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SUMMARY:Heinrich Reinhold. Der Landschaft auf der Spur - Ausstellungsführung
DESCRIPTION:Eine lange Schaffenszeit war ihm nicht vergönnt – Heinrich Reinhold (1788–1825) starb mit nur 36 Jahren in Rom an Luftröhrenschwindsucht. Umso beeindruckender sind sein Lebensweg und das künstlerische Werk\, das er hinterlassen hat\, und das nun in der Hamburger Ausstellung erstmals in Gänze präsentiert wird. \nAusbildung und Studium in Gera\, Leipzig und Wien\, Arbeit als Kupferstecher in Paris im Auftrag des napoleonischen Kunstagenten und Museumsdirektors Vivant Denon\, nach dem Sturz Napoleons 1814 Rückkehr nach Wien\, Wanderungen in der Schneeberggegend\, im Salzkammergut und im Berchtesgadener Land. „Auch treibt mich mein Gemüth zur Landschaft“\, hatte er kurz zuvor an seinen Bruder Gottfried geschrieben. 1819 endlich erfüllte sich Reinhold einen langgehegten Wunsch und reiste zusammen mit seinem Künstlerfreund Johann Christoph Erhard nach Rom. Dort wohnte er bei dem Hamburger Maler Johann Joachim Faber\, fand schnell Anschluss im deutschrömischen Künstlerkreis und blieb bis zu seinem Tod in der „Ewigen Stadt“. Fünf Jahre lebte und arbeitet er dort\, bereiste verschiedene Regionen Italiens und hielt seine Eindrücke stets in Landschaftsstudien fest. \nReinholds Darstellungen reichen dabei von einfachen Feder- und Bleistiftzeichnungen bis hin zu erstaunlich modernen Ölstudien in freier Natur – eigentlich eine Domäne der französischen Landschaftsmaler und für die deutsche Kunstgeschichte damals noch eine Besonderheit. Sie sind in ihrer direkten Erfassung von Licht und Atmosphäre der Landschaft wegweisend für die Freilichtmalerei. \nAlice Gudera erläutert das Werk Heinrich Reinholds und seine Bedeutung für die Kunstgeschichte in einer ausführlichen Führung durch die Ausstellung. \nFÜHRUNG Dr. Alice Gudera\nTERMIN Dienstag\, 11. Dezember 2018\, 11 bis 12.30 Uhr\nKOSTENBEITRAG 12 Euro\, Zuzahlung für Nichtmitglieder 3 Euro (zzgl. Eintritt)\nAnmeldung erforderlich \n  \nE-Mail teilen teilen teilen 
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SUMMARY:Aus nächster Nähe so fern. Die Kunst der Naturstudie von der Renaissance bis heute
DESCRIPTION:Unser Augenmerk liegt in dieser Veranstaltung auf den stets faszinierend gemalten\, gezeichneten oder fotografierten Naturstudien\, die Künstler seit mehr als 500 Jahren zum Ausgangspunkt oder gar Ziel ihrer Kunst erklärt haben. Die Arbeiten Heinrich Reinholds (1788–1825)\, die Anlass unseres Seminars sind\, lassen uns vor den Originalen immer wieder vor- und zurücktreten\, so sehr ziehen die Feder-\, Bleistift- und Ölstudien in feinster Ausführung oder skizzenhafter Eindringlichkeit den Blick an\, lassen uns auf das Künstlerische im Detail und dann wieder auf die Gesamtwirkung schauen. Für die Geschichte der Ölstudie nimmt Reinhold in Deutschland gar eine Pionierstellung ein\, schon zu seinen Lebzeiten waren sie begehrt und in ihrer Eigenständigkeit anerkannt. \nNaturstudien fokussieren ein Tier oder eine Pflanze und regen ein konzentriertes Betrachten\, ein genaues Hinschauen an. Neben isolierten Darstellungen einer einzelnen Spezies können auch kleinste\, nahansichtige Landschaftsausschnitte als Naturstudien gelten. Sie wirken häufig ausgesprochen wirklichkeitsnah. Daneben entwickelt sich die Naturstudie mit ungewöhnlichen Bildausschnitten und in skizzenhafter Manier zum Experimentierfeld für künstlerische Ausdrucksformen. Über die Jahrhunderte lassen sich daher unterschiedliche Funktionen unterscheiden – im Kontext ihrer Entstehungszeit wie auch im Gesamtwerk eines Künstlers. Dienten Naturstudien anfänglich in erster Linie zur Vorbereitung größerer Arbeiten\, konnten sie im Laufe der Jahrhunderte zusehends den Rang eines vollendeten Kunstwerks beanspruchen. Unser Bogen reicht von den Arbeiten Albrecht Dürers (1471–1528) bis zu den „Blättern“ Manfred Holtfrerichs (geb. 1948). \nDas Seminar findet im Veranstaltungsraum sowie in der Ausstellung „Heinrich Reinhold. Der Landschaft auf der Spur“ statt. \n\nLEITUNG Dr. Alice Gudera\nTERMIN Donnerstag\, 13. Dezember 2018\, 11 bis 15 Uhr\nKOSTENBEITRAG 26 Euro\, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)\nAnmeldung erforderlich \nWir bieten dieses Seminar alternativ auch am 19.12.2018 an.\n\nE-Mail teilen teilen teilen 
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