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SUMMARY:Hannover: Max Slevogt-Retrospektive und Höhepunkte der Sammlung des 19. Jahrhunderts im Landesmuseum
DESCRIPTION:Max Slevogt (1868–1932) wird zusammen mit Max Liebermann und Lovis Corinth stets als Hauptvertreter des „deutschen Impressionismus“ um 1900 bezeichnet. Sein vielschichtiges und eigenwilliges Werk ist jedoch in seiner ganzen Fülle noch zu entdecken. Zum 150. Geburtstag würdigt nun das Landesmuseum Hannover den Künstler mit einer großen Retrospektive. Die 150 ausgestellten Arbeiten bieten die einmalige Gelegenheit\, sämtliche Schaffensphasen Slevogts im Zusammenhang kennenzulernen. \nSeine künstlerische Ausbildung erhielt Slevogt an der Akademie der Bildenden Künste in München; für weitere Studien ging er 1889 nach Paris an die freie Académie Julian. Es war das Jahr der Weltausstellung\, und der französische Impressionismus erfuhr nun auch in bürgerlichen Kreisen wachsende Anerkennung. In Deutschland – so auch bei Slevogt – machte sich die Tendenz zur Aufhellung der Palette und zur malerischen Virtuosität und Skizzenhaftigkeit freilich erst im Laufe der Jahre bemerkbar. In München faszinierten Slevogt zunächst eher deutsche Vorbilder wie Wilhelm Leibl und Arnold Böcklin. Slevogt gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Münchener Secession\, malte Landschafts-\, Figuren- und Aktbilder und gestaltete Illustrationen für die Zeitschriften „Jugend“ und „Simplicissimus“. Große Erfolge erzielte er schließlich ab 1898 als Mitglied der Berliner Secession; schnell gehörte er dort zum Kreis um die Brüder Cassirer. Seine wiederholte Hinwendung zu theatralischen und historischen Stoffen gab ihm jedoch stets eine eigene Stellung. \nIm Anschluss an den Besuch der Slevogt-Retrospektive wollen wir uns zur Ergänzung der besonders umfangreichen Sammlung an Werken des „deutschen Impressionismus“ sowie dem Bestand an deutscher und französischer Malerei des 19. Jahrhunderts im Landesmuseum widmen. \n\nLEITUNG Dr. Alice Gudera\nTERMIN Samstag\, 12. Januar 2019\nKOSTENBEITRAG 104 Euro\, Zuzahlung für Nichtmitglieder 20 Euro\nLEISTUNGEN Fahrt mit der Deutschen Bahn 2. Klasse ab/an Hamburg inkl. Reservierung\, öfftl. Verkehrsmittel\, Eintritt\, Führungen\, Reiseleitung\nAnmeldung erforderlich \n\nE-Mail teilen teilen teilen 
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SUMMARY:Das Material der Kunst. Teil I: Licht – zwischen Propaganda und Heilsversprechen
DESCRIPTION:Jahrhundertelang war für die Realisierung von Kunstwerken nur ein begrenztes Spektrum von Materialien zuständig. Sei es Stein\, Bronze oder Holz: Dem Ewigkeitsanspruch der Kunst entsprach die Dauerhaftigkeit des Werkstoffs. Mit wenigen Ausnahmen gewannen erst mit der Moderne auch veränderliche\, instabile oder amorphe Materialien programmatische Bedeutung. Vom Gips über die seit dem 19. Jahrhundert gebräuchlichen synthetischen Werkstoffe\, die Industrie- und Alltagsmaterialien\, Erde und Abfall bis hin zum menschlichen Körper: Nahezu alles konnte im Laufe der Zeit zum Material der Kunst werden. Im Anschluss an die Kunst- und Kulturgeschichte der Farben beschäftigen wir uns daher in unserer neuen Reihe mit der Geschichte und Verwendung\, aber auch mit der sich wandelnden Bedeutung der Materialien. \nDen Anfang macht das Licht: Symbolisch seit jeher mit dem Göttlichen