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SUMMARY:Die Farben der Kunst. Teil V: Gelb und Gold – göttliches Licht
DESCRIPTION:So wie der Goldgrund im Mittelalter Sinnbild des immateriellen göttlichen Lichts war\, so steht in der Neuzeit die Farbe Gelb\, später auch das Orange\, meist für Licht\, Energie und Spiritualität. Beispiele hierfür finden sich in der Malerei von Rembrandt über Turner und Van Gogh bis zu Joseph Beuys. Ebenso alt ist freilich auch die Verwendung des Gelb als Mittel der Ausgrenzung – etwa der Hexen oder der Juden –\, als Zeichen von Verrat\, Krankheit und Wahnsinn. \nIn unserer Seminarreihe wollen wir die Geschichte der wichtigsten Farben und ihre Verwendung in der Kunst von der Antike bis in die Gegenwart nachzeichnen und in diesem Zusammenhang auch die Sammlung der Hamburger Kunsthalle aus einer neuen Perspektive betrachten. \nJede Veranstaltung innerhalb der Reihe ist thematisch in sich abgeschlossen. Das Seminar findet in der Sammlung sowie im Veranstaltungsraum statt. \nLeitung: Dr. Alice Gudera\, Florian Britsch\, M. A. \nE-Mail teilen teilen teilen 
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SUMMARY:Das stellvertretende Ich – Die Geschichte des Selbstbildnisses
DESCRIPTION:Nahezu ausnahmslos haben sich Künstler im Bilde gespiegelt\, selbst befragt\, mit der eigenen Erscheinung künstlerisch experimentiert\, sie idealisiert oder verfremdet. Dürers Selbstbildnisse geben bis heute Fragen nach ihrer Motivation auf. Rembrandts Selbstporträts sind legendär\, Liebermann hat zur Vergewisserung seiner Lebens- und Porträtauffassung stets die eigene Person als Modell gewählt\, Max Beckmann gehört zu den Großen der Moderne mit einer langen Reihe von Bildern seiner selbst. \nIn unserem Seminar verfolgen wir die Geschichte des Selbstbildnisses von den Anfängen bis in die Gegenwart. Wir richten unseren Blick zunächst auf das 15. Jahrhundert\, als Mensch und Natur auf vorher nicht gekannte Weise Eingang ins Bild finden. Künstler gewannen ein neues Selbstverständnis\, das sich vom Begriff des Handwerkers löste. Sie erachteten sich fortan als gleichwertig mit Philosophen\, Literaten und Wissenschaftlern. Ein gesteigertes Selbst- und Standesbewusstsein tritt in den Bildnissen nun ebenso zu Tage wie ein genauer Blick auf menschliche Eigenschaften des Inneren wie Äußeren und nicht zuletzt die Suche nach neuen künstlerischen Wegen. \nDie Auseinandersetzung mit der eigenen Physiognomie als allgegenwärtigem Modell darf dabei nicht als bloße psychische Innenschau missverstanden werden. Sie bedient sich vielmehr zugleich ganz unterschiedlicher Rollenbilder\, die – vermehrt seit dem 19. Jahrhundert – zwischen Martyrium und gottgleichem Schöpfertum\, existenzieller Gefährdung und Selbstüberhöhung oszillieren. \nUnser Bogen spannt sich bis zu zeitgenössischen Inszenierungen des künstlerischen Ich in Photographie und digitalen Medien. Der Bestand der Hamburger Kunsthalle eignet sich hervorragend für einen abschließenden Rundgang. \nDas Seminar findet im Veranstaltungsraum sowie in der Sammlung statt. \nLeitung: Dr. Alice Gudera \nE-Mail teilen teilen teilen 
