wird verschoben/entfällt – Jan van Eyck. Eine optische Revolution. Aus Anlass der Ausstellung im Museum für Schöne Künste Gent

Von Umbruch und Innovation ist die Rede, wenn es um Jan van Eyck (um 1390?–1441) geht, jenen Maler, der am Beginn der neuzeitlichen Kunst nördlich der Alpen steht. Die Strahlkraft seiner Malerei, entstanden in den damals von den burgundischen Valois-Herzögen beherrschten Niederlanden mit den florierenden Handelsstädten Brügge und Gent, hat weit über die Landesgrenzen und bis ins 16. Jahrhundert Wirkung gezeigt. Das Genter Museum für Schöne Künste widmet van Eyck nun eine groß angelegte Ausstellung, die einen beachtlichen Teil seines schmalen Œuvres mit Kunstwerken von Zeitgenossen unterschiedlicher Regionen zusammenbringt.

Jan van Eyck war Hofmaler des burgundischen Herzogs Philipp des Guten, hatte daneben aber auch andere Auftraggeber; er malte Altarbilder wie Porträts. Gemeinsam mit seinem Bruder Hubert vollendete er 1432 den von Joos Vijd in Auftrag gegebenen, erst jüngst umfangreich restaurierten Genter Altar. Dieser stellt in den Ausmaßen, in der augentäuschenden Spiegelung der Natur, des Menschen, der unterschiedlichen Materialien, in der Wiedergabe subtilster Unterschiede im Licht, nicht zuletzt in der Farbbehandlung mit emailhafter Wirkung noch immer eine Sensation dar. Die Finesse dieses Altars, zu der auch die merkliche Reflexion des Künstlers über seine Möglichkeiten im Medium der Tafelmalerei gehört, trug zu seiner enormen Bewunderung und Rezeption bereits im 15. Jahrhundert bei. Bis heute gelten darüber hinaus Bilder wie die sogenannte „Arnolfini-Hochzeit“ oder „Die Madonna des Kanonikers van der Paele“ als Meisterwerke der europäischen Malerei.

Im Seminar werden wir das Œuvre van Eycks und seine künstlerischen Quellen kennenlernen, die „optische Sensation“ der Bilder ergründen sowie die Ausstrahlung seiner Kunst verfolgen.

Das Seminar findet im Veranstaltungsraum statt. Wir bieten dieses Seminar alternativ auch am 10.03.2020 an.

LEITUNG Dr. Alice Gudera
TERMIN Mittwoch, 18. März 2020, 11 bis 14.30 Uhr
KOSTENBEITRAG 26 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)
Anmeldung erforderlich

wird verschoben – Das Material der Kunst. Teil IV: Bronze – ein Stoff für die Ewigkeit

Als ältestes Metall und – neben Marmor – klassisches Material der Bildnerei umgibt die Bronze bis heute die Aura von Macht und Beständigkeit. In der Antike war sie aufs Engste mit der Geschichte des römischen Imperiums verbunden. In der „ewigen Stadt“ selbst wurden über Jahrhunderte antike Bronzestatuen auf dem Lateransplatz zusammengetragen und wiesen ihn als Ort zunächst der kaiserlichen, später der päpstlichen Gerichtsbarkeit aus. Seit dem Mittelalter wurden zunehmend auch Aufträge für neue Bronzewerke erteilt; nun war es vor allem der kirchliche Kontext, der dem Material – in Gestalt von Portalen, Taufbecken, Kruzifixen und Reliquiaren – seine Würde verlieh.

Ihre Bedeutung als Medium unterschiedlichster Repräsentationsbedürfnisse konnte die Bronze bis zum Denkmalkult des 19. Jahrhunderts behaupten. Umso kritischer wurde sie in der Moderne beurteilt. Künstler wie Rodin und Rosso versuchten, dem Material eine „impressionistische“ Momenthaftigkeit einzuprägen; bei Giacometti und Richier werden die vernarbten Oberflächen zur Antithese der klassischen Heldenfigur, und Giuseppe Penone führt den Ewigkeitscharakter des Materials mit seinen vergoldeten Bronzekartoffeln geradezu ad absurdum.

