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Online-Seminar – Trompe-l’oeil: Die Kunst der Augentäuschung von der Antike bis zur Virtual Reality

17. Juli 2020 @ 17:00 - 18:30

Seit der Antike spielen Künstler mit unserer Wahrnehmung durch Augentäuschung, messen sich gegenseitig in ihrer Fähigkeit, der Welt im Bild so nahe wie möglich zu kommen, um damit einen Effekt des unmittelbaren Staunens beim Betrachter zu bewirken. Doch zielt die Kunst des sogenannten Trompe-l’oeil nicht allein auf die Sinnestäuschung, sondern berührt wesentliche Fragen nach dem Kunstverständnis einer Epoche. Der Wettstreit der antiken Maler Zeuxis und Parrhasios ist Legende: Der eine verstand es, Kirschen so täuschend ähnlich zu malen, dass die Vögel das Bild zerpickten; der andere bat den Kollegen, den Vorhang vor einem seiner Bilder zur Seite zu ziehen. Der versuchte es und stellte fest, dass der Vorhangstoff nur gemalt war. In allen neuzeitlichen Jahrhunderten hat das Trompe-l’oeil einen festen Platz: in der altniederländischen Malerei des 15. Jahrhunderts, in barocken Deckengemälden, insbesondere dann in der niederländischen Malerei des 17. Jahrhunderts und nicht zuletzt in der Gegenwartskunst. Wie spiegelt Kunst unsere Wahrnehmung der Wirklichkeit – auch vor der Folie der jeweils wissenschaftlich-optischen Erkenntnisse – und welche Fragen knüpfen sich an die „Enttäuschung“ des Betrachters?

Termin:
Freitag, 17.07.2020 17:00 bis 18:30 Uhr Kosten: 20,- Euro*

*inkl. 16% USt.

Anmeldung
bis 10.07. 2020

Hier geht es zur Anmeldung

 

Details

Datum:
17. Juli 2020
Zeit:
17:00 - 18:30
Veranstaltungskategorie:

Veranstalter

Dr. Alice Gudera
E-Mail:
kunst@alicegudera.de

Veranstaltungsort

Online

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