Das Material der Kunst. Teil II: Glas – Transparenz und Kontrolle

Stein, Bronze oder Holz: Jahrhundertelang war für die Realisierung von Kunstwerken nur ein begrenztes Spektrum von Materialien zuständig. Dem Ewigkeitsanspruch der Kunst entsprach die Dauerhaftigkeit des Werkstoffs. Erst mit der Moderne treten zahllose neue, auch instabile oder amorphe Materialien hinzu; gleichzeitig wandeln sich Einsatz und Bedeutung traditioneller Stoffe. Vom Gips über die Industrie- und Alltagsmaterialien, Erde und Abfall bis hin zum menschlichen Körper: Nahezu alles konnte schließlich zum Material der Kunst werden.

Glas ist einer der ältesten Werkstoffe der Welt; seine kunsthandwerkliche Tradition reicht vom Vorderen Orient und das Alte Ägypten über die Emailkunst des Mittalters, die venezianische Glaskunst der Renaissance, die Entwürfe L. C. Tiffanys und den Jugendstil bis zur Studioglas-Bewegung der 1960er-Jahre. Dabei war es seit jeher die Transparenz des Materials, von der die besondere Faszination ausging. Schon Plinius verglich es mit dem Bergkristall, und sein Glanz, seine Verbindung zum Licht und seine scheinbare Immaterialität sorgten nicht nur in der mittelalterlichen Kathedralarchitektur für eine geradezu metaphysische Aufladung.

Mit Joseph Paxtons spektakulärem Kristallpalast auf der Londoner Weltausstellung von 1852 begann der Siegeszug der modernen Glasarchitektur, in der die einstmals sakralen Konnotationen, in den Glauben an grenzenlose Offenheit und Demokratie verwandelt, in säkularer Gestalt weiterleben. Auf der anderen Seite jedoch ist das Material in der Metapher vom „Gläsernen Menschen“ inzwischen auch zum Synonym allumfassender Kontrolle geworden.

Das Seminar findet im Veranstaltungsraum sowie in der Sammlung statt.

Lektüretipp: Lexikon des künstlerischen Materials. Werkstoffe der modernen Kunst von Abfall bis Zinn, hg. von Monika Wagner u. a., Verlag C.H. Beck 2010, 15,95 Euro

LEITUNG Dr. Alice Gudera, Florian Britsch, M. A.
TERMIN Mittwoch, 29. Mai 2019, 11 bis 15 Uhr
KOSTENBEITRAG 29 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)
Anmeldung erforderlich

Das Material der Kunst. Teil II: Glas – Transparenz und Kontrolle

Stein, Bronze oder Holz: Jahrhundertelang war für die Realisierung von Kunstwerken nur ein begrenztes Spektrum von Materialien zuständig. Dem Ewigkeitsanspruch der Kunst entsprach die Dauerhaftigkeit des Werkstoffs. Erst mit der Moderne treten zahllose neue, auch instabile oder amorphe Materialien hinzu; gleichzeitig wandeln sich Einsatz und Bedeutung traditioneller Stoffe. Vom Gips über die Industrie- und Alltagsmaterialien, Erde und Abfall bis hin zum menschlichen Körper: Nahezu alles konnte schließlich zum Material der Kunst werden.

Glas ist einer der ältesten Werkstoffe der Welt; seine kunsthandwerkliche Tradition reicht vom Vorderen Orient und das Alte Ägypten über die Emailkunst des Mittalters, die venezianische Glaskunst der Renaissance, die Entwürfe L. C. Tiffanys und den Jugendstil bis zur Studioglas-Bewegung der 1960er-Jahre. Dabei war es seit jeher die Transparenz des Materials, von der die besondere Faszination ausging. Schon Plinius verglich es mit dem Bergkristall, und sein Glanz, seine Verbindung zum Licht und seine scheinbare Immaterialität sorgten nicht nur in der mittelalterlichen Kathedralarchitektur für eine geradezu metaphysische Aufladung.

