In der Kunst zu Hause: Einführung in das Studium der Kunstgeschichte. Teil IV: Das 17. und 18. Jahrhundert

Unsere Seminarreihe lädt dazu ein, in zweieinhalb Jahren und insgesamt 24 Sitzungen die europäische Kunstgeschichte von der Karolingerzeit (um 800 n. Chr.) bis in die Gegenwart zu durchschreiten. In einem systematischen Überblick wollen wir uns Grundproblemen und herausragenden Werken der einzelnen Epochen, aber auch Fragen nach dem methodischen Herangehen an Kunst und deren Veränderlichkeit widmen. Auf diese Weise wollen wir unsere Wahrnehmung schulen; dies führt zu einem gestärkten Urteilsvermögen und festigt den eigenen Umgang mit der Kunst. Wo es in den Zusammenhang passt, studieren wir die Werke der Hamburger Kunsthalle vor dem Original.

Die Teilnahme an insgesamt drei zusätzlichen und exklusiv für dieses Seminar geplanten Exkursionen soll die erworbenen Kenntnisse vertiefen und die Möglichkeit bieten, auch architektonische Highlights kennenzulernen. Unterrichtsmaterialien werden zur Verfügung gestellt. Eine aktive Mitarbeit ist erwünscht; Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

In Teil IV des Seminars widmen wir uns dem römischen Barock, der Baugeschichte des neuen Petersdomes, dem flämischen Barock sowie der Kunst des Goldenen Zeitalters in Holland.

LEITUNG Dr. Alice Gudera
TERMINE Donnerstag, 30. Januar 2020; Donnerstag, 27. Februar 2020; Donnerstag, 26. März 2020, jeweils 11 bis 14.30 Uhr
KOSTENBEITRAG 96 Euro, Studierende bis 30 Jahre 84 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 10 Euro (zzgl. Eintritt)
Anmeldung erforderlich

Dieses Seminar ist leider ausgebucht. Der Beginn des nächsten Durchgangs ist für Herbst 2021 geplant.

Hinweis: Die Anmeldung der Teilnehmer und Teilnehmerinnen für die Seminarreihe erfolgt quartalsweise; die Teilnahme an Teil IV berechtigt automatisch zur Fortsetzung. Die Veranstaltungen finden in der Regel am letzten Donnerstag im Monat statt.

wird verschoben – In der Kunst zu Hause: Einführung in das Studium der Kunstgeschichte. Teil IV: Das 17. und 18. Jahrhundert

Unsere Seminarreihe lädt dazu ein, in zweieinhalb Jahren und insgesamt 24 Sitzungen die europäische Kunstgeschichte von der Karolingerzeit (um 800 n. Chr.) bis in die Gegenwart zu durchschreiten. In einem systematischen Überblick wollen wir uns Grundproblemen und herausragenden Werken der einzelnen Epochen, aber auch Fragen nach dem methodischen Herangehen an Kunst und deren Veränderlichkeit widmen. Auf diese Weise wollen wir unsere Wahrnehmung schulen; dies führt zu einem gestärkten Urteilsvermögen und festigt den eigenen Umgang mit der Kunst. Wo es in den Zusammenhang passt, studieren wir die Werke der Hamburger Kunsthalle vor dem Original.

Die Teilnahme an insgesamt drei zusätzlichen und exklusiv für dieses Seminar geplanten Exkursionen soll die erworbenen Kenntnisse vertiefen und die Möglichkeit bieten, auch architektonische Highlights kennenzulernen. Unterrichtsmaterialien werden zur Verfügung gestellt. Eine aktive Mitarbeit ist erwünscht; Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

In Teil IV des Seminars widmen wir uns dem römischen Barock, der Baugeschichte des neuen Petersdomes, dem flämischen Barock sowie der Kunst des Goldenen Zeitalters in Holland.

LEITUNG Dr. Alice Gudera
TERMINE Dienstag, 24. Januar 2020; Dienstag, 25. Februar 2020; Dienstag, 24. März 2020, jeweils 11 bis 14.30 Uhr
KOSTENBEITRAG 96 Euro, Studierende bis 30 Jahre 84 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 10 Euro (zzgl. Eintritt)
Anmeldung erforderlich

Dieses Seminar ist leider ausgebucht. Der Beginn des nächsten Durchgangs ist für Herbst 2021 geplant.

