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Mitgliederakademie der Kunsthalle Bremen – Von der Akademie zur Avantgarde. Das Blumenstillleben

Dezember 14 @ 18:30 - 20:30

Das Stillleben genoss in akademischen Kreisen in Frankreich im 19. Jahrhundert keinen guten Ruf, da es vermeintlich allein die vom Künstler arrangierten Dinge spiegele und keine übergeordneten Ideen vermittle. Doch viele Künstler widmeten sich dem Sujet mit großem Engagement, gerade weil sie hier die Freiheit sahen, neue Ausdrucksformen in der Malerei zu entwickeln. In Manets Werk spielen Stillleben eine große Rolle. Sie tauchen stets in seinen komplexen Kompositionen auf, aber er malte auch eine große Zahl reiner Stillleben. Intensiv widmete er sich dem Blumenstilleben. 1864 malte er sechs Bilder mit Pfingstrosen und 1882/83 entstanden 16 kleinformatige Gemälde von Sträußen in Glasvasen. Außerdem fertigte er Blumendarstellungen in Aquarell, mit denen er 1880 zahlreiche Briefe schmückte.
Auch Zacharie Astruc schuf eine große Zahl eindrucksvoller Blumenstillleben, die er jedoch nicht öffentlich ausstellte. Die Experimentierfreude, die mit diesem Thema verbunden war, setzte bereits bei Eugène Delacroix in den 1840er Jahren ein, dessen Malerei für Manet, Astruc und viele junge Künstler der 1860er und 1870er Jahre vorbildlich war. Im Laufe des 19. Jahrhunderts sollte das Blumenstillleben in besonderem Maße zum künstlerischen Ausweis der Avantgarde entwickeln. Davon legen letztlich insbesondere Vincent van Goghs Sonnenblumen Zeugnis ab.

Kosten
25 € Mitglied(er)

Details

Datum:
Dezember 14
Zeit:
18:30 - 20:30
Veranstaltungskategorie:
https://www.kunsthalle-bremen.de/de/besuch-planen/kalender

Veranstalter

Kunsthalle Bremen – Der Kunstverein in Bremen
Telefon:
0421.329 08-330
Veranstalter-Website anzeigen

Veranstaltungsort

Kunsthalle Bremen
Am Wall 207
Bremen, Deutschland
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Telefon:
0421.329 08-0
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