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SUMMARY:Mitgliederakademie der Kunsthalle Bremen: Rembrandt van Rijn - Meister des Goldenen Zeitalters der Niederlande
DESCRIPTION:Als genialer Maler des Goldenden Zeitalters der Niederlande gab er dem glanzvollen Zeitalter ein höchst eindringliches künstlerisches Gewicht: Er schuf mit der „Nachtwache“ oder den „Staalmeesters“ eine sensationelle neue Formulierung des für die junge Republik so repräsentativen Gruppenporträts\, er verlieh seinem Gegenüber in den Porträts eine Präsenz und Einzigartigkeit\, die schon im 17. Jahrhundert allseits bewundert wurde\, entwickelte eine psychologische Durchdringung des historischen Dramas auf der Leinwand\, wie sie für Nachfolger fast unerreichbar schien und ging dabei so mutig und unkonventionell mit Farbe und Pinsel um\, dass er Vorbild bis in die Moderne blieb. In unserem Seminar widmen wir uns – mit Blick auf die großen Jubiläumsausstellungen – ausführlich dem malerischen OEuvre Rembrandts. \nKosten28 € Mitglied(er) \nAnmeldung \nDiese Veranstaltung ist ausgebucht. \n  \nE-Mail teilen teilen teilen 
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SUMMARY:Van Gogh\, Matisse und die Befreiung der Farbe in der Kunst der frühen Moderne
DESCRIPTION:Gleich drei Ausstellungen in diesem Herbst geben Anlass zu unserem Seminar. Hochkarätige Präsentationen widmen sich zentralen Aspekten der farbintensiven Kunst von Vincent van Gogh (1853–1890) und Henri Matisse (1869–1954) sowie nicht zuletzt deren Ausstrahlung auf die Malerei des frühen 20. Jahrhunderts: Das Museum Barberini in Potsdam beleuchtet die Rolle des Stilllebens im Werk van Goghs und damit jene Gattung\, die neben der Landschaftsmalerei im 19. Jahrhundert zum vorrangigen Experimentierfeld für die Kunst der Moderne wurde. Im Frankfurter Städel Museum weckt der Ausstellungstitel „Making van Gogh“ Neugier auf die Rezeption der bahnbrechenden Kunst des Niederländers. Es geht zum einen um die besondere Rolle\, die Galeristen\, Sammler\, Kritiker und Museen für die Erfolgsgeschichte des Malers in Deutschland gespielt haben. Zum anderen verdeutlichen Schlüsselwerke van Goghs seinen Vorbildcharakter für den deutschen Expressionismus. Im Seminar wollen wir sodann verfolgen\, wie und warum sich die zahlreichen Gegner seiner Kunst positionierten und welche Auswirkungen dies auf den Kunst- und Kulturbetrieb zu Beginn des neuen Jahrhunderts hatte. \nUnter den Künstlern waren es zunächst – zehn Jahre nach dem Tod van Goghs – Matisse und seine Weggefährten\, denen die ausdrucksstarken Bilder des Niederländers zur Offenbarung wurden. In den Schöpfungen des Franzosen gewinnt schließlich die Abstraktion durch den Einsatz der Farbe die Oberhand. Mit Blick auf die Ausstellung „Inspiration Matisse“ in der Mannheimer Kunsthalle wollen wir Matisse als Pionier der Moderne kennenlernen\, als beispielgebenden Künstler im Kreis seiner jüngeren Zeitgenossen: von den Fauvisten über die deutschen Expressionisten bis zu den Schülern der „Académie Matisse“ (1908–1810). \nDas Seminar findet im Veranstaltungsraum statt. \n\nLEITUNG Dr. Alice Gudera\nTERMIN Mittwoch\, 6. November 2019\, 11 bis 14.30 Uhr\nKOSTENBEITRAG 26 Euro\, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)\nAnmeldung erforderlich \n\n\n\n\n\n\n\nE-Mail teilen teilen teilen 
