Online-Akademie der Kunsthalle Bremen – Die Farben der Kunst kompakt: Schwarz. Zwischen Abstraktion und Verweigerung

Teil: Montag, 11. Januar, 20.15 bis 21.15 Uhr
Teil II: Montag, 18. Januar, 20.15 bis 21.15 Uhr

Kunsthalle Bremen | Online-Akademie
Als erstes Kunstmuseum in Deutschland bietet die Kunsthalle Bremen eine interaktive Online-Akademie an. So wird kulturelle Bildung im Austausch mit anderen Menschen möglich – zuhause oder an jedem anderen Ort mit Internetanschluss.
Nach der Buchung erhalten Sie einen Einladungslink und ein Passwort per E-Mail, mit dem Sie am gebuchten Termin Zutritt zum virtuellen Seminarraum erhalten.

Kosten
24 € Erwachsene(r)
20 € Mitglied(er)
20 € ermäßigt
Anmeldung
Diese Veranstaltung ist ausgebucht.
Hinweis
Nach Ihrer Buchung senden wir Ihnen per E-Mail eine Woche vor dem Termin einen Link zum Seminar und ein Zugangspasswort zu. Für dieses Seminar verwendet die Kunsthalle Bremen die Kommunikation-Plattform ZOOM.

Schlüsselwerke: Kunstgeschichte in Gattungen

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In diesem mehrteiligen Seminar wollen wir die Kunstgeschichte anhand wegweisender Schlüsselwerke innerhalb der Gattungen nachvollziehen. Welche Bilder oder Bildgruppen lassen entscheidende Einflüsse auf die weitere Entwicklung der Kunst nachvollziehen? Wie haben einzelne Werke die jeweilige Gattung in eine neue Bahn gelenkt? Unser Blick konzentriert sich, verbindende Linien und Bezüge bilden den roten Faden. Schließlich geht es auch immer wieder um die Frage, wo die Gattungen an ihre Grenzen stoßen, wo Künstler versuchen, sich aus ihrem engen Korsett zu befreien. 

Die Landschaft
Die Landschaftsmalerei entwickelte sich im 17. Jahrhundert zu einer eigenständigen Gattung. Doch dazu gaben Werke vorhergehender Epochen, die eine Überhöhung durch christliche oder mythologische Themen anstrebten, wichtige Impulse. Wir durchschreiten das Terrain von van Eycks Genter Altar bis zu abstrakten Landschaften Kandinskys. 

Freitag, 05.02.2021,
17:00 bis 18.30 Uhr 

Kosten: 20,- Euro
inkl. 19% Ust.

Das Porträt
Vermeintlich lebensnahe Porträts begegnen uns seit dem 15. Jahrhundert, herausragende Vertreter der Gattung haben bisweilen große Wirkung auf nachfolgende Künstlergenerationen gehabt. Wir widmen uns Ausnahmewerken des gemalten Antlitzes von Dürer bis Picasso. 

Freitag, 26.03.2021
17:00 bis 18.30 Uhr 

Kosten: 20,- Euro
inkl. 19% USt.

Das Stillleben
Das Stillleben wird – wie auch die Landschaft – insbesondere innerhalb der Entwicklung der modernen Malerei zu einem besonderen Experimentierfeld. Der Künstler oder die Künstlerin bestimmt Sujet, Anordnung und Größe, verzichtet in der Regel auf übergeordnete Ideen oder Aussagen über gesellschaftliche Zusammenhänge. Die malerische Oberfläche bekommt entscheidendes Gewicht. Stillleben Jean-Siméon Chardins waren in dieser Hinsicht etwa Schlüsselwerke für die französischen Impressionisten, van Goghs Sonnenblumen gehören zu den Vorbildern für zahlreiche Maler am Beginn des 20. Jahrhunderts, Max Beckmann malte expressive Stillleben, die wichtige Impulse für nachfolgende Generationen bereithielten. 

Freitag, 23.04.2021
17:00 bis 18.30 Uhr 

Kosten: 20,- Euro
inkl. 19% USt.

Leider ausgebucht.

