REVISION: DIE GESCHICHTE DER FRANZÖSISCHEN KUNST. TEIL VII
In der Geschichte der Malerei des 19. Jahrhunderts galten Realismus, Naturalismus und Impressionismus lange als Königsetappen auf dem Weg in Moderne. Seit einiger Zeit rückt jedoch auch die parallel entstandene Kunst des Symbolismus verstärkt in den Blick der Forschung. Der Betonung des Sichtbaren und der zeitgenössischen Wirklichkeit hielten Künstler wir Gustave Moreau oder Odilon Redon die Macht der Träume und des Unbewussten, das Mystische, Okkulte und Rätselhafte entgegen. Andere wie Paul Gauguin oder die »Nabis« (die »Propheten«) sahen ihre Kunst als Vorschein eines ersehnten, häufig als »ursprünglich« verstandenen Paradieses. In beiden Fällen fungierte das Bild nicht mehr primär als Abbild der äußeren, sondern als Offenbarung einer inneren Welt.
Dr. Alice Gudera, Florian Britsch M.A.
Anmeldung erforderlich
Kostenbeitrag:
32 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)



