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SUMMARY:Klöster und ihre Schätze in Niedersachsen: Kloster Wienhausen und „200 Jahre Klosterkammer“ im Landesmuseum Hannover
DESCRIPTION:Anlass unserer Tagesfahrt ist das 200-jährige Bestehen der Klosterkammer Hannover\, die das wertvolle Erbe vieler niedersächsischer Klöster verwaltet und bewahrt. Eine Sonderausstellung im Landesmuseum Hannover bietet die einmalige Chance\, sich ein Bild von den zahlreichen Schätzen unter der Obhut der Klosterkammer zu machen. Bei einem ausführlichen Rundgang lernen wir die Klostergeschichte Niedersachsens anhand aufwendig zusammengetragener Kostbarkeiten kennen – ein Gang durch die Zeiten\, bei dem der Blick über die nachreformatorischen Entwicklungen bis heute gelenkt wird. \nZu den bedeutendsten Stücken der Ausstellung gehören wertvolles liturgisches Gerät und Alltagsgegenstände aus dem Kloster Wienhausen bei Celle. Dieses um 1230 gegründete ehemalige Zisterzienserinnenkloster\, heute evangelisches Frauenkloster\, soll daher die erste Station auf unserer Fahrt sein. Das historische Klosterensemble ist noch weitgehend erhalten – mit einem romanischen Kirchenteil\, der Klosterkirche mit dem Nonnenchor und seinen einzigartigen Malereien des 14. Jahrhunderts im Obergeschoss und dem Pilgersaal im Erdgeschoss. Wirtschafts- und Konventsgebäude sowie ein Klostermuseum zeugen vom klösterlichen Alltag. \nSehenswert ist außerdem die Sammlung wertvoller gotischer Bildteppiche aus dem 14. und 15. Jahrhundert\, so dass uns insgesamt ein beeindruckendes Panorama klösterlicher Kultur und mittelalterlicher Kunst erwartet. Nach einer Mittagspause in der ländlichen Atmosphäre Wienhausens wollen wir unsere Eindrücke am Nachmittag in der Hannoveraner Ausstellung vertiefen. \nLEITUNG Dr. Alice Gudera\nTERMIN Donnerstag\, 9. August 2018\nKOSTENBEITRAG 112 Euro\, Zuzahlung für Nichtmitglieder 20 Euro\nLEISTUNGEN Fahrt mit dem Reisebus ab/an Hamburg\, Eintritte\, Kuratorenführungen in Wienhausen und Hannover\, Reiseleitung\nAnmeldung erforderlich \nE-Mail teilen teilen teilen 
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SUMMARY:Mitgliederakademie-Intensivführung - Die Sammlung Carl Schünemann
DESCRIPTION:Die Sammlung Carl Schünemann. Kunstschätze des 15. bis 19. Jahrhunderts \nIn einem ausführlichen Rundgang widmen wir uns der wertvollen Sammlung von Altmeistergemälden des Bremer Kaufmanns Carl Schünemann\, die 2017 als Schenkung an den Kunstverein in Bremen gelangte. Es ist die bedeutendste Schenkung Alter Meister seit der Gründung des Vereins vor fast 200 Jahren. \nIm Zentrum stehen 32 Gemälde der niederländischen Meister des 17. Jahrhunderts\, die die Ausstellung „Tulpen\, Tabak\, Heringsfang“ präsentiert. Darunter befinden sich faszinierende Stillleben und Genrebilder\, charakteristische Landschaften und Seestücke\, die sich durch künstlerische und kunsthistorische Besonderheiten auszeichnen und uns einen erkenntnisreichen Einblick in die Kunst des Goldenen Zeitalters der Niederlande gewinnen lassen. \nBesondere Aufmerksamkeit soll sodann der „Madonna mit Kind und Heiligen“ von Giovanni di Tano Fei aus dem frühen 15. Jahrhundert und der – ebenfalls aus der Sammlung Schünemann stammenden – Zeichnung einer Rückenansicht von Adolph Menzel geschenkt werden.    \nTERMIN 12. August 2018\, 10.30 bis 13.00 Uhr (inkl. Pause)\nLEITUNG Dr. Alice Gudera\nKOSTENBEITRAG 15 Euro für Mitglieder\nANMELDUNG bis 1. August \nE-Mail teilen teilen teilen 
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SUMMARY:Die Farben der Kunst. Teil VIII: Weiß – Tabula rasa und Neuanfang
