsthalle. Sie steht emblematisch für das Schaffen der Belgierin, deren faszinierende Skulpturen von physischen und seelischen Verwundungen sprechen.

Indem De Bruyckere ausgesprochen wirklichkeitsnahe Partien mit stark verfremdeten paart, erzielt sie eine verstörende, unmittelbar anrührende Gesamtwirkung. Zahlreiche Bezüge zur Kunst- und Materialgeschichte untermauern die herausragende Bedeutung ihrer Werke.

Eine Veranstaltung der Freunde der Kunsthalle e.V.

Anmeldung erforderlich

BERLINDE DE BRUYCKERE. DIE KUNST DER VERWUNDUNG (SEMINAR)

Die belgische Künstlerin Berlinde De Bruyckere (geb. 1964) gehört zu den bedeutendsten internationalen Bildhauerinnen der Gegenwart. Derzeit machen ihre Werke insbesondere auf der Biennale in Venedig in der Abbazia di San Giorgio Maggiore Furore. Bereits seit 2021 gehört De Bruyckeres überlebensgroße Skulptur Arcangelo II von 2020 aus Wachs und Tierhaar zum Bestand der Hamburger Kunsthalle. Sie steht emblematisch für das Schaffen der Belgierin, deren faszinierende Skulpturen von physischen und seelischen Verwundungen sprechen.

Indem De Bruyckere ausgesprochen wirklichkeitsnahe Partien mit stark verfremdeten paart, erzielt sie eine verstörende, unmittelbar anrührende Gesamtwirkung. Zahlreiche Bezüge zur Kunst- und Materialgeschichte untermauern die herausragende Bedeutung ihrer Werke.

Eine Veranstaltung der Freunde der Kunsthalle e.V.

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