In unserer Reihe beschäftigen wir uns mit der Geschichte und Bedeutung der künstlerischen Materialien. Zu den überlieferten Werkstoffen traten in der Moderne zahllose neue hinzu; vom Gips über die Industrie- und Alltagsmaterialien bis hin zum menschlichen Körper wurde schließlich alles zum Material der Kunst.

Jede Veranstaltung innerhalb der Reihe ist in sich abgeschlossen und kann auch ohne Vorbereitung besucht werden. Das Seminar findet im Veranstaltungsraum sowie in der Sammlung statt.

Lektüretipp:
Lexikon des künstlerischen Materials. Werkstoffe der modernen Kunst von Abfall bis Zinn, hg. von Monika Wagner u. a., Verlag C.H. Beck 2010, 15,95 Euro

LEITUNG Dr. Alice Gudera, Florian Britsch, M. A.
TERMIN Samstag, 14. März 2020, 13 bis 17 Uhr
KOSTENBEITRAG 29 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)
Anmeldung erforderlich

Jan van Eyck. Eine optische Revolution. Aus Anlass der Ausstellung im Museum für Schöne Künste Gent

Von Umbruch und Innovation ist die Rede, wenn es um Jan van Eyck (um 1390?–1441) geht, jenen Maler, der am Beginn der neuzeitlichen Kunst nördlich der Alpen steht. Die Strahlkraft seiner Malerei, entstanden in den damals von den burgundischen Valois-Herzögen beherrschten Niederlanden mit den florierenden Handelsstädten Brügge und Gent, hat weit über die Landesgrenzen und bis ins 16. Jahrhundert Wirkung gezeigt. Das Genter Museum für Schöne Künste widmet van Eyck nun eine groß angelegte Ausstellung, die einen beachtlichen Teil seines schmalen Œuvres mit Kunstwerken von Zeitgenossen unterschiedlicher Regionen zusammenbringt.

Jan van Eyck war Hofmaler des burgundischen Herzogs Philipp des Guten, hatte daneben aber auch andere Auftraggeber; er malte Altarbilder wie Porträts. Gemeinsam mit seinem Bruder Hubert vollendete er 1432 den von Joos Vijd in Auftrag gegebenen, erst jüngst umfangreich restaurierten Genter Altar. Dieser stellt in den Ausmaßen, in der augentäuschenden Spiegelung der Natur, des Menschen, der unterschiedlichen Materialien, in der Wiedergabe subtilster Unterschiede im Licht, nicht zuletzt in der Farbbehandlung mit emailhafter Wirkung noch immer eine Sensation dar. Die Finesse dieses Altars, zu der auch die merkliche Reflexion des Künstlers über seine Möglichkeiten im Medium der Tafelmalerei gehört, trug zu seiner enormen Bewunderung und Rezeption bereits im 15. Jahrhundert bei. Bis heute gelten darüber hinaus Bilder wie die sogenannte „Arnolfini-Hochzeit“ oder „Die Madonna des Kanonikers van der Paele“ als Meisterwerke der europäischen Malerei.

Im Seminar werden wir das Œuvre van Eycks und seine künstlerischen Quellen kennenlernen, die „optische Sensation“ der Bilder ergründen sowie die Ausstrahlung seiner Kunst verfolgen.

