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SUMMARY:DIE FARBEN DER KUNST\, TEIL V: GRAU – ZWISCHEN REFLEXION UND EMOTION (SEMINAR)
DESCRIPTION:Grau spielt in der abendländischen Kunst eine besondere Rolle: Es kann die Abwesenheit von Farbe bedeuten oder die Summe aller Farben. In der Differenz zur Alltagserfahrung einer farbigen Welt ist Grau ein Medium der Abstraktion und Distanznahme – zeitlich\, gedanklich\, emotional – und lädt wie keine andere Farbe zur Reflexion künstlerischer Mittel oder gattungsspezifischer Verfahren ein. Umgekehrt kann die Farbe aber auch – wie in den symbolistischen Stadtbildern und Interieurs von Fernand Khnopff oder Vilhelm Hammershøi – der atmosphärischen und emotionalen Vertiefung dienen. \nVon der mittelalterlichen Grisaille bis zu Gerhard Richter birgt das auf den ersten Blick so unscheinbare Grau eine Fülle von Überraschungen und Entdeckungen. In unserer Seminarreihe zeichnen wir die Kunst- und Kulturgeschichte der wichtigsten Farben im europäisch-amerikanischen Sprachraum von der Antike bis in die Gegenwart nach – vor diesem Hintergrund erscheint auch die Sammlung der Hamburger Kunsthalle in neuem Licht. Jede Veranstaltung innerhalb der Reihe ist thematisch in sich abgeschlossen. \n  \nDr. Alice Gudera und Florian Britsch\, M.A. \nAnmeldung erforderlich \n  \nE-Mail teilen teilen teilen 
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DESCRIPTION:Grau spielt in der abendländischen Kunst eine besondere Rolle: Es kann die Abwesenheit von Farbe bedeuten oder die Summe aller Farben. In der Differenz zur Alltagserfahrung einer farbigen Welt ist Grau ein Medium der Abstraktion und Distanznahme – zeitlich\, gedanklich\, emotional – und lädt wie keine andere Farbe zur Reflexion künstlerischer Mittel oder gattungsspezifischer Verfahren ein. Umgekehrt kann die Farbe aber auch – wie in den symbolistischen Stadtbildern und Interieurs von Fernand Khnopff oder Vilhelm Hammershøi – der atmosphärischen und emotionalen Vertiefung dienen. \nVon der mittelalterlichen Grisaille bis zu Gerhard Richter birgt das auf den ersten Blick so unscheinbare Grau eine Fülle von Überraschungen und Entdeckungen. In unserer Seminarreihe zeichnen wir die Kunst- und Kulturgeschichte der wichtigsten Farben im europäisch-amerikanischen Sprachraum von der Antike bis in die Gegenwart nach – vor diesem Hintergrund erscheint auch die Sammlung der Hamburger Kunsthalle in neuem Licht. Jede Veranstaltung innerhalb der Reihe ist thematisch in sich abgeschlossen. \nDr. Alice Gudera und Florian Britsch\, M.A. \nAnmeldung erforderlich \n  \nE-Mail teilen teilen teilen 
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SUMMARY:GUSTAVE CAILLEBOTTE: »PEINDRE LES HOMMES« – MÄNNLICHKEIT MALEN. ANLÄSSLICH DER AUSSTELLUNG IM MUSÉE D‘ORSAY (SEMINAR)
DESCRIPTION:Der Name Gustave Caillebotte ist untrennbar mit Monet\, Manet\, Renoir und Degas verbunden. Der Maler\, leidenschaftliche Segler und Bootskonstrukteur (1848–1894) stellte aber nicht nur gemeinsam mit den Impressionisten aus; berühmt wurde er zudem als Mäzen und Sammler ihrer Gemälde\, die er nach seinem Tod dem französischen Staat vermachte. Caillebottes Bilder zeigen das im 19. Jahrhundert neu entstandene Paris mit seinen Boulevards\, Plätzen und Brücken in oftmals extremen Perspektiven\, Freizeit am Wasser\, Gärten und Stillleben\, aber auch Menschen bei der Arbeit. \nEine große Ausstellung im Musée d’Orsay beleuchtet nun insbesondere seine wiederholten\, meist monumentalen Darstellungen männlicher Figuren\, seien es elegante Flaneure\, Sportler oder einfache Parkettschleifer. Einzigartig in ihrer Zeit\, leisten diese Werke einen hochinteressanten Beitrag zur Neudefinition von Männlichkeit im bürgerlichen Zeitalter. \n  \nAnmeldung erforderlich \nE-Mail teilen teilen teilen 
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SUMMARY:DIE GESCHICHTE DES MUSEUMS – VON DER WUNDERKAMMER BIS HEUTE (TEIL I: VON DER WUNDERKAMMER ZUR BAROCKEN GEMÄLDEGALERIE)
DESCRIPTION:Teil I: Von der Wunderkammer zur barocken Gemäldegalerie \nWann hat man eigentlich in Europa damit begonnen\, das\, war vordem in religiöse Gebräuche und politische Ziele eingebunden war\, als »Kunst« zu sammeln – und warum? In unserer zweiteiligen Seminarreihe wollen wir die Entstehung des öffentlichen Kunstmuseums in ihren Grundzügen nachzeichnen. Dafür begeben wir uns auf eine faszinierende Entdeckungsreise in die Geschichte des Sammelns und Ausstellens\, Sehens und Denkens: von der Kunst- und Wunderkammer der Renaissance mit ihrer ganz eigenen »Ordnung der Dinge« über die barocke Gemäldegalerie\, die Öffnung der höfischen Sammlungen und die Entstehung des bürgerlichen Museums nach der Französischen Revolution bis zu den Bilderstürmen und Reformversuchen des 20. und 21. Jahrhunderts. \nTeil II: Von der Französischen Revolution bis heute am Freitag\, 17. Januar 2025\, 13 bis 17 Uhr \n  \nDr. Alice Gudera und Florian Britsch\, M.A. \nAnmeldung erforderlich \nE-Mail teilen teilen teilen 
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