Mit Joseph Paxtons spektakulärem Kristallpalast auf der Londoner Weltausstellung von 1852 begann der Siegeszug der modernen Glasarchitektur, in der die einstmals sakralen Konnotationen, in den Glauben an grenzenlose Offenheit und Demokratie verwandelt, in säkularer Gestalt weiterleben. Auf der anderen Seite jedoch ist das Material in der Metapher vom „Gläsernen Menschen“ inzwischen auch zum Synonym allumfassender Kontrolle geworden.

Das Seminar findet im Veranstaltungsraum sowie in der Sammlung statt.

Lektüretipp: Lexikon des künstlerischen Materials. Werkstoffe der modernen Kunst von Abfall bis Zinn, hg. von Monika Wagner u. a., Verlag C.H. Beck 2010, 15,95 Euro

LEITUNG Dr. Alice Gudera, Florian Britsch, M. A.
TERMIN Freitag, 17. Mai 2019, 11 bis 15 Uhr
KOSTENBEITRAG 29 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)
Anmeldung erforderlich

Mitgliederakademie der Kunsthalle Bremen – Die Farben der Kunst. Teil I: Blau – Farbe der Ferne

In unserer Seminarreihe wollen wir den wichtigsten Farben jeweils besondere Aufmerksamkeit schenken. Dabei beschäftigen wir uns mit ihrer Verwendung und Bedeutung vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Wie sehr die Farbwahrnehmung und inhaltliche Aufladung vom historischen und gesellschaftlichen Kontext abhängt, zeigt gerade die Farbe Blau, mit der die Reihe beginnt. In der Antike und bis ins 12. Jahrhundert kam ihr keinesfalls eine royale oder marianische Bedeutung zu, galt sie doch als Farbe der Kelten und Germanen, also der „Barbaren“. Im hohen Mittalter wird dann schließlich das Ultramarin zur Königs- und Marienfarbe. Gewonnen aus dem kostbaren Lapislazuli, hat man das Pigment in der Renaissance sogar mit Gold aufgewogen. In unserem Seminar soll darüber hinaus die Entdeckung der Primärfarben in der Malerei des 17. Jahrhunderts Thema sein wie das sehnsuchtsvolle Blau der Romantiker und die Licht-, Luft- und Schattenfarbe der Impressionisten, die Kunst des „Blauen Reiter“ und schließlich die monochrome Malerei eines Yves Klein.

Das Seminar findet in der Sammlung sowie im Veranstaltungsraum statt.

KOSTEN 28 € Mitglied(er)

ANMELDUNG

Mitgliederakademie der Kunsthalle Bremen – Die Farben der Kunst. Teil II: Rot – Farbe der Leidenschaft

Rot ist in fast allen Kulturen der erste überlieferte Farbname – und zugleich der stärkste Farbeindruck. Rot steht für Leben und Liebe, aber auch für Leidenschaft und Aggression, Blut und Tod. Nicht umsonst gilt Rot als „Königin der Farben“; das Purpur etwa, gewonnen aus dem Sekret der gleichnamigen Schnecke, galt in der Antike aufgrund seiner Kostbarkeit als Farbe des Herrschers. So spannt sich unser Bogen von der antiken Kaisertoga, berühmten Porphyrbildnissen, mittelalterlichen Buchmalereien über Rembrandts in tiefem Rot gemalte „Judenbraut“, dem „Roten Atelier“ von Henri Matisse und Barnett Newmans „Who is afraid of red, yellow and blue“ bis zur zeitgenössischen Kunst.

Das Seminar findet in der Sammlung sowie im Veranstaltungsraum
statt.

Kosten
28 € Mitglied(er)
Anmeldung
Anmeldung bis 10. Mai

In der Kunst zu Hause: Einführung in das Studium der Kunstgeschichte. Teil I: Die Kunst des Mittelalters

Unsere neu konzipierte Seminarreihe lädt dazu ein, in zweieinhalb Jahren und insgesamt 24 Sitzungen die europäische Kunstgeschichte von der Karolingerzeit (um 800 n. Chr.) bis in die Gegenwart zu durchschreiten. In einem systematischen Überblick wollen wir uns Grundproblemen und herausragenden Werken der einzelnen Epochen, aber auch Fragen nach dem methodischen Herangehen an Kunst und deren Veränderlichkeit widmen. Auf diese Weise wollen wir unsere Wahrnehmung schulen; dies führt zu einem gestärkten Urteilsvermögen und festigt den eigenen Umgang mit der Kunst. Wo es in den Zusammenhang passt, studieren wir die Werke der Hamburger Kunsthalle vor dem Original.