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SUMMARY:Frankfurt am Main und Mannheim: Van Gogh\, Matisse und die Revolution der modernen Malerei
DESCRIPTION:Auf unserer Reise nach Frankfurt am Main und Mannheim besuchen wir zwei der absoluten Ausstellungshöhepunkte im Kunstherbst 2019. Sie rücken die farbintensiven Arbeiten Vincent van Goghs (1853–1890) und die von ihm inspirierte Malerei von Henri Matisse (1869–1954) ebenso in den Fokus wie deren jeweilige Bedeutung für die Kunst des frühen 20. Jahrhunderts. \nNoch Jahre nach seinem Tod 1890 war das Werk van Goghs nur einem kleinen Kreis von Anhängern vertraut. Erst nach der Jahrhundertwende setzte in Frankreich und Deutschland eine intensive\, oft kontrovers diskutierte Rezeption seines Schaffens ein. Vor allem die Ausstellung seiner Gemälde in der Galerie Bernheim-Jeune im Jahr 1901 wurde zur Initialzündung für viele Künstler\, so auch für die Gruppe der später so genannten „Fauves“ um Henri Matisse. Der intensive Ausdruck über Farbe bildete nicht zuletzt einen wichtigen Impuls für die Kunst des deutschen Expressionismus. \n„Making van Gogh“ lautet der Titel der bislang aufwendigsten Ausstellung in der Geschichte des Städel Museums. Sie thematisiert die besondere Rolle\, die Galeristen\, Sammler\, Kritiker und Museen für die Erfolgsgeschichte des Malers in Deutschland gespielt haben. Schlüsselwerke aus allen Werkphasen van Goghs sowie die Präsentation von Werken des deutschen Expressionismus versprechen Kunstgenuss und Erkenntnisgewinn zugleich. \nDie Kunsthalle Mannheim präsentiert unter dem Titel „Inspiration Matisse“ mit gut 125 Gemälden\, Plastiken\, Keramiken und graphischen Arbeiten den großen Franzosen als Pionier der Moderne\, als beispielgebenden Künstler im Kreis seiner jüngeren Zeitgenossen: von den Fauvisten über die deutschen Expressionisten bis zu den Schülern der „Académie Matisse“ (1908–1910). Der Besuch der herausragenden Sammlung der Mannheimer Kunsthalle soll unsere Reise abrunden. \n\nLEITUNG Dr. Alice Gudera\, Rainer Donandt\, M. A.\nTERMIN 8. bis 9. November 2019\nKOSTENBEITRAG 442 Euro p. P. im DZ\, EZ-Zuschlag 40 Euro\, Zuzahlung für Nichtmitglieder 40 Euro\nLEISTUNGEN Fahrt mit der Deutschen Bahn\, 2. Klasse inkl. Reservierung ab/an HH\, öfftl. Verkehrsmittel\, 1 Übernachtung inkl. Frühstück im Maritim Parkhotel Mannheim\, Vortrag mit Abendimbiss am ersten Reisetag\, Eintritte\, Führungen\, Reiseleitung\nVERANSTALTER Lückertz Reisebüro GmbH\nAnmeldung bis 15. September 2019 \n\nE-Mail teilen teilen teilen 
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SUMMARY:Das Material der Kunst. Teil III: Wachs – Zwischen Leben und Tod
DESCRIPTION:Als Edgar Degas seine „Kleine Tänzerin von 14 Jahren“ 1881 der Öffentlichkeit präsentierte\, war die Aufregung groß: Aus Wachs gefertigt und nahezu lebensgroß\, ausgestattet mit echtem Haar und real bekleidet\, ließ die Figur jene Idealisierung vermissen\, die man von einer Marmor- oder Bronzeplastik gewohnt war. Dementsprechend erregten sich die Kritiker über die „schreckliche Wirklichkeit“\, die ihnen gegenüberstand: Es ginge ja noch an\, wenn Degas sie „in ein zoologisches\, anthropologisches oder psychologisches Museum gestellt hätte – aber in ein Kunstmuseum!