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SUMMARY:Die Blütezeit des Impressionismus
DESCRIPTION:Mitgliederakademie: Kunstgeschichteseminar Vom Mittelalter in die Gegenwart – Der Impressionismus und die Anfänge der Moderne Teil II: Die Blütezeit des Impressionismus \nDie impressionistische Malerei von Claude Monet\, Auguste Renoir oder Edgar Degas ist auf der Beliebtheitsskala beim Publikum kaum zu überbieten. In ihrer Zeit haben diese Künstler jedoch mühsam um Anerkennung ringen müssen. Die Entstehung des Impressionismus lässt sich insbesondere vor der Folie der offiziell anerkannten Kunst des Salons wie auch innerhalb der Entwicklung der französischen Landschaftsmalerei des 19. Jahrhunderts nachvollziehen. Mit Blick auf die impressionistische Blütezeit in den 1870er Jahren fällt sodann nicht nur das gemeinsame Interesse der Maler und Malerinnen an der künstlerischen Umsetzung der Sujets unter den jeweiligen Licht- und Luftverhältnissen auf\, sondern auch die Vielfalt neuer Motive aus dem bürgerlichem Freizeitvergnügen und dem Großstadtleben. Einzelne Künstler gingen schließlich seit den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts einen entscheidenden Schritt weiter: George Seurat\, Paul Cézanne\, Vincent van Gogh\, Paul Gauguin\, Emile Bernard wie auch die Künstler der Gruppe Nabis setzten auf die eigenständige Wirkung von Farbe\, Linie und Fläche und begründeten somit die moderne Malerei. \n26. Mai: Teil I: Die Geburt des Impressionismus\n2. Juni: Teil II: Die Blütezeit des Impressionismus\n9. Juni: Teil III: Der Weg zur Moderne I: George Seurat\, Paul Cézanne und Vincent van Gogh\n16. Juni: Teil IV: Der Weg zur Moderne II: Paul Gauguin\, Emile Bernard und die Künstler der Nabis \nE-Mail teilen teilen teilen 
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SUMMARY:Die Farben der Kunst. Teil VIII: Weiß – Tabula rasa und Neuanfang
DESCRIPTION:Weiß\, seit Aristoteles eine der Grundfarben und bereits traditionell mit Reinheit und Unschuld\, aber auch mit dem Göttlichen assoziiert\, erfuhr in der Moderne noch einmal eine enorme Aufwertung. Die Antikensehnsucht des 18. Jahrhunderts dachte sich die klassischen Skulpturen weiß – im Gegensatz zur Buntheit und Profanität der Welt. Die antikische Aura von Kühle und Erhabenheit beeinflusste nicht nur die Architektur des Klassizismus; auch die Architekten der Avantgarde von Theo van Duisburg über Walter Gropius bis Le Corbusier träumten vom asketisch weißen\, vergeistigten Bau der Moderne. \nNachdem die Kunst des 19. Jahrhunderts von Turner über Monet bis Whistler das Weiß als Farbe rehabilitiert hatte\, wurde es – parallel zu seiner ideologischen Besetzung in der Architektur – auch in der avantgardistischen Malerei zu einem zentralen Thema. Die Idee des weißen Bildes stand nunmehr\, bei Kandinsky ebenso wie bei Malewitsch oder nach dem Zweiten Weltkrieg bei Lucio Fontana und den Künstlern der Gruppe ZERO\, als Synonym für die „tabula rasa“ und einen fundamentalen Neuanfang. \nIn der konzeptuellen Malerei eines Robert Ryman schließlich – aber auch im „White Cube“ des Galerieraums – kommt die Kunst gleichsam zu sich selbst; sie hat sich von allen außerbildlichen Bezügen befreit. Unsere Seminarreihe\, in der wir in den vergangenen zwei Jahren die Geschichte der wichtigsten Farben und ihre Verwendung in der Kunst von der Antike bis in die Gegenwart nachgezeichnet und dabei auch die Sammlung der Hamburger Kunsthalle aus einer neuen Perspektive betrachtet haben\, beschließen wir daher mit dem Weiß. \nWie alle bisherigen ist auch diese Veranstaltung thematisch in sich abgeschlossen. Das Seminar findet im Veranstaltungsraum sowie in der Sammlung statt. \nLEITUNG Dr. Alice Gudera\, Florian Britsch\, M. A.\nTERMIN Mittwoch\, 6. Juni 2018\, 11 bis 15 Uhr\nKOSTENBEITRAG 29 Euro\, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)\nAnmeldung erforderlich \nE-Mail teilen teilen teilen 