Tulpomanie – Die Tulpe in der niederländischen Kunst des 17. Jahrhunderts

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Die Tulpe ist unangefochten eines der Wahrzeichen Hollands. Mitte des 16. Jahrhunderts begannen sich europäische Ärzte und Botaniker für die aus Asien stammende Blume zu interessieren. Über türkische Gesandte gelangte die in dieser Zeit in Konstantinopel sehr geschätzte und als Dekor in Moscheen eingesetzte Pflanze schließlich nach Wien, wo der Hofbotaniker Carolus Clusius sich intensiv mit ihr beschäftigte. Als er 1593 nach Leiden an den Botanischen Garten kam, trug er wesentlich zu ihrer Erforschung und Verbreitung bei.

Erste Blumenstillleben mit Tulpen stammen aus den Niederlanden vom Anfang des 17. Jahrhunderts. Die Begeisterung für die vielfältige Blume führte zu eindrucksvollen Kunstwerken, der wirtschaftliche Handel mit der Tulpenzwiebel nahm gigantische Ausmaße an. Berühmt und berüchtigt ist der Zusammenbruch der sogenannten Tulpenbörse im Jahr 1637. 

Termin:
28.03.2021, 17:00 – 18:30 Uhr

Kosten:
20,- Euro inkl. 19% USt.

Anmeldung bis:
20.03.2021


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Impressionismus und Alte Meister

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Anlässlich der ersten Impressionisten-Ausstellung 1874 gab es neben wenigen positiven Stimmen Beschimpfungen seitens des Publikums und der konservativen Kritik. Die Bilder galten als Provokation der vertrauten und noch immer hoch geschätzten Malerei der Alten Meister. Deren Zeichenkunst, die modellierten Farbflächen, harmonischen Kompositionen und Sujets aus Religion, Geschichte und Mythologie wichen bei den Impressionisten einem skizzenhaften Pinselstrich in leuchtenden Farben und zeitgenössischen Themen des Stadt- und Landlebens der Bourgeoisie. Mit Unverständnis trat man diesen Werken gegenüber, die als unfertig galten und sich von den Vorgaben der Akademie auf den ersten Blick denkbar weit entfernt hatten.

Die „Maler des modernen Lebens“ schienen den Bruch mit der traditionellen Kunst herbeizuführen. Wo es in der Ausbildung noch an der Tagesordnung war, die Alten Meister im Louvre zu kopieren, kehrte Monet dem Schatzhaus der Kunst im Wortsinn den Rücken zu, wenn er vom Balkon des Museums das neue Paris malte. Doch bei näherem Hinsehen entpuppt sich diese Sicht als zu kurz gegriffen und dem populären Blick auf den Impressionismus geschuldet. Nicht nur Manet verarbeitete Zeit seines Lebens Werke Alter Meister, insbesondere jene Goyas und Velazquez‘; auch Monet, Degas, Renoir oder Pissarro studierten die Größen der Malerei und nahmen ihre Kompositionen, Motive wie auch ihre Malweisen auf. 

Termin:
15.01.2021
17:00 — 18:30 Uhr

Kosten:
20,- Euro inkl. 19% USt.

Anmeldung bis
08.01.2021


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Online-Seminar – Monumente Europas: Die Hagia Sophia in Istanbul

Die Hagia Sophia in Istanbul gehört wie die Kathedrale Notre-Dame in Paris, die Altneu-Synagoge in Prag, die Mezquita in Córdoba oder auch das Parlamentsgebäude in London zu denjenigen Monumenten, die als Wahrzeichen in die Geschichte des jeweiligen Landes eingegangen sind. Ihre einzigartige Erscheinung, ihre historische und kunsthistorische Stellung verleihen ihnen einen identitätsstiftenden Platz im kulturellen Gedächtnis. Un sere Online-Seminarreihe widmet sich jeweils einem dieser Denkmäler der europäischen Kulturgeschichte, den Zusammenhängen seiner Entstehung wie Rezeption. Die Hagia Sophia, ein monumentales Gotteshaus mit gewaltiger Kuppel, Hauptwerk der byzantinischen Baukunst, wurde 532–37 auf Befehl Kaiser Justinians errichtet. Nach der Eroberung Konstantinopels 1435 wurde die Kirche zur Moschee, 1934 wandelte man diese in ein Museum um, 2020 erneut in eine Moschee.

