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SUMMARY:Henry van de Velde – Vom Jugendstil zum Bauhaus
DESCRIPTION:Der aus Antwerpen stammende Henry van de Velde (1863–1957) gehört zu den wichtigsten Künstlern des Jugendstils und bereitete zugleich den Weg für das Bauhaus in Weimar. Mit seinen Entwürfen trug er maßgeblich zur Revolution gegen den historisierenden Geschmack des ausgehenden 19. Jahrhunderts bei. \nVan de Velde begann seine Karriere als Maler\, war Mitglied der legendären Gruppe „Le Vingt“ und kam unter dem Einfluss der englischen Arts and Crafts-Bewegung mit ihrer Rückbesinnung auf handwerkliche Fähigkeiten und Materialgerechtigkeit zu Architektur und Inneneinrichtung. Im Jahr 1900 zog er nach Berlin\, zwei Jahre später nach Weimar. Aus der dort 1903 von ihm mitbegründeten Kunstgewerbeschule\, die er ab 1907 auch leitete\, sollte nach der Zusammenlegung mit der Kunsthochschule 1919 unter der Führung von Walter Gropius das Bauhaus hervorgehen. Bereits van de Veldes Ziel war eine Aufhebung der Trennung von Kunst und Handwerk\, ein „Gesamtkunstwerk\, welches in der Architektur gipfelt“. Gropius’ im Bauhaus-Manifest formulierte Vision einer Vereinigung der Künste zum „Bau der Zukunft“ konnte hier nahtlos anschließen. \nVan de Velde hatte schon vor der Jahrhundertwende Kontakt zu den wegweisenden Persönlichkeiten\, die der Moderne die Türen öffneten: dem Sammler und Kunsthändler Siegfried Bing\, dem Kunstschriftsteller Julius Meier-Gräfe und vor allem zu Karl Ernst Osthaus\, dessen berühmtes Folkwang-Museum er in Hagen gestaltete. Harry Graf Kessler brachte ihn schließlich nach Weimar\, wo noch heute das Nietzsche-Archiv\, das Wohnhaus van de Veldes und die ehemalige Kunstgewerbewerbeschule Zeugnis von der neuartigen Gestaltungsidee des Belgiers ablegen. \nUnser Seminar findet im Veranstaltungsraum sowie im Museum für Kunst und Gewerbe statt\, wo wir etliche Entwürfe van de Veldes im Original studieren können. \n\nLEITUNG Dr. Alice Gudera\nTERMIN Dienstag\, 2. Juli 2019\, 11 bis 15.30 Uhr\nKOSTENBEITRAG 32 Euro inkl. Eintritt ins Museum für Kunst und Gewerbe\, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)\nAnmeldung erforderlich \n\n\nE-Mail teilen teilen teilen 
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SUMMARY:Der Impressionist Gustave Caillebotte – Künstler\, Kenner\, Konstrukteur. Anlässlich der Ausstellung in der Berliner Nationalgalerie
DESCRIPTION:Das moderne Paris\, das ab 1853 unter Napoleon III. und seinem obersten Stadtplaner Baron Haussmann in geradezu abenteuerlichem Tempo entstand\, das Paris der Weltausstellungen und Warenhäuser\, der breiten Boulevards mit ihren phantastisch weiten Horizonten\, der großen belebten Plätze\, der schnell errichteten Eisenarchitektur der Markthallen und Bahnhöfe\, diese von Walter Benjamin so genannte „Hauptstadt des 19. Jahrhunderts“: Keiner hat sie derart adäquat ins Bild gesetzt wie Gustave Caillebotte (1848–1894). \nEines seiner Hauptwerke\, das imposante Gemälde „Straße in Paris\, an einem Regentag“ (1877) aus dem Art Institute of Chicago\, ist ab Mai 2019 in der Alten Nationalgalerie in Berlin zu Gast – Anlass für uns\, seinem Schöpfer ein eigenes Seminar zu widmen. Denn obwohl sein Name fest mit Monet\, Manet\, Renoir und Degas verbunden ist\, steht er doch als Künstler zumeist im Schatten seiner berühmten Kollegen. Bekannt wurde Caillebotte vielmehr zunächst als Sammler ihrer Bilder\, die er nach