Die Teilnahme an insgesamt drei zusätzlichen und exklusiv für dieses Seminar geplanten Tagesfahrten soll die erworbenen Kenntnisse vertiefen und die Möglichkeit bieten, auch architektonische Highlights kennenzulernen. Unterrichtsmaterialien werden zur Verfügung gestellt. Eine aktive Mitarbeit ist erwünscht; Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Im ersten Halbjahr 2019 widmen wir uns zunächst der Kunst des Mittelalters, angefangen bei der Kunst im Fränkischen Reich unter Karl dem Großen. Wir lernen die bedeutendsten Werke der Goldschmiedekunst, Buch- und Wandmalerei sowie der Architektur der nachfolgenden Jahrhunderte kennen. In Teil II wird uns dann unter anderem die Entwicklung der gotischen Kathedrale in Frankreich und ihre Aufnahme in den benachbarten Ländern beschäftigen. Die Fresken Giottos aus der Zeit um 1300 leiten schließlich über zur Malerei der frühen Neuzeit und den großen Bildentwürfen des 14. und 15. Jahrhunderts.

LEITUNG Dr. Alice Gudera
TERMINE Donnerstag, 24. Januar 2019; Donnerstag, 21. Februar 2019; Donnerstag, 28. März 2019, jeweils 17 bis 20.30 Uhr
KOSTENBEITRAG 96 Euro, Studierende bis 30 Jahre 84 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 10 Euro (zzgl. Eintritt)
Anmeldung erforderlich

Hinweis: Die Anmeldung für die Seminarreihe erfolgt quartalsweise; die Teilnahme an Teil I berechtigt automatisch zur Fortsetzung. Die Veranstaltungen finden in der Regel am letzten Donnerstag im Monat statt.

Die mittelalterliche Kirche und ihre Ausstattung: Altar und Retabel

In diesem Seminar widmen wir uns dem christlichen Altar, seiner Entwicklung seit der Spätantike und seiner bildlichen Ausstattung. Dabei gehen wir vom seinem Bestimmungsort aus, der Kirche in ihrer Bedeutung und Funktion. Hier bildet die Messfeier am Altar das zentrale Geschehen, um das sich alle liturgischen und sakralen Handlungen ranken. Um diesem feierlichen Ereignis die entsprechende Würde und den angemessenen Rahmen zu verleihen, konnte die Ausstattung des Kirchengebäudes vielerorts nicht kostbar und aufwendig genug sein.

Wie also sahen die ältesten erhaltenen oder bildlich überlieferten Altäre aus? Welche Veränderungen hat es im frühen und hohen Mittelalter gegeben? Seit wann gab es schmückende Elemente an und seit wann solche auf dem Altar? Wie waren die ältesten Altarretabel gestaltet und wie kam es zu der – regional mitunter sehr unterschiedlichen – Entwicklung hin zu den prächtigen, großformatigen Ausprägungen des Mittelalters?

Bei der Beantwortung dieser Fragen wird stets dem hohen künstlerischen Rang der einzelnen Werke Rechnung getragen, jedoch ebenso ihre historische wie frömmigkeitsgeschichtliche Bedeutung beleuchtet. Der Bogen spannt sich von den Überlieferungen der ersten nachchristlichen Jahrhunderte über die unterschiedlichen Altartypen seit karolingischer Zeit, die reichen, vom ottonischen Herrscherhaus in Auftrag gegebenen Antependien aus Elfenbein und Gold des 10. Jahrhunderts und die frühesten, noch einteiligen Retabel des 12. Jahrhunderts bis zu den großen gemalten und geschnitzten Wandelaltären des 14. und 15. Jahrhunderts.

