Das Bild und sein Rahmen

Selten werden Gemälde mit ihren Rahmen abgebildet, obschon sie doch ohne wie ein nackter Mensch oder ein Diamant ohne Fassung wirken. Dabei verfügen die wenigsten alten Bilder über ihre Originalrahmen. 

Es verwundert daher kaum, dass eine der häufigsten Fragen von Besuchern im Museum lautet, ob der Rahmen zum Gemälde gehöre.  

Das Seminar soll eine „Kleine Stilgeschichte des Rahmens“ bieten, aber auch die Bedeutung von Rahmen im jeweiligen kulturellen Zusammenhang deutlich machen. Jede Zeit und jede Region hat ihre Rahmen hervorgebracht und damit religiöse, kulturelle, künstlerische oder ästhetische Vorstellungen zum Ausdruck gebracht. Mit der Gründung von Museen bekamen Rahmen eine neue Rolle. Und nicht zuletzt haben zahlreiche Künstler zu ihren Gemälden auch die Rahmen entworfen und gestaltet.

Termine

Freitag, 17.06.2022
17:00 bis 18:30 Uhr

und

Freitag, 24.06.2022
17:00 bis 18:30 Uhr

Kosten

2 x 90 Minuten

40,00 Euro inkl. USt.

Anmeldung per
E-Mail an kunst@alicegudera.de  oder über das  Buchungsformular bis 10.06.2022


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Spiegel und Spiegelungen in der Kunst

Lange bevor es Spiegel gab, waren die Menschen vom Widerschein fasziniert, wie er sich etwa auf der Wasseroberfläche zeigt und im antiken Mythos des Narziss große Bedeutung erlangte. Als man Spiegel herstellen konnte, galten sie als ungemein kostbar und waren selbst eine Form von Kunst. Später wurden Spiegel künstlerisch gestaltet. Und schließlich nutzten Künstler sie als optisches  Instrument – vor allem für das Malen von Selbstporträts. 

Zugleich wählte man sie als beliebtes Sujet – oft mit symbolischer Aufladung. Meisterwerke der Kunstgeschichte mit Spiegeln und Spiegelungen geben bis heute zahlreiche Rätsel auf und versetzen uns in Erstaunen. Dazu gehören so berühmte Gemälde wie die Arnolfini-Hochzeit des Jan van Eyck, Parmigianinos Selbstporträt im Konvexspiegel, Diego Velázquez‘ Las Meninas oder Édouard Manets Bar in den Folies-Bergères

Eine eigene Bedeutung verbindet sich mit dem Spiegelsaal in Schloss Versailles. Er setzte Maßstäbe in ganz Europa und zeugt im Kern von der Macht und Allgegenwart des Herrschers. Heute dienen Spiegel in der Kunst oft als künstlerisches Material, lassen uns aber nach wie vor nach Schein und Wirklichkeit fragen.

Termine

Freitag, 06.05.2022
17:00 bis 18:30 Uhr

und

Freitag, 20.05.2022
17:00 bis 18:30 Uhr

Kosten

für 2 x 90 Minuten

40,00 Euro inkl. 19% USt.


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Ai Weiwei. In Search of Humanity

Anlässlich der Ausstellung in der Wiener Albertina modern

Die Albertina modern widmet dem aus Beijing stammenden Ai Weiwei (*1957), einer herausragenden künstlerischen Stimme unserer Zeit, einem unermüdlichen Aktivisten und stolzem Kritiker autoritärer Systeme, in diesem Frühjahr eine  umfassende Ausstellung. 

Eine Auswahl von Werken aus der beinahe vier Jahrzehnte währenden Karriere des Künstlers soll ein Licht auf Ai Weiwei als herausragende Figur innerhalb der zeitgenössischen Kunstwelt werfen. 

Wir nehmen die Ausstellung zum Anlass, das künstlerische Schaffen des chinesischen Künstlers kennen zu lernen.

Termin

Freitag, 08.04.2022
17:00 bis 18:30 Uhr

Kosten

20,00 Euro inkl. 19% USt.

Anmeldung bis 01.04.2022


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Van Gogh: Die Selbstporträts

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Anlässlich der Ausstellung in der Londoner Courtauld Gallery

Im Frühjahr 2022 werden erstmals die ikonischen Selbstporträts von Vincent van Gogh Thema einer Ausstellung sein. Die Werkauswahl, die in der Londoner Courtauld Gallery präsentiert wird, umspannt alle schöpferischen Jahre des Künstlers – von seinen Anfängen bis zu seinem dramatischen  Ende in Frankreich. 

Sein Selbstporträt mit verbundenem Ohr ist eines der berühmtesten Werke der Sammlung des Courtauld. Rund um dieses Bildnis versammelt die Ausstellung etwa die Hälfte aller Selbstporträts des Niederländers. Van Gogh nutzte sein eigenes Antlitz als Bildmotiv intensiv, um zu einer neuen Bildsprache zu gelangen. 

Vielseitig und experimentell befragte er sein Äußeres und Inneres für eine Form des Porträts, die auf künstlerischen Ausdruck zielt und neue Maßstäbe für kommende Generationen – vor allem der Künstlergruppe Fauves in Frankreich und der Expressionisten in Deutschland – setzte.

Termin:

Freitag, 18.03.2022
17:00 bis 18:30 Uhr

Kosten

20,00 Euro inkl. 19% USt.


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