seinem Tod dem französischen Staat vermachte – auf diese Weise kamen erstmals Hauptwerke des französischen Impressionismus ins Museum. \nSeine eigenen\, oftmals spektakulären Bilder zeigen das neue Paris mit demonstrativer Präzision und zugleich in ungewohnten perspektivischen Ansichten\, die sich nicht zuletzt den Möglichkeiten des noch jungen Mediums der Fotografie verdanken. Caillebotte malte das moderne Freizeitvergnügen der Pariser Bürger\, insbesondere das Segeln\, dem seine große Leidenschaft galt – er war nicht nur Vizepräsident des Pariser Segelclubs\, er konstruierte sogar selbst Segelyachten. Mit den monumentalen „Parkettschleifern“ von 1975 verdanken wir ihm aber auch eine der schonungslosesten Darstellungen von Lohnarbeit\, die das späte 19. Jahrhundert hervorgebracht hat. \nDas Seminar findet im Veranstaltungsraum statt. \n  \n\nLEITUNG Dr. Alice Gudera\nTERMIN Donnerstag\, 4. Juli 2019\, 10.30 bis 13 Uhr\nKOSTENBEITRAG 22 Euro\, Zuzahlung für Nichtmitglieder 3 Euro (zzgl. Eintritt)\nAnmeldung erforderlich \n\nE-Mail teilen teilen teilen 
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DESCRIPTION:Das moderne Paris\, das ab 1853 unter Napoleon III. und seinem obersten Stadtplaner Baron Haussmann in geradezu abenteuerlichem Tempo entstand\, das Paris der Weltausstellungen und Warenhäuser\, der breiten Boulevards mit ihren phantastisch weiten Horizonten\, der großen belebten Plätze\, der schnell errichteten Eisenarchitektur der Markthallen und Bahnhöfe\, diese von Walter Benjamin so genannte „Hauptstadt des 19. Jahrhunderts“: Keiner hat sie derart adäquat ins Bild gesetzt wie Gustave Caillebotte (1848–1894). \nEines seiner Hauptwerke\, das imposante Gemälde „Straße in Paris\, an einem Regentag“ (1877) aus dem Art Institute of Chicago\, ist ab Mai 2019 in der Alten Nationalgalerie in Berlin zu Gast – Anlass für uns\, seinem Schöpfer ein eigenes Seminar zu widmen. Denn obwohl sein Name fest mit Monet\, Manet\, Renoir und Degas verbunden ist\, steht er doch als Künstler zumeist im Schatten seiner berühmten Kollegen. Bekannt wurde Caillebotte vielmehr zunächst als Sammler ihrer Bilder\, die er nach seinem Tod dem französischen Staat vermachte – auf diese Weise kamen erstmals Hauptwerke des französischen Impressionismus ins Museum. \nSeine eigenen\, oftmals spektakulären Bilder zeigen das neue Paris mit demonstrativer Präzision und zugleich in ungewohnten perspektivischen Ansichten\, die sich nicht zuletzt den Möglichkeiten des noch jungen Mediums der Fotografie verdanken. Caillebotte malte das moderne Freizeitvergnügen der Pariser Bürger\, insbesondere das Segeln\, dem seine große Leidenschaft galt – er war nicht nur Vizepräsident des Pariser Segelclubs\, er konstruierte sogar selbst Segelyachten. Mit den monumentalen „Parkettschleifern“ von 1975 verdanken wir ihm aber auch eine der schonungslosesten Darstellungen von Lohnarbeit\, die das späte 19. Jahrhundert hervorgebracht hat. \nDas Seminar findet im Veranstaltungsraum statt. \n\nLEITUNG Dr. Alice Gudera\nTERMIN Donnerstag\, 4. Juli 2019\, 14.30 bis 17 Uhr\nKOSTENBEITRAG 22 Euro\, Zuzahlung für Nichtmitglieder 3 Euro (zzgl. Eintritt)\nAnmeldung erforderlich \n\nE-Mail teilen teilen teilen 
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SUMMARY:Mitgliederakademie der Kunsthalle Bremen - Einführung: Karin Kneffel. Still