“ \nGerade das Vermögen des Materials\, Haut und Fleisch täuschend echt zu imitieren\, brachte es also in Misskredit: Die Grenzen zwischen Kunst und Wirklichkeit\, Leben und Tod schienen sich aufzulösen. Dabei hatte Wachs über Jahrhunderte eine bedeutende Rolle in der abendländischen Kultur gespielt – die Geschichte seiner Verwendung reicht vom antiken Totenkult über das christliche Votivwesen und die Sepulkralkultur des Mittelalters bis zur anatomischen Plastik. Aus der Hochkunst wurde es freilich spätestens im Klassizismus des 18. Jahrhunderts ausgeschlossen und ins Panoptikum verbannt. Erst mit Degas\, später dann mit Joseph Beuys\, Paul Thek\, Bruce Nauman\, Robert Gober oder Kiki Smith setzte die künstlerische Renaissance des Materials ein. \nIn unserer Reihe beschäftigen wir uns mit der Geschichte und Bedeutung der künstlerischen Materialien. Zu den überlieferten Werkstoffen Stein\, Bronze oder Holz traten vor allem in der Moderne zahllose neue hinzu. Vom Gips über die Industrie- und Alltagsmaterialien bis hin zum menschlichen Körper: Alles konnte schließlich zum Material der Kunst werden. \nDas Seminar findet im Veranstaltungsraum statt. \nLektüretipp:\nLexikon des künstlerischen Materials. Werkstoffe der modernen Kunst von Abfall bis Zinn\, hg. von Monika Wagner u. a.\, Verlag C.H. Beck 2010\, 15\,95 Euro \n\nLEITUNG Dr. Alice Gudera\, Florian Britsch\, M. A.\nTERMIN Dienstag\, 12. November 2019\, 11 bis 15 Uhr\nKOSTENBEITRAG 29 Euro\, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)\nAnmeldung erforderlich \n\n\n\n\n\n\n\nE-Mail teilen teilen teilen 
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SUMMARY:Van Gogh\, Matisse und die Befreiung der Farbe in der Kunst der frühen Moderne
DESCRIPTION:Gleich drei Ausstellungen in diesem Herbst geben Anlass zu unserem Seminar. Hochkarätige Präsentationen widmen sich zentralen Aspekten der farbintensiven Kunst von Vincent van Gogh (1853–1890) und Henri Matisse (1869–1954) sowie nicht zuletzt deren Ausstrahlung auf die Malerei des frühen 20. Jahrhunderts: Das Museum Barberini in Potsdam beleuchtet die Rolle des Stilllebens im Werk van Goghs und damit jene Gattung\, die neben der Landschaftsmalerei im 19. Jahrhundert zum vorrangigen Experimentierfeld für die Kunst der Moderne wurde. Im Frankfurter Städel Museum weckt der Ausstellungstitel „Making van Gogh“ Neugier auf die Rezeption der bahnbrechenden Kunst des Niederländers. Es geht zum einen um die besondere Rolle\, die Galeristen\, Sammler\, Kritiker und Museen für die Erfolgsgeschichte des Malers in Deutschland gespielt haben. Zum anderen verdeutlichen Schlüsselwerke van Goghs seinen Vorbildcharakter für den deutschen Expressionismus. Im Seminar wollen wir sodann verfolgen\, wie und warum sich die zahlreichen Gegner seiner Kunst positionierten und welche Auswirkungen dies auf den Kunst- und Kulturbetrieb zu Beginn des neuen Jahrhunderts hatte. \nUnter den Künstlern waren es zunächst – zehn Jahre nach dem Tod van Goghs – Matisse und seine Weggefährten\, denen die ausdrucksstarken Bilder des Niederländers zur Offenbarung wurden. In den Schöpfungen des Franzosen gewinnt schließlich die Abstraktion durch den Einsatz der Farbe die Oberhand. Mit Blick auf die Ausstellung „Inspiration Matisse“ in der Mannheimer Kunsthalle