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REVISION: DIE GESCHICHTE DER FRANZÖSISCHEN KUNST. TEIL VI: AUF DEM WEG ZUM AUTONOMEN BILD: SEURAT – VAN GOGH – CEZANNE

Mai 12 @ 11:00 - 15:00

Für den Impressionismus war das Kunstwerk noch ein – flüchtiges, subjektives – Abbild der Wirklichkeit; die nachfolgende Generation verstand es dagegen als eigenständige Schöpfung. Exemplarisch wollen wir die Entstehung des modernen Bildbegriffs am Werk dreier Künstler nachvollziehen, die schon Werner Hofmann in den Grundlagen der modernen Kunst (1966) zu den »patres des 20. Jahrhunderts« gerechnet hat: Georges Seurat, der den Impressionismus auf eine wissenschaftliche Grundlage zu stellen versuchte; Vincent van Gogh, der die Farbe in bis dahin ungekannter Radikalität zum Ausdrucksträger erhob, und Paul Cezanne, der wie kein zweiter daran gearbeitet hat, das Gesehene in eine autonome Bildwirklichkeit »parallel zur Natur« zu übersetzen.

Dr. Alice Gudera, Florian Britsch M.A.

Jede Veranstaltung innerhalb der Reihe ist thematisch in sich abgeschlossen.

Anmeldung erforderlich

Kostenbeitrag:
32 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)

 

 

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