bzw. der Schöpfung verbunden\, diente es im Bild seit Caravaggio und Rembrandt zur dramatischen Inszenierung und inhaltlichen Aufladung der Sujets. Mit der Entgrenzung der Künste im 20. Jahrhundert stieg das vermeintlich immaterielle und ephemere Licht schließlich selbst zum Material künstlerischer Gestaltung auf: Der „Licht-Raum-Modulator“ von László Moholy-Nagy\, die Installationen der Gruppe ZERO\, Dan Flavins minimalistische Lichtskulpturen\, Bruce Naumans grell blinkende Neonzeichen oder die Erfahrungsräume James Turrells markieren Stationen einer Faszinationsgeschichte\, die bis heute anhält. Doch auch Unterhaltungsindustrie und Werbung nutzten seit dem Ende des 19. Jahrhunderts die inszenatorischen Möglichkeiten des Lichts\, ebenso wie – zu propagandistischen Zwecken – Hitlers ‚Hofarchitekt’ Albert Speer mit seinen megalomanen „Lichtdomen“. \nDas Seminar findet im Veranstaltungsraum sowie in der Sammlung statt. \n\nLEITUNG Dr. Alice Gudera\, Florian Britsch\, M. A.\nTERMIN Samstag\, 19. Januar 2019\, 13 bis 17 Uhr\nKOSTENBEITRAG 29 Euro\, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)\nAnmeldung erforderlich \nWir bieten dieses Seminar alternativ auch am 22.1. und 21.3.2019 an.\n\nE-Mail teilen teilen teilen 
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DESCRIPTION:Jahrhundertelang war für die Realisierung von Kunstwerken nur ein begrenztes Spektrum von Materialien zuständig. Sei es Stein\, Bronze oder Holz: Dem Ewigkeitsanspruch der Kunst entsprach die Dauerhaftigkeit des Werkstoffs. Mit wenigen Ausnahmen gewannen erst mit der Moderne auch veränderliche\, instabile oder amorphe Materialien programmatische Bedeutung. Vom Gips über die seit dem 19. Jahrhundert gebräuchlichen synthetischen Werkstoffe\, die Industrie- und Alltagsmaterialien\, Erde und Abfall bis hin zum menschlichen Körper: Nahezu alles konnte im Laufe der Zeit zum Material der Kunst werden. Im Anschluss an die Kunst- und Kulturgeschichte der Farben beschäftigen wir uns daher in unserer neuen Reihe mit der Geschichte und Verwendung\, aber auch mit der sich wandelnden Bedeutung der Materialien. \nDen Anfang macht das Licht: Symbolisch seit jeher mit dem Göttlichen bzw. der Schöpfung verbunden\, diente es im Bild seit Caravaggio und Rembrandt zur dramatischen Inszenierung und inhaltlichen Aufladung der Sujets. Mit der Entgrenzung der Künste im 20. Jahrhundert stieg das vermeintlich immaterielle und ephemere Licht schließlich selbst zum Material künstlerischer Gestaltung auf: Der „Licht-Raum-Modulator“ von László Moholy-Nagy\, die Installationen der Gruppe ZERO\, Dan Flavins minimalistische Lichtskulpturen\, Bruce Naumans grell blinkende Neonzeichen oder die Erfahrungsräume James Turrells markieren Stationen einer Faszinationsgeschichte\, die bis heute anhält. Doch auch Unterhaltungsindustrie und Werbung nutzten seit dem Ende des 19. Jahrhunderts die inszenatorischen Möglichkeiten des Lichts\, ebenso wie – zu propagandistischen Zwecken – Hitlers ‚Hofarchitekt’ Albert Speer mit seinen megalomanen „Lichtdomen“. \nDas Seminar findet im Veranstaltungsraum sowie in der Sammlung statt. \n\nLEITUNG Dr. Alice Gudera\, Florian Britsch\, M. A.\nTERMIN Dienstag\, 22. Januar 2019\, 11 bis 15 Uhr\nKOSTENBEITRAG 29 Euro\, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)\nAnmeldung erforderlich \nWir bieten dieses Seminar alternativ auch am 19.1. und 21.3.2019 an.\n\nE-Mail teilen teilen teilen 