DESCRIPTION:Weiß\, seit Aristoteles eine der Grundfarben und bereits traditionell mit Reinheit und Unschuld\, aber auch mit dem Göttlichen assoziiert\, erfuhr in der Moderne noch einmal eine enorme Aufwertung. Die Antikensehnsucht des 18. Jahrhunderts dachte sich die klassischen Skulpturen weiß – im Gegensatz zur Buntheit und Profanität der Welt. Die antikische Aura von Kühle und Erhabenheit beeinflusste nicht nur die Architektur des Klassizismus; auch die Architekten der Avantgarde von Theo van Duisburg über Walter Gropius bis Le Corbusier träumten vom asketisch weißen\, vergeistigten Bau der Moderne. \nNachdem die Kunst des 19. Jahrhunderts von Turner über Monet bis Whistler das Weiß als Farbe rehabilitiert hatte\, wurde es – parallel zu seiner ideologischen Besetzung in der Architektur – auch in der avantgardistischen Malerei zu einem zentralen Thema. Die Idee des weißen Bildes stand nunmehr\, bei Kandinsky ebenso wie bei Malewitsch oder nach dem Zweiten Weltkrieg bei Lucio Fontana und den Künstlern der Gruppe ZERO\, als Synonym für die „tabula rasa“ und einen fundamentalen Neuanfang. \nIn der konzeptuellen Malerei eines Robert Ryman schließlich – aber auch im „White Cube“ des Galerieraums – kommt die Kunst gleichsam zu sich selbst; sie hat sich von allen außerbildlichen Bezügen befreit. Unsere Seminarreihe\, in der wir in den vergangenen zwei Jahren die Geschichte der wichtigsten Farben und ihre Verwendung in der Kunst von der Antike bis in die Gegenwart nachgezeichnet und dabei auch die Sammlung der Hamburger Kunsthalle aus einer neuen Perspektive betrachtet haben\, beschließen wir daher mit dem Weiß. \nWie alle bisherigen ist auch diese Veranstaltung thematisch in sich abgeschlossen. Das Seminar findet im Veranstaltungsraum sowie in der Sammlung statt. \nLEITUNG Dr. Alice Gudera\, Florian Britsch\, M. A.\nTERMIN Mittwoch\, 15. August 2018\, 11 bis 15 Uhr\nKOSTENBEITRAG 29 Euro\, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)\nAnmeldung erforderlich \nE-Mail teilen teilen teilen 
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SUMMARY:Die Küste. Bilder von Wohlstand\, Katastrophe und Freizeitvergnügen zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert
DESCRIPTION:Bilder der Küste entwickelten sich erstmals in der niederländischen Malerei des 17. Jahrhunderts zu einem eigenständigen Sujet. Als Teil der Marinemalerei spiegelten sie die Handels- und Seefahrernation der Vereinigten Niederlande\, waren Zeugnis vom technischen Know-how im Schiffbau sowie in der Kriegsführung und bezeugten die wirtschaftliche Prosperität des Landes. Wiederholt demonstrieren die Szenen\, wie sehr man den Schrecken des Meeres\, der Bedrohung durch Angriff und Unwetter aus eigener Kraft widerstand. \nIm fortgeschrittenen 17. Jahrhundert widmete sich ein Teil der Maler ausschließlich der stimmungsvollen Erfassung der Szenerie am Meer. Bereits zu Beginn des Jahrhunderts bereichern außerdem bisweilen Küstenbesucher – zumeist wohlhabende Städter – die Schauplätze. Im französischen 18. Jahrhundert machten die „erhabenen“ Schreckensszenarien eines Claude-Joseph Vernet Geschichte. Es sollte indes noch dauern\, bis sich der Übergang von Land zu Wasser auch als Ort der Erholung und des Freizeitvergnügens entwickelte. Diese neue Sicht auf Küste und Strand mit heilsamer Brise und wohltuendem Naturschauspiel nahm ihren Anfang in den englischen Seebädern und gelangte schließlich im 19. Jahrhundert auch nach Frankreich. Auf die ersten Freiluftmaler folgten Künstler wie Eugène Boudin und sein Schüler Claude Monet; sie malten die Pariser Bourgeosie bei der Sommerfrische in der Normandie. \nDaneben blieb freilich auch die Katastrophe ein beliebtes Thema jener Künstler\, die im Pariser Salon Erfolg suchten: literarisch bzw. mythologisch geprägt wie bei Eugène Delacroix\, zeitgeschichtlich motiviert wie bei Théodore Gericault oder mit Blick auf die immerwährende Gewalt des Meeres wie bei Eugène Isabey. \nDas Seminar findet im Veranstaltungsraum sowie in der Ausstellung „Entfesselte Natur“ statt. \nLEITUNG Dr. Alice Gudera\nTERMIN Donnerstag\, 16. August 2018\, 11 bis 15 Uhr\nKOSTENBEITRAG 26 Euro\, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)\nAnmeldung erforderlich \nE-Mail teilen teilen teilen 