ONLINE-SEMINAR

LEITUNG Dr. Alice Gudera
TERMIN Donnerstag, 21. Januar 2021, 11 bis 12.15 Uhr
KOSTENBEITRAG 12 Euro, Studierende 8 Euro

Anmeldung erforderlich

Voraussetzungen zur Teilnahme: Computer /Tablet mit Audioausgang bzw. Lautsprecher, für die Seminare nach Möglichkeit zusätzlich mit Kamera; stabile Internet-Verbindung. Zugang über das Videokonferenzprogramm Zoom (Browser oder Installation) mit dem in der Anmeldebestätigung versendeten Konferenzcode. Einwahl 10 Minuten vor Beginn der Veranstaltung unter Angabe des Namens oder eines eindeutigen Kürzels.

Online-Seminar – Monumente Europas: Die Hagia Sophia in Istanbul

Die Hagia Sophia in Istanbul gehört wie die Kathedrale Notre-Dame in Paris, die Altneu-Synagoge in Prag, die Mezquita in Córdoba oder auch das Parlamentsgebäude in London zu denjenigen Monumenten, die als Wahrzeichen in die Geschichte des jeweiligen Landes eingegangen sind. Ihre einzigartige Erscheinung, ihre historische und kunsthistorische Stellung verleihen ihnen einen identitätsstiftenden Platz im kulturellen Gedächtnis. Un sere Online-Seminarreihe widmet sich jeweils einem dieser Denkmäler der europäischen Kulturgeschichte, den Zusammenhängen seiner Entstehung wie Rezeption. Die Hagia Sophia, ein monumentales Gotteshaus mit gewaltiger Kuppel, Hauptwerk der byzantinischen Baukunst, wurde 532–37 auf Befehl Kaiser Justinians errichtet. Nach der Eroberung Konstantinopels 1435 wurde die Kirche zur Moschee, 1934 wandelte man diese in ein Museum um, 2020 erneut in eine Moschee.

ONLINE-SEMINAR

LEITUNG Dr. Alice Gudera
TERMIN Mittwoch, 20. Januar 2021, 19 bis 20.15 Uhr
KOSTENBEITRAG 12 Euro, Studierende 8 Euro

Anmeldung erforderlich

Voraussetzungen zur Teilnahme: Computer /Tablet mit Audioausgang bzw. Lautsprecher, für die Seminare nach Möglichkeit zusätzlich mit Kamera; stabile Internet-Verbindung. Zugang über das Videokonferenzprogramm Zoom (Browser oder Installation) mit dem in der Anmeldebestätigung versendeten Konferenzcode. Einwahl 10 Minuten vor Beginn der Veranstaltung unter Angabe des Namens oder eines eindeutigen Kürzels.

Online-Seminar – Impressionismus in Russland. Aufbruch zur Avantgarde. Zur Ausstellung in Potsdam und Baden-Baden

Natalja Gontscharowa, Michail Larionow und Kasimir Malewitsch sind Namen, die hierzulande einen größeren Bekanntheitsgrad durch ihre Rolle für die Avantgarde erlangt haben. Ihre Anfänge markieren indes faszinierende impressionistische Bilder. Wie zahlreiche andere Künstler in Russland ließen sie sich am Ende des 19. Jahrhunderts von den Themen und der Malweise der französischen Impressionisten anregen und gehören damit zu einer malerischen Richtung, die sich in vielen Ländern Europas und weit darüber hinaus um 1900 verbreitete. Die Künstler arbeiteten en plein air  und spürten der Flüchtigkeit des Moments nach, wenn sie Szenen des russischen Alltags schilderten. Wir widmen uns den russischen Impressionisten im Kontext der europäischen Kunst, lernen Gemeinsamkeiten und Eigenheiten kennen, wie sie die Ausstellung im Museum Baberini, Potsdam, und im Museum Frieder Burda in Baden-Baden in Zusammenarbeit mit der Staatlichen Tretjakow-Galerie Moskau eindrucksvoll präsentiert.

