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SUMMARY:Die Küste. Bilder von Wohlstand\, Katastrophe und Freizeitvergnügen zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert
DESCRIPTION:Bilder der Küste entwickelten sich erstmals in der niederländischen Malerei des 17. Jahrhunderts zu einem eigenständigen Sujet. Als Teil der Marinemalerei spiegelten sie die Handels- und Seefahrernation der Vereinigten Niederlande\, waren Zeugnis vom technischen Know-how im Schiffbau sowie in der Kriegsführung und bezeugten die wirtschaftliche Prosperität des Landes. Wiederholt demonstrieren die Szenen\, wie sehr man den Schrecken des Meeres\, der Bedrohung durch Angriff und Unwetter aus eigener Kraft widerstand. \nIm fortgeschrittenen 17. Jahrhundert widmete sich ein Teil der Maler ausschließlich der stimmungsvollen Erfassung der Szenerie am Meer. Bereits zu Beginn des Jahrhunderts bereichern außerdem bisweilen Küstenbesucher – zumeist wohlhabende Städter – die Schauplätze. Im französischen 18. Jahrhundert machten die „erhabenen“ Schreckensszenarien eines Claude-Joseph Vernet Geschichte. Es sollte indes noch dauern\, bis sich der Übergang von Land zu Wasser auch als Ort der Erholung und des Freizeitvergnügens entwickelte. Diese neue Sicht auf Küste und Strand mit heilsamer Brise und wohltuendem Naturschauspiel nahm ihren Anfang in den englischen Seebädern und gelangte schließlich im 19. Jahrhundert auch nach Frankreich. Auf die ersten Freiluftmaler folgten Künstler wie Eugène Boudin und sein Schüler Claude Monet; sie malten die Pariser Bourgeosie bei der Sommerfrische in der Normandie. \nDaneben blieb freilich auch die Katastrophe ein beliebtes Thema jener Künstler\, die im Pariser Salon Erfolg suchten: literarisch bzw. mythologisch geprägt wie bei Eugène Delacroix\, zeitgeschichtlich motiviert wie bei Théodore Gericault oder mit Blick auf die immerwährende Gewalt des Meeres wie bei Eugène Isabey. \nDas Seminar findet im Veranstaltungsraum sowie in der Ausstellung „Entfesselte Natur“ statt. \nLEITUNG Dr. Alice Gudera\nTERMIN Donnerstag\, Samstag\, 1. September 2018\, jeweils 11 bis 15 Uhr\nKOSTENBEITRAG 26 Euro\, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)\nAnmeldung erforderlich \nWir bieten dieses Seminar alternativ auch am 16. und 23.8.2018 an. \nE-Mail teilen teilen teilen 
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SUMMARY:Den Haag bis Rotterdam: Niederländische Kunst des Goldenden Zeitalters und der Moderne
DESCRIPTION:Auf unserer viertägigen Studienreise in die Niederlande erkunden wir die Kunst der glanzvollen Zeit des Landes im 17. Jahrhundert\, aber auch die niederländische Malerei und Architektur der Moderne bis heute. Unser Standort ist Den Haag\, noch heute reich an Zeugnissen des Goldenen Zeitalters wie des 19. und 20. Jahrhunderts. Wir starten im Mauritshuis\, das eine eindrucksvolle Sammlung weltberühmter Gemälde beherbergt\, darunter Rembrandts „Anatomie des Dr. Tulp“ und Vermeers „Mädchen mit dem Perlenohrgehänge“. In unmittelbarer Nähe befindet sich das Museum Bredius mit Altmeistergemälden\, Silber und Porzellan in einem Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert. \nIm 19. Jahrhundert spielt Den Haag unter anderem eine wichtige Rolle in der Landschaftsmalerei. Besonders beeindruckt noch immer das „Panorama Mesdag“\, ein sinnentäuschendes Rundgemäldes aus dem Jahr 1881\, das uns höchst illusionistisch an die niederländische Küste versetzt. Die sogenannte „Haager Schule“\, der