VON GEMALTEN ZU KI-GENERIERTEN BILDWELTEN: DIE GESCHICHTE DER LANDSCHAFTSKUNST

In diesem Wochenend-Seminar (13. und 14. September 2025, jeweils 11 bis 15 Uhr) erkunden wir die Geschichte der Landschaftskunst seit 1300 in Italien. Wir vertiefen unser Wissen um die Vorstellung von Natur im Bild der Renaissance nördlich und südlich der Alpen und widmen uns der Befreiung der Landschaft von Mythologie und christlicher Ikonografie in der niederländischen Kunst des 17. Jahrhunderts. Von der deutschen Romantik eines Caspar David Friedrich um 1800 spannt sich der Bogen schließlich über William Turner in England und die Freiluftmalerei in Frankreich mit den Höhepunkten im Impressionismus bis zum Werk Vincent van Goghs und Paul Cézannes. Wie verhält sich im 20. Jahrhundert Abstraktion zur Wirklichkeit? Warum verbannten manche Künstler und Künstlerinnen das Grün aus ihren Bildern? Landschaftskunst hat es immer gegeben – stets mit neuen Impulsen. Heute boomt die Diskussion um KI-generierte Werke, wie sie die raumgreifenden, bildgewaltigen Arbeiten von Refik Anadol entfachen.

Kosten
80 € Erwachsene(r)
70 € Mitglied(er)
10 € ermäßigt
Anmeldung
Die Anmeldung gilt für den 13. und 14. September.
Hinweis
Für alle unter 27 Jahren gilt der ermäßigte Preis.

ALBERTO GIACOMETTI UND DIE RELATIVITÄT DES BLICKS. ZUM WERK DES SCHWEIZER BILDHAUERS

Alberto Giacometti (1901–1966) zählt zu den wichtigsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. In seinem Werk wird die Darstellbarkeit der menschlichen Figur skeptisch befragt und radikal erneuert – in der Skulptur ebenso wie in der Malerei. Nach kubistisch und surrealistisch geprägten Phasen, der die Modellierung von winzigen Skulpturen folgt, setzt 1946 im Werk des Künstlers der Übergang zu den dünnen, masse- und sozusagen gewichtslosen Skulpturen ein, welche den Charakter von ungreifbaren Erscheinungen in einem unbetretbaren Bildraum haben. Giacomettis Sicht auf die menschliche Gestalt steht dabei im Kontext der Suche nach einer neuen Bildsprache in Folge der Katastrophe des Zweiten Weltkriegs. Mit seinen stabdünnen, gleichsam von der Umgebung aufgezehrten Figuren und Figurengruppen gehört er zu den großen Erneuerern der figürlichen Plastik im 20. Jahrhundert. In seinen Werken äußert sich ein grundlegend neues Verhältnis des Einzelnen zum Gegenüber sowie zum ihn umgebenden Raum.

Anmeldung erforderlich

 

REVISION: DIE GESCHICHTE DER FRANZÖSISCHEN KUNST. TEIL III: NATURSTUDIUM UND REALISMUS – DIE ENTDECKUNG DER WIRKLICHKEIT (SEMINAR)

Während sich in Frankreich Klassizismus und Romantik gleichermaßen an der traditionell ranghöchsten Bildgattung, der Historienmalerei, orientierten, setzte mit den Anfängen der Freilichtmalerei um 1800 parallel dazu eine Bewegung ein, die schließlich zu einer grundlegenden ästhetischen Neuorientierung und einer Umkehr der Gattungshierarchie führte. Eindrucksvoll lässt sich verfolgen, wie die zunächst wenig geschätzte reine Landschaft innerhalb weniger Jahrzehnte der Historie ihren Rang streitig machte. Eine Schlüsselrolle kam dabei dem Dorf Barbizon südöstlich von Paris zu; von hier aus erkundeten Maler wie Théodore Rousseau und Jean-François Millet seit den 1830er-Jahren den Wald von Fontainebleau, ein riesiges urwüchsiges Areal mit zahlreichen Naturdenkmälern. In den Umkreis der Maler von Barbizon gehört auch Gustave Courbet (1819–1877). Seiner herausragenden, als »realistisch« bezeichneten Malerei schenken wir ebenso Aufmerksamkeit wie der bedeutendsten Tiermalerin des 19. Jahrhunderts, die in der Nähe von Fontainebleau ihr Atelier hatte: Rosa Bonheur (1822–1899). Jede Veranstaltung innerhalb der Reihe ist thematisch in sich abgeschlossen.

Diese Veranstaltung ist bereits ausgebucht.

