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SUMMARY:Niederländische Malerei von Jan van Eyck bis Rembrandt. Teil III: Landschaft\, Porträt und Historie im Goldenen Zeitalter
DESCRIPTION:Im Goldenen Zeitalter der Niederlande entwickelte sich die Landschaftsmalerei erstmals zu einer selbständigen Gattung\, die ohne mythologische und historische Staffage das eigene Land würdigte. Der rasant wachsende Wohlstand im bürgerlichen Holland verstärkte die Nachfrage nach Bildern für den privaten Gebrauch. Mit dem Aufstieg zur führenden See- und Handelsmacht gingen die wissenschaftliche Beobachtung der Natur sowie das Aufblühen der Kartographie einher. Schon bald bildeten sich – ähnlich wie im Stillleben und Genre – Spezialisten für unterschiedliche Landschaftstypen heraus: Seestücke\, Flussläufe und -mündungen\, Waldszenen\, Winterlandschaften\, Topographien. \nDie Vielzahl an Porträts ist ebenfalls ein deutliches Zeichen der Prosperität und des Selbstbewusstseins der aufstrebenden Republik. Die Repräsentation des Bürgertums\, der Gilden und Regenten findet Ausdruck in teils feinmalerischer Personenbeschreibung und genauester Wiedergabe der Kleidung\, teils in künstlerisch ausdruckstarken Schilderungen\, wie wir sie besonders mit Frans Hals und Rembrandt verbinden. Beide haben auch wesentlich zur Entwicklung des Gruppenporträts\, einer Eigenheit der niederländischen Kunst\, beigetragen. So widmen wir uns den eindrucksvollen Schützen- und Regentenbildern\, darunter nicht zuletzt Rembrandts „Nachtwache“. \nRembrandt genoss Ruhm und Ansehen als Porträtmaler\, doch betrachtete er die Historienmalerei als seine wichtigste Aufgabe. Die Gattung genoss nach wie vor höchstes Ansehen und erforderte nicht zuletzt Kenntnisse der älteren Bildquellen\, der Perspektive und historischen Kostümierung. Doch lösen sich Rembrandts Historien zunehmend aus der Tradition und werden zu ganz und gar eigenständigen künstlerischen Umsetzungen. \nDas Seminar findet im Veranstaltungsraum sowie in der Sammlung statt. \nLEITUNG Dr. Alice Gudera\nTERMIN Donnerstag\, 1. Februar 2018\, 11 bis 15 Uhr\nKOSTENBEITRAG 26 Euro\, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)\nAnmeldung erforderlich \nWir bieten dieses Seminar alternativ auch am 16.1.\, 25.1.\, 30.1. und 20.2.2018 an. \nE-Mail teilen teilen teilen 
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SUMMARY:Die Farben der Kunst. Teil VII: Schwarz – zwischen Abstraktion und Verweigerung
DESCRIPTION:Schwarz – das ist die Nacht\, die Finsternis vor der Schöpfung\, gar ihr tödlicher Widersacher und der Inbegriff des Bösen\, aber auch die „materia prima“\, die geheimnisvolle Ursubstanz der Welt\, von der die alchemistische Verwandlung ihren Ausgang nimmt: Mystische Bedeutungsdimensionen\, die noch im „Schwarzen Quadrat“ Malewitschs (1913) oder in Gregor Schneiders im wörtlichen Sinne abgründiger Rauminstallation „END“ (2010) nachklingen. \nSchwarz kann für Bedrohung und Trauer\, aber auch für Askese\, Eleganz und Würde stehen. Aus dem Kanon der Farben schien es seit Newtons Prismen-Experimenten endgültig verbannt. Und doch hat das Schwarz – als sogenannte unbunte Farbe – in der Kunst insbesondere seit dem 17. Jahrhundert eine herausragende Stellung inne. Unter den Alten Meistern reizte es besonders Velázquez; Manet zitiert und verwendet es im 19. Jahrhundert wie kein Zweiter; die Moderne bedient sich seiner als Ausdruck und Motor der Abstraktion\, denkt man an die schwarzen Umrisslinien bei Gauguin\, Matisse\, Picasso und Beckmann sowie nicht zuletzt an die monochrom-schwarzen „Letzten Bilder“ Ad Reinhardts. \nIn unserer Seminarreihe wollen wir die Kulturgeschichte der wichtigsten Farben und ihre Verwendung in der Kunst von der Antike bis in die Gegenwart nachzeichnen und in diesem Zusammenhang auch die Sammlung der Hamburger Kunsthalle aus einer neuen Perspektive betrachten. \nJede Veranstaltung innerhalb der Reihe ist thematisch in sich abgeschlossen. Das Seminar findet in der Sammlung sowie im Veranstaltungsraum statt. \nLEITUNG Dr. Alice Gudera\, Florian Britsch\, M. A.