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SUMMARY:Die Farben der Kunst. Teil VIII: Weiß – Tabula rasa und Neuanfang
DESCRIPTION:Weiß\, seit Aristoteles eine der Grundfarben und bereits traditionell mit Reinheit und Unschuld\, aber auch mit dem Göttlichen assoziiert\, erfuhr in der Moderne noch einmal eine enorme Aufwertung. Die Antikensehnsucht des 18. Jahrhunderts dachte sich die klassischen Skulpturen weiß – im Gegensatz zur Buntheit und Profanität der Welt. Die antikische Aura von Kühle und Erhabenheit beeinflusste nicht nur die Architektur des Klassizismus; auch die Architekten der Avantgarde von Theo van Duisburg über Walter Gropius bis Le Corbusier träumten vom asketisch weißen\, vergeistigten Bau der Moderne. \nNachdem die Kunst des 19. Jahrhunderts von Turner über Monet bis Whistler das Weiß als Farbe rehabilitiert hatte\, wurde es – parallel zu seiner ideologischen Besetzung in der Architektur – auch in der avantgardistischen Malerei zu einem zentralen Thema. Die Idee des weißen Bildes stand nunmehr\, bei Kandinsky ebenso wie bei Malewitsch oder nach dem Zweiten Weltkrieg bei Lucio Fontana und den Künstlern der Gruppe ZERO\, als Synonym für die „tabula rasa“ und einen fundamentalen Neuanfang. \nIn der konzeptuellen Malerei eines Robert Ryman schließlich – aber auch im „White Cube“ des Galerieraums – kommt die Kunst gleichsam zu sich selbst; sie hat sich von allen außerbildlichen Bezügen befreit. Unsere Seminarreihe\, in der wir in den vergangenen zwei Jahren die Geschichte der wichtigsten Farben und ihre Verwendung in der Kunst von der Antike bis in die Gegenwart nachgezeichnet und dabei auch die Sammlung der Hamburger Kunsthalle aus einer neuen Perspektive betrachtet haben\, beschließen wir daher mit dem Weiß. \nWie alle bisherigen ist auch diese Veranstaltung thematisch in sich abgeschlossen. Das Seminar findet im Veranstaltungsraum sowie in der Sammlung statt. \nLEITUNG Dr. Alice Gudera\, Florian Britsch\, M. A.\nTERMIN Donnerstag\, 7. Juni 2018\, 12 bis 16 Uhr\nKOSTENBEITRAG 29 Euro\, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)\nAnmeldung erforderlich\nFlorian Britsch\, M. A. \nE-Mail teilen teilen teilen 
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SUMMARY:Gespräche vor Bildern - Blumenstillleben von Rachel Ruysch bis Auguste Renoir
DESCRIPTION:In unserer Reihe Gespräche vor Bildern erschließen wir uns im Dialog das ganze faszinierende Spektrum der Kunstgeschichte – jeden ersten Donnerstag im Monat\, mit wechselnden Dozentinnen und Dozenten. \nTreffpunkt ist das Foyer der Hamburger Kunsthalle (vor dem Museumsshop). Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.\nDiese Veranstaltungsreihe ist für Mitglieder der Freunde der Kunsthalle kostenfrei.\nNichtmitglieder zahlen für die Führungen\, was sie können und möchten\, zzgl. Eintritt. \nE-Mail teilen teilen teilen 
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SUMMARY:George Seurat\, Paul Cézanne und Vincent van Gogh
DESCRIPTION:Mitgliederakademie: Kunstgeschichteseminar Vom Mittelalter in die Gegenwart – Der Impressionismus und die Anfänge der Moderne Teil III: Der Weg zur Moderne I: George Seurat\, Paul Cézanne und Vincent van Gogh \nDie impressionistische Malerei von Claude Monet\, Auguste Renoir oder Edgar Degas ist auf der Beliebtheitsskala beim Publikum kaum zu überbieten. In ihrer Zeit haben diese Künstler jedoch mühsam um Anerkennung ringen müssen. Die Entstehung des Impressionismus lässt sich insbesondere vor der Folie der offiziell anerkannten Kunst des Salons wie auch innerhalb der Entwicklung der französischen Landschaftsmalerei des 19. Jahrhunderts nachvollziehen. Mit Blick auf die impressionistische Blütezeit in den 1870er Jahren fällt