Das Seminar kann den Teilnehmern des Kunstgeschichte-Seminars (Seite 5) als vertiefende Ergänzung dienen. Es findet im Veranstaltungsraum sowie in der Sammlung statt.

LEITUNG Dr. Alice Gudera
TERMIN Dienstag, 19. Februar 2019, 11 bis 14.30 Uhr
KOSTENBEITRAG 26 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)
Anmeldung erforderlich

Wir bieten dieses Seminar alternativ auch am 15.02.2019 an.

Die mittelalterliche Kirche und ihre Ausstattung: Altar und Retabel

In diesem Seminar widmen wir uns dem christlichen Altar, seiner Entwicklung seit der Spätantike und seiner bildlichen Ausstattung. Dabei gehen wir vom seinem Bestimmungsort aus, der Kirche in ihrer Bedeutung und Funktion. Hier bildet die Messfeier am Altar das zentrale Geschehen, um das sich alle liturgischen und sakralen Handlungen ranken. Um diesem feierlichen Ereignis die entsprechende Würde und den angemessenen Rahmen zu verleihen, konnte die Ausstattung des Kirchengebäudes vielerorts nicht kostbar und aufwendig genug sein.

Wie also sahen die ältesten erhaltenen oder bildlich überlieferten Altäre aus? Welche Veränderungen hat es im frühen und hohen Mittelalter gegeben? Seit wann gab es schmückende Elemente an und seit wann solche auf dem Altar? Wie waren die ältesten Altarretabel gestaltet und wie kam es zu der – regional mitunter sehr unterschiedlichen – Entwicklung hin zu den prächtigen, großformatigen Ausprägungen des Mittelalters?

Bei der Beantwortung dieser Fragen wird stets dem hohen künstlerischen Rang der einzelnen Werke Rechnung getragen, jedoch ebenso ihre historische wie frömmigkeitsgeschichtliche Bedeutung beleuchtet. Der Bogen spannt sich von den Überlieferungen der ersten nachchristlichen Jahrhunderte über die unterschiedlichen Altartypen seit karolingischer Zeit, die reichen, vom ottonischen Herrscherhaus in Auftrag gegebenen Antependien aus Elfenbein und Gold des 10. Jahrhunderts und die frühesten, noch einteiligen Retabel des 12. Jahrhunderts bis zu den großen gemalten und geschnitzten Wandelaltären des 14. und 15. Jahrhunderts.

Das Seminar kann den Teilnehmern des Kunstgeschichte-Seminars (Seite 5) als vertiefende Ergänzung dienen. Es findet im Veranstaltungsraum sowie in der Sammlung statt.

LEITUNG Dr. Alice Gudera
TERMIN Freitag, 15. Februar 2019, 14 bis 17.30 Uhr
KOSTENBEITRAG 26 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)
Anmeldung erforderlich

Wir bieten dieses Seminar alternativ auch am 19.02.2019 an.

In der Kunst zu Hause: Einführung in das Studium der Kunstgeschichte. Teil I: Die Kunst des Mittelalters

Unsere neu konzipierte Seminarreihe lädt dazu ein, in zweieinhalb Jahren und insgesamt 24 Sitzungen die europäische Kunstgeschichte von der Karolingerzeit (um 800 n. Chr.) bis in die Gegenwart zu durchschreiten. In einem systematischen Überblick wollen wir uns Grundproblemen und herausragenden Werken der einzelnen Epochen, aber auch Fragen nach dem methodischen Herangehen an Kunst und deren Veränderlichkeit widmen. Auf diese Weise wollen wir unsere Wahrnehmung schulen; dies führt zu einem gestärkten Urteilsvermögen und festigt den eigenen Umgang mit der Kunst. Wo es in den Zusammenhang passt, studieren wir die Werke der Hamburger Kunsthalle vor dem Original.

