Kosten: 12 € Erwachsene(r)
10 € Mitglied(er)
Anmeldung erforderlich.
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Diese Veranstaltung ist bereits ausgebucht.
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Holz ist noch vor Stein und Metall einer der Grundstoffe menschlicher Kulturtätigkeit. Auf lange Sicht musste es jedoch zumindest im Westen meist den dauerhaften und »edleren« Materialien weichen. Einzig im späten Mittelalter erfuhr der Werkstoff vor allem im süddeutschen Raum mit der Bildschnitzerei von Tilman Riemenschneider, Veit Stoß und anderen eine einzigartige Aufwertung. In der akademischen Kunst gegenüber Bronze und Marmor geächtet, war es erst wieder der Primitivismus des späten 19. Jahrhunderts, der dem Material Holz im Namen von »Ursprünglichkeit« und Authentizität neue Wertschätzung eintrug. Die moderne Karriere des Werkstoffs reicht von Gauguin über die Künstler der »Brücke«, Ernst Barlach, Henry Moore, Joseph Beuys, Giuseppe Penone, Georg Baselitz und Stephan Balkenhol bis in die Gegenwart.
Leitung: Dr. Alice Gudera und Florian Britsch, M.A.
Anmeldung erforderlich
Holz ist noch vor Stein und Metall einer der Grundstoffe menschlicher Kulturtätigkeit. Auf lange Sicht musste es jedoch zumindest im Westen meist den dauerhaften und »edleren« Materialien weichen. Einzig im späten Mittelalter erfuhr der Werkstoff vor allem im süddeutschen Raum mit der Bildschnitzerei von Tilman Riemenschneider, Veit Stoß und anderen eine einzigartige Aufwertung. In der akademischen Kunst gegenüber Bronze und Marmor geächtet, war es erst wieder der Primitivismus des späten 19. Jahrhunderts, der dem Material Holz im Namen von »Ursprünglichkeit« und Authentizität neue Wertschätzung eintrug. Die moderne Karriere des Werkstoffs reicht von Gauguin über die Künstler der »Brücke«, Ernst Barlach, Henry Moore, Joseph Beuys, Giuseppe Penone, Georg Baselitz und Stephan Balkenhol bis in die Gegenwart.
Leitung: Dr. Alice Gudera und Florian Britsch, M.A.
Kostenbeitrag:
32 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)
Anmeldung erforderlich
Holz ist noch vor Stein und Metall einer der Grundstoffe menschlicher Kulturtätigkeit. Auf lange Sicht musste es jedoch zumindest im Westen meist den dauerhaften und »edleren« Materialien weichen. Einzig im späten Mittelalter erfuhr der Werkstoff vor allem im süddeutschen Raum mit der Bildschnitzerei von Tilman Riemenschneider, Veit Stoß und anderen eine einzigartige Aufwertung. In der akademischen Kunst gegenüber Bronze und Marmor geächtet, war es erst wieder der Primitivismus des späten 19. Jahrhunderts, der dem Material Holz im Namen von »Ursprünglichkeit« und Authentizität neue Wertschätzung eintrug. Die moderne Karriere des Werkstoffs reicht von Gauguin über die Künstler der »Brücke«, Ernst Barlach, Henry Moore, Joseph Beuys, Giuseppe Penone, Georg Baselitz und Stephan Balkenhol bis in die Gegenwart.
Leitung: Dr. Alice Gudera und Florian Britsch, M.A.
Kostenbeitrag:
32 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)
Anmeldung erforderlich
Marmor gehört zu den ältesten und verbreitetsten Materialien der Architektur und Skulptur und übt bis heute eine ungebrochene Faszination aus. In der klassischen Antike erschien der weiße Marmor (den man sich allerdings teilweise bemalt vorstellen muss) aufgrund seiner »Reinheit« und Lichtdurchlässigkeit als adäquater Werkstoff für das schimmernde Inkarnat nackter Göttergestalten und idealisierter Heroen. Mit den großen Bauprojekten in den italienischen Städten erlebte das Material seit dem 12. Jahrhundert seine Renaissance.
Seit dem 16. Jahrhundert führte schließlich die Auffindung immer neuer antiker Marmorbildwerke dazu, dass der Umgang mit dem Material für Bildhauer wie Donatello, Michelangelo oder Bernini – ebenso wie später für Canova, Thorvaldsen oder Schadow – zur höchsten künstlerischen Herausforderung avancierte. Doch auch die abstrakten, ornamentalen Qualitäten des Materials haben die unterschiedlichsten Kulturen seit jeher inspiriert, sodass insbesondere der farbige Marmor zur »Materialbrücke« wurde, auf der sich die Künste des Ostens und des Westens begegnen konnten.
Anmeldung erforderlich
Kosten: 32 Euro
Marmor gehört zu den ältesten und verbreitetsten Materialien der Architektur und Skulptur und übt bis heute eine ungebrochene Faszination aus. In der klassischen Antike erschien der weiße Marmor (den man sich allerdings teilweise bemalt vorstellen muss) aufgrund seiner »Reinheit« und Lichtdurchlässigkeit als adäquater Werkstoff für das schimmernde Inkarnat nackter Göttergestalten und idealisierter Heroen. Mit den großen Bauprojekten in den italienischen Städten erlebte das Material seit dem 12. Jahrhundert seine Renaissance.
Seit dem 16. Jahrhundert führte schließlich die Auffindung immer neuer antiker Marmorbildwerke dazu, dass der Umgang mit dem Material für Bildhauer wie Donatello, Michelangelo oder Bernini – ebenso wie später für Canova, Thorvaldsen oder Schadow – zur höchsten künstlerischen Herausforderung avancierte. Doch auch die abstrakten, ornamentalen Qualitäten des Materials haben die unterschiedlichsten Kulturen seit jeher inspiriert, sodass insbesondere der farbige Marmor zur »Materialbrücke« wurde, auf der sich die Künste des Ostens und des Westens begegnen konnten.
Anmeldung erforderlich
Kosten:32 Euro
Diese Veranstaltung ist ausgebucht!
Es ist ein radikales Bild und das Schlüsselwerk einer ganzen Kunstrichtung: Claude Monets Impression, soleil levant. Legendär wurde die skizzenhafte Darstellung der industriellen Hafenlandschaft von Le Havre seit ihrer ersten Präsentation im Jahr 1874. Der Kritiker Louis Leroy schrieb über die – so die Überschrift seines Artikels – Ausstellung der Impressionisten und gab seiner negativen Einschätzung mit den Worten Ausdruck: »Eine Tapete im Urzustand ist ausgearbeiteter als dieses Seestück.« Den despektierlich gemeinten Gruppennamen nutzten die Künstler später selbst, und tatsächlich setzte nun auch eine neue Ära abseits des offiziellen Kunstbetriebs ein.
Anlässlich der aktuellen Ausstellung Sonne. Die Quelle des Lichts in der Kunst im Museum Barberini wollen wir uns die Bedeutung dieses wegweisenden Bildes erschließen und seine Vorbilder wie seine Rezeption nachvollziehen.