Das Seminar findet im Veranstaltungsraum statt. Wir bieten dieses Seminar alternativ auch am 18.3.2020 an

LEITUNG Dr. Alice Gudera
TERMIN Dienstag, 10. März 2020, 11 bis 14.30 Uhr
KOSTENBEITRAG 26 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)
Anmeldung erforderlich

Claude Monet – Orte der Inspiration. Aus Anlass der Ausstellung im Museum Barberini in Potsdam

Aus Anlass der großen Überblicksschau im Potsdamer Museum Barberini widmen wir uns ausführlich dem Werk des französischen Impressionisten Claude Monet (1840–1926), der vermeintlich so gut bekannt ist, in dessen Werk sich jedoch immer wieder neue Aspekte entdecken lassen. Die Ausstellung „Monet. Orte“ versammelt Bilder des Künstlers, die in den Metropolen Paris und London, den Seine-Dörfern Argenteuil, Vétheuil und Giverny, an den Küsten der Normandie und der Bretagne, an fernen Zielen wie Bordighera, Antibes und Venedig entstanden sind. Stets suchte Monet die Nähe zum Wasser, dem zentralen Motiv seiner Arbeit. Es offenbart sich in einer künstlerischen Vielfalt, die sich keineswegs im Begriff Impressionismus erschöpft.

Über sechzig Jahre lang malte Monet. Sein Œuvre ist insbesondere für die Entwicklung der französischen Landschaftsmalerei von unschätzbarer Bedeutung. Bereits in den späten sechziger Jahren des 19. Jahrhunderts fängt er als einer der ersten an, die Natur im jeweils momentanen Licht- und Lufteindruck auf die Leinwand zu bannen. In und um Paris wie an der normannischen Küste findet Monet zunächst seine Sujets, schließlich kommen mit seinem späteren Domizil Giverny neue Aspekte in sein Werk: Die Lichtspiele werden subtiler, die Serien entstehen und damit die Frage nach Zeit im Bild, die sich jener nach dem flüchtigen Augenblick anschließt. Reisen nach London und Venedig bieten neue Inspirationen, fördern Arbeiten mit gesteigerter Intensität und malerischer Kraft. Monets lyrisches Spätwerk, zu dessen Höhepunkten die großformatigen Seerosenbilder gehören, wird uns zeigen, wie sehr sich seine Kunst von den Anfängen gelöst hat und nun stärker auf die Erinnerung als auf das unmittelbar Gesehene setzt.

Das Seminar findet im Veranstaltungsraum statt. Wir bieten dieses Seminar alternativ auch am Vormittag an.

LEITUNG Dr. Alice Gudera
TERMIN Dienstag, 3. März 2020, 14.30 bis 17 Uhr
KOSTENBEITRAG 22 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 3 Euro (zzgl. Eintritt)
Anmeldung erforderlich

Claude Monet – Orte der Inspiration. Aus Anlass der Ausstellung im Museum Barberini in Potsdam

Aus Anlass der großen Überblicksschau im Potsdamer Museum Barberini widmen wir uns ausführlich dem Werk des französischen Impressionisten Claude Monet (1840–1926), der vermeintlich so gut bekannt ist, in dessen Werk sich jedoch immer wieder neue Aspekte entdecken lassen. Die Ausstellung „Monet. Orte“ versammelt Bilder des Künstlers, die in den Metropolen Paris und London, den Seine-Dörfern Argenteuil, Vétheuil und Giverny, an den Küsten der Normandie und der Bretagne, an fernen Zielen wie Bordighera, Antibes und Venedig entstanden sind. Stets suchte Monet die Nähe zum Wasser, dem zentralen Motiv seiner Arbeit. Es offenbart sich in einer künstlerischen Vielfalt, die sich keineswegs im Begriff Impressionismus erschöpft.

Über sechzig Jahre lang malte Monet. Sein Œuvre ist insbesondere für die Entwicklung der französischen Landschaftsmalerei von unschätzbarer Bedeutung. Bereits in den späten sechziger Jahren des 19. Jahrhunderts fängt er als einer der ersten an, die Natur im jeweils momentanen Licht- und Lufteindruck auf die Leinwand zu bannen. In und um Paris wie an der normannischen Küste findet Monet zunächst seine Sujets, schließlich kommen mit seinem späteren Domizil Giverny neue Aspekte in sein Werk: Die Lichtspiele werden subtiler, die Serien entstehen und damit die Frage nach Zeit im Bild, die sich jener nach dem flüchtigen Augenblick anschließt. Reisen nach London und Venedig bieten neue Inspirationen, fördern Arbeiten mit gesteigerter Intensität und malerischer Kraft. Monets lyrisches Spätwerk, zu dessen Höhepunkten die großformatigen Seerosenbilder gehören, wird uns zeigen, wie sehr sich seine Kunst von den Anfängen gelöst hat und nun stärker auf die Erinnerung als auf das unmittelbar Gesehene setzt.