wollen wir Matisse als Pionier der Moderne kennenlernen\, als beispielgebenden Künstler im Kreis seiner jüngeren Zeitgenossen: von den Fauvisten über die deutschen Expressionisten bis zu den Schülern der „Académie Matisse“ (1908–1810). \nDas Seminar findet im Veranstaltungsraum statt. \n\nLEITUNG Dr. Alice Gudera\nTERMIN Mittwoch\, 13. November 2019\, 11 bis 14.30 Uhr\nKOSTENBEITRAG 26 Euro\, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)\nAnmeldung erforderlich \n\nE-Mail teilen teilen teilen 
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SUMMARY:Aufbruch in die Moderne: Der französische Impressionismus
DESCRIPTION:In unserem zweiteiligen Seminar verfolgen wir die stets aufs Neue faszinierende Geschichte der impressionistischen Malerei in Frankreich sowie ihre gesellschaftlichen und kunsthistorischen Voraussetzungen. \nTeil I: Die Geburt des Impressionismus \nDie Entstehung der impressionistischen Malerei lässt sich vor der Folie des staatlichen Kunstbetriebs wie auch innerhalb der Entwicklung der französischen Landschaftsmalerei des 19. Jahrhunderts nachvollziehen. Gesellschaftliche Umwälzungen\, nicht zuletzt der Stadtumbau von Paris\, brachten Maler und Malerinnen zu einer antiakademischen Kunst\, die den flüchtigen Augenblick in den jeweiligen Licht- und Luftverhältnissen spiegelte. Anfangs noch am offiziellen „Salon“ orientiert\, befreiten sich die Künstler zusehends davon und wurden zu „Malern des modernen Lebens“\, die freilich noch lange um Anerkennung kämpfen mussten. \nTeil II: Paris und die Blüte des Impressionismus \nIm Jahr 1874 fand im Pariser Atelier des Fotografen Nadar die erste von insgesamt acht Impressionismus-Ausstellungen statt. Künstler und Künstlerinnen wie Monet\, Degas\, Pissarro\, Sisley und Morisot präsentierten ihre Bilder mit Themen des modernen Großstadtlebens\, des bürgerlichen Freizeitvergnügens in den neu entstandenen Cafés\, der Oper\, auf den Boulevards und in den Parks von Paris. Sie zeigten den Blick ins Private ebenso wie die Sommerfrische in der Normandie und die Landpartien an der Seine. Eine aufgehellte Farbpalette\, skizzenhafte Pinselführung und rasante Bildschnitte kennzeichnen einen Großteil der Gemälde. Impulse des japanischen Farbholzschnitts\, die Auseinandersetzung mit der noch jungen Fotografie sowie den Alten Meistern zeugen vom Aufbruch in ein neues Zeitalter der Kunst. \nDie Seminare finden im Veranstaltungsraum sowie in der Sonderausstellung statt. \n\nLEITUNG Dr. Alice Gudera\nTERMIN\nTeil I: Donnerstag\, 14. November 2019\, 11 bis 14.30 Uhr\nTeil II: Donnerstag\, 16. Januar 2020\, 11 bis 14.30 Uhr \nTeil I und II nicht separat buchbar \nKOSTENBEITRAG 49 Euro\, Zuzahlung für Nichtmitglieder 10 Euro (zzgl. Eintritt)\nAnmeldung erforderlich \n\nE-Mail teilen teilen teilen 