Hinweis: Die Anmeldung der Teilnehmer und Teilnehmerinnen für die Seminarreihe erfolgt quartalsweise; die Teilnahme an Teil IV berechtigt automatisch zur Fortsetzung. Die Veranstaltungen finden in der Regel am letzten Dienstag im Monat statt.

In der Kunst zu Hause: Einführung in das Studium der Kunstgeschichte. Teil IV: Das 17. und 18. Jahrhundert

Unsere Seminarreihe lädt dazu ein, in zweieinhalb Jahren und insgesamt 24 Sitzungen die europäische Kunstgeschichte von der Karolingerzeit (um 800 n. Chr.) bis in die Gegenwart zu durchschreiten. In einem systematischen Überblick wollen wir uns Grundproblemen und herausragenden Werken der einzelnen Epochen, aber auch Fragen nach dem methodischen Herangehen an Kunst und deren Veränderlichkeit widmen. Auf diese Weise wollen wir unsere Wahrnehmung schulen; dies führt zu einem gestärkten Urteilsvermögen und festigt den eigenen Umgang mit der Kunst. Wo es in den Zusammenhang passt, studieren wir die Werke der Hamburger Kunsthalle vor dem Original.

Die Teilnahme an insgesamt drei zusätzlichen und exklusiv für dieses Seminar geplanten Exkursionen soll die erworbenen Kenntnisse vertiefen und die Möglichkeit bieten, auch architektonische Highlights kennenzulernen. Unterrichtsmaterialien werden zur Verfügung gestellt. Eine aktive Mitarbeit ist erwünscht; Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

In Teil IV widmen wir uns dem römischen Barock, der Baugeschichte des neuen Petersdomes, dem flämischen Barock sowie der Kunst des Goldenen Zeitalters in Holland.

LEITUNG Dr. Alice Gudera
TERMINE Dienstag, 28. Januar 2020; Dienstag, 25. Februar 2020; Dienstag, 24. März 2020, jeweils 11 bis 14.30 Uhr
KOSTENBEITRAG 96 Euro, Studierende bis 30 Jahre 84 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 10 Euro (zzgl. Eintritt)
Anmeldung erforderlich

Dieses Seminar ist leider ausgebucht. Der Beginn des nächsten Durchgangs ist für Herbst 2021 geplant

Hinweis: Die Anmeldung für die Seminarreihe der Teilnehmer und Teilnehmerinnen erfolgt quartalsweise; die Teilnahme an Teil IV berechtigt automatisch zur Fortsetzung. Die Veranstaltungen finden in der Regel am letzten Dienstag im Monat statt.

In der Kunst zu Hause: Einführung in das Studium der Kunstgeschichte. Teil IV: Das 17. Jahrhundert und 18. Jahrhundert

Unsere Seminarreihe lädt dazu ein, in zweieinhalb Jahren und insgesamt 24 Sitzungen die europäische Kunstgeschichte von der Karolingerzeit (um 800 n. Chr.) bis in die Gegenwart zu durchschreiten. In einem systematischen Überblick wollen wir uns Grundproblemen und herausragenden Werken der einzelnen Epochen, aber auch Fragen nach dem methodischen Herangehen an Kunst und deren Veränderlichkeit widmen. Auf diese Weise wollen wir unsere Wahrnehmung schulen; dies führt zu einem gestärkten Urteilsvermögen und festigt den eigenen Umgang mit der Kunst. Wo es in den Zusammenhang passt, studieren wir die Werke der Hamburger Kunsthalle vor dem Original.

Die Teilnahme an insgesamt drei zusätzlichen und exklusiv für dieses Seminar geplanten Exkursionen soll die erworbenen Kenntnisse vertiefen und die Möglichkeit bieten, auch architektonische Highlights kennenzulernen. Unterrichtsmaterialien werden zur Verfügung gestellt. Eine aktive Mitarbeit ist erwünscht; Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

In Teil IV des Seminars beschäftigen wir uns mit dem römischen Barock, der Baugeschichte des neuen Petersdomes, dem flämischen Barock sowie dem Goldenen Zeitalter der niederländischen Kunst in Holland.

