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HENRI ROUSSEAU: IM DSCHUNGEL DER MODERNE – ANLÄSSLICH DER AUSSTELLUNG IM MUSÉE DE L’ORANGERIE IN PARIS

Juli 12 @ 13:00 - 16:30

Guillaume Apollinaire nannte den Maler Henri Rousseau (1844–1910) den »Uccello unseres Jahrhunderts«. Das Werk des Künstlers, der wegen seiner Tätigkeit beim Zoll auch als Zöllner und wegen seiner vereinfachenden Bildsprache als Naiver bezeichnet wurde, ist einzigartig und ikonisch. Besonders seine unverwechselbaren Dschungelbilder mit Raubtieren und mythischen Frauen wirken wie traumhafte Chiffren und waren in ihrer klaren, flächenhaften Formsprache für die Pariser Avantgarde um 1900 der Inbegriff dessen, was die Kunst der Moderne durch die bewusste Abkehr von jahrhundertlang tradierten Konventionen anstrebte. Es sind moderne Sensationen einer konstruierten, mythenhaft erscheinenden Welt, die ihre Anregungen der Flora und Fauna im Pariser Jardin des Plantes verdankt und doch einen eigenen künstlerischen Kosmos jenseits der sichtbaren Wirklichkeit entfaltet.

Anmeldung erforderlich

Kostenbeitrag:
29 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)

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