Die Teilnahme an insgesamt drei zusätzlichen und exklusiv für dieses Seminar geplanten Tagesfahrten soll die erworbenen Kenntnisse vertiefen und die Möglichkeit bieten, auch architektonische Highlights kennenzulernen. Unterrichtsmaterialien werden zur Verfügung gestellt. Eine aktive Mitarbeit ist erwünscht; Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Im ersten Halbjahr 2019 widmen wir uns zunächst der Kunst des Mittelalters, angefangen bei der Kunst im Fränkischen Reich unter Karl dem Großen. Wir lernen die bedeutendsten Werke der Goldschmiedekunst, Buch- und Wandmalerei sowie der Architektur der nachfolgenden Jahrhunderte kennen. In Teil II wird uns dann unter anderem die Entwicklung der gotischen Kathedrale in Frankreich und ihre Aufnahme in den benachbarten Ländern beschäftigen. Die Fresken Giottos aus der Zeit um 1300 leiten schließlich über zur Malerei der frühen Neuzeit und den großen Bildentwürfen des 14. und 15. Jahrhunderts.

LEITUNG Dr. Alice Gudera
TERMINE Donnerstag, 24. Januar 2019; Donnerstag, 21. Februar 2019; Donnerstag, 28. März 2019, jeweils 11 bis 14.30 Uhr
KOSTENBEITRAG 96 Euro, Studierende bis 30 Jahre 84 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 10 Euro (zzgl. Eintritt)
Anmeldung erforderlich

Hinweis: Die Anmeldung für die Seminarreihe erfolgt quartalsweise; die Teilnahme an Teil I berechtigt automatisch zur Fortsetzung. Die Veranstaltungen finden in der Regel am letzten Donnerstag im Monat statt.

In der Kunst zu Hause: Einführung in das Studium der Kunstgeschichte. Teil I: Die Kunst des Mittelalters

Unsere neu konzipierte Seminarreihe lädt dazu ein, in zweieinhalb Jahren und insgesamt 24 Sitzungen die europäische Kunstgeschichte von der Karolingerzeit (um 800 n. Chr.) bis in die Gegenwart zu durchschreiten. In einem systematischen Überblick wollen wir uns Grundproblemen und herausragenden Werken der einzelnen Epochen, aber auch Fragen nach dem methodischen Herangehen an Kunst und deren Veränderlichkeit widmen. Auf diese Weise wollen wir unsere Wahrnehmung schulen; dies führt zu einem gestärkten Urteilsvermögen und festigt den eigenen Umgang mit der Kunst. Wo es in den Zusammenhang passt, studieren wir die Werke der Hamburger Kunsthalle vor dem Original.

Die Teilnahme an insgesamt drei zusätzlichen und exklusiv für dieses Seminar geplanten Tagesfahrten soll die erworbenen Kenntnisse vertiefen und die Möglichkeit bieten, auch architektonische Highlights kennenzulernen. Unterrichtsmaterialien werden zur Verfügung gestellt. Eine aktive Mitarbeit ist erwünscht; Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Im ersten Halbjahr 2019 widmen wir uns zunächst der Kunst des Mittelalters, angefangen bei der Kunst im Fränkischen Reich unter Karl dem Großen. Wir lernen die bedeutendsten Werke der Goldschmiedekunst, Buch- und Wandmalerei sowie der Architektur der nachfolgenden Jahrhunderte kennen. In Teil II wird uns dann unter anderem die Entwicklung der gotischen Kathedrale in Frankreich und ihre Aufnahme in den benachbarten Ländern beschäftigen. Die Fresken Giottos aus der Zeit um 1300 leiten schließlich über zur Malerei der frühen Neuzeit und den großen Bildentwürfen des 14. und 15. Jahrhunderts.

LEITUNG Dr. Alice Gudera
TERMINE Donnerstag, 24. Januar 2019; Donnerstag, 21. Februar 2019; Donnerstag, 28. März 2019, jeweils 17 bis 20.30 Uhr
KOSTENBEITRAG 96 Euro, Studierende bis 30 Jahre 84 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 10 Euro (zzgl. Eintritt)
Anmeldung erforderlich

Hinweis: Die Anmeldung für die Seminarreihe erfolgt quartalsweise; die Teilnahme an Teil I berechtigt automatisch zur Fortsetzung. Die Veranstaltungen finden in der Regel am letzten Donnerstag im Monat statt.