LEITUNG Dr. Alice Gudera
TERMINE Dienstag, 28. Januar 2020; Dienstag, 25. Februar 2020; Dienstag, 24. März 2020, jeweils 11 bis 14.30 Uhr
KOSTENBEITRAG 96 Euro, Studierende bis 30 Jahre 84 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 10 Euro (zzgl. Eintritt)
Anmeldung erforderlich

Dieses Seminar ist leider ausgebucht. Der Beginn des nächsten Durchgangs ist für Herbst 2021 geplant.

Hinweis: Die Anmeldung für die Seminarreihe erfolgt für die Teilnehmer und Teilnehmerinnen quartalsweise; die Teilnahme an Teil IV berechtigt automatisch zur Fortsetzung. Die Veranstaltungen finden in der Regel am letzten Dienstag im Monat statt.

Das Material der Kunst. Teil IV: Bronze – ein Stoff für die Ewigkeit

Als ältestes Metall und – neben Marmor – klassisches Material der Bildnerei umgibt die Bronze bis heute die Aura von Macht und Beständigkeit. In der Antike war sie aufs Engste mit der Geschichte des römischen Imperiums verbunden. In der „ewigen Stadt“ selbst wurden über Jahrhunderte antike Bronzestatuen auf dem Lateransplatz zusammengetragen und wiesen ihn als Ort zunächst der kaiserlichen, später der päpstlichen Gerichtsbarkeit aus. Seit dem Mittelalter wurden zunehmend auch Aufträge für neue Bronzewerke erteilt; nun war es vor allem der kirchliche Kontext, der dem Material – in Gestalt von Portalen, Taufbecken, Kruzifixen und Reliquiaren – seine Würde verlieh.

Ihre Bedeutung als Medium unterschiedlichster Repräsentationsbedürfnisse konnte die Bronze bis zum Denkmalkult des 19. Jahrhunderts behaupten. Umso kritischer wurde sie in der Moderne beurteilt. Künstler wie Rodin und Rosso versuchten, dem Material eine „impressionistische“ Momenthaftigkeit einzuprägen; bei Giacometti und Richier werden die vernarbten Oberflächen zur Antithese der klassischen Heldenfigur, und Giuseppe Penone führt den Ewigkeitscharakter des Materials mit seinen vergoldeten Bronzekartoffeln geradezu ad absurdum.

In unserer Reihe beschäftigen wir uns mit der Geschichte und Bedeutung der künstlerischen Materialien. Zu den überlieferten Werkstoffen traten in der Moderne zahllose neue hinzu; vom Gips über die Industrie- und Alltagsmaterialien bis hin zum menschlichen Körper wurde schließlich alles zum Material der Kunst.

Jede Veranstaltung innerhalb der Reihe ist in sich abgeschlossen und kann auch ohne Vorbereitung besucht werden. Das Seminar findet im Veranstaltungsraum sowie in der Sammlung statt.

Lektüretipp:
Lexikon des künstlerischen Materials. Werkstoffe der modernen Kunst von Abfall bis Zinn, hg. von Monika Wagner u. a., Verlag C.H. Beck 2010, 15,95 Euro

LEITUNG Dr. Alice Gudera, Florian Britsch, M. A.
TERMIN Mittwoch, 6. Mai 2020, 11 bis 15 Uhr
KOSTENBEITRAG 29 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)
Anmeldung erforderlich

 Florian Britsch, M. A.

Das Material der Kunst. Teil IV: Bronze – ein Stoff für die Ewigkeit

Als ältestes Metall und – neben Marmor – klassisches Material der Bildnerei umgibt die Bronze bis heute die Aura von Macht und Beständigkeit. In der Antike war sie aufs Engste mit der Geschichte des römischen Imperiums verbunden. In der „ewigen Stadt“ selbst wurden über Jahrhunderte antike Bronzestatuen auf dem Lateransplatz zusammengetragen und wiesen ihn als Ort zunächst der kaiserlichen, später der päpstlichen Gerichtsbarkeit aus. Seit dem Mittelalter wurden zunehmend auch Aufträge für neue Bronzewerke erteilt; nun war es vor allem der kirchliche Kontext, der dem Material – in Gestalt von Portalen, Taufbecken, Kruzifixen und Reliquiaren – seine Würde verlieh.