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DESCRIPTION:Nahezu ausnahmslos haben sich Künstler im Bilde gespiegelt\, selbst befragt\, mit der eigenen Erscheinung künstlerisch experimentiert\, sie idealisiert oder verfremdet. Dürers Selbstbildnisse geben bis heute Fragen nach ihrer Motivation auf. Rembrandts Selbstporträts sind legendär\, Liebermann hat zur Vergewisserung seiner Lebens- und Porträtauffassung stets die eigene Person als Modell gewählt\, Max Beckmann gehört zu den Großen der Moderne mit einer langen Reihe von Bildern seiner selbst. \nIn unserem Seminar verfolgen wir die Geschichte des Selbstbildnisses von den Anfängen bis in die Gegenwart. Wir richten unseren Blick zunächst auf das 15. Jahrhundert\, als Mensch und Natur auf vorher nicht gekannte Weise Eingang ins Bild finden. Künstler gewannen ein neues Selbstverständnis\, das sich vom Begriff des Handwerkers löste. Sie erachteten sich fortan als gleichwertig mit Philosophen\, Literaten und Wissenschaftlern. Ein gesteigertes Selbst- und Standesbewusstsein tritt in den Bildnissen nun ebenso zu Tage wie ein genauer Blick auf menschliche Eigenschaften des Inneren wie Äußeren und nicht zuletzt die Suche nach neuen künstlerischen Wegen. \nDie Auseinandersetzung mit der eigenen Physiognomie als allgegenwärtigem Modell darf dabei nicht als bloße psychische Innenschau missverstanden werden. Sie bedient sich vielmehr zugleich ganz unterschiedlicher Rollenbilder\, die – vermehrt seit dem 19. Jahrhundert – zwischen Martyrium und gottgleichem Schöpfertum\, existenzieller Gefährdung und Selbstüberhöhung oszillieren. \nUnser Bogen spannt sich bis zu zeitgenössischen Inszenierungen des künstlerischen Ich in Photographie und digitalen Medien. Der Bestand der Hamburger Kunsthalle eignet sich hervorragend für einen abschließenden Rundgang. \nDas Seminar findet im Veranstaltungsraum sowie in der Sammlung statt. \nLeitung: Dr. Alice Gudera \nE-Mail teilen teilen teilen 
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DESCRIPTION:Nahezu ausnahmslos haben sich Künstler im Bilde gespiegelt\, selbst befragt\, mit der eigenen Erscheinung künstlerisch experimentiert\, sie idealisiert oder verfremdet. Dürers Selbstbildnisse geben bis heute Fragen nach ihrer Motivation auf. Rembrandts Selbstporträts sind legendär\, Liebermann hat zur Vergewisserung seiner Lebens- und Porträtauffassung stets die eigene Person als Modell gewählt\, Max Beckmann gehört zu den Großen der Moderne mit einer langen Reihe von Bildern seiner selbst. \nIn unserem Seminar verfolgen wir die Geschichte des Selbstbildnisses von den Anfängen bis in die Gegenwart. Wir richten unseren Blick zunächst auf das 15. Jahrhundert\, als Mensch und Natur auf vorher nicht gekannte Weise Eingang ins Bild finden. Künstler gewannen ein neues Selbstverständnis\, das sich vom Begriff des Handwerkers löste. Sie erachteten sich fortan als gleichwertig mit Philosophen\, Literaten und Wissenschaftlern. Ein gesteigertes Selbst- und Standesbewusstsein tritt in den Bildnissen nun ebenso zu Tage wie ein genauer Blick auf menschliche Eigenschaften des Inneren wie Äußeren und nicht zuletzt die Suche nach neuen künstlerischen Wegen. \nDie Auseinandersetzung mit der eigenen Physiognomie als allgegenwärtigem Modell darf dabei nicht als bloße psychische Innenschau missverstanden werden. Sie bedient sich vielmehr zugleich ganz unterschiedlicher Rollenbilder\, die – vermehrt seit dem 19. Jahrhundert – zwischen Martyrium und gottgleichem Schöpfertum\, existenzieller Gefährdung und Selbstüberhöhung oszillieren. \nUnser Bogen spannt sich bis zu zeitgenössischen Inszenierungen des künstlerischen Ich in Photographie und digitalen Medien. Der Bestand der Hamburger Kunsthalle eignet sich hervorragend für einen abschließenden Rundgang. \nDas Seminar findet im Veranstaltungsraum sowie in der Sammlung statt. \nLeitung: Dr. Alice Gudera \nE-Mail teilen teilen teilen 