DESCRIPTION:Die in Kooperation zwischen der Kunsthalle Bremen und dem Museum Frieder Burda in Baden-Baden gezeigte Ausstellung stellt in einer beeindruckenden Werkauswahl die Künstlerin Karin Kneffel (*1957 in Marl) vor\, die zu den zentralen Vertreterinnen der zeitgenössischen Malerei gehört. Bekanntheit erlangte sie in ihrem Frühwerk mit der realistischen Darstellung von überdimensionierten Früchten und einer Werkserie von in Nahsicht abgebildeten Tierportraits. Seit vielen Jahren beschäftigt sie sich nun mit komplexen Raum- und Zeitschichtungen und blickt mit mehrdeutigen Wahrnehmungs- und Bildstrategien auf die Kunst- und Architekturgeschichte. Die Ausstellung zeigt Kneffels künstlerische Entwicklung von den frühen 1990er-Jahren bis in die Gegenwart und umfasst monumentale Gemälde wie auch grafische Arbeiten.\nKarin Kneffel studierte an der Kunstakademie Düsseldorf\, wo sie Meisterschülerin von Gerhard Richter war. Von 2000 bis 2008 lehrte sie als Professorin für Malerei an der Hochschule für Künste in Bremen. Seither ist sie Professorin an der Akademie der bildenden Künste in München. Die Werke von Karin Kneffel finden sich in Sammlungen wie dem Landesmuseum Bonn\, dem Kunstmuseum Bremerhaven\, dem Museum Frieder Burda\, zahlreichen internationalen Galerien sowie Privatsammlungen. \nKosten 18 € Mitglied(er) \nE-Mail teilen teilen teilen 
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LOCATION:Kunsthalle Bremen\, Am Wall 207\, Bremen\, Deutschland
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SUMMARY:Henry van de Velde – Vom Jugendstil zum Bauhaus
DESCRIPTION:Der aus Antwerpen stammende Henry van de Velde (1863–1957) gehört zu den wichtigsten Künstlern des Jugendstils und bereitete zugleich den Weg für das Bauhaus in Weimar. Mit seinen Entwürfen trug er maßgeblich zur Revolution gegen den historisierenden Geschmack des ausgehenden 19. Jahrhunderts bei. \nVan de Velde begann seine Karriere als Maler\, war Mitglied der legendären Gruppe „Le Vingt“ und kam unter dem Einfluss der englischen Arts and Crafts-Bewegung mit ihrer Rückbesinnung auf handwerkliche Fähigkeiten und Materialgerechtigkeit zu Architektur und Inneneinrichtung. Im Jahr 1900 zog er nach Berlin\, zwei Jahre später nach Weimar. Aus der dort 1903 von ihm mitbegründeten Kunstgewerbeschule\, die er ab 1907 auch leitete\, sollte nach der Zusammenlegung mit der Kunsthochschule 1919 unter der Führung von Walter Gropius das Bauhaus hervorgehen. Bereits van de Veldes Ziel war eine Aufhebung der Trennung von Kunst und Handwerk\, ein „Gesamtkunstwerk\, welches in der Architektur gipfelt“. Gropius’ im Bauhaus-Manifest formulierte Vision einer Vereinigung der Künste zum „Bau der Zukunft“ konnte hier nahtlos anschließen. \nVan de Velde hatte schon vor der Jahrhundertwende Kontakt zu den wegweisenden Persönlichkeiten\, die der Moderne die Türen öffneten: dem Sammler und Kunsthändler Siegfried Bing\, dem Kunstschriftsteller Julius Meier-Gräfe und vor allem zu Karl Ernst Osthaus\, dessen berühmtes Folkwang-Museum er in Hagen gestaltete. Harry Graf Kessler brachte ihn schließlich nach Weimar\, wo noch heute das Nietzsche-Archiv\, das Wohnhaus van de Veldes und die ehemalige Kunstgewerbewerbeschule Zeugnis von der neuartigen Gestaltungsidee des Belgiers ablegen. \nUnser Seminar findet im Veranstaltungsraum sowie im Museum für Kunst und Gewerbe statt\, wo wir etliche Entwürfe van de Veldes im Original studieren können. \n\nLEITUNG Dr. Alice Gudera\nTERMIN Dienstag\, 9. Juli 2019\, 11 bis 15.30 Uhr\nKOSTENBEITRAG 32 Euro inkl. Eintritt ins Museum für Kunst und Gewerbe\, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)\nAnmeldung erforderlich \nWir bieten dieses Seminar alternativ auch am 14.6.\, 2.7. + 11.7. an.\n\nE-Mail teilen teilen teilen 