Ihre Bedeutung als Medium unterschiedlichster Repräsentationsbedürfnisse konnte die Bronze bis zum Denkmalkult des 19. Jahrhunderts behaupten. Umso kritischer wurde sie in der Moderne beurteilt. Künstler wie Rodin und Rosso versuchten, dem Material eine „impressionistische“ Momenthaftigkeit einzuprägen; bei Giacometti und Richier werden die vernarbten Oberflächen zur Antithese der klassischen Heldenfigur, und Giuseppe Penone führt den Ewigkeitscharakter des Materials mit seinen vergoldeten Bronzekartoffeln geradezu ad absurdum.

In unserer Reihe beschäftigen wir uns mit der Geschichte und Bedeutung der künstlerischen Materialien. Zu den überlieferten Werkstoffen traten in der Moderne zahllose neue hinzu; vom Gips über die Industrie- und Alltagsmaterialien bis hin zum menschlichen Körper wurde schließlich alles zum Material der Kunst.

Jede Veranstaltung innerhalb der Reihe ist in sich abgeschlossen und kann auch ohne Vorbereitung besucht werden. Das Seminar findet im Veranstaltungsraum sowie in der Sammlung statt.

Lektüretipp:
Lexikon des künstlerischen Materials. Werkstoffe der modernen Kunst von Abfall bis Zinn, hg. von Monika Wagner u. a., Verlag C.H. Beck 2010, 15,95 Euro

LEITUNG Dr. Alice Gudera, Florian Britsch, M. A.
TERMIN Mittwoch, 29. April 2020, 11 bis 15 Uhr
KOSTENBEITRAG 29 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)
Anmeldung erforderlich

wird verschoben – Von Weimar nach Dessau: 100 Jahre Bauhaus

Erneut bieten wir eine Reise zum Bauhaus an!

Das Bauhaus, heute ein Synonym für Architektur und Design der Moderne, wurde am 21. März 1919 von Walter Gropius als Reformschule in Weimar gegründet. Nach dem aus politischen Gründen erzwungenen Umzug nach Dessau 1925 und Berlin 1932 wurde es 1933 endgültig geschlossen. Es existierte damit genauso lange wie die Weimarer Republik, und wie diese war es ein einzigartiges Laboratorium der Moderne, dessen gestalterische wie soziale Experimente das Aussehen unserer gebauten Umwelt bis heute prägen.

Anlässlich des 100-jährigen Gründungsjubiläums beschäftigen wir uns vier Tage lang an den Originalschauplätzen mit der Geschichte dieser Institution, die zugleich unsere eigene Geschichte ist. In Weimar interessieren uns die expressionistisch beeinflussten Anfänge des „Staatlichen Bauhauses“ ebenso wie seine Wurzeln im Jugendstil. Unter anderem besichtigen wir den ersten Sitz der Schule in dem von Henry van de Velde entworfenen Gebäude der ehemaligen Kunstgewerbeschule, das Neue Museum Weimar, das umstrittene neue bauhaus museum weimar sowie das legendäre, 1923 von Georg Muche entworfene Musterhaus Am Horn.

Die nächsten zwei Tage verbringen wir in Dessau, wo das Bauhaus bis heute so präsent ist wie nirgendwo sonst. Mit dem 1925/26 nach Plänen von Walter Gropius errichteten Bauhausgebäude schuf sich die Schule optimale Arbeitsbedingen und realisierte zugleich die Idee des Gesamtkunstwerks: die Verbindung von Künsten und Handwerk am Bau. Außerdem besuchen wir das neue Bauhaus Museum Dessau sowie die von Gropius entworfenen „Meisterhäuser“, und schließlich lässt sich am Beispiel der „Siedlung Törten“ exemplarisch die jüngere Geschichte des Siedlungsbaus verfolgen, der für die am Bauhaus betriebene Suche nach der adäquaten baulichen Gestaltung für den „Neuen Menschen“ von zentraler Bedeutung war.