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DESCRIPTION:In unserem zweiteiligen Seminar verfolgen wir die stets aufs Neue faszinierende Geschichte der impressionistischen Malerei in Frankreich sowie ihre gesellschaftlichen und kunsthistorischen Voraussetzungen. \nTeil I: Die Geburt des Impressionismus \nDie Entstehung der impressionistischen Malerei lässt sich vor der Folie des staatlichen Kunstbetriebs wie auch innerhalb der Entwicklung der französischen Landschaftsmalerei des 19. Jahrhunderts nachvollziehen. Gesellschaftliche Umwälzungen\, nicht zuletzt der Stadtumbau von Paris\, brachten Maler und Malerinnen zu einer antiakademischen Kunst\, die den flüchtigen Augenblick in den jeweiligen Licht- und Luftverhältnissen spiegelte. Anfangs noch am offiziellen „Salon“ orientiert\, befreiten sich die Künstler zusehends davon und wurden zu „Malern des modernen Lebens“\, die freilich noch lange um Anerkennung kämpfen mussten. \nTeil II: Paris und die Blüte des Impressionismus \nIm Jahr 1874 fand im Pariser Atelier des Fotografen Nadar die erste von insgesamt acht Impressionismus-Ausstellungen statt. Künstler und Künstlerinnen wie Monet\, Degas\, Pissarro\, Sisley und Morisot präsentierten ihre Bilder mit Themen des modernen Großstadtlebens\, des bürgerlichen Freizeitvergnügens in den neu entstandenen Cafés\, der Oper\, auf den Boulevards und in den Parks von Paris. Sie zeigten den Blick ins Private ebenso wie die Sommerfrische in der Normandie und die Landpartien an der Seine. Eine aufgehellte Farbpalette\, skizzenhafte Pinselführung und rasante Bildschnitte kennzeichnen einen Großteil der Gemälde. Impulse des japanischen Farbholzschnitts\, die Auseinandersetzung mit der noch jungen Fotografie sowie den Alten Meistern zeugen vom Aufbruch in ein neues Zeitalter der Kunst. \nDie Seminare finden im Veranstaltungsraum sowie in der Sonderausstellung statt. \n\nLEITUNG Dr. Alice Gudera\nTERMIN\nTeil I: Donnerstag\, 14. November 2019\, 16.30 bis 20 Uhr\nTeil II: Donnerstag\, 16. Januar 2020\, 16.30 bis 20 Uhr \nTeil I und II nicht separat buchbar \nKOSTENBEITRAG 49 Euro\, Zuzahlung für Nichtmitglieder 10 Euro (zzgl. Eintritt)\nAnmeldung erforderlich \n\nE-Mail teilen teilen teilen 
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SUMMARY:Das Material der Kunst. Teil III: Wachs – Zwischen Leben und Tod
DESCRIPTION:Diese Veranstaltung wurde auf den 11. Januar 2020 verschoben! \nAls Edgar Degas seine „Kleine Tänzerin von 14 Jahren“ 1881 der Öffentlichkeit präsentierte\, war die Aufregung groß: Aus Wachs gefertigt und nahezu lebensgroß\, ausgestattet mit echtem Haar und real bekleidet\, ließ die Figur jene Idealisierung vermissen\, die man von einer Marmor- oder Bronzeplastik gewohnt war. Dementsprechend erregten sich die Kritiker über die „schreckliche Wirklichkeit“\, die ihnen gegenüberstand: Es ginge ja noch an\, wenn Degas sie „in ein zoologisches\, anthropologisches oder psychologisches Museum gestellt hätte – aber in ein Kunstmuseum!“ \nGerade das Vermögen des Materials\, Haut und Fleisch täuschend echt zu imitieren\, brachte es also in Misskredit: Die Grenzen zwischen Kunst und Wirklichkeit\, Leben und Tod schienen sich aufzulösen. Dabei hatte Wachs über Jahrhunderte eine bedeutende Rolle in der abendländischen Kultur gespielt – die Geschichte seiner Verwendung reicht vom antiken Totenkult über das christliche Votivwesen und die Sepulkralkultur des Mittelalters bis zur anatomischen Plastik. Aus der Hochkunst wurde es freilich spätestens im Klassizismus des 18. Jahrhunderts ausgeschlossen und ins Panoptikum verbannt. Erst mit Degas\, später dann mit Joseph Beuys\, Paul Thek\, Bruce Nauman\, Robert Gober oder Kiki Smith setzte die künstlerische Renaissance des Materials ein. \nIn unserer Reihe beschäftigen