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SUMMARY:Mitgliederakademie: Vom Mittelalter in die Gegenwart\, IV: Die Kunst des Klassizismus 1750 bis 1850\, Teil I
DESCRIPTION:Einführung – Klassizistische Architektur \n„Der einzige Weg für uns groß\, ja\, wenn es möglich ist\, unnachahmlich zu werden\, ist die Nachahmung der Alten.“ Diese 1755 formulierte Maxime des deutschen Archäologen Johann Joachim Winckel­ mann (1717–1768) markiert den Durchbruch zu einer bedeutenden Neuorientierung in Kunst und Gesellschaft\, bei der die Nachahmung des klassi­schen Altertums zum Programm wurde. Sie ist un­trennbar mit der Erforschung der antiken Stätten einhergegangen: Ab 1711 hatte man begonnen Her­culaneum\, ab 1733 Pompeji auszugraben. 1751–55 wurden erstmals die antiken Tempel in Athen ver­messen. Im Geist der Aufklärung entdeckte man die Größe der antiken Kunst mit ihren edlen und klaren Formen neu und suchte damit ein Gegen­modell zum Barock\, dessen verspielten Pomp man mit feudalistischen Herrschaftssystemen assoziierte. Im Seminar werden die bedeutenden Denkmäler der klassizistischen Architektur in England\, Frank­ reich und Deutschland behandelt. Wir lernen die eindrucksvollen Ausformungen des Klassizismus in der Skulptur und im Möbel kennen und werden bei der Malerei schließlich dazu kommen\, wie Klassizis­mus und Romantik sehr bald ineinander übergehen. \nLeitung: Dr. Alice Gudera\nAnmeldung bis 10. August \nE-Mail teilen teilen teilen 
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SUMMARY:Die Farben der Kunst. Teil VI: Grau – zwischen Reflexion und Emotion
DESCRIPTION:Grau ist eine besondere Farbe: Sie kann die Abwesenheit von Farbe bedeuten oder die Summe aller Farben\, Ende oder Nullpunkt und Anfang der Malerei. In der Differenz zur Alltagserfahrung einer farbigen Welt ist Grau ein Medium der Abstraktion und Distanznahme – zeitlich\, gedanklich\, emotional – und lädt wie keine andere Farbe zur Reflexion künstlerischer Mittel oder gattungsspezifischer Verfahren ein. \nUmgekehrt kann die Farbe aber auch – wie in den symbolistischen Stadtbildern und Interieurs von Fernand Khnopff oder Vilhelm Hammershøi – der gedanklichen und emotionalen Vertiefung dienen. Von der mittelalterlichen Grisaille bis zu Gerhard Richter birgt das auf den ersten Blick so unscheinbare Grau eine Fülle von Überraschungen und Entdeckungen. \nIn unserer Seminarreihe wollen wir die Geschichte der wichtigsten Farben und ihre Verwendung in der Kunst von der Antike bis in die Gegenwart nachzeichnen und in diesem Zusammenhang auch die Sammlung der Hamburger Kunsthalle aus einer neuen Perspektive betrachten. \nJede Veranstaltung innerhalb der Reihe ist thematisch in sich abgeschlossen. Das Seminar findet in der Sammlung sowie im Veranstaltungsraum statt. \nLeitung: Dr. Alice Gudera\, Florian Britsch\, M. A. \nE-Mail teilen teilen teilen 
URL:https://alicegudera.de/event1/die-farben-der-kunst-teil-vi-grau-zwischen-reflexion-und-emotion/
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