LEITUNG Dr. Alice Gudera, Florian Britsch, M. A.
TERMIN 16. bis 19. April 2020
KOSTENBEITRAG 782 Euro p. P. im DZ, EZ-Zuschlag 115 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 80 Euro
LEISTUNGEN Fahrt mit der Deutschen Bahn, 2. Klasse inkl. Reservierung ab/an Hamburg sowie Reisebus vor Ort, 3 Übernachtungen inkl. Frühstück (2 x ***Hotel Kaiserin Augusta, Weimar; 1 x Hotel 7 Säulen, Dessau-Roßlau), Eintritte, Führungen, Reiseleitung
VERANSTALTER Hamburg Süd Reiseagentur GmbH

Diese Reise ist bereits ausgebucht.

wird verschoben/entfällt – Norbert Schwontkowski. Some of my Secrets. Aus Anlass der Ausstellung in Bonn, Bremen und Den Haag

Seit Jahren richtet die Kunstwelt im In- und Ausland ihre gesteigerte Aufmerksamkeit auf ihn. Sieht man seine Werke, sind Kritiker wie Publikum gleichermaßen einig, dass er eine unumstößliche Größe in der Kunst unserer Zeit darstellt: Norbert Schwontkowski (1949–2013), ein gebürtiger Bremer, der auch mit wachsendem Erfolg seiner Heimatstadt stets treu blieb.

Werke Schwontkowskis waren bereits seit den 1970er-Jahren in Ausstellungen zu sehen, früh zeichnete man ihn mit Preisen aus. Die Kunsthalle Bremen stellte seine Malerei erstmals 2007 in größerem Umfang vor. Anlässlich seines 70. Geburtstages präsentiert sie das Panorama seines Schaffens nun erneut und in Kooperation mit dem Kunstmuseum Bonn sowie dem Kunstmuseum Den Haag.

In eigenwilligen, oft gedämpften Tönen vermitteln die Bilder des Bremer Künstlers eine Welt, die so erdverbunden und gleichermaßen losgelöst vom Raum ist, dass wir unmittelbar in sie hineingezogen werden. Manches scheint aus der Ferne auf, Andeutungen lassen die Phantasie spielen, Humorvolles wechselt mit melancholischem Ernst. Geschichten klingen an, ohne tatsächlich erzählt zu werden. Menschen, zentral in Schwontkowskis Œuvre, schauen suchend, wecken die Neugier, ihren Blicken zu folgen. Etwas Unbestimmtes, schwer Greifbares bleibt nicht isoliert, sondern verbindet sich mit unseren Vorstellungen, Erlebnissen, Träumen und Phantasien. Intensiv beobachtete Schwontkowski die Welt, hielt seine Eindrücke in einer Vielzahl von Zeichnungen fest. Im Kleinen wie Großen seiner Kunst bestechen oftmals gerade die Lücken, das Unausgesprochene, die heiteren und tiefgründigen poetischen Klänge.

Der Vortrag führt in das Werk des Künstlers ein und kann auch der Vorbereitung auf den Ausstellungsbesuch dienen.

VORTRAG Dr. Alice Gudera
TERMIN Mittwoch, 25. März 2020, 16 bis 17.30 Uhr
ORT Veranstaltungsraum Galerie der Gegenwart
KOSTENBEITRAG 12 Euro, Studierende bis 30 Jahre 9 Euro (für Nichtmitglieder zzgl. Eintritt)
Anmeldung erforderlich

wird verschoben/entfällt – Jan van Eyck. Eine optische Revolution. Aus Anlass der Ausstellung im Museum für Schöne Künste Gent

Von Umbruch und Innovation ist die Rede, wenn es um Jan van Eyck (um 1390?–1441) geht, jenen Maler, der am Beginn der neuzeitlichen Kunst nördlich der Alpen steht. Die Strahlkraft seiner Malerei, entstanden in den damals von den burgundischen Valois-Herzögen beherrschten Niederlanden mit den florierenden Handelsstädten Brügge und Gent, hat weit über die Landesgrenzen und bis ins 16. Jahrhundert Wirkung gezeigt. Das Genter Museum für Schöne Künste widmet van Eyck nun eine groß angelegte Ausstellung, die einen beachtlichen Teil seines schmalen Œuvres mit Kunstwerken von Zeitgenossen unterschiedlicher Regionen zusammenbringt.