wir uns mit der Geschichte und Bedeutung der künstlerischen Materialien. Zu den überlieferten Werkstoffen Stein\, Bronze oder Holz traten vor allem in der Moderne zahllose neue hinzu. Vom Gips über die Industrie- und Alltagsmaterialien bis hin zum menschlichen Körper: Alles konnte schließlich zum Material der Kunst werden. \nDas Seminar findet im Veranstaltungsraum statt. \nLektüretipp:\nLexikon des künstlerischen Materials. Werkstoffe der modernen Kunst von Abfall bis Zinn\, hg. von Monika Wagner u. a.\, Verlag C.H. Beck 2010\, 15\,95 Euro \n\nLEITUNG Dr. Alice Gudera\, Florian Britsch\, M. A.\nTERMIN Mittwoch\, 20. November 2019\, 11 bis 15 Uhr\nKOSTENBEITRAG 29 Euro\, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)\nAnmeldung erforderlich \n\n\n\n\n\n\n\nE-Mail teilen teilen teilen 
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SUMMARY:Mitgliederakademie der Kunsthalle Bremen - Führung durch die Ausstellung "Ikonen. Was wir Menschen anbeten"
DESCRIPTION:In jedem Raum präsentiert die Ausstellung der Kunsthalle Bremen „Ikonen. Was wir Menschen anbeten“ ein einziges Meisterwerk\, das auf seine je eigene Art Aspekte der Spiritualität und Andacht ausdrückt – von der russischen Ikone über Caspar David Friedrich\, Wassily Kandinsky\, Kasimir Malewitsch\, Piet Mondrian\, Mark Rothko\, Yves Klein bis zu Andy Warhol\, Niki de Saint Phalle\, Isa Genzken und Andreas Gursky. „Alltags-Ikonen“ aus der Markenwelt und Popkultur ergänzen die Auswahl. Die Interpretation des traditionellen Ikonen-Gedankens in der Kunst wird so mit dem Phänomen der Ikonisierung in unserer alltäglichen Lebenswelt kontrastiert. Wir wollen uns intensiv einzelnen Werken wie auch der Frage nach jeweils möglichen ikonischen Betrachtungsweisen von Kunstwerken widmen. \nIntensivführung für Mitglieder im Kunstverein Bremen. Pause nach ca. 60 Minuten. \nAnmeldung erforderlich \nE-Mail teilen teilen teilen 
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SUMMARY:Mitgliederakademie der Kunsthalle Bremen - Tagesseminar zu den Ausstellungen: Making van Gogh im Frankfurter Städel und Van Gogh. Stillleben im Museum Barberini
DESCRIPTION:In diesem Herbst wird die Kunst van Goghs und ihre Ausstrahlung an verschiedenen Orten intensiv beleuchtet: Making van Gogh lautet der Titel einer großangelegten Ausstellung im Frankfurter Städel. Sie thematisiert die besondere Rolle\, die Galeristen\, Sammler\, Kritiker und Museen für die Erfolgsgeschichte des Malers in Deutschland spielten. Dabei ist die museale Geschichte van Goghs eng mit der Kunsthalle Bremen verknüpft: 1911 kaufte der Kunstverein das Mohnfeld an\, die früheste Erwerbung eines Bildes des Niederländers durch ein deutsches Museum. Daraufhin brachen erbitterte Diskussionen über den Ankauf moderner Kunst aus\, auch in der Presse von Kiel bis München. Dieser Künstlerstreit trug wesentlich zur Auseinandersetzung um die moderne Kunst und ihre Ausstellung in deutschen Einrichtungen bei.\nAuch das Museum Barberini in Potsdam widmet sich in einer Sonderausstellung van Gogh: Hier werden erstmals seine Stillleben präsentiert. Im Seminar lernen wir Leben und Werk van Goghs kennen und beschäftigen uns mit seiner Kunst als Inspirationsquelle für Künstler in Frankreich und Deutschland\, wie auch mit seiner wichtigen Rolle in der Auseinandersetzung um die moderne Kunst am Anfang des 20. Jahrhunderts \n\nKosten\n28 € Mitglied(er)\n\nE-Mail teilen teilen teilen 