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DESCRIPTION:Der aus Antwerpen stammende Henry van de Velde (1863–1957) gehört zu den wichtigsten Künstlern des Jugendstils und bereitete zugleich den Weg für das Bauhaus in Weimar. Mit seinen Entwürfen trug er maßgeblich zur Revolution gegen den historisierenden Geschmack des ausgehenden 19. Jahrhunderts bei. \nVan de Velde begann seine Karriere als Maler\, war Mitglied der legendären Gruppe „Le Vingt“ und kam unter dem Einfluss der englischen Arts and Crafts-Bewegung mit ihrer Rückbesinnung auf handwerkliche Fähigkeiten und Materialgerechtigkeit zu Architektur und Inneneinrichtung. Im Jahr 1900 zog er nach Berlin\, zwei Jahre später nach Weimar. Aus der dort 1903 von ihm mitbegründeten Kunstgewerbeschule\, die er ab 1907 auch leitete\, sollte nach der Zusammenlegung mit der Kunsthochschule 1919 unter der Führung von Walter Gropius das Bauhaus hervorgehen. Bereits van de Veldes Ziel war eine Aufhebung der Trennung von Kunst und Handwerk\, ein „Gesamtkunstwerk\, welches in der Architektur gipfelt“. Gropius’ im Bauhaus-Manifest formulierte Vision einer Vereinigung der Künste zum „Bau der Zukunft“ konnte hier nahtlos anschließen. \nVan de Velde hatte schon vor der Jahrhundertwende Kontakt zu den wegweisenden Persönlichkeiten\, die der Moderne die Türen öffneten: dem Sammler und Kunsthändler Siegfried Bing\, dem Kunstschriftsteller Julius Meier-Gräfe und vor allem zu Karl Ernst Osthaus\, dessen berühmtes Folkwang-Museum er in Hagen gestaltete. Harry Graf Kessler brachte ihn schließlich nach Weimar\, wo noch heute das Nietzsche-Archiv\, das Wohnhaus van de Veldes und die ehemalige Kunstgewerbewerbeschule Zeugnis von der neuartigen Gestaltungsidee des Belgiers ablegen. \nUnser Seminar findet im Veranstaltungsraum sowie im Museum für Kunst und Gewerbe statt\, wo wir etliche Entwürfe van de Veldes im Original studieren können. \n\nLEITUNG Dr. Alice Gudera\nTERMIN Donnerstag\, 11. Juli 2019\, 11 bis 15.30 Uhr\nKOSTENBEITRAG 32 Euro inkl. Eintritt ins Museum für Kunst und Gewerbe\, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)\nAnmeldung erforderlich \nWir bieten dieses Seminar alternativ auch am 14.6.\, 2.7. + 9.7. an.\n\nE-Mail teilen teilen teilen 
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SUMMARY:Mitgliederakademie der Kunsthalle Bremen - Die Farben der Kunst. Teil II: Rot - Farbe der Leidenschaft
DESCRIPTION:Rot ist in fast allen Kulturen der erste überlieferte Farbname – und zugleich der stärkste Farbeindruck. Rot steht für Leben und Liebe\, aber auch für Leidenschaft und Aggression\, Blut und Tod. Nicht umsonst gilt Rot als „Königin der Farben“; das Purpur etwa\, gewonnen aus dem Sekret der gleichnamigen Schnecke\, galt in der Antike aufgrund seiner Kostbarkeit als Farbe des Herrschers. So spannt sich unser Bogen von der antiken Kaisertoga\, berühmten Porphyrbildnissen\, mittelalterlichen Buchmalereien über Rembrandts in tiefem Rot gemalte Judenbraut\, dem Roten Atelier von Henri Matisse und Barnett Newmans Who is afraid of red\, yellow and blue bis zur zeitgenössischen Kunst. \nKosten 28 € Mitglied(er) \nE-Mail teilen teilen teilen 
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