sodann nicht nur das gemeinsame Interesse der Maler und Malerinnen an der künstlerischen Umsetzung der Sujets unter den jeweiligen Licht- und Luftverhältnissen auf\, sondern auch die Vielfalt neuer Motive aus dem bürgerlichem Freizeitvergnügen und dem Großstadtleben. Einzelne Künstler gingen schließlich seit den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts einen entscheidenden Schritt weiter: George Seurat\, Paul Cézanne\, Vincent van Gogh\, Paul Gauguin\, Emile Bernard wie auch die Künstler der Gruppe Nabis setzten auf die eigenständige Wirkung von Farbe\, Linie und Fläche und begründeten somit die moderne Malerei. \n26. Mai: Teil I: Die Geburt des Impressionismus\n2. Juni: Teil II: Die Blütezeit des Impressionismus\n9. Juni: Teil III: Der Weg zur Moderne I:  George Seurat\, Paul Cézanne und Vincent van Gogh\n16. Juni: Teil IV: Der Weg zur Moderne II:  Paul Gauguin\, Emile Bernard und die Künstler der Nabis    \nKosten\n    18 € Mitglied(er)\n    60 € Mitglied(er) / alle Termine \n    Anmeldung bis 28. April \nE-Mail teilen teilen teilen 
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DESCRIPTION:Weiß\, seit Aristoteles eine der Grundfarben und bereits traditionell mit Reinheit und Unschuld\, aber auch mit dem Göttlichen assoziiert\, erfuhr in der Moderne noch einmal eine enorme Aufwertung. Die Antikensehnsucht des 18. Jahrhunderts dachte sich die klassischen Skulpturen weiß – im Gegensatz zur Buntheit und Profanität der Welt. Die antikische Aura von Kühle und Erhabenheit beeinflusste nicht nur die Architektur des Klassizismus; auch die Architekten der Avantgarde von Theo van Duisburg über Walter Gropius bis Le Corbusier träumten vom asketisch weißen\, vergeistigten Bau der Moderne. \nNachdem die Kunst des 19. Jahrhunderts von Turner über Monet bis Whistler das Weiß als Farbe rehabilitiert hatte\, wurde es – parallel zu seiner ideologischen Besetzung in der Architektur – auch in der avantgardistischen Malerei zu einem zentralen Thema. Die Idee des weißen Bildes stand nunmehr\, bei Kandinsky ebenso wie bei Malewitsch oder nach dem Zweiten Weltkrieg bei Lucio Fontana und den Künstlern der Gruppe ZERO\, als Synonym für die „tabula rasa“ und einen fundamentalen Neuanfang. \nIn der konzeptuellen Malerei eines Robert Ryman schließlich – aber auch im „White Cube“ des Galerieraums – kommt die Kunst gleichsam zu sich selbst; sie hat sich von allen außerbildlichen Bezügen befreit. Unsere Seminarreihe\, in der wir in den vergangenen zwei Jahren die Geschichte der wichtigsten Farben und ihre Verwendung in der Kunst von der Antike bis in die Gegenwart nachgezeichnet und dabei auch die Sammlung der Hamburger Kunsthalle aus einer neuen Perspektive betrachtet haben\, beschließen wir daher mit dem Weiß. \nWie alle bisherigen ist auch diese Veranstaltung thematisch in sich abgeschlossen. Das Seminar findet im Veranstaltungsraum sowie in der Sammlung statt. \nLEITUNG Dr. Alice Gudera\, Florian Britsch\, M. A.\nTERMIN Mittwoch\, 13. Juni 2018\, 11 bis 15 Uhr\nKOSTENBEITRAG 29 Euro\, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)\nAnmeldung erforderlich \nE-Mail teilen teilen teilen 
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SUMMARY:Bremen: Niederländische Malerei und Zeichenkunst in der Kunsthalle