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SUMMARY:In der Kunst zu Hause: Einführung in das Studium der Kunstgeschichte. Teil III: Das 16. und 17. Jahrhundert
DESCRIPTION:Unsere Seminarreihe lädt dazu ein\, in zweieinhalb Jahren und insgesamt 24 Sitzungen die europäische Kunstgeschichte von der Karolingerzeit (um 800 n. Chr.) bis in die Gegenwart zu durchschreiten. In einem systematischen Überblick wollen wir uns Grundproblemen und herausragenden Werken der einzelnen Epochen\, aber auch Fragen nach dem methodischen Herangehen an Kunst und deren Veränderlichkeit widmen. Auf diese Weise wollen wir unsere Wahrnehmung schulen; dies führt zu einem gestärkten Urteilsvermögen und festigt den eigenen Umgang mit der Kunst. Wo es in den Zusammenhang passt\, studieren wir die Werke der Hamburger Kunsthalle vor dem Original. \nDie Teilnahme an insgesamt drei zusätzlichen und exklusiv für dieses Seminar geplanten Exkursionen soll die erworbenen Kenntnisse vertiefen und die Möglichkeit bieten\, auch architektonische Highlights kennenzulernen. Unterrichtsmaterialien werden zur Verfügung gestellt. Eine aktive Mitarbeit ist erwünscht; Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. \nIn Teil III des Seminars widmen wir uns zunächst der Kunst des 16. Jahrhunderts nördlich und südlich der Alpen\, wir lernen die sogenannte Dürerzeit und die italienische Hochrenaissance kennen\, im weiteren Verlauf beschäftigen wir uns mit der Kunst Flanderns und studieren sodann die Werke des 17. Jahrhunderts in Europa. \n\nLEITUNG Dr. Alice Gudera\nTERMINE Dienstag\, 24. September 2019; Dienstag\, 29. Oktober 2019; Dienstag\, 26. November 2019\, jeweils 11 bis 14.30 Uhr\nKOSTENBEITRAG 96 Euro\, Studierende bis 30 Jahre 84 Euro\, Zuzahlung für Nichtmitglieder 10 Euro (zzgl. Eintritt)\nAnmeldung erforderlich \nDieses Seminar ist leider ausgebucht. \nHinweis: Die Anmeldung für die Seminarreihe erfolgt quartalsweise; die Teilnahme an Teil III berechtigt automatisch zur Fortsetzung. Die Veranstaltungen finden in der Regel am letzten Dienstag im Monat statt. \n\n\n\nE-Mail teilen teilen teilen 
URL:https://alicegudera.de/event1/in-der-kunst-zu-hause-einfuehrung-in-das-studium-der-kunstgeschichte-teil-iii-das-16-und-17-jahrhundert-2/
LOCATION:Hamburger Kunsthalle\, Glockengießerwall\, Hamburg\, Deutschland
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DESCRIPTION:Unsere Seminarreihe lädt dazu ein\, in zweieinhalb Jahren und insgesamt 24 Sitzungen die europäische Kunstgeschichte von der Karolingerzeit (um 800 n. Chr.) bis in die Gegenwart zu durchschreiten. In einem systematischen Überblick wollen wir uns Grundproblemen und herausragenden Werken der einzelnen Epochen\, aber auch Fragen nach dem methodischen Herangehen an Kunst und deren Veränderlichkeit widmen. Auf diese Weise wollen wir unsere Wahrnehmung schulen; dies führt zu einem gestärkten Urteilsvermögen und festigt den eigenen Umgang mit der Kunst. Wo es in den Zusammenhang passt\, studieren wir die Werke der Hamburger Kunsthalle vor dem Original. \nDie Teilnahme an insgesamt drei zusätzlichen und exklusiv für dieses Seminar geplanten