Jan van Eyck war Hofmaler des burgundischen Herzogs Philipp des Guten, hatte daneben aber auch andere Auftraggeber; er malte Altarbilder wie Porträts. Gemeinsam mit seinem Bruder Hubert vollendete er 1432 den von Joos Vijd in Auftrag gegebenen, erst jüngst umfangreich restaurierten Genter Altar. Dieser stellt in den Ausmaßen, in der augentäuschenden Spiegelung der Natur, des Menschen, der unterschiedlichen Materialien, in der Wiedergabe subtilster Unterschiede im Licht, nicht zuletzt in der Farbbehandlung mit emailhafter Wirkung noch immer eine Sensation dar. Die Finesse dieses Altars, zu der auch die merkliche Reflexion des Künstlers über seine Möglichkeiten im Medium der Tafelmalerei gehört, trug zu seiner enormen Bewunderung und Rezeption bereits im 15. Jahrhundert bei. Bis heute gelten darüber hinaus Bilder wie die sogenannte „Arnolfini-Hochzeit“ oder „Die Madonna des Kanonikers van der Paele“ als Meisterwerke der europäischen Malerei.

Im Seminar werden wir das Œuvre van Eycks und seine künstlerischen Quellen kennenlernen, die „optische Sensation“ der Bilder ergründen sowie die Ausstrahlung seiner Kunst verfolgen.

Das Seminar findet im Veranstaltungsraum statt. Wir bieten dieses Seminar alternativ auch am 10.03.2020 an.

LEITUNG Dr. Alice Gudera
TERMIN Mittwoch, 18. März 2020, 11 bis 14.30 Uhr
KOSTENBEITRAG 26 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)
Anmeldung erforderlich

wird verschoben – Das Material der Kunst. Teil IV: Bronze – ein Stoff für die Ewigkeit

Als ältestes Metall und – neben Marmor – klassisches Material der Bildnerei umgibt die Bronze bis heute die Aura von Macht und Beständigkeit. In der Antike war sie aufs Engste mit der Geschichte des römischen Imperiums verbunden. In der „ewigen Stadt“ selbst wurden über Jahrhunderte antike Bronzestatuen auf dem Lateransplatz zusammengetragen und wiesen ihn als Ort zunächst der kaiserlichen, später der päpstlichen Gerichtsbarkeit aus. Seit dem Mittelalter wurden zunehmend auch Aufträge für neue Bronzewerke erteilt; nun war es vor allem der kirchliche Kontext, der dem Material – in Gestalt von Portalen, Taufbecken, Kruzifixen und Reliquiaren – seine Würde verlieh.

Ihre Bedeutung als Medium unterschiedlichster Repräsentationsbedürfnisse konnte die Bronze bis zum Denkmalkult des 19. Jahrhunderts behaupten. Umso kritischer wurde sie in der Moderne beurteilt. Künstler wie Rodin und Rosso versuchten, dem Material eine „impressionistische“ Momenthaftigkeit einzuprägen; bei Giacometti und Richier werden die vernarbten Oberflächen zur Antithese der klassischen Heldenfigur, und Giuseppe Penone führt den Ewigkeitscharakter des Materials mit seinen vergoldeten Bronzekartoffeln geradezu ad absurdum.

In unserer Reihe beschäftigen wir uns mit der Geschichte und Bedeutung der künstlerischen Materialien. Zu den überlieferten Werkstoffen traten in der Moderne zahllose neue hinzu; vom Gips über die Industrie- und Alltagsmaterialien bis hin zum menschlichen Körper wurde schließlich alles zum Material der Kunst.

Jede Veranstaltung innerhalb der Reihe ist in sich abgeschlossen und kann auch ohne Vorbereitung besucht werden. Das Seminar findet im Veranstaltungsraum sowie in der Sammlung statt.

Lektüretipp:
Lexikon des künstlerischen Materials. Werkstoffe der modernen Kunst von Abfall bis Zinn, hg. von Monika Wagner u. a., Verlag C.H. Beck 2010, 15,95 Euro

LEITUNG Dr. Alice Gudera, Florian Britsch, M. A.
TERMIN Samstag, 14. März 2020, 13 bis 17 Uhr
KOSTENBEITRAG 29 Euro, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)
Anmeldung erforderlich