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SUMMARY:In der Kunst zu Hause: Einführung in das Studium der Kunstgeschichte. Teil I: Die Kunst des Mittelalters
DESCRIPTION:Unsere neu konzipierte Seminarreihe lädt dazu ein\, in zweieinhalb Jahren und insgesamt 24 Sitzungen die europäische Kunstgeschichte von der Karolingerzeit (um 800 n. Chr.) bis in die Gegenwart zu durchschreiten. In einem systematischen Überblick wollen wir uns Grundproblemen und herausragenden Werken der einzelnen Epochen\, aber auch Fragen nach dem methodischen Herangehen an Kunst und deren Veränderlichkeit widmen. Auf diese Weise wollen wir unsere Wahrnehmung schulen; dies führt zu einem gestärkten Urteilsvermögen und festigt den eigenen Umgang mit der Kunst. Wo es in den Zusammenhang passt\, studieren wir die Werke der Hamburger Kunsthalle vor dem Original. \nDie Teilnahme an insgesamt drei zusätzlichen und exklusiv für dieses Seminar geplanten Tagesfahrten soll die erworbenen Kenntnisse vertiefen und die Möglichkeit bieten\, auch architektonische Highlights kennenzulernen. Unterrichtsmaterialien werden zur Verfügung gestellt. Eine aktive Mitarbeit ist erwünscht; Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. \nIm ersten Halbjahr 2019 widmen wir uns zunächst der Kunst des Mittelalters\, angefangen bei der Kunst im Fränkischen Reich unter Karl dem Großen. Wir lernen die bedeutendsten Werke der Goldschmiedekunst\, Buch- und Wandmalerei sowie der Architektur der nachfolgenden Jahrhunderte kennen. In Teil II wird uns dann unter anderem die Entwicklung der gotischen Kathedrale in Frankreich und ihre Aufnahme in den benachbarten Ländern beschäftigen. Die Fresken Giottos aus der Zeit um 1300 leiten schließlich über zur Malerei der frühen Neuzeit und den großen Bildentwürfen des 14. und 15. Jahrhunderts. \n\nLEITUNG Dr. Alice Gudera\nTERMINE Donnerstag\, 24. Januar 2019; Donnerstag\, 21. Februar 2019; Donnerstag\, 28. März 2019\, jeweils 11 bis 14.30 Uhr\nKOSTENBEITRAG 96 Euro\, Studierende bis 30 Jahre 84 Euro\, Zuzahlung für Nichtmitglieder 10 Euro (zzgl. Eintritt)\nAnmeldung erforderlic \nHinweis: Die Anmeldung für die Seminarreihe erfolgt quartalsweise; die Teilnahme an Teil I berechtigt automatisch zur Fortsetzung. Die Veranstaltungen finden in der Regel am letzten Donnerstag im Monat statt. \nWir bieten diese Seminarreihe alternativ auch von 17 bis 20.30 Uhr an. \n\n\n\n\nDr. Alice Gudera\n\n\nE-Mail teilen teilen teilen 
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DESCRIPTION:Unsere neu konzipierte Seminarreihe lädt dazu ein\, in zweieinhalb Jahren und insgesamt 24 Sitzungen die europäische Kunstgeschichte von der Karolingerzeit (um 800 n. Chr.) bis in die Gegenwart zu durchschreiten. In einem systematischen Überblick wollen wir uns Grundproblemen und herausragenden Werken der einzelnen Epochen\, aber auch Fragen nach dem methodischen Herangehen an Kunst und deren Veränderlichkeit widmen. Auf diese Weise wollen wir unsere Wahrnehmung schulen; dies führt zu einem gestärkten Urteilsvermögen und festigt den eigenen Umgang mit der Kunst. Wo es in den Zusammenhang passt\, studieren wir die Werke der Hamburger Kunsthalle vor dem Original. \nDie Teilnahme an insgesamt drei zusätzlichen und exklusiv für dieses Seminar geplanten