Exkursionen soll die erworbenen Kenntnisse vertiefen und die Möglichkeit bieten\, auch architektonische Highlights kennenzulernen. Unterrichtsmaterialien werden zur Verfügung gestellt. Eine aktive Mitarbeit ist erwünscht; Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. \nIn Teil III des Seminars widmen wir uns zunächst der Kunst des 16. Jahrhunderts nördlich und südlich der Alpen\, wir lernen die sogenannte Dürerzeit und die italienische Hochrenaissance kennen\, im weiteren Verlauf beschäftigen wir uns mit der Kunst Flanderns und studieren sodann die Werke des 17. Jahrhunderts in Europa. \n\nLEITUNG Dr. Alice Gudera\nTERMINE Donnerstag\, 26. September 2019 (Achtung: ausnahmsweise bis 15.00 Uhr!); Donnerstag\, 24. Oktober 2019; Donnerstag\, 28. November 2019\, jeweils 11 bis 14.30 Uhr\nKOSTENBEITRAG 96 Euro\, Studierende bis 30 Jahre 84 Euro\, Zuzahlung für Nichtmitglieder 10 Euro (zzgl. Eintritt)\nAnmeldung erforderlich \nDieses Seminar ist leider ausgebucht. \nHinweis: Die Anmeldung für die Seminarreihe erfolgt quartalsweise; die Teilnahme an Teil III berechtigt automatisch zur Fortsetzung. Die Veranstaltungen finden in der Regel am letzten Donnerstag im Monat statt. \n\n\n\n\nE-Mail teilen teilen teilen 
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DESCRIPTION:Unsere Seminarreihe lädt dazu ein\, in zweieinhalb Jahren und insgesamt 24 Sitzungen die europäische Kunstgeschichte von der Karolingerzeit (um 800 n. Chr.) bis in die Gegenwart zu durchschreiten. In einem systematischen Überblick wollen wir uns Grundproblemen und herausragenden Werken der einzelnen Epochen\, aber auch Fragen nach dem methodischen Herangehen an Kunst und deren Veränderlichkeit widmen. Auf diese Weise wollen wir unsere Wahrnehmung schulen; dies führt zu einem gestärkten Urteilsvermögen und festigt den eigenen Umgang mit der Kunst. Wo es in den Zusammenhang passt\, studieren wir die Werke der Hamburger Kunsthalle vor dem Original. \nDie Teilnahme an insgesamt drei zusätzlichen und exklusiv für dieses Seminar geplanten Exkursionen soll die erworbenen Kenntnisse vertiefen und die Möglichkeit bieten\, auch architektonische Highlights kennenzulernen. Unterrichtsmaterialien werden zur Verfügung gestellt. Eine aktive Mitarbeit ist erwünscht; Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. \nIn Teil III des Seminars widmen wir uns zunächst der Kunst des 16. Jahrhunderts nördlich und südlich der Alpen\, wir lernen die sogenannte Dürerzeit und die italienische Hochrenaissance kennen\, im weiteren Verlauf beschäftigen wir uns mit der Kunst Flanderns und studieren sodann die Werke des 17. Jahrhunderts in Europa. \n\nLEITUNG Dr. Alice Gudera\nTERMINE Donnerstag\, 26. September 2019; Donnerstag\, 24. Oktober 2019; Donnerstag\, 28. November 2019\, jeweils 17 bis 20.30 Uhr\nKOSTENBEITRAG 96 Euro\, Studierende bis 30 Jahre 84 Euro\, Zuzahlung für Nichtmitglieder 10 Euro (zzgl. Eintritt)\nAnmeldung erforderlich \nDieses Seminar ist leider ausgebucht. \nHinweis: Die Anmeldung für die Seminarreihe erfolgt quartalsweise; die Teilnahme an Teil III berechtigt automatisch zur Fortsetzung. Die Veranstaltungen finden in der Regel am letzten Donnerstag im Monat statt. \n\n\n\n\n\nE-Mail teilen teilen teilen 
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