DESCRIPTION:Auf unserer Tagesfahrt nach Bremen widmen wir uns diesmal intensiv der niederländischen Kunst des 17. Jahrhunderts. Gleich zwei Ausstellungen mit Gemälden und Zeichnungen laden dazu ein. Sie bieten außerdem eine gute Gelegenheit\, die Inhalte der nun endenden Seminarreihe über diese Epoche zu vertiefen und zu erweitern. \n„Tulpen\, Tabak\, Heringsfang“ lautet der Titel der Ausstellung\, die eine wertwolle\, lange Zeit im Verborgenen gebliebene Sammlung von Altmeister-Gemälden präsentiert. Sie wurde vom Bremer Kaufmann Carl Schünemann zusammengetragen\, der sie kürzlich dem Kunstverein in Bremen schenkte. Die großartigen Bilder geben einen umfassenden Einblick in die niederländische Malerei des 17. Jahrhunderts. Darunter befinden sich faszinierende Stillleben und Genrebilder sowie charakteristische Landschaften und Seestücke\, die sich durch künstlerische und kunsthistorische Besonderheiten auszeichnen und damit hervorragend den Bestand an Gemälden dieser Zeit in der Kunsthalle Bremen ergänzen.  \nHolländische und flämische Zeichnungen des 16. bis 18. Jahrhunderts\, die einer mehrjährigen Restaurierung unterzogen waren\, zeigt das Museum parallel dazu nun erstmals in einer exquisiten Auswahl. Zu den bekannten Künstlern zählen Jacob Jordaens\, Anthonis van Dyck und Jan van Goyen. Weite Landschaften\, maritime Darstellungen sowie ausdrucksstarke Figurenstücke\, derbe Wirtshausszenen und detailreiche Historien von höchster künstlerischer Finesse zeugen von einer Blütezeit der Kunst. Zudem vermittelt die Ausstellung Kenntnis von historischen Materialien und Techniken sowie Herangehensweisen bei der Restaurierung. \nLEITUNG Dr. Alice Gudera\nBEGLEITUNG Florian Britsch\, M. A.\nTERMIN Donnerstag\, 14. Juni 2018\nKOSTENBEITRAG 68 Euro\, Zuzahlung für Nichtmitglieder 15 Euro\nLEISTUNGEN Fahrt mit dem Metronom\, 2. Klasse ab/an Hamburg\, öfftl. Verkehrsmittel\, Eintritte\, Führungen\, Reiseleitung\nAnmeldung erforderlich \nE-Mail teilen teilen teilen 
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DESCRIPTION:Mitgliederakademie: Kunstgeschichteseminar Vom Mittelalter in die Gegenwart – Der Impressionismus und die Anfänge der Moderne Teil IV: Der Weg zur Moderne II: Paul Gauguin\, Emile Bernard und die Künstler der Nabis \nDie impressionistische Malerei von Claude Monet\, Auguste Renoir oder Edgar Degas ist auf der Beliebtheitsskala beim Publikum kaum zu überbieten. In ihrer Zeit haben diese Künstler jedoch mühsam um Anerkennung ringen müssen. Die Entstehung des Impressionismus lässt sich insbesondere vor der Folie der offiziell anerkannten Kunst des Salons wie auch innerhalb der Entwicklung der französischen Landschaftsmalerei des 19. Jahrhunderts nachvollziehen. Mit Blick auf die impressionistische Blütezeit in den 1870er Jahren fällt sodann nicht nur das gemeinsame Interesse der Maler und Malerinnen an der künstlerischen Umsetzung der Sujets unter den jeweiligen Licht- und Luftverhältnissen auf\, sondern auch die Vielfalt neuer Motive aus dem bürgerlichem Freizeitvergnügen und dem Großstadtleben. Einzelne Künstler gingen schließlich seit den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts einen entscheidenden Schritt weiter: George Seurat\, Paul Cézanne\, Vincent van Gogh\, Paul Gauguin\, Emile Bernard wie auch die Künstler der Gruppe Nabis setzten auf die eigenständige Wirkung von Farbe\, Linie und Fläche und begründeten somit die moderne Malerei. \n26. Mai: Teil I: Die Geburt des Impressionismus\n2. Juni: Teil II: Die Blütezeit des Impressionismus\n9. Juni: Teil III: Der Weg zur Moderne I:  George Seurat\, Paul Cézanne und Vincent van Gogh\n16. Juni: Teil IV: Der Weg zur Moderne II:  Paul Gauguin\, Emile Bernard und die Künstler der Nabis    \nKosten\n    18 € Mitglied(er)\n    60 € Mitglied(er) / alle Termine \n    Anmeldung bis 28. April \nE-Mail teilen teilen teilen 
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SUMMARY:Die Farben der Kunst. Teil VIII: Weiß – Tabula rasa und Neuanfang