ONLINE-SEMINAR
TERMIN
Montag, 14. Dezember 2020, 11 bis 12.15 Uhr
KOSTENBEITRAG 12 Euro, Studierende 8 Euro

Voraussetzungen zur Teilnahme: Computer /Tablet mit Audioausgang bzw. Lautsprecher, für die Seminare nach Möglichkeit zusätzlich mit Kamera; stabile Internet-Verbindung. Zugang über das Videokonferenzprogramm Zoom (Browser oder Installation) mit dem in der Anmeldebestätigung versendeten Konferenzcode. Einwahl 10 Minuten vor Beginn der Veranstaltung unter Angabe des Namens oder eines eindeutigen Kürzels.

Impressionismus in Russland. Aufbruch zur Avantgarde. Zur Ausstellung in Potsdam und Baden-Baden

Natalja Gontscharowa, Michail Larionow und Kasimir Malewitsch sind Namen, die hierzulande einen größeren Bekanntheitsgrad durch ihre Rolle für die Avantgarde erlangt haben. Ihre Anfänge markieren indes faszinierende impressionistische Bilder. Wie zahlreiche andere Künstler in Russland ließen sie sich am Ende des 19. Jahrhunderts von den Themen und der Malweise der französischen Impressionisten anregen und gehören damit zu einer malerischen Richtung, die sich in vielen Ländern Europas und weit darüber hinaus um 1900 verbreitete. Die Künstler arbeiteten en plein air  und spürten der Flüchtigkeit des Moments nach, wenn sie Szenen des russischen Alltags schilderten. Wir widmen uns den russischen Impressionisten im Kontext der europäischen Kunst, lernen Gemeinsamkeiten und Eigenheiten kennen, wie sie die Ausstellung im Museum Baberini, Potsdam, und im Museum Frieder Burda in Baden-Baden in Zusammenarbeit mit der Staatlichen Tretjakow-Galerie Moskau eindrucksvoll präsentiert.

PRÄSENZ-SEMINAR
TERMIN
Donnerstag, 3. Dezember 2020, 14.30 bis 17 Uhr
KOSTENBEITRAG 24 Euro, für Nichtmitglieder zzgl. Eintritt
ORT Veranstaltungraum Galerie der Gegenwart der Hamburger Kunsthalle
Anmeldung erforderlich

Mitgliederakademie der Kunsthalle Bremen – Einführung in die Ausstellung: Die Picasso-Connection

In der Kunsthalle Bremen befindet sich eine der bedeutendsten Sammlungen druckgraphischer Arbeiten Pablo Picassos. Wie kein anderer Künstler des 20. Jahrhunderts hat sich Picasso die Vielfalt der graphischen Techniken zu eigen gemacht und durch sein Spiel mit der künstlerischen Abwandlung erweitert.

So erwarb die Kunsthalle als eines der ersten deutschen Museen nach 1945 Werke des Künstlers. Die Ankäufe kamen durch den Bremer Galeristen Michael Hertz zustande, der Picassos Graphik exklusiv in Deutschland vertrat. Die Kunsthalle baute ihren Bestand an Papierarbeiten Picassos zum damals umfangreichsten in Deutschland aus. Der Sammlung verlieh sie damit konsequent ein modernes Gesicht, das bis heute fortwirkt: Picassos großformatige und farbige Lithographien und Linolschnitte haben zahlreiche Künstler inspiriert und diese Medien neu belebt. Im Seminar konzentrieren wir uns auf Picassos Stellung in der Kunst nach dem Zweiten Weltkrieg, widmen uns ausgewählten Druckgraphiken und der Rolle der Kunsthalle Bremen als wegweisender Institution.

Kosten
20 € Mitglied(er)
Mehr Informationen
Bitte beachten Sie, dass alle Veranstaltungen in den Räumen der Kunsthalle vorbehaltlich der gesetzlichen Rahmenbedingungen stattfinden. Unsere Hygiene-Maßnahmen und Abstandsregelungen finden Sie hier: Ihr Besuch