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SUMMARY:Mitgliederakademie der Kunsthalle Bremen - Die Farben der Kunst: Weiß. Tabula rasa und Neuanfang
DESCRIPTION:Weiß\, seit Aristoteles eine der Grundfarben und bereits traditionell mit Reinheit und Unschuld\, aber auch mit dem Göttlichen assoziiert\, erfuhr in der Moderne noch einmal eine enorme Aufwertung. Die Antikensehnsucht des 18. Jahrhunderts dachte sich die klassischen Skulpturen weiß – im Gegensatz zur Buntheit und Profanität der Welt. Die antikische Aura von Kühle und Erhabenheit beeinflusste nicht nur die Architektur des Klassizismus; auch die Architekten der Avantgarde von Theo van Duisburg über Walter Gropius bis Le Corbusier träumten vom asketisch weißen\, vergeistigten Bau der Moderne.\nNachdem die Kunst des 19. Jahrhunderts von Turner über Monet bis Whistler das Weiß als Farbe rehabilitiert hatte\, wurde es – parallel zu seiner ideologischen Besetzung in der Architektur – auch in der avantgardistischen Malerei zu einem zentralen Thema. Die Idee des weißen Bildes stand nunmehr\, bei Kandinsky ebenso wie bei Malewitsch oder nach dem Zweiten Weltkrieg bei Lucio Fontana und den Künstlern der Gruppe ZERO\, als Synonym für die „tabula rasa“ und einen fundamentalen Neuanfang.\nIn der konzeptuellen Malerei eines Robert Ryman schließlich – aber auch im „White Cube“ des Galerieraums – kommt die Kunst gleichsam zu sich selbst; sie hat sich von allen außerbildlichen Bezügen befreit. Unsere Seminarreihe\, in der wir die Geschichte der wichtigsten Farben und ihre Verwendung in der Kunst von der Antike bis in die Gegenwart nachgezeichnet haben\, beschließen wir daher mit dem Weiß. \n\nKosten\n35 € Mitglied(er)\nOrt\nVortragssaal der Kunsthalle Bremen\nMehr Informationen\nBitte beachten Sie\, dass alle Veranstaltungen in den Räumen der Kunsthalle vorbehaltlich der gesetzlichen Rahmenbedingungen stattfinden. Unsere Hygiene-Maßnahmen und Abstandsregelungen finden Sie hier: Ihr Besuch\n\n\nE-Mail teilen teilen teilen 
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SUMMARY:Mitgliederakademie der Kunsthalle Bremen - Manet und Astruc. Künstlerfreunde
DESCRIPTION:In diesem Seminar widmen wir uns den verschiedenen Aspekten der großen Herbstausstellung Manet und Astruc. Künstlerfreunde. Die Schau vermittelt eindrucksvoll die enge Bindung und gegenseitige Inspiration zweier Künstler\, die im Rahmen ihrer Werke verwandte Themen wie Musik\, Spanienmode und Japonismus bearbeiteten. Während Edouard Manet jedoch großen Ruhm und Bekanntheit erlangte\, ist sein Künstlerfreund Zacharie Astruc bis heute nahezu unbekannt. Zunächst machte Astruc als Kritiker von sich reden\, und als erster verteidigte er öffentlich die Arbeiten Manets. Doch er schuf auch zahlreiche Bilder und Skulpturen. Seine Werke wurden im Pariser Salon wie auch in der ersten Ausstellung der Impressionisten 1874 gezeigt. Wir vollziehen den spannenden Dialog beider Künstler sowie ihre jeweils eigenen Interpretationen vor der Folie des Pariser Kunstbetriebs nach. \n\nKosten\n35 € Mitglied(er)\nOrt\nVortragssaal der Kunsthalle Bremen\n\nE-Mail teilen teilen teilen 
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SUMMARY:Online-Akademie der Kunsthalle Bremen - Die Farben der Kunst kompakt: Weiß. Tabula rasa und Neuanfang
DESCRIPTION:Teil I: Montag\, 6.12.2021\, 20:15 bis 21:15 Uhr \nTeil II: Montag\, 13.12.2021\, 20:15 bis 21:15 Uhr \n\nKosten\n24 € Erwachsene(r)\n20 € Mitglied(er)\n20 € ermäßigt\nAnmeldung\nNur als Paket buchbar. Studierende zahlen den ermäßigten Preis.\n\n\nE-Mail teilen teilen teilen 
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SUMMARY:Mitgliederakademie der Kunsthalle Bremen - Von der Akademie zur Avantgarde. Das Blumenstillleben
DESCRIPTION:Das Stillleben genoss in akademischen Kreisen in Frankreich im 19. Jahrhundert keinen guten Ruf\, da es vermeintlich allein die vom Künstler arrangierten Dinge spiegele und keine übergeordneten Ideen vermittle. Doch viele Künstler widmeten sich dem Sujet mit großem Engagement\, gerade weil sie hier die Freiheit sahen\, neue Ausdrucksformen in der Malerei zu entwickeln. In Manets Werk spielen Stillleben eine große Rolle. Sie tauchen stets in seinen komplexen Kompositionen auf\, aber er malte auch eine große Zahl reiner Stillleben. Intensiv widmete er sich dem Blumenstilleben. 1864 malte er sechs Bilder mit Pfingstrosen und 1882/83 entstanden 16 kleinformatige Gemälde von Sträußen in Glasvasen. Außerdem fertigte er Blumendarstellungen in Aquarell\, mit denen er 1880 zahlreiche Briefe schmückte.\nAuch Zacharie Astruc schuf eine große Zahl eindrucksvoller Blumenstillleben\, die er jedoch nicht öffentlich ausstellte. Die Experimentierfreude\, die mit diesem Thema verbunden war\, setzte bereits bei Eugène Delacroix in den 1840er Jahren ein\, dessen Malerei für Manet\, Astruc und viele junge Künstler der 1860er und 1870er Jahre vorbildlich war. Im Laufe des 19. Jahrhunderts sollte das Blumenstillleben in besonderem Maße zum künstlerischen Ausweis der Avantgarde entwickeln. Davon legen letztlich insbesondere Vincent van Goghs Sonnenblumen Zeugnis ab. \n\nKosten\n25 € Mitglied(er)\n\nE-Mail teilen teilen teilen 
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SUMMARY:Mitgliederakademie der Kunsthalle Bremen - Manet und Goya. Revolutionäre Radierungen
DESCRIPTION:Gespräch: Dr. Alice Gudera mit Dr. Christine Demele\nFrancisco José de Goya y Lucientes (1746–1828) war ein brillanter Malerradierer. Er hinterließ vier bedeutende druckgraphische Zyklen\, in denen er satirische Gesellschaftskritik übte\, die Schrecken des Krieges dokumentierte\, den Stierkampf feierte und dämonische Traumbilder schuf. Besondere Meisterschaft entwickelte Goya in der noch jungen Technik der Aquatinta-Radierung\, deren malerische Wirkung er virtuos einsetzte.\nZum Teil erst postum in Umlauf gebracht\, entfalteten seine Radierungen eine große Wirkung. So ließ sich Edouard Manet (1832–1883) in Bezug auf Themen\, Motive und Technik von Goya inspirieren. Beide eint zudem die Bewunderung für Velázquez\, nach dessen Gemälden sie jeweils frühe Radierungen schufen. Die Kabinett-Ausstellung zeigt Goyas eindrucksvolle Radierkunst und stellt seine Werke ausgewählten Beispielen von Manet gegenüber. \n\nKosten\n20 € Mitglied(er)\n\nE-Mail teilen teilen teilen 
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