es zuzurechnen ist\, findet sich sodann hervorragend im Gemeentemuseum vertreten. Darüber hinaus gibt es hier die weltweit größte Mondrian-Sammlung\, Bilder der Gruppe de Stijl und vieler Vertreter der Moderne. \nWeitere Stationen unserer Reise sind Delft\, wo wir auch die berühmte Porzellanmanufaktur besichtigen\, Haarlem mit dem wunderbaren Frans Hals Museum sowie dem Teylers Museum\, einer Art Kunst- und Wunderkammer in passendem architektonischen Ambiente. Am letzten Tag fahren wir nach Rotterdam und besuchen dort zunächst das Museum Boijmans van Beuningen\, das Kunst vom Mittelalter bis heute präsentiert. Abschließend lassen wir uns zu den Highlights der modernen Architektur an der Maas führen\, wo nicht erst die Architekturbüros von Rem Koolhaas und Norman Foster mit ihren Entwürfen Geschichte geschrieben haben. \nLEITUNG Dr. Alice Gudera\, Florian Britsch\, M. A.\nTERMIN 13. bis 16. September 2018\nKOSTENBEITRAG 998 Euro p. P. im DZ\, EZ-Zuschlag 212 Euro\, Zuzahlung für Nicht-Mitglieder 120 Euro\nLEISTUNGEN Fahrt mit der Deutschen Bahn\, 2. Klasse inkl. Reservierung ab/an Hamburg\, Reisebus vor Ort\, 3 Übernachtungen im Holiday Inn Express Den Haag inkl. Frühstück\, öfftl. Verkehrsmittel\, Eintritte\, Führungen\, Reiseleitung\nVERANSTALTER columbus tours\nAnmeldung bis 20. April 2018 \nE-Mail teilen teilen teilen 
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SUMMARY:Rubens und van Dyck. Die Kunst Flanderns im 17. Jahrhundert
DESCRIPTION:Mitgliederakademie Tagesseminar \nIm Unterschied zur neu entstandenen Republik der Vereinigten Niederlande im Norden\, die bürgerlich und vom calvinistischen bzw. reformierten Glauben geprägt war\, blieben die südlichen Provinzen nach der Teilung des Landes unter spanisch-katholischer Herrschaft. \nBeeinflusst vom Pathos der römischen Kunst der Gegenreformation\, konnte sich der flämische Barock in Antwerpen\, der bedeutenden Handelsmetropole an der Schelde\, besonders glanzvoll entfalten. Vor allem Peter Paul Rubens (1577–1640)\, der nach Lehrjahren in Italien 1608 zum Hofmaler der katholischen Erzherzöge Albrecht und Isabella avancierte\, steht für den Bruch mit dem perspektivisch geordneten Bühnenraum der Renaissance\, eine Dramatisierung der Handlung und dynamische Bildkompositionen. Sein ausgeprägtes\, auf der Trias der Grundfarben Rot\, Blau und Gelb basierendes Kolorit und seine prononcierte Affektdarstellung verdanken sich nicht zuletzt seiner Rezeption naturwissenschaftlicher und medizinischer Erkenntnisse. Rubens‘ Auseinandersetzung mit der Antike sowie den Künstlern seiner Zeit sind Thema der großen Ausstellung „Rubens. Kraft der Verwandlung“ im Frankfurter Städel Museum\, auf deren Erkenntnisse wir im Seminar gezielt zu sprechen kommen. \nNeben Rubens sind es Jacob Jordaens (1593–1678) und Anthonis van Dyck (1599–1641)\, die die flämische Kunst des 17. Jahrhunderts nachdrücklich geprägt haben. Beide arbeiteten in jungen Jahren in Rubens’ Werkstatt\, entwickelten dann aber einen eigenen\, unverwechselbaren Stil. Wiewohl auch religiöse und mythologische Sujets zu seinem Œuvre gehören\, gilt vor allem Van Dyck als der große Porträtist Flanderns. Insbesondere die Bildnisse\, die er am englischen Hof Karls I. in London malte\, tragen ihm bis heute ungebrochenen Ruhm ein. \nTERMIN 22. Oktober 2018\nLEITUNG Dr. Alice Gudera\nKOSTENBEITRAG 28 € für Mitglied(er)\nANMELDUNG bis 10. September \nE-Mail teilen teilen teilen 
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