REVISION: DIE GESCHICHTE DER FRANZÖSISCHEN KUNST. TEIL IV: »PARIS, HAUPTSTADT DES 19. JAHRHUNDERTS« (SEMINAR)

In den 1850er- und 1860er-Jahren avanciert Paris endgültig zur »Hauptstadt des 19. Jahrhunderts« (Walter Benjamin). Unter Napoleon III. wird die Stadt zur modernen, bürgerlichen Metropole umgebaut. Mehr denn je wenden sich Künstlerinnen und Künstler nun ihrer eigenen Zeit zu. Die akademische Malerei mit ihrer Orientierung am Antikenideal gerät in eine Legitimationskrise; Realismus und Naturalismus bestimmen stattdessen die kunstkritischen Debatten, und die kommenden Impressionisten schicken sich an, die Bühne der Kunstgeschichte zu betreten. Eine Schlüsselgestalt der Epoche und Vorbild für viele Jüngere ist Édouard Manet (1832–1883), nicht zuletzt mit Skandalbildern wie der Olympia und dem Frühstück im Grünen.

Jede Veranstaltung innerhalb der Reihe ist thematisch in sich abgeschlossen.

Dr. Alice Gudera, Florian Britsch M.A.

Kostenbeitrag:
32 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)

Anmeldung erforderlich

 

 

 

KUNST IN BEWEGUNG. ANLÄSSLICH DER AUSSTELLUNG »FÜNF FREUNDE. JOHN CAGE, MERCE CUNNINGHAM, JASPER JOHNS, ROBERT RAUSCHENBERG, CY TWOMBLY« (SEMINAR)

Sie haben die Kunst des 20. Jahrhunderts maßgeblich geprägt: der Musiker John Cage (1912–1992), der Choreograph und Tänzer Merce Cunningham (1919–2009) sowie die Maler und Bildhauer Jasper Johns (geb. 1930), Robert Rauschenberg (1925–2008) und Cy Twombly (1928–2011).

Anlässlich der Ausstellung Fünf Freunde im Kölner Museum Ludwig stellen wir einen Künstlerkreis vor, für den die enge Verflechtung von Kunst, Freundschaft und Liebe ein entscheidender Antrieb ihres Schaffens war. Vor dem Hintergrund von Kaltem Krieg, gesellschaftlicher Repression und Aufstieg der modernen Massenmedien entstanden so ikonische Werke wie John Cages komponierte Stille 4’33’’ (1952) oder Rauschenbergs radikales »Combine Painting« Bed (1955), in denen die Grenzen von Kunst und Leben verschwimmen und ohne die weder Happening und Fluxus noch Pop Art zu denken sind.

Dr. Alice Gudera, Florian Britsch M.A.

Kostenbeitrag:
32 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)

Anmeldung erforderlich

 

 

 

KUNST IN BEWEGUNG. ANLÄSSLICH DER AUSSTELLUNG »FÜNF FREUNDE. JOHN CAGE, MERCE CUNNINGHAM, JASPER JOHNS, ROBERT RAUSCHENBERG, CY TWOMBLY« (SEMINAR)

Sie haben die Kunst des 20. Jahrhunderts maßgeblich geprägt: der Musiker John Cage (1912–1992), der Choreograph und Tänzer Merce Cunningham (1919–2009) sowie die Maler und Bildhauer Jasper Johns (geb. 1930), Robert Rauschenberg (1925–2008) und Cy Twombly (1928–2011).

Anlässlich der Ausstellung Fünf Freunde im Kölner Museum Ludwig stellen wir einen Künstlerkreis vor, für den die enge Verflechtung von Kunst, Freundschaft und Liebe ein entscheidender Antrieb ihres Schaffens war. Vor dem Hintergrund von Kaltem Krieg, gesellschaftlicher Repression und Aufstieg der modernen Massenmedien entstanden so ikonische Werke wie John Cages komponierte Stille 4’33’’ (1952) oder Rauschenbergs radikales »Combine Painting« Bed (1955), in denen die Grenzen von Kunst und Leben verschwimmen und ohne die weder Happening und Fluxus noch Pop Art zu denken sind.