Tagesfahrten soll die erworbenen Kenntnisse vertiefen und die Möglichkeit bieten\, auch architektonische Highlights kennenzulernen. Unterrichtsmaterialien werden zur Verfügung gestellt. Eine aktive Mitarbeit ist erwünscht; Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. \nIm ersten Halbjahr 2019 widmen wir uns zunächst der Kunst des Mittelalters\, angefangen bei der Kunst im Fränkischen Reich unter Karl dem Großen. Wir lernen die bedeutendsten Werke der Goldschmiedekunst\, Buch- und Wandmalerei sowie der Architektur der nachfolgenden Jahrhunderte kennen. In Teil II wird uns dann unter anderem die Entwicklung der gotischen Kathedrale in Frankreich und ihre Aufnahme in den benachbarten Ländern beschäftigen. Die Fresken Giottos aus der Zeit um 1300 leiten schließlich über zur Malerei der frühen Neuzeit und den großen Bildentwürfen des 14. und 15. Jahrhunderts. \n\nLEITUNG Dr. Alice Gudera\nTERMINE Donnerstag\, 24. Januar 2019; Donnerstag\, 21. Februar 2019; Donnerstag\, 28. März 2019\, jeweils 17 bis 20.30 Uhr\nKOSTENBEITRAG 96 Euro\, Studierende bis 30 Jahre 84 Euro\, Zuzahlung für Nichtmitglieder 10 Euro (zzgl. Eintritt)\nAnmeldung erforderlich \nHinweis: Die Anmeldung für die Seminarreihe erfolgt quartalsweise; die Teilnahme an Teil I berechtigt automatisch zur Fortsetzung. Die Veranstaltungen finden in der Regel am letzten Donnerstag im Monat statt. \nWir bieten diese Seminarreihe alternativ auch von 11 bis 14.30 Uhr an.\n\nE-Mail teilen teilen teilen 
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SUMMARY:Mitgliederakadmie der Kunsthalle Bremen: Kunstgeschichteseminar - I. Karolingische Kunst
DESCRIPTION:Der erste Teil unseres Seminars zur Geschichte der europäischen Kunst widmet sich den Grundlagen und den Hauptwerken des Mittelalters. Am Anfang stehen die Preziosen aus der Zeit Karls des Großen\, der wesentlich zur Verbreitung des christlichen Glaubens im Fränkischen Reich beitrug. Die Pfalzkapelle Karls des Großen in Aachen zählt zu den herausragenden architektonischen Leistungen dieser Ära\, wie die Schätze der karolingischen Buchmalerei\, Goldschmiede- und Elfenbeinkunst bis heute Laien wie Fachleute faszinieren. Derartige Werke von höchstem Rang\, die stets im Dienste der Frömmigkeit und der Liturgie standen\, aber nicht zuletzt territorialer Machtdemonstration dienten\, waren auch für die folgenden Herrschergeschlechter von besonderem Interesse. Zahlreiche Stiftungen − insbesondere des ottonischen Kaiserhauses − legen noch heute Zeugnis von der Blüte der Künste im 10. und frühen 11. Jahrhundert ab. Auch die vielen Neugründungen von Klöstern und Stiften dieser Zeit waren oftmals besonders reich mit Reliquiaren\, kostbarem liturgischem Gerät und Wandmalerei ausgestattet. Kern- und Ursprungsland der Gotik\, mit dem sich das Seminar anschließend beschäftigt\, ist Frankreich. Den architektonischen Meisterleistungen der gotischen Kathedrale gilt hier besondere Aufmerksamkeit. Abschließend stehen dann die Anfänge der Tafelmalerei und die großartigen Altarretabeln am Beginn der Neuzeit im Mittelpunkt. \nTermine:\n26. Januar Karolingische Kunst\n9. Februar Romanik\n16. Februar Gotik\n2. März Spätgotik \n\nKosten\n18 € Mitglied(er)\n60 € Mitglied(er) / alle Termine\nAnmeldung\nAnmeldung bis 10. Januar\n\n\nE-Mail teilen teilen teilen 
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