Das Seminar findet im Veranstaltungsraum statt. Wir bieten dieses Seminar alternativ auch am Nachmittag an.

LEITUNG Dr. Alice Gudera
TERMIN Dienstag, 3. März 2020, 10.30 bis 13 Uhr
KOSTENBEITRAG 22 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 3 Euro (zzgl. Eintritt)
Anmeldung erforderlich

Mitgliederakademie der Kunsthalle Bremen: Kunstgeschichteseminar – Die Kunst des Klassizismus 1750 bis 1850, Teil IV: Malerei

„Der einzige Weg für uns groß, ja, wenn es möglich ist, unnachahmlich zu werden, ist die Nachahmung der Alten.“ Diese 1755 formulierte Maxime des deutschen Archäologen Johann Joachim Winckelmann (1717–1768) markiert den Durchbruch zu einer bedeutenden Neuorientierung in Kunst und Gesellschaft, bei der die Nachahmung des klassischen Altertums zum Programm wurde. Sie ist untrennbar mit der Erforschung der antiken Stätten einhergegangen: Ab 1711 hatte man begonnen Herculaneum, ab 1733 Pompeji auszugraben. 1751–55 wurden erstmals die antiken Tempel in Athen vermessen. Im Geist der Aufklärung entdeckte man die Größe der antiken Kunst mit ihren edlen und klaren Formen neu und suchte damit ein Gegenmodell zum Barock, dessen verspielten Pomp man mit feudalistischen Herrschaftssystemen assoziierte. Im Seminar werden die bedeutenden Denkmäler der klassizistischen Architektur in England, Frankreich und Deutschland behandelt. Wir lernen die eindrucksvollen Ausformungen des Klassizismus in der Skulptur und im Möbel kennen und werden bei der Malerei schließlich dazu kommen, wie Klassizismus und Romantik sehr bald ineinander übergehen.

8. Februar: Einführung. Klassizistische Architektur
15. Februar: Skulptur
22. Februar: Möbel, Kunsthandwerk
29. Februar: Malerei

Kosten
18 € Mitglied(er)
60 € Mitglied(er) / alle Termine
Anmeldung
Anmeldung bis 25. Januar

Mitgliederakademie der Kunsthalle Bremen: Kunstgeschichteseminar – Die Kunst des Klassizismus 1750 bis 1850, Teil III: Möbel, Kunsthandwerk

„Der einzige Weg für uns groß, ja, wenn es möglich ist, unnachahmlich zu werden, ist die Nachahmung der Alten.“ Diese 1755 formulierte Maxime des deutschen Archäologen Johann Joachim Winckelmann (1717–1768) markiert den Durchbruch zu einer bedeutenden Neuorientierung in Kunst und Gesellschaft, bei der die Nachahmung des klassischen Altertums zum Programm wurde. Sie ist untrennbar mit der Erforschung der antiken Stätten einhergegangen: Ab 1711 hatte man begonnen Herculaneum, ab 1733 Pompeji auszugraben. 1751–55 wurden erstmals die antiken Tempel in Athen vermessen. Im Geist der Aufklärung entdeckte man die Größe der antiken Kunst mit ihren edlen und klaren Formen neu und suchte damit ein Gegenmodell zum Barock, dessen verspielten Pomp man mit feudalistischen Herrschaftssystemen assoziierte. Im Seminar werden die bedeutenden Denkmäler der klassizistischen Architektur in England, Frankreich und Deutschland behandelt. Wir lernen die eindrucksvollen Ausformungen des Klassizismus in der Skulptur und im Möbel kennen und werden bei der Malerei schließlich dazu kommen, wie Klassizismus und Romantik sehr bald ineinander übergehen.