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SUMMARY:Die Farben der Kunst. Teil VIII: Weiß – Tabula rasa und Neuanfang
DESCRIPTION:Weiß\, seit Aristoteles eine der Grundfarben und bereits traditionell mit Reinheit und Unschuld\, aber auch mit dem Göttlichen assoziiert\, erfuhr in der Moderne noch einmal eine enorme Aufwertung. Die Antikensehnsucht des 18. Jahrhunderts dachte sich die klassischen Skulpturen weiß – im Gegensatz zur Buntheit und Profanität der Welt. Die antikische Aura von Kühle und Erhabenheit beeinflusste nicht nur die Architektur des Klassizismus; auch die Architekten der Avantgarde von Theo van Duisburg über Walter Gropius bis Le Corbusier träumten vom asketisch weißen\, vergeistigten Bau der Moderne. \nNachdem die Kunst des 19. Jahrhunderts von Turner über Monet bis Whistler das Weiß als Farbe rehabilitiert hatte\, wurde es – parallel zu seiner ideologischen Besetzung in der Architektur – auch in der avantgardistischen Malerei zu einem zentralen Thema. Die Idee des weißen Bildes stand nunmehr\, bei Kandinsky ebenso wie bei Malewitsch oder nach dem Zweiten Weltkrieg bei Lucio Fontana und den Künstlern der Gruppe ZERO\, als Synonym für die „tabula rasa“ und einen fundamentalen Neuanfang. \nIn der konzeptuellen Malerei eines Robert Ryman schließlich – aber auch im „White Cube“ des Galerieraums – kommt die Kunst gleichsam zu sich selbst; sie hat sich von allen außerbildlichen Bezügen befreit. Unsere Seminarreihe\, in der wir in den vergangenen zwei Jahren die Geschichte der wichtigsten Farben und ihre Verwendung in der Kunst von der Antike bis in die Gegenwart nachgezeichnet und dabei auch die Sammlung der Hamburger Kunsthalle aus einer neuen Perspektive betrachtet haben\, beschließen wir daher mit dem Weiß. \nWie alle bisherigen ist auch diese Veranstaltung thematisch in sich abgeschlossen. Das Seminar findet im Veranstaltungsraum sowie in der Sammlung statt. \nLEITUNG Dr. Alice Gudera\, Florian Britsch\, M. A.\nTERMIN Mittwoch\, 22. August 2018\, 11 bis 15 Uhr\nKOSTENBEITRAG 29 Euro\, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)\nAnmeldung erforderlich \nE-Mail teilen teilen teilen 
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SUMMARY:Die Küste. Bilder von Wohlstand\, Katastrophe und Freizeitvergnügen zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert
DESCRIPTION:Bilder der Küste entwickelten sich erstmals in der niederländischen Malerei des 17. Jahrhunderts zu einem eigenständigen Sujet. Als Teil der Marinemalerei spiegelten sie die Handels- und Seefahrernation der Vereinigten Niederlande\, waren Zeugnis vom technischen Know-how im Schiffbau sowie in der Kriegsführung und bezeugten die wirtschaftliche Prosperität des Landes. Wiederholt demonstrieren die Szenen\, wie sehr man den Schrecken des Meeres\, der Bedrohung durch Angriff und Unwetter aus eigener Kraft widerstand. \nIm fortgeschrittenen 17. Jahrhundert widmete sich ein Teil der Maler ausschließlich der stimmungsvollen Erfassung der Szenerie am Meer. Bereits zu Beginn des Jahrhunderts bereichern außerdem bisweilen Küstenbesucher – zumeist wohlhabende Städter – die Schauplätze. Im französischen 18. Jahrhundert machten die „erhabenen“ Schreckensszenarien eines Claude-Joseph Vernet Geschichte. Es sollte indes noch