\nTERMIN Dienstag\, 13. Februar 2018\, 11 bis 15 Uhr\nKOSTENBEITRAG 29 Euro\, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)\nAnmeldung erforderlich \nE-Mail teilen teilen teilen 
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DESCRIPTION:Im Goldenen Zeitalter der Niederlande entwickelte sich die Landschaftsmalerei erstmals zu einer selbständigen Gattung\, die ohne mythologische und historische Staffage das eigene Land würdigte. Der rasant wachsende Wohlstand im bürgerlichen Holland verstärkte die Nachfrage nach Bildern für den privaten Gebrauch. Mit dem Aufstieg zur führenden See- und Handelsmacht gingen die wissenschaftliche Beobachtung der Natur sowie das Aufblühen der Kartographie einher. Schon bald bildeten sich – ähnlich wie im Stillleben und Genre – Spezialisten für unterschiedliche Landschaftstypen heraus: Seestücke\, Flussläufe und -mündungen\, Waldszenen\, Winterlandschaften\, Topographien. \nDie Vielzahl an Porträts ist ebenfalls ein deutliches Zeichen der Prosperität und des Selbstbewusstseins der aufstrebenden Republik. Die Repräsentation des Bürgertums\, der Gilden und Regenten findet Ausdruck in teils feinmalerischer Personenbeschreibung und genauester Wiedergabe der Kleidung\, teils in künstlerisch ausdruckstarken Schilderungen\, wie wir sie besonders mit Frans Hals und Rembrandt verbinden. Beide haben auch wesentlich zur Entwicklung des Gruppenporträts\, einer Eigenheit der niederländischen Kunst\, beigetragen. So widmen wir uns den eindrucksvollen Schützen- und Regentenbildern\, darunter nicht zuletzt Rembrandts „Nachtwache“. \nRembrandt genoss Ruhm und Ansehen als Porträtmaler\, doch betrachtete er die Historienmalerei als seine wichtigste Aufgabe. Die Gattung genoss nach wie vor höchstes Ansehen und erforderte nicht zuletzt Kenntnisse der älteren Bildquellen\, der Perspektive und historischen Kostümierung. Doch lösen sich Rembrandts Historien zunehmend aus der Tradition und werden zu ganz und gar eigenständigen künstlerischen Umsetzungen. \nDas Seminar findet im Veranstaltungsraum sowie in der Sammlung statt. \nLEITUNG Dr. Alice Gudera\nTERMIN Dienstag\, 20. Februar 2018\, 11 bis 15 Uhr\nKOSTENBEITRAG 26 Euro\, Zuzahlung für Nichtmitglieder 5 Euro (zzgl. Eintritt)\nAnmeldung erforderlich \nWir bieten dieses Seminar alternativ auch am 16.1.\, 25.1.\, 30.1. und 1.2.2018 an. \nE-Mail teilen teilen teilen 
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DESCRIPTION:Das zehnjährige Bestehen der Mitgliederakademie wollen wir mit einem besonderen Abend begehen:\nDie drei Dozentinnen sprechen in einem gemeinsamen Rundgang miteinander über die Meisterwerke der Kunsthalle Bremen. Was daran besonders ist? Vieles wissen wir heute\, aber noch immer ranken sich etliche offene\, spannende Fragen um vermeintlich wohlbekannte Werke. Manches kann man von unterschiedlichen Standpunkten betrachten. Das macht einen Teil des Reizes aus\, sich der Kunst zu widmen. Wir freuen uns darauf\, Ihre und unsere Ideen im Gespräch zu teilen. \nAnschließend laden wir Sie herzlich zu einem Umtrunk in den Seminarraum ein. \nDr. Katharina Erling\, Dr. Alice Gudera und Dr. Katerina Vatsella \nDiese Veranstaltung ist ausgebucht. \nE-Mail teilen teilen teilen 
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