8. Februar: Einführung. Klassizistische Architektur
15. Februar: Skulptur
22. Februar: Möbel, Kunsthandwerk
29. Februar: Malerei

Kosten
18 € Mitglied(er)
60 € Mitglied(er) / alle Termine
Anmeldung
Anmeldung bis 25. Januar

Mitgliederakademie der Kunsthalle Bremen: Kunstgeschichteseminar – Die Kunst des Klassizismus 1750 bis 1850, Teil II: Skulptur

„Der einzige Weg für uns groß, ja, wenn es möglich ist, unnachahmlich zu werden, ist die Nachahmung der Alten.“ Diese 1755 formulierte Maxime des deutschen Archäologen Johann Joachim Winckelmann (1717–1768) markiert den Durchbruch zu einer bedeutenden Neuorientierung in Kunst und Gesellschaft, bei der die Nachahmung des klassischen Altertums zum Programm wurde. Sie ist untrennbar mit der Erforschung der antiken Stätten einhergegangen: Ab 1711 hatte man begonnen Herculaneum, ab 1733 Pompeji auszugraben. 1751–55 wurden erstmals die antiken Tempel in Athen vermessen. Im Geist der Aufklärung entdeckte man die Größe der antiken Kunst mit ihren edlen und klaren Formen neu und suchte damit ein Gegenmodell zum Barock, dessen verspielten Pomp man mit feudalistischen Herrschaftssystemen assoziierte. Im Seminar werden die bedeutenden Denkmäler der klassizistischen Architektur in England, Frankreich und Deutschland behandelt. Wir lernen die eindrucksvollen Ausformungen des Klassizismus in der Skulptur und im Möbel kennen und werden bei der Malerei schließlich dazu kommen, wie Klassizismus und Romantik sehr bald ineinander übergehen.

8. Februar: Einführung. Klassizistische Architektur
15. Februar: Skulptur
22. Februar: Möbel, Kunsthandwerk
29. Februar: Malerei

Kosten
18 € Mitglied(er)
60 € Mitglied(er) / alle Termine
Anmeldung
Anmeldung bis 25. Januar

Mitgliederakademie der Kunsthalle Bremen: Kunstgeschichteseminar – Die Kunst des Klassizismus 1750 bis 1850, Teil I. Einführung – Klassizistische Architektur

„Der einzige Weg für uns groß, ja, wenn es möglich ist, unnachahmlich zu werden, ist die Nachahmung der Alten.“ Diese 1755 formulierte Maxime des deutschen Archäologen Johann Joachim Winckelmann (1717–1768) markiert den Durchbruch zu einer bedeutenden Neuorientierung in Kunst und Gesellschaft, bei der die Nachahmung des klassischen Altertums zum Programm wurde. Sie ist untrennbar mit der Erforschung der antiken Stätten einhergegangen: Ab 1711 hatte man begonnen Herculaneum, ab 1733 Pompeji auszugraben. 1751–55 wurden erstmals die antiken Tempel in Athen vermessen. Im Geist der Aufklärung entdeckte man die Größe der antiken Kunst mit ihren edlen und klaren Formen neu und suchte damit ein Gegenmodell zum Barock, dessen verspielten Pomp man mit feudalistischen Herrschaftssystemen assoziierte. Im Seminar werden die bedeutenden Denkmäler der klassizistischen Architektur in England, Frankreich und Deutschland behandelt. Wir lernen die eindrucksvollen Ausformungen des Klassizismus in der Skulptur und im Möbel kennen und werden bei der Malerei schließlich dazu kommen, wie Klassizismus und Romantik sehr bald ineinander übergehen.

8. Februar: Einführung. Klassizistische Architektur
15. Februar: Skulptur
22. Februar: Möbel, Kunsthandwerk
29. Februar: Malerei

Kosten
18 € Mitglied(er)
60 € Mitglied(er) / alle Termine
Anmeldung
Anmeldung bis 25. Januar