dauern\, bis sich der Übergang von Land zu Wasser auch als Ort der Erholung und des Freizeitvergnügens entwickelte. Diese neue Sicht auf Küste und Strand mit heilsamer Brise und wohltuendem Naturschauspiel nahm ihren Anfang in den englischen Seebädern und gelangte schließlich im 19. Jahrhundert auch nach Frankreich. Auf die ersten Freiluftmaler folgten Künstler wie Eugène Boudin und sein Schüler Claude Monet; sie malten die Pariser Bourgeosie bei der Sommerfrische in der Normandie. \nDaneben blieb freilich auch die Katastrophe ein beliebtes Thema jener Künstler\, die im Pariser Salon Erfolg suchten: literarisch bzw. mythologisch geprägt wie bei Eugène Delacroix\, zeitgeschichtlich motiviert wie bei Théodore Gericault oder mit Blick auf die immerwährende Gewalt des Meeres wie bei Eugène Isabey. \nDas Seminar findet im Veranstaltungsraum sowie in der Ausstellung „Entfesselte Natur“ statt. \nLEITUNG Dr. Alice Gudera\nTERMIN Donnerstag\, 23. August 2018\, 11 bis 15 Uhr\nKOSTENBEITRAG 26 Euro\, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)\nAnmeldung erforderlich \nWir bieten dieses Seminar alternativ auch am 16.8. und 1.9.2018 an. \nE-Mail teilen teilen teilen 
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SUMMARY:Salon im Klingersaal: Théodore Géricault\, Das Floß der Medusa\, 1818/19
DESCRIPTION:Es gilt als das Katastrophenbild der Moderne schlechthin: Théodore Géricaults monumentales „Floß der Medusa“\, ausgestellt im Pariser Salon des Jahres 1819. Das Ereignis\, das der Maler zum Thema machte\, lag damals gut drei Jahre zurück: Am 2. Juli 1816 war die französische Fregatte „Medusa“ vor der Westküste Afrikas auf eine Sandbank gelaufen und kurz darauf auseinandergebrochen. Da es an Bord nicht genügend Rettungsboote gab\, wurde in aller Eile ein Floß gezimmert\, auf dem 150 Menschen Platz fanden. Als das auf offenem Meer treibende Floß schließlich entdeckt wurde\, waren nur noch 15 Personen übriggeblieben. Dazwischen lagen 12 Tage Kampf\, Not und Ungewissheit\, unvorstellbares Leiden und grauenerregende Gewaltszenen. Der künstlerische Ertrag war ein Bild\, das mit allen Konventionen der Historienmalerei brach und sofort\, bald zustimmend\, bald ablehnend\, als Fanal einer neuen Kunst angesehen wurde. \nFür die Ausstellung „Entfesselte Natur. Das Bild der Katastrophe seit 1600“ konnte Géricaults Gemälde aus dem Pariser Musée du Louvre nicht ausgeliehen werden. Dafür ist es – aus Anlass der Ausstellung – Thema im Salon der Freunde\, in dem wir uns in loser Folge den vielzitierten 100 Meisterwerken der Kunstgeschichte widmen\, jenen Bildern und Skulpturen also\, die wir alle zu kennen glauben und die doch bei näherem Hinsehen immer neue Fragen aufwerfen. \nZu Gast im Klingersaal der Hamburger Kunsthalle ist diesmal Dr. Markus Bertsch\, Leiter der Sammlung 19. Jahrhundert und Kurator der Ausstellung. Mit ihm diskutieren Dr. Alice Gudera und Florian Britsch über Géricaults gemalte Tragödie\, den Entstehungskontext des Bildes und seinen kunsthistorischen Rang. Den Auftakt zu diesem gut einstündigen\, spontanen kunsthistorischen „Terzett“ bildet ein kurzer einführender Vortrag zum Thema des Abends. \nPODIUMSGESPRÄCH Dr. Alice Gudera\, Dr. Markus Bertsch\, Florian Britsch\, M. A.\nTERMIN Mittwoch\, 29. August 2018\, 19 bis 21.30 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr)\nORT Hamburger Kunsthalle\, Klinger-Saal\nKOSTENBEITRAG 15 Euro\, Studierende unter 30 Jahren 10 Euro (inkl. Snacks\, ohne Getränke)\nKarten nur im Vorverkauf ab 1. Juli 2018 im Museumsshop in der Hamburger Kunsthalle sowie im Onlineshop unter freunde-shop.de (keine Abendkasse) \nE-Mail teilen teilen teilen 
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