Dr. Alice Gudera, Florian Britsch M.A.

 

Kostenbeitrag:
32 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)

Anmeldung erforderlich

KUNSTHALLE BREMEN: »ALBERTO GIACOMETTI. DAS MASS DER WELT« (TAGESFAHRT)

Eine große Retrospektive in der Kunsthalle Bremen bietet einen umfassenden Überblick über das Schaffen des berühmten Schweizer Bildhauers und Malers Alberto Giacometti (1901–1966): von frühen Aquarellen über die Werke der surrealistischen Periode bis zu den berühmten Skulpturen der Nachkriegszeit.

Zu sehen sind mehr als 100 Leihgaben der Fondation Giacometti in Paris, ergänzt durch ausgewählte Werke aus der eigenen Sammlung. Dabei zeigt die Ausstellung erstmals, wie intensiv sich Giacometti mit der Landschaft beschäftigt hat – und wie dies seine ikonischen Figuren beeinflusste. Denn er sah die Welt in Analogiebezügen: Inspiriert durch Ideen der Romantik, konnte in seiner Vorstellung ein Baum zur stehenden Frau, ein Stein zum Kopf, ein Berg zu einer männlichen Büste werden. Auf der Suche nach dem »Maß der Welt« kehrten seine Gedanken so auch in seiner Pariser Zeit immer wieder zu den prägenden Berglandschaften seiner Jugend zurück.

Kostenbeitrag:
78 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 15 Euro

Leistungen Fahrt mit dem Metronom, 2. Klasse ab/an Hamburg, öfftl. Verkehrsmittel, Eintritt, Führungen, Reiseleitung

Anmeldung erforderlich

INTENSIVFÜHRUNG: ALBERTO GIACOMETTI. DAS MASS DER WELT

Das Ausstellungshighlight der Kunsthalle Bremen zu dem herausragenden Werk des Bildhauers Alberto Giacometti (1901–1966) bietet einen umfassenden Überblick über das Schaffen des Schweizer Künstlers: von den frühen Werken und der surrealistischen Periode bis zur Erfindung seiner berühmten stabdünnen Figuren der Nachkriegszeit. In einer abwechslungsreichen Inszenierung wird die Schau sowohl herausragende Meisterwerke wie auch bisher unveröffentlichte Werke und unerwartete Gegenüberstellungen präsentieren. Gezeigt werden mehr als einhundert Werke aus dem Bestand der Fondation Giacometti in Paris – Skulpturen, Gemälde, Zeichnungen, Drucke sowie dokumentarisches Material. Ergänzt wird dieses bedeutende Leihgaben-Konvolut durch ausgewählte Werke aus der Sammlung der Kunsthalle Bremen.

 

Kosten
30 € Erwachsene(r)
25 € Mitglied(er)
5 € ermäßigt
Hinweis
Für alle unter 27 Jahren gilt der ermäßigte Preis.

ALBERTO GIACOMETTI – ZUR EINFÜHRUNG ANLÄSSLICH DER AUSSTELLUNG ALBERTO GIACOMETTI. DAS MASS DER WELT IN DER KUNSTHALLE BREMEN

Dieses einführende Seminar zu Leben und Werk des Schweizer Künstlers Alberto Giacometti vermittelt die Grundideen seines Schaffens bis hin zu den sensationellen stabdünnen Figuren, die er nach 1945 schuf und damit gänzlich neuartige Wege in der Skulptur beschritt. Das Seminar vermittelt zudem die thematische Ausrichtung der Ausstellung Alberto Giacometti. Das Maß der Welt.

Kosten
30 € Erwachsene(r)
25 € Mitglied(er)
5 € ermäßigt
Hinweis
Für alle unter 27 Jahren gilt der ermäßigte Preis.