DESCRIPTION:Weiß\, seit Aristoteles eine der Grundfarben und bereits traditionell mit Reinheit und Unschuld\, aber auch mit dem Göttlichen assoziiert\, erfuhr in der Moderne noch einmal eine enorme Aufwertung. Die Antikensehnsucht des 18. Jahrhunderts dachte sich die klassischen Skulpturen weiß – im Gegensatz zur Buntheit und Profanität der Welt. Die antikische Aura von Kühle und Erhabenheit beeinflusste nicht nur die Architektur des Klassizismus; auch die Architekten der Avantgarde von Theo van Duisburg über Walter Gropius bis Le Corbusier träumten vom asketisch weißen\, vergeistigten Bau der Moderne. \nNachdem die Kunst des 19. Jahrhunderts von Turner über Monet bis Whistler das Weiß als Farbe rehabilitiert hatte\, wurde es – parallel zu seiner ideologischen Besetzung in der Architektur – auch in der avantgardistischen Malerei zu einem zentralen Thema. Die Idee des weißen Bildes stand nunmehr\, bei Kandinsky ebenso wie bei Malewitsch oder nach dem Zweiten Weltkrieg bei Lucio Fontana und den Künstlern der Gruppe ZERO\, als Synonym für die „tabula rasa“ und einen fundamentalen Neuanfang. \nIn der konzeptuellen Malerei eines Robert Ryman schließlich – aber auch im „White Cube“ des Galerieraums – kommt die Kunst gleichsam zu sich selbst; sie hat sich von allen außerbildlichen Bezügen befreit. Unsere Seminarreihe\, in der wir in den vergangenen zwei Jahren die Geschichte der wichtigsten Farben und ihre Verwendung in der Kunst von der Antike bis in die Gegenwart nachgezeichnet und dabei auch die Sammlung der Hamburger Kunsthalle aus einer neuen Perspektive betrachtet haben\, beschließen wir daher mit dem Weiß. \nWie alle bisherigen ist auch diese Veranstaltung thematisch in sich abgeschlossen. Das Seminar findet im Veranstaltungsraum sowie in der Sammlung statt. \nLEITUNG Dr. Alice Gudera\, Florian Britsch\, M. A.\nTERMIN Samstag\, 23. Juni 2018\, 11 bis 15 Uhr\nKOSTENBEITRAG 29 Euro\, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)\nAnmeldung erforderlich \nE-Mail teilen teilen teilen 
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SUMMARY:Niederländische Malerei und Zeichenkunst in der Kunsthalle Bremen
DESCRIPTION:Auf unserer Tagesfahrt nach Bremen widmen wir uns diesmal intensiv der niederländischen Kunst des 17. Jahrhunderts. Gleich zwei Ausstellungen mit Gemälden und Zeichnungen laden dazu ein. Sie bieten außerdem eine gute Gelegenheit\, die Inhalte der nun endenden Seminarreihe über diese Epoche zu vertiefen und zu erweitern. \n„Tulpen\, Tabak\, Heringsfang“ lautet der Titel der Ausstellung\, die eine wertwolle\, lange Zeit im Verborgenen gebliebene Sammlung von Altmeister-Gemälden präsentiert. Sie wurde vom Bremer Kaufmann Carl Schünemann zusammengetragen\, der sie kürzlich dem Kunstverein in Bremen schenkte. Die großartigen Bilder geben einen umfassenden Einblick in die niederländische Malerei des 17. Jahrhunderts. Darunter befinden sich faszinierende Stillleben und Genrebilder sowie charakteristische Landschaften und Seestücke\, die sich durch künstlerische und kunsthistorische Besonderheiten auszeichnen und damit hervorragend den Bestand an Gemälden dieser Zeit in der Kunsthalle Bremen ergänzen.  \nHolländische und flämische Zeichnungen des 16. bis 18. Jahrhunderts\, die einer mehrjährigen Restaurierung unterzogen waren\, zeigt das Museum parallel dazu nun erstmals in einer exquisiten Auswahl. Zu den bekannten Künstlern zählen Jacob Jordaens\, Anthonis van Dyck und Jan van Goyen. Weite Landschaften\, maritime Darstellungen sowie ausdrucksstarke Figurenstücke\, derbe Wirtshausszenen und detailreiche Historien von höchster künstlerischer Finesse zeugen von einer Blütezeit der Kunst. Zudem vermittelt die Ausstellung Kenntnis von historischen Materialien und Techniken sowie Herangehensweisen bei der Restaurierung. \nLEITUNG Dr. Alice Gudera\nBEGLEITUNG Florian Britsch\, M. A.\nTERMIN Freitag\, 29. Juni 2018\nKOSTENBEITRAG 68 Euro\, Zuzahlung für Nichtmitglieder 15 Euro\nLEISTUNGEN Fahrt mit dem Metronom\, 2. Klasse ab/an Hamburg\, öfftl. Verkehrsmittel\, Eintritte\, Führungen\, Reiseleitung\nAnmeldung erforderlich \nE-Mail teilen teilen teilen 
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