REVISION: DIE GESCHICHTE DER FRANZÖSISCHEN KUNST. TEIL III: NATURSTUDIUM UND REALISMUS – DIE ENTDECKUNG DER WIRKLICHKEIT (SEMINAR)

Während sich in Frankreich Klassizismus und Romantik gleichermaßen an der traditionell ranghöchsten Bildgattung, der Historienmalerei, orientierten, setzte mit den Anfängen der Freilichtmalerei um 1800 parallel dazu eine Bewegung ein, die schließlich zu einer grundlegenden ästhetischen Neuorientierung und einer Umkehr der Gattungshierarchie führte. Eindrucksvoll lässt sich verfolgen, wie die zunächst wenig geschätzte reine Landschaft innerhalb weniger Jahrzehnte der Historie ihren Rang streitig machte. Eine Schlüsselrolle kam dabei dem Dorf Barbizon südöstlich von Paris zu; von hier aus erkundeten Maler wie Théodore Rousseau und Jean-François Millet seit den 1830er-Jahren den Wald von Fontainebleau, ein riesiges urwüchsiges Areal mit zahlreichen Naturdenkmälern. In den Umkreis der Maler von Barbizon gehört auch Gustave Courbet (1819–1877). Seiner herausragenden, als »realistisch« bezeichneten Malerei schenken wir ebenso Aufmerksamkeit wie der bedeutendsten Tiermalerin des 19. Jahrhunderts, die in der Nähe von Fontainebleau ihr Atelier hatte: Rosa Bonheur (1822–1899). Jede Veranstaltung innerhalb der Reihe ist thematisch in sich abgeschlossen.

Dr. Alice Gudera, Florian Britsch M.A.

Anmeldung erforderlich

 

 

 

 Anders Zorn (1860 — 1920). Schwedens Superstar

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Online-Seminar anlässlich der Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle

Der Schwede Anders Zorn gehörte bereits um 1900 zu den berühmtesten Künstlern seiner Zeit. Er war ein vielseitiger, weitgereister Maler, der sich auch auf dem Londoner Kunstmarkt etablierte, sich in Paris aufhielt, als der Impressionismus zum Durchbruch kamen, und schließlich eroberte er ab 1893 die USA im Sturm.  

Anders Zorn – Mrs. Walter Rathbone Bacon (Virginia Purdy Barker, 1862–1919). The Metropolitan Museum of Art.

Sein Werk lässt sich nicht durch einen einzelnen Begriff zuordnen: Es zeigt impressionistische Facetten wie bisweilen Tendenzen zur sog. Salonmalerei. Wiederholt malt er Motive seiner schwedischen Heimat, wo seine Gemälde schon lange zu den populärsten Kunsthighlights gehören.

Termin

Sonntag, 28.09.2025
16:00 bis 18:30 Uhr inkl. Pause

Kosten

40,00 Euro inkl. 19% USt.

Anmeldung

Bitte per E-Mail oder unten stehendem Formular bis zum 28.09.2025.


Zur Buchung

Alle Preise verstehen sich inklusive 19% USt.
Falls Sie einen Gutschein besitzen, geben Sie bitte hier die Gutscheinnummer ein.
Für die Kaufabwicklung, die Bereitstellung der Zugangsdaten für das Online-Seminar und den Anforderungen der steuerrechtlichen Vorgaben ist die Speicherung Ihrer angegebenen Daten erforderlich.

Liebesbotschaften — Johannes Vermeer, Rembrandt van Rijn und die Briefkultur in den Niederlanden im 17. Jahrhundert

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Online-Seminar anlässlich der Ausstellung Vermeer’s Love Letters in der Frick Collection, New York

Eine kleine, aber sehr feine Ausstellung mit Werken Johannes Vermeers (1632—1675) in der gerade wiedereröffneten New Yorker Frick Collection bietet Anlass für unser Seminar. Im Fokus stehen die allseits bewunderten Gemälde mit Briefleserinnen und Briefschreiberinnen des niederländischen Malers und seiner Kollegen wie Rembrandt van Rijn im 17. Jahrhundert.  

Wieder gibt es Neues über Vermeer, aber auch über das sozio-kulturelle Leben der Niederlande in verschiedenen gesellschaftlichen Schichten zu erfahren.

Termin

Freitag, 22. August 2025
17:00 bis 18.30 Uhr

Anmeldung

Per Mail oder unten stehendem Formular bis zum 22.08.2025.

Kosten

20,00 Euro inkl. Ust.


Zur Buchung

Alle Preise verstehen sich inklusive 19% USt.
Falls Sie einen Gutschein besitzen, geben Sie bitte hier die Gutscheinnummer ein.
Für die Kaufabwicklung, die Bereitstellung der Zugangsdaten für das Online-Seminar und den Anforderungen der steuerrechtlichen Vorgaben ist die Speicherung Ihrer angegebenen Daten erforderlich.

SCHLÜSSELWERKE DER KUNSTGESCHICHTE: JOHANNES VERMEER, DIE MALKUNST, UM 1666/68, KUNSTHISTORISCHES MUSEUM, WIEN (SEMINAR)

Die Malkunst von Johannes Vermeer (1632–1675) gehört zu den Schlüsselwerken der Kunstgeschichte. Innerhalb seines Œuvres markiert die Atelierszene eine höchst eigenwillige Ausnahme, denn der Maler widmete sich sonst zumeist dem gehobenen Genre oder dem sog. Tronie wie bei dem Mädchen mit dem Perlenohrring. Gleich einem künstlerischen Vermächtnis erscheint das Bild, in dem Vermeer hier über die Rolle der Malerei in seiner Zeit reflektiert. Vermutlich ohne Auftrag entstanden, befand sich das Gemälde zu Lebzeiten des Malers in seinem Atelier.

Kosten: 30 € Erwachsene(r), 25 € Mitglied(er)
5 € ermäßigt

Hinweis: Für alle unter 27 Jahren gilt der ermäßigte Preis.

Anmeldung erforderlich