MARC ROTHKO, BARNETT NEWMAN UND DIE AMERIKANISCHE FARBFELDMALEREI

Die Farbfeldmalerei (amerik. Color Field Painting) entwickelte sich um 1948 in New York und zeichnet sich durch großflächige, monochrome Bildräume aus. Ihre Hauptvertreter sind Barnett Newman (1905–70), Mark Rothko (1903–70), Ad Reinhardt (1913–67) und Clyfford Still (1904–80) – mit jeweils unterschiedlichen Herangehens- und Ausdrucksweisen. So laden etwa Rothkos Farbfelder zum Eintauchen ein und eröffnen transzendentale Wahrnehmungsräume, während die aus nächster Nähe zu betrachtenden, gewaltigen Bilder Newmans unsere Wahrnehmung und unser Bewusstsein, letztlich unsere Haltung zum mächtigen Rot herausfordern. Die Farbfeldmalerei hat innerhalb der amerikanischen Kunstgeschichte gänzlich neue Maßstäbe mit großer Wirkkraft gesetzt. Im Seminar geht es um die Entstehungsgeschichte und die wichtigsten Werke der Hauptvertreter dieser Kunstrichtung.

 

Kosten

30 € Erwachsene(r)
25 € Mitglied(er)
5 € ermäßigt

Hinweis

Für alle unter 27 Jahren gilt der ermäßigte Preis.

Anmeldung erforderlich.

Die Farben der Kunst – Teil I. Blau – Farbe der Ferne

In unserer Seminarreihe schenken wir der Verwendung und Bedeutung der Farben besondere Aufmerksamkeit. Wie sehr die Farbwahrnehmung und inhaltliche Aufladung vom historischen und gesellschaftlichen Kontext abhängt, zeigt gerade die Farbe Blau, mit der die Reihe beginnt. In der Antike und bis ins 12. Jahrhundert galt sie als Farbe der Kelten und Germanen, also der „Barbaren“. Im hohen Mittalter wird dann das kostbare Ultramarin zur Königs- und Marienfarbe. In unserem Seminar ist auch die Entdeckung der Primärfarben in der Malerei des 17. Jahrhunderts Thema, ebenso das sehnsuchtsvolle Blau der Romantiker und die Licht-, Luft- und Schattenfarbe der Impressionisten, die Kunst des „Blauen Reiter“ und schließlich die monochrome Malerei eines Yves Klein.

Kosten
30 € Erwachsene(r)
25 € Mitglied(er)
5 € ermäßigt

Hinweis

Für alle unter 27 Jahren gilt der ermäßigte Preis.

Anmeldung erforderlich.

VON GEMALTEN ZU KI-GENERIERTEN BILDWELTEN: DIE GESCHICHTE DER LANDSCHAFTSKUNST

In diesem Wochenend-Seminar (13. und 14. September 2025, jeweils 11 bis 15 Uhr) erkunden wir die Geschichte der Landschaftskunst seit 1300 in Italien. Wir vertiefen unser Wissen um die Vorstellung von Natur im Bild der Renaissance nördlich und südlich der Alpen und widmen uns der Befreiung der Landschaft von Mythologie und christlicher Ikonografie in der niederländischen Kunst des 17. Jahrhunderts. Von der deutschen Romantik eines Caspar David Friedrich um 1800 spannt sich der Bogen schließlich über William Turner in England und die Freiluftmalerei in Frankreich mit den Höhepunkten im Impressionismus bis zum Werk Vincent van Goghs und Paul Cézannes. Wie verhält sich im 20. Jahrhundert Abstraktion zur Wirklichkeit? Warum verbannten manche Künstler und Künstlerinnen das Grün aus ihren Bildern? Landschaftskunst hat es immer gegeben – stets mit neuen Impulsen. Heute boomt die Diskussion um KI-generierte Werke, wie sie die raumgreifenden, bildgewaltigen Arbeiten von Refik Anadol entfachen.

Kosten
80 € Erwachsene(r)
70 € Mitglied(er)
10 € ermäßigt
Anmeldung
Die Anmeldung gilt für den 13. und 14. September.
Hinweis
Für